Aids – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Aids – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Aspirin reduziert das Risiko an Darmkrebs zu erkranken https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/255-aspirin-reduziert-das-risiko-an-darmkrebs-zu-erkranken.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/255-aspirin-reduziert-das-risiko-an-darmkrebs-zu-erkranken.html#respond Thu, 03 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/255-aspirin-reduziert-das-risiko-an-darmkrebs-zu-erkranken-html.html Nach den Ergebnissen einer Studie könnte die langfristige Einnahme niedriger Dosen von Aspirin und nicht-Aspirin-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten das Risiko einen Darmkrebs zu erleiden senken. Die Studie wurde in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht. Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritthäufigste Krebserkrankung in den USA, hinter Lungen- und Prostatakrebs bei Männern und Lungen- und Brustkrebs

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Nach den Ergebnissen einer Studie könnte die langfristige Einnahme niedriger Dosen von Aspirin und nicht-Aspirin-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten das Risiko einen Darmkrebs zu erleiden senken. Die Studie wurde in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht.

Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritthäufigste Krebserkrankung in den USA, hinter Lungen- und Prostatakrebs bei Männern und Lungen- und Brustkrebs bei Frauen.

CRC ist die zweithäufigste Todesursache durch Krebs. Von 10 Menschen bei denen CRC diagnostiziert wird, sind mindestens 50 Jahre alt. Vierzig Prozent der Amerikaner von 50 Jahren und älter haben gutartige Tumore im Darm. Es wird geschätzt, dass 2 Prozent davon sich zu Krebs entwickeln könnten. Auf Grund der langsamen Entwicklung dieser Krebsart eignet sie sich für erfolgreiche Präventivmaßnahmen wie der niedrig dosierten Einnahme von Aspirin und nichtsteroiden entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs).

Wie ein Team von der Abteilung für Klinische Epidemiologie an der Aarhus University Hospital in Dänemark stellte fest, dass Menschen, die 75 bis 150 mg Aspirin kontinuierlich für 5 Jahre oder länger einnahmen, ein 27% geringeres Risiko für CRC aufwiesen und steige auf 30 bis 45% für die Teilnehmer die nicht -aspirin NSAIDs eingenommen hatten. Die größten Risikoreduktionen kommen von NSAIDs, die bestimmte Enzyme enthalten und sowohl Schmerzen wie Entzündungen hemmen können.

Die Studiengruppe umfasste 10.280 Erwachsenen, die zum ersten Mal CRC hatten und 102.800 Teilnehmer einer Kontrollgruppe. In die Studie wurden Lifestyle-Faktoren wie Gewicht, Ernährung und Bewegung nicht einbezogen. Nur etwa 2 bis 3 Prozent der Studiengruppe nahmen niedrige Dosen Aspirin ein. Niedrigen Dosen Aspirin würden bereits von Millionen Menschen genommen und führe zu einer Risiko-Reduzierung von Dickdarmkrebs. Nach Angaben der Studienautoren sei ein weitere Forschung erforderlich, um die optimale Verwendung von Aspirin in der Krebsprävention zu bestimmen.

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Beobachtungen an Wildtieren gewähren Rückschlüsse auf Antibiotika-Resistenz bei Menschen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/250-beobachtungen-an-wildtieren-gewaehren-rueckschluesse-auf-antibiotika-resistenz-bei-menschen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/250-beobachtungen-an-wildtieren-gewaehren-rueckschluesse-auf-antibiotika-resistenz-bei-menschen.html#respond Wed, 02 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/250-beobachtungen-an-wildtieren-gewaehren-rueckschluesse-auf-antibiotika-resistenz-bei-menschen-html.html Antibiotika sind natürlich ein Segen – können allerdings zum Fluch werden, sobald sich Resistenzen gegen das pharmazeutische Waffenarsenal entwickeln. Das Zunehmen solcher Resistenzen stellt eine große weltweite Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier dar. Ein Expertenteam vom Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg, Virginia, USA, berichtete bereits im Juli in einer

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Antibiotika sind natürlich ein Segen – können allerdings zum Fluch werden, sobald sich Resistenzen gegen das pharmazeutische Waffenarsenal entwickeln. Das Zunehmen solcher Resistenzen stellt eine große weltweite Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier dar.

Ein Expertenteam vom Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg, Virginia, USA, berichtete bereits im Juli in einer Zeitschrift über Wild-Krankheiten zum Thema. Leiterinnen der Studie waren Kathleen Alexander, Dozentin für Wildbiologie am Kolleg für Natürliche Ressourcen und Umwelt an der Virginia Tech, und Sarah Jobbins, Doktorandin in Wildbiologie und aktuell Studentin der Tiermedizin an der Universität Sydney. Die Wissenschaftlerinnen untersuchten anhand des verbreiteten Bakteriums Escherichia Coli die Verbreitung von Resistenzen bei Menschen, Haustieren und Wildtieren im Chobe Distrikt in Nord-Botswana.

Resistenzen auf 10 Antibiotika wurden sowohl bei Rindern als auch bei 18 Wildtierarten getestet. Damit wollte man die Schlüssel-Reaktionen untersuchen, die die Risiken einer Resistenzentstehung vergrößerten und deren Verbreitung in Menschen, Tieren und gesamten Ökosystemen Vorschub leisten.

Die Resultate wurden mit 193 menschlichen Proben sowohl von gesunden als auch von kranken Patienten in lokalen Krankenhäusern sowie mit 12 Proben menschlicher fäkaler Abfälle aus der Umgebung verglichen.

Von 150 Kotproben von Wildtieren enthielten 41% E. Coli, die zumindest auf zwei der getesteten Antibiotika nicht mehr reagierten, 13% dagegen waren resistent gegen drei oder mehr Antibiotika. Bei E. Coli aus Wildtieren, menschlichen und aus in der Umwelt gesammelten Proben verhielt es sich ähnlich.

Resistenzen gegen mehrere Antibiotika fanden sich nahezu überall – in menschlich stark besiedelten Gebieten ebenso wie in menschenleeren Natur-Regionen wie dem Chobe Nationalpark.

Bei Tieren, die nahe am Wasser lebten, wie Nilpferd, Krokodil, Wasserböcken und Otter fanden sich bezeichnenderweise mehr Resistenzen als bei anderen Spezies. Ebenso waren Tiere am Ende der Nahrungskette, also Fleischfresser, sehr viel stärker betroffen als die übrigen Arten.

Menschen und Tiere teilen sich das Oberflächenwasser, insbesondere in so trockenen Regionen wie Botswana, berichtet Jobbins. Über das Wasser verbreiten sich auch Resistenzen gegen Medikamente selbst in Populationen von Lebewesen, die noch niemals Antibiotika ausgesetzt waren. Und die Resistenzen akkumulieren sich möglicherweise über die Nahrungskette: Apex-Prädatoren wie Hyäne, Krokodil oder Leopard sind demnach wichtige „Anzeiger“ im Ökosystem.

Tiere, die in oder relativ nahe an urbanen Gebieten leben, wie Mangusten, Paviane oder Warzenschweine, verzeichneten ebenfalls hohe Resistenzraten.

Proben von Wildtieren zeigten dabei ganz ähnliche Resistenzmuster wie menschliche E. coli-Bakterien aus klinischen Proben in den Untersuchungsgebieten. Diese aktuellen Beobachtungen lassen sich sehr gut auch auf andere Ökosysteme übertragen und erlauben ebenfalls Rückschlüsse auf die sich aufbauenden Resistenzen. Insbesondere die Überwachung von Wildtierpopulationen als „Anzeiger“ für verschiedene Ökosysteme zu Wasser oder zu Land ermöglichen eine frühe Entdeckung und möglicherweise auch eine Kontrolle bedrohlicher weltweiter Entwicklungen bezüglich der Reaktion auf Antibiotika.

Die Wildtier-Ökosyteme bieten eine einmalige Gelegenheit, um besser zu verstehen, wie sich Resistenzen ausbreiten. Jede Spezies besetzt eine eigene Nische, interagiert mit ihrer Umwelt und kann daher als eine Art Wächter für die Gesundheit ihres Ökosystems dienen.

Allein die landesweite Existenz von Antibiotika-Resistenz quer über mehrere verschiedene Lebensräume hinweg ist ein Grund zur Besorgnis von globaler Bedeutung. Werden immer mehr Antibiotika wirkungslos, fallen die Bollwerke gegen Krankheiten und Todesfälle, so betonen die Wissenschaftlerinnen.

Beispielsweise leidet Botswana mit weltweit einer der höchsten HIV- und AIDS-Rate extrem unter der Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Doch selbst bei dort lebenden Wildtieren sind einige der bislang wichtigsten Antibiotika aus der Humanmedizin bereits wirkungslos.

Wichtig wird es daher künftig auch sein, streng zu kontrollieren, wo und wie die resistenten Mikroben in die Umwelt gelangen und sich vermehren. Oberflächenwasser ist nur ein Verbreitungsweg. Warum diese Bakterienstämme auch in Gebieten existieren, in denen keinerlei Landwirtschaft oder kommerzielle Viehhaltung betrieben werden, bleibt bislang noch im Dunklen.

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Aids-freie Generation in 15 Jahren in Aussicht https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/026-aids-freie-generation-in-15-jahren-in-aussicht.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/026-aids-freie-generation-in-15-jahren-in-aussicht.html#respond Thu, 23 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/026-aids-freie-generation-in-15-jahren-in-aussicht-html.html Aids-freie Generation in 15 Jahren in Aussicht Die Welt hat sich auf die Reduzierung und Vernichtung der Aids-Epidemie konzentriert, so Generalsekretär Ban Kimoon, Generalsekretär der Vereinigten Nationen. Das Joint United Nation gegen HIV/AIDS (UNAIDS) Programm hat nun die Ergebnisse freigegeben und rechnet damit, dass Aids 2013 ausgerottet sein könnte. Ban appeliert an alle Menschen weltweit,

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Aids-freie Generation in 15 Jahren in Aussicht

Die Welt hat sich auf die Reduzierung und Vernichtung der Aids-Epidemie konzentriert, so Generalsekretär Ban Kimoon, Generalsekretär der Vereinigten Nationen.

Das Joint United Nation gegen HIV/AIDS (UNAIDS) Programm hat nun die Ergebnisse freigegeben und rechnet damit, dass Aids 2013 ausgerottet sein könnte.

Ban appeliert an alle Menschen weltweit, sich an der „Ausrottung“ von Aids zu beteiligen.

Seit 2000 werden immer neue Statistiken erhoben, um zu kontrollieren, wie sich Aids verbreitet hat und entwickelt. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Zahlen der Neuerkrankungen in den letzten 15 Jahren rückläufig zeigen.

Nun wurden zwei Ziele, zur Bekämfpung der Krankheit festgelegt:

  • Weltweit sollen alle Menschen Zugang zu Behandlungen bekommen
  • 2015 zeigt sich ein Rückgang der Neuerkrankungen, daher soll nun daran gearbeitet werden, dass HIV / Aids ausgerottet werden kann.

 

Als 2000 diese Ziele entwickelt wurden, kam es zu einem sehr hohen Anstieg von neuen HIV-Erkrankten. Schätzungsweise 3,1 Millionen Menschen haben sich bisher angesteckt. Jeden Tag infizieren sich ca. 8.500 Menschen an diesem Virus. Laut Statistik sterben täglich 4.300 Menschen daran.

2000 wurde prognostiziert, dass es bis 2014 6 Millionen neue HIV-Infektionen geben würde, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Michel Sidibé, Exekutivdirektor der UNAIDS erklärt: „Wenn wir so weiter verfahren, wird Aids in den nächsten 5 Jahren, also bis 2020 kein Thema mehr sein.“

 

Der Bericht zeigt, dass zwischen 2000 und 2014:

  • HIV-Neuinfektionen von 3.100.000 auf 2.000.000 sank. Dies ist ein Rückgang von 35%
  • 15 Millionen Menschen Zugang zu antiretroviralen Therapien haben
  • Die Todesfallrate durch Tuberkulose sank um 33%
  • 83 Länder, die für 83% der infizierten Menschen verantwortlich sind, haben ihre Rate erfolgreich gesenkt
  • Der prozentuale Anteil an Schwangeren-HIV-Erkrankten, welche Zugang zu den Therapien und Behandlungen haben wuchs auf 73% an, wodurch die Rate der HIV-Infizierten Kinder um 58% sinken konnte.
  • Der Preis für HIV-Arzneimittel wurde um 99% auf 100 Dollar pro Person gesenkt.

 

 

Die Ergebnisse sind ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen HIV und Aids. Doch die Rate der HIV-Neuinfektionen unter Männern steigt. Jetzt werden HIV-Präventionsmaßnahmen an die neuen Zielgruppen angepasst. Weiterhin soll es mehr Förderung für HIV-Tests geben. Denn von 36,9 Millionen Menschen, welche mit HIV infiziert waren, wussten nur 54%, dass sie das Virus in sich tragen. Im Jahr 2013 soll die Krankheit jedoch soweit eingedämmt sein, dass von einer Aids-freien Generation gesprochen werden kann.

 

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