Allgemein – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Allgemein – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Kontaktlinsen als Brillenersatz https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/kontaktlinsen-als-brillenersatz.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/kontaktlinsen-als-brillenersatz.html#respond Mon, 06 Jun 2016 14:37:59 +0000 https://www.medizinaktuell.info/?p=904 Als Alternative zu Brillen haben sich Kontaktlinsen auf dem Markt mittlerweile fest etabliert, korrigieren zahlreiche Formen von Fehlsichtigkeiten. Die heutigen modernen Kontaktlinsen beheben Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmungen und Altersweitsichtigkeiten. Sie lassen sich individuell an den jeweiligen Träger bezüglich Nutzungsdauer und Stabilität anpassen. Zur Auswahl stehen harte und weiche Kontaktlinsen. Die Tragedauer kann sich bei einer optimalen

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Als Alternative zu Brillen haben sich Kontaktlinsen auf dem Markt mittlerweile fest etabliert, korrigieren zahlreiche Formen von Fehlsichtigkeiten. Die heutigen modernen Kontaktlinsen beheben Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmungen und Altersweitsichtigkeiten. Sie lassen sich individuell an den jeweiligen Träger bezüglich Nutzungsdauer und Stabilität anpassen. Zur Auswahl stehen harte und weiche Kontaktlinsen. Die Tragedauer kann sich bei einer optimalen Sauerstoffdurchlässigkeit auf bis zu 30 Tage belaufen, ohne dass die Kontaktlinsen einmal rausgenommen werden müssen.

Kontaktlinsen für unterschiedliche Fehlsichtigkeiten

Die Fehlsichtigkeiten Kurz-, und Weitsichtigkeit sind in ihrer optischen Wahrnehmung unterschiedlich ausgeprägt. Besteht eine Kurzsichtigkeit (Myopie), kann der Betroffene alle Objekte die sich in seiner nahen Umgebung befinden scharf sehen. Wenn sich ein Objekt in weiterer Entfernung befinden sollte, erfordert dies Kontaktlinsen oder eine Brille zur Korrektur der Fehlsichtigkeit. Bei Kurzsichtigkeit ist das Bild erst vor der Netzhaut scharf zu sehen. Der Gegensatz liegt Weitsichtigkeit (Hyperopie) vor, denn dort würde das Objekt erst sehr weit hinter der Netzhaut scharf zu sehen sein.

Die Kontaktlinsen sorgen für eine Korrektur, indem sie die Brechkraft des betroffenen Auges anpassen und wieder eine klare scharfe Sicht auf die Dinge in nah oder Fern erlauben. Im Vergleich zu einer Brille lassen sich Kontaktlinsen einfacher auf die Augen des Betroffenen einstellen. Unregelmäßige Hornhautoberflächen sind damit ebenfalls kompensierbar.

Die Kontaktlinse verbindet sich direkt mit der Hornhaut des Auges und schwimmt auf der Tränenflüssigkeit. Vor dem Einsetzen wird die Kontaktlinse mit einer Gleitflüssigkeit versehen. Das Auge gewöhnt sich nach einer gewissen Zeit an die Sehhilfe und erzeugt ausreichend Tränenflüssigkeit.

Aufbau und Vorteile

Eine Kontaktlinse ist eine Kunststofflinse, die eine Wölbung aufweist und fast alle Sehschwächen ausgleichen kann. Im Vergleich zu einer Brille stört eine Kontaktlinse nicht im Gesicht. Als störend wird eine Brille bei allen Aktivitäten empfunden, bei denen sich bewegt wird wie Tanzen, Laufen, Radfahren oder Ballsportarten. Der Kunststoff der Linse kann weich bis hart sein und der Durchmesser der künstlichen Linse kann bei acht bis zehn Millimetern liegen, wobei weiche Varianten größer sein können. Im Auge fällt eine Kontaktlinse nicht auf, weil sie quasi unsichtbar ist. Die Sauerstoffdurchlässigkeit spielt eine entscheidende Rolle und gewährleistet eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Hornhaut.

Auf dem Markt sind weiche, harte Kontaktlinsen, Gleitsichtkontaktlinsen, Tageslinsen, Wochenlinsen, Monatslinsen und Jahreslinsen erhältlich. Die Kosten sind vom Durchmesser, Tragedauer, Kunststoffbeschaffenheit (hart oder weich) und der festgestellten Sehschwäche abhängig.

Vor dem Kauf einer Kontaktlinse sollte der Besuch eines Augenarztes statt findensein. Der Augenarzt stellt fest, welche DK-Werte die Augen haben und unterstützt einem dabei die richtigen Kontaktlinsen zu finden.

Günstige Kontaktlinsen in guter bis sehr Qualität finden sich im Internet zum Beispiel bei Misterspex.de. Über die Plattform Preisgenial können noch einmal ein paar Euros beim Kontaktlinsen-Kauf gespart werden.

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Rotlichtlampen und ihre Wirkungsweise https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/rotlichtlampen-und-ihre-wirkungsweise.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/rotlichtlampen-und-ihre-wirkungsweise.html#respond Wed, 01 Jun 2016 20:17:52 +0000 https://www.medizinaktuell.info/?p=902 Im medizinischen Bereich gewinnen Rotlichtlampen mit ihrer Infrarotstrahlung wegen ihrer positiven Wirkungen verstärkt an Bedeutung. Das Licht der Rotlichtlampen dient der Linderung körperlicher wie seelischer Beschwerden. Zum Einsatz kommt das Infrarotlicht in der Physio- und Psychotherapie. Die Wärmestrahlen des roten Lichts helfen gegen allerlei Beschwerden und zählen physikalisch zu den elektromagnetischen Wellen. Die wackelnden Teilchen

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Im medizinischen Bereich gewinnen Rotlichtlampen mit ihrer Infrarotstrahlung wegen ihrer positiven Wirkungen verstärkt an Bedeutung. Das Licht der Rotlichtlampen dient der Linderung körperlicher wie seelischer Beschwerden. Zum Einsatz kommt das Infrarotlicht in der Physio- und Psychotherapie.

Die Wärmestrahlen des roten Lichts helfen gegen allerlei Beschwerden und zählen physikalisch zu den elektromagnetischen Wellen. Die wackelnden Teilchen der Wärmestrahlen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und reagieren mit den Schwingungen der Teilchen des menschlichen Körpers. Als Ergebnis dieser Schwingungen auf gleicher Ebene ist die Erzeugung von Wärme, die angenehm auf den Körper wirkt.

Bei einer Rotlichtlampe setzt sich das Licht aus dem sichtbaren roten Licht und unsichtbaren Infrarotstrahlen zusammen. Das Infrarotlicht dringt wenige Millimeter in die Haut und Gewebe ein, was in einer Erhöhung der Temperatur resultiert. Als Reaktion erweitern sich die Blutgefäße und die Durchblutung wird gefördert.

Beschwerden lösen sich auf

Die Rotlichtlampe löst Muskelverspannungen, lindert Halsschmerzen und Entzündungen in den Nasennebenhöhlen bauen sich schneller ab. Der Kreislauf gewinnt wie einer sportlichen Aktivität an Fahrt und entschlackt, indem Stoffwechselabfälle wie zum Beispiel Säuren aus dem Körper gelangen. Gesunde Organe werden dazu angeregt aktiver zu werden und führt zu einer besseren Stoffwechselaktivität.

Von einer Rotlichttherapie profitiert das Immunsystem, welches gestärkt wird und stärkt die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers. Bei Entzündungen verbessert sich der Heilungsprozess spürbar. Zahlreiche Sportverletzungen, Verspannungen und Verkrampfungen lassen sich mit einer Rotlichtlampe behandeln.

Auf seelischer Ebene wirkt das rote Licht gegen Müdigkeit und Niedergeschlagenheit, weil die Farbe die Psyche zu mehr Aktivität anregt. Gegen Stress ist das Rotlicht auf Grund seiner entspannenden Wirkung ebenso effektiv. Körper und Geist kommen mit einer Rotlichtlampe wieder in Einklang.

Der Abstand zwischen Haut und Rotlichtlampe sollte wegen ihrer Wirkungsweise bei rund 40 Zentimetern liegen und die Rotlichtherapie maximal 20 Minuten dauern. Bei Beachtung dieser Regel zeigen die Wärmestrahlen ihre beste Wirkung. Die Rotlicht-Therapie kann mehrmals täglich durchgeführt werden. Generell empfiehlt sich ein ruhiger Ort für die Wärmebehandlung.

Gefahren

Der Einsatz einer Rotlichtlampe in der Schmerztherapie und gegen andere Beschwerden birgt gewisse Gefahren. Die unsichtbaren Infrarotstrahlen können die Augen schädigen, auch wenn sie geschlossen sind. Zum Schutz der Augen empfiehlt sich das Tragen einer Schutzbrille.

Auf Rotlicht sollte bei akuten Entzündungen, Blutgerinnsel und Fieber generell verzichtet werden. Der Grund? Die Beschwerden können sich durch das Infrarotlicht verschärfen und wer die Wärme nicht richtig spürt, sollte zugunsten seiner Gesundheit auf eine Rotlichtlampe verzichten. Im schlimmsten Fall kann das Licht der Rotlichtlampe zu Hautverbrennungen führen.

Fazit

Eine Rotlichtlampe hat eine positive Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Bei regelmäßiger Anwendung können Beschwerden sogar ganz verschwinden, wenn genannte Regeln beachtet und eingehalten werden. Im Handel sind Rotlichtlampen zum Beispiel vom Hersteller Medisana für weniger als 100 Euro erhältlich.

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2,6 Millionen Totgeburten im Jahr 2015 – Rate zu hoch https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/26-millionen-totgeburten-im-jahr-2015-rate-zu-hoch.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/26-millionen-totgeburten-im-jahr-2015-rate-zu-hoch.html#respond Thu, 28 Jan 2016 12:59:27 +0000 http://www.medizinaktuell.info/?p=891 Die Zahl der Totgeburten belief sich im Jahr 2015 weltweit auf 2,6 Millionen und diese Rate ist nach Einschätzung von Experten zu hoch. Die Rate entspricht rund 7200 Totgeburten pro Tag und sei im Vergleich zur Müttersterblichkeit eine zu hohe Quote. Das Ergebnis stammt einer aus fünf Arbeiten bestehenden Analyse mit dem Titel »Ending Preventable

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Die Zahl der Totgeburten belief sich im Jahr 2015 weltweit auf 2,6 Millionen und diese Rate ist nach Einschätzung von Experten zu hoch. Die Rate entspricht rund 7200 Totgeburten pro Tag und sei im Vergleich zur Müttersterblichkeit eine zu hohe Quote.

Das Ergebnis stammt einer aus fünf Arbeiten bestehenden Analyse mit dem Titel »Ending Preventable Stillbirth«. Als Totgeburt gilt ein Kind, wenn es während des letzten Trimesters der Schwangerschaft oder nach 28 Wochen Schwangerschaft stirbt. Die Hälfte aller Totgeburten treten während der Geburt auf.

An der Studie waren insgesamt 216 Experten von über 100 Organisationen aus 43 Ländern beteiligt. Der »The Every Newborn Action Plan« sieht bis 2030 eine Senkung der Totgeburten auf 12 oder weniger pro 1000 Geburten vor. Ein Großteil, und zwar 98 Prozent der Totgeburten treten in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen (LMIC) auf. Sie bleiben dennoch auch ein Problem für Länder mit hohen Einkommen (HIC).

Die leitende Co-Studienautorin Prof. Joy Lawn von der London School of Hygiene & Tropical Medicine und ihre Kollegen stellten fest, dass die weltweite durchschnittliche Totengeburt-Rate von 2000 bis 2015 von 24,7 auf 18,4 Prozent fiel. Auf jährlicher Basis bedeutet dies eine Reduktion von 2 Prozent pro Jahr. Die Niederlande verzeichnete mit einer jährlichen Reduzierung von 6,8 Prozent seit dem Jahr 2000 die größte Reduktion von Totgeburten im internationalen Vergleich.

Die Niederländer erreichten dies durch Verbesserungen in der Schwangerenvorsorge und Pflege bei der Geburt, einer umfassenden perinatale Prüfung sowie einem Fokus auf die Gesundheit von Frauen vor und während der Schwangerschaft. In Kambodscha, Bangladesch und Ruanda fiel die Rate um 3,6, 3,4 bzw. 2,9 Prozent. Die Zahl der Geburten konnte Ruanda verdoppeln, die Gesundheitseinrichtungen und Schwangerschaftsvorsorge in der Qualität verbessern.

Nur 7,4 Prozent der Fälle ergeben sich aus angeborenen Missbildungen. Zahlreiche Erkrankungen, die mit Totgeburten in Verbindung stehen, lassen sich behandeln. Es wurden mütterliche Infektionen wie Malaria (8,8 %) und Syphilis (7,7 %) festgestellt. Bei über 10 Prozent der Fälle spielen nicht übertragbare Krankheiten, der Lebensstil und die Ernährung eine wichtige Rolle. In 3,7 Prozent der Fälle war die Mutter über 35 Jahre alt. Eine Präeklampsie und Eklampsie traten bei 4,7 Prozent der Totgeburten auf, während sich 14 Prozent auf verlängerte Schwangerschaften beziehen.

In Ländern der Sub-Sahara und dabei vor allem in jenen, wo Konflikte und Notsituationen herrschen, erfolgt die Reduktion der Totengeburt-Rate langsamer. Die Rate in Nigeria beläuft sich auf 42,9 pro 1000 Lebendgeburten mit einer durchschnittlichen Reduzierung von 1,3 Totgeburten pro 1000 Geburten jährlich seit dem Jahr 2000. Bei dieser Geschwindigkeit wird es 160 Jahre dauern bis die durchschnittliche Frau aus einem subsaharischen afrikanischen Land die gleiche Chance auf eine Lebendgeburt erhält wie eine Frau aus einem Land mit hohen Einkommen.

Die geringste Totengeburten-Rate hat Island mit 1,3 Totgeburten pro 1000 Geburten und in den USA wird jedes dritte von tausend Babys tot geboren. In Pakistan herrscht mit 43,1 Totgeburten je 1000 Lebendgeburten die höchste Rate.

Zur Verminderung der Totengeburten-Rate empfehlen die Studienautoren vor allem Bildung, Bekämpfung der Armut, eine Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung und einer kulturell angemessenen Schwangerschaftsvorsorge. Die Forscher fordern eine umfangreiche Klassifizierung und Erforschung der Ursachen der Totgeburten in Ländern mit hohen Einkommen, sowie Maßnahmen um Frauen zu helfen die eine Schwangerschaft mit einem normalen Körpergewicht beginnen.

Quelle:
http://www.medicalnewstoday.com/articles/305241.php

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Vaginalring aus Silikon: Schutz vor HIV und Herpes https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/352-vaginalring-aus-silikon-schutz-vor-hiv-und-herpes.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/352-vaginalring-aus-silikon-schutz-vor-hiv-und-herpes.html#respond Tue, 29 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/352-vaginalring-aus-silikon-schutz-vor-hiv-und-herpes-html.html Erst kürzlich stellte man auf der 55. Interdisziplinären Konferenz über Antimikrobielle Heilmittel und Chemotherapie (IAAC/ICC) in San Diego, Kalifornien, ein neues Instrument vor. Es ist in der Lage, Medikamente an den Körper abzugeben, die sowohl gegen das HIV-Virus als auch gegen Herpes wirken. Dabei handelt es sich um einen Silikonring, der in die Vagina eingeführt

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Erst kürzlich stellte man auf der 55. Interdisziplinären Konferenz über Antimikrobielle Heilmittel und Chemotherapie (IAAC/ICC) in San Diego, Kalifornien, ein neues Instrument vor. Es ist in der Lage, Medikamente an den Körper abzugeben, die sowohl gegen das HIV-Virus als auch gegen Herpes wirken.

Dabei handelt es sich um einen Silikonring, der in die Vagina eingeführt wird. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Erfindung vor allem wirtschaftlich benachteiligten Frauen Schutz gewährt.

Der Vaginalring aus Silikon gibt wasserlösliche Moleküle wie Tenofovir ab, ein Präparat, das auf den aktivsten und häufigsten Erregerstamm des Humanen Immundefizienz Virus (HIV) anspricht, HIV-1. Zusätzlich wird auch Acylovir abgegeben, das den Herpes-Virus blockiert. Die Erfinder hoffen, dass der Vaginalring insbesondere stark gefährdete Frauen vor allem vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen kann.

Entwickelt wurde das System an der Universität Jean Monnet in Saint Etienne, Frankreich, in Zusammenarbeit eines ganzen Teams von Virologen, Chemikern und einem Silikon-Ingenieur, der das Gerät entwarf, mit dem der Ring hergestellt wird.

Das Konzept der kontrollierten Freigabe aus polymeren Materialien existiert bereits seit den 1960er Jahren. Angewendet wurde es bereits erfolgreich für langfristig wirkende Steroide gegen Wechseljahresbeschwerden und zur Verhütung. Die Durchlässigkeit für medizinische Substanzen war ein wichtiger Punkt bei der Herstellung eines solchen Vaginalringes.

Die Schwierigkeit dabei ist, dass das Silikon ein wasserabweisender Stoff ist. Man umging das Problem, indem ein wasserbindender Bestandteil mit ins Silikon gemischt wurde – dieser erlaubt es, den medizinischen Präparaten aus ihren Reservoiren nach außen zu gelangen.

Die Ringe können Konzentrationen von zwischen 1,5 und 3,5 Milligramm Acylovir und drei bis fünf Milligramm Tenofovir pro Tag absondern, für eine Dauer von bis zu 50 Tagen insgesamt.

Mit dieser Dosierung lassen sich Infektionen mit HIV-1, Hepatitis B und Genital-Herpes abwehren. Der Ring beweist einmal mehr die Fähigkeit des Silikons, die wasserlöslichen Virostatika über längere Zeit in ausreichender Konzentration zu speichern und wohldosiert abzugeben.

Momentan wird geplant, die Vaginalringe im klinischen Test zu erproben. Bei Erfolg sollen sie in großer Zahl und zu sehr niedrigen Kosten produziert werden können.

Der Kostenfaktor spielt eine große Rolle, wenn man die Zielgruppe vor Augen hat: In Ländern mit niedrigem Einkommen rangieren sexuell übertragbare Virusinfektionen bei Frauen sehr weit oben. Die meisten werden schon sehr früh in ihrem sexuellen Leben damit konfrontiert, Männer infizieren sich im Durchschnitt erst sieben bis zehn Jahre später. „Für Frauen ist es bislang beinahe unmöglich, sich entsprechend zu schützen“, berichtet die Autorin der Studie über die Entwicklung des Vaginalrings, Meriam Memmi. „Die Benutzung von Kondomen setzt die Kooperation des Mannes voraus. Über die Verwendung der Vaginalringe entscheidet die Frau.“

 

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Forschung führt zu Medikamenten, die sicherer sind: Drei Innovationen machen Hoffnung https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/349-forschung-fuehrt-zu-medikamenten-die-sicherer-sind-drei-innovationen-machen-hoffnung.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/349-forschung-fuehrt-zu-medikamenten-die-sicherer-sind-drei-innovationen-machen-hoffnung.html#respond Tue, 29 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/349-forschung-fuehrt-zu-medikamenten-die-sicherer-sind-drei-innovationen-machen-hoffnung-html.html Aktuell riskiert einer von drei Patienten schwere Nebenwirkungen der Medikamente, die er einnimmt. Diese Neben- und Wechselwirkungen können gefährlich für Patienten sein und eine Last für das Gesundheitswesen, für politische Entscheider und die Pharma-Industrie. Doch vielversprechende Durchbrüche bei der Neuentwicklung von Medikamenten und bei der Gesundheitsüberwachung können die Medikamenten-sicherheit in Zukunft verbessern. Nebenwirkungen existieren, seit

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Aktuell riskiert einer von drei Patienten schwere Nebenwirkungen der Medikamente, die er einnimmt.

Diese Neben- und Wechselwirkungen können gefährlich für Patienten sein und eine Last für das Gesundheitswesen, für politische Entscheider und die Pharma-Industrie. Doch vielversprechende Durchbrüche bei der Neuentwicklung von Medikamenten und bei der Gesundheitsüberwachung können die Medikamenten-sicherheit in Zukunft verbessern.

Nebenwirkungen existieren, seit Menschen Medikamente einnehmen. Doch gegenwärtig sind stellen sie ein wachsendes Risiko und eine Last für die Gesundheitssysteme dar. Ein Grund ist, dass die Präparate als solche immer komplexer in ihrer Wirkung werden, ein anderer, dass eine alternde Gesellschaft auch mehr Medikamente einnimmt.

Schätzungsweise einer von sieben Patienten, die Medikamente einnehmen, geht das Risiko einer Nebenwirkung ein. Ein aktueller Report von der Britischen Pharmakologischen Gesellschaft richtete die Aufmerksamkeit auf viele Einweisungen ins Krankenhaus aufgrund von Nebenwirkungen, die dadurch erzeugten Mehrkosten im Gesundheitswesen belaufen sich auf hunderte Millionen Euro je Land und Jahr.

Nebenwirkungen von Medikamenten treten bei Patienten jeden Alters auf, obwohl die jüngsten und ältesten Kranken das größte Risiko eingehen. Sowohl in den Industrie- als auch in Entwicklungsländern existiert das Problem und sie beschränken sich auch nicht auf die Produkte der Pharmaindustrie, sondern können auch bei komplementären oder alternativen Therapien auftreten.

Wissenschaftler, die an der Entwicklung neuer Medikamente beteiligt sind, konzentrieren sich zunehmend und mit Erfolg auf die Identifikation möglicher Nebenwirkungen. Doch die gesamte Bandbreite aller möglichen, auch seltenen unerwünschten Reaktionen erfassen zu wollen, ist eine ehrgeizige Forderung. Mit eine Rolle spielen auch die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die parallel eingenommen werden und die in jedem menschlichen Organismus unterschiedlich miteinander interagieren können.

Glücklicherweise existieren drei neue Wege in der Medikamentenentwicklung und bei der Gesundheitsüberwachung, mit denen Pharmakologen und Ärzte diesen Herausforderungen entgegentreten können:

  • Medizinische Datenbanken, die zunehmend genutzt werden, um Patientendaten zu speichern – eine wichtige Quelle für Wissenschaftler

  • Informatik: Statistik-Programme, die gesammelte Patientendaten mit anderen Quellen vergleichen und auswerten können, beispielsweise medizinische Studien und sogar Social Media wie etwa Gesundheitsforen mit individuellen Erfahrungsberichten, um Beobachtungen und Erfahrungen in Bezug auf Nebenwirkungen aufzuspüren

  • Personalisierte Medizin, für deren Entwicklung auch genetische Informationen herangezogen werden, um auf individuelle Gegebenheiten, familiäre Disposition oder ethnische Besonderheiten eingehen zu können.

Informatik und große administrative Datenbanken ermöglichen es somit, neue Muster bei der Entstehung von Nebenwirkungen aufzuspüren. Im Labor und in epidemologischen Studien kann überprüft werden, ob und wie sich Risiken ergeben.” erklärt Michael Rieder, Professor für klinische Pharmakologie an der Universität von West Ontario, Kanada, einer der Autoren des Studienberichts. „Diese Innovationen eröffnen ein großes Potential, um Nebenwirkungen zu identifizieren, zu behandeln und hoffentlich auch bald verhindern zu können.“

 

 

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Wissenschaftliche Karte des Gehirns von Parkinson Erkrankten ausgearbeitet https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/343-wissenschaftliche-karte-des-gehirns-von-parkinson-erkrankten-ausgearbeitet.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/343-wissenschaftliche-karte-des-gehirns-von-parkinson-erkrankten-ausgearbeitet.html#respond Fri, 25 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/343-wissenschaftliche-karte-des-gehirns-von-parkinson-erkrankten-ausgearbeitet-html.html Eine neue Studie bildet den Weg, den Parkinson nimmt, wie eine Karte nach. Dabei wird das betroffene und das gesunde Gewebe berücksichtigt, sodass sich eine Art Karte ergibt. Die Ergebnisse sollen helfen das Verständnis zu fördern, wie sich Parkinson entwickelt und im Gehirn ausbreitet. Das sagen die Forscher der McGill University in Montreal, Kanada, die

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Eine neue Studie bildet den Weg, den Parkinson nimmt, wie eine Karte nach. Dabei wird das betroffene und das gesunde Gewebe berücksichtigt, sodass sich eine Art Karte ergibt. Die Ergebnisse sollen helfen das Verständnis zu fördern, wie sich Parkinson entwickelt und im Gehirn ausbreitet. Das sagen die Forscher der McGill University in Montreal, Kanada, die ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift eLife veröffentlicht haben. Die Karte ist die erste, die das Ausmaß und die Verteilung der Atrophie aufzeigt, welche die Parkinson-Krankheit verursacht und wie sich die Krankheit ausbreitet.

In früheren Studien war es nicht gelungen, übereinstimmend zu zeigen, welche regionalen Atrophie in den frühen Stadien der Parkinson-Krankheit bestehen und wie sie sich entwickeln, weil die Datensätze und Stichprobengrößen zu klein waren. Auch waren die angewandten Methoden nicht empfindlich genug, sagt Senior Autor Dr. Alain Dagher

Die Wissenschaftler hatten Zugang zu mehreren MRT-Aufnahmen und klinischen Daten, als jemals eine andere Studie in diesem Zusammenhang zuvor. Zusammen mit einer besonderes sensiblen Methode konnten sie die Gehirnregionen im frühen Stadium von Parkinson intensiv erforschen. Die Scans und Daten erlauben es, die Struktur des Gehirns von 232 Patienten in den Frühstadien des Morbus Parkinson (PD) mit 117 gesunden Individuen ähnlichen Alters zu vergleichen

Sie fanden heraus, dass die Krankheit von Zelle zu fortschreitet, durch das Gehirn entlang der Zellen. Dr. Dagher, ein Neurologe, spezialisiert auf Bewegungsstörungen und funktionelle Bildgebung des Gehirns erklärt die so

„Das Atrophie Muster der MRT ist mit einem Krankheitsprozess kompatibel, der über Gehirnnetzwerke verbreitet wird. Das ist etwas, das nie in menschlichen Patienten gezeigt worden war, und würde die Hypothese, dass PD durch ein toxisches Altern verursacht wird unterstützen.

Durch die Auswertung der Daten kann eine Art Karte erstellt werden, dies wiederum bietet den Vorteil zur Entwicklung besserer Behandlungsmöglichkeiten

Die Überwachung der Patienten in der Studie werden auch weiterhin, mit jährlichen Auswertungen durchgeführt und bieten eine eine Fülle von Daten, so werden die Forscher auch weiter zur Krankheitsprogression durch das Gehirn forschen und die Karte ausarbeiten können

Das Team hinter der aktuellen Studie hofft, dass die Ausarbeitung der Karte zur Entwicklung neuer Medikamente beitragen kann. Und hoffen sogar darauf, dass die Parkinson-Krankheit irgendwann einmal geheilt, oder der Krankheitsverlauf umgekehrt werden kann.

 

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Komplikationen während der Schwangerschaft kann die Gefahr von Tod durch Herzerkrankungen im späteren Leben erhöhen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/341-komplikationen-waehrend-der-schwangerschaft-kann-die-gefahr-von-tod-durch-herzerkrankungen-im-spaeteren-leben-erhoehen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/341-komplikationen-waehrend-der-schwangerschaft-kann-die-gefahr-von-tod-durch-herzerkrankungen-im-spaeteren-leben-erhoehen.html#respond Thu, 24 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/341-komplikationen-waehrend-der-schwangerschaft-kann-die-gefahr-von-tod-durch-herzerkrankungen-im-spaeteren-leben-erhoehen-html.html Komplikationen während der Schwangerschaft scheint ein deutliches Zeichen dafür zu sein, dass sich im späteren Leben Herzerkrankungen entwickeln können, so ein neu veröffentlichter Bericht. Nach Angaben der American Heart Association (AHA), ist die häufigste Todesursache in den USA für Männer und Frauen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). Im Jahr 2013 gab es 399.503 Todesfälle unter Frauen, die an

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Komplikationen während der Schwangerschaft scheint ein deutliches Zeichen dafür zu sein, dass sich im späteren Leben Herzerkrankungen entwickeln können, so ein neu veröffentlichter Bericht.

Nach Angaben der American Heart Association (AHA), ist die häufigste Todesursache in den USA für Männer und Frauen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). Im Jahr 2013 gab es 399.503 Todesfälle unter Frauen, die an CVD starben.

Es wurden Daten von den Forschern an der Child Health Public Health Instituts und Development Studies (CHDS) in Berkeley, CA analysiert. Sie zeigten eine hohe Korrelation zwischen Frauen, die Komplikationen während der Schwangerschaft aufwiesen und den Personen, die im späteren Leben einen Tod durch Herzerkrankungen erlagen.

 

Während der Schwangerschaft wird Bluthochdruck wie folgt eingestuft:

  • Pre bestehende chronische Hypertonie wird diagnostiziert, wenn der Blutdruck über 140/90 – bis zur 20. Wochen der Schwangerschaft besteht.
  • Gestational Bluthochdruck wird diagnostiziert nach der 20. Schwangerschaftswoche. Dies ist auch als Schwangerschaft Hypertonie (PIH) bekannt.

 

Chronische Hypertonie und Schwangerschaftsbluthochdruck kann zu Präeklampsie führen – eine schwere Erkrankung, die in der Regel nach der 20. Schwangerschaftswoche eintritt. Symptome sind Bluthochdruck und Eiweiß im Urin, und es kann zu schweren Komplikationen führen, wenn es nicht schnell behandelt wird.

Die aktuelle Studie, die von Barbara A. Cohn, PhD geleitet wurde zeigt auf, dass Präeklampsie in der frühen Schwangerschaft einen Zusammenhang zum vorzeitigen CVD Tod darstellt.

 

Langzeitstudie über 5 Jahrzehnte

Die CHDS verwendete Daten von 15.528 schwangeren Frauen in der Studie zwischen 1959 und 1967 und hat sich weiter bemüht, um ihren Lebensweg zu verfolgen. Bis zum Jahr 2010 waren insgesamt 368 dieser Frauen mit einem durchschnittlichen Alter von 66, von CVD verstorben. Somit ergab sich ein Zusammenhang zwischen ihrer Todesursache und den Komplikationen während der Schwangerschaft.

 

Folgende Komplikationen erhöhen das Risiko des Todes durch CVD bei Frauen mit bereits bestehenden Hypertonie:

  • Eine Frühgeburt erhöht CVD Todesrisiko 7,1-mal
  • Präeklampsie erhöht es 5,6-mal
  • Frühe Schwangerschaft stieg er fünfmal.

Außerdem bestehe ein erhöhtes Risiko bei Afro-amerikanische Frauen.

Es wird nun daran geforscht, wie diese Entwicklung gestoppt werden könne und welche Maßnahmen zur Prävention eingesetzt werden können.

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Neuer Antikörper bietet Hoffnung im Kampf gegen C-Difficile-Infektion https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/338-neuer-antikoerper-bietet-hoffnung-im-kampf-gegen-c-difficile-infektion.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/338-neuer-antikoerper-bietet-hoffnung-im-kampf-gegen-c-difficile-infektion.html#respond Wed, 23 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/338-neuer-antikoerper-bietet-hoffnung-im-kampf-gegen-c-difficile-infektion-html.html Eine wichtige neue Behandlungsform im Kampf gegen eine wiederkehrende Art der Infektion, welche häufig bei älteren Menschen vorkommt, kann die kommunale Gesundheitsversorgung und Pflege-Einrichtungen erleichtern. Die neue Studie hat einen wahren Meilenstein entwickelt und dieser soll zur Genehmigung vorgelegt werden. Bezlotoxumab ist ein Antibiotikum und wurde zu einem „selektiven, vollständig humanen, monoklonalen Antikörper entwickelt, um

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Eine wichtige neue Behandlungsform im Kampf gegen eine wiederkehrende Art der Infektion, welche häufig bei älteren Menschen vorkommt, kann die kommunale Gesundheitsversorgung und Pflege-Einrichtungen erleichtern. Die neue Studie hat einen wahren Meilenstein entwickelt und dieser soll zur Genehmigung vorgelegt werden.

Bezlotoxumab ist ein Antibiotikum und wurde zu einem „selektiven, vollständig humanen, monoklonalen Antikörper entwickelt, um C. difficiles Toxin B zu neutralisieren“, so Merck, der internationalen Pharma-Unternehmen mit der Lizenz, der es entwickelte.

Bezlotoxumab wurde an der University of Massachusetts Medical School (UMMS) MassBiologics mit Medarex entdeckt und erforscht. Es wurde von Merck im Jahr 2009 für die Entwicklung lizenziert.

Toxin B ist das Toxin, das die Infektion verursacht. Toxin B schädigt die Darmwand und verursacht eine Entzündung. Diese führt zu den Symptomen von C. difficile, einschließlich Bauchschmerzen und wässrigem Durchfall. Vor allem ältere Menschen werden davon betroffen, da ihr Immunsystem geschwächt ist. Es stellt ein großes Problem dar, denn etwa 1 von 4 Patienten sind davon betroffen. Durch die Erkrankung gab es rund 29.000 Todesfälle im Jahr 2011 in den USA. Dabei gab es 65 Todesfälle innerhalb von 30 Tagen nach der Diagnose.

Es gibt derzeit keine wirksame Therapie für die Behandlung. Daher war es sehr wichtig, die Forschungen anzustrengen, eine Maßnahme zu entwickeln, welche hier schnell und effektiv helfen kann. Es ist zu hoffen, dass der neue Antikörper hilft. Merck sagt, dass Studien zu Bezlotoxumab ihre primären Effizienz-Endpunkt erreicht haben, und dass der Antikörper bereit ist für die nächste Stufe der Entwicklung. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend.

In einer Studie wurden  zwei Gruppen eingesetzt. Die eine Gruppe erhielt eine spezielle Therapie mit Bezlotoxumab oder Bezlotoxumab zuzüglich Actoxumab, die andere erhielt einen Placebo. Bei der Gruppe mit Bezlotoxumab und Actocumab war das Infektion Rezidiv signifikant niedriger im Vergleich zum Placebo. Der Vorteil wurde über einen Zeitraum von 12 Wochen nachgewiesen.

Nach Aussagen von Merck war in Tests die kombinierte Gabe von Bezlotoxumab und Actoxumab zur Behandlung nicht wirksamer als die Behandlung durch Bezlotoxumab oder Actoxumab alleine, im Vergleich zum Placebo. Daher wurde  Bezlotoxumab alleine für die Genehmigung zur Anwendung ausgewählt. Die Anwendung wird im Jahr 2015 vorgelegt werden, um die Zulassung für den Antikörper in den USA, Europa und Kanada zu ersuchen.

 

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Sex wirkt sich wenig auf Herzinfarkt-Risiko aus https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/340-sex-wirkt-sich-wenig-auf-herzinfarkt-risiko-aus.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/340-sex-wirkt-sich-wenig-auf-herzinfarkt-risiko-aus.html#respond Wed, 23 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/340-sex-wirkt-sich-wenig-auf-herzinfarkt-risiko-aus-html.html Der Beitrag Sex wirkt sich wenig auf Herzinfarkt-Risiko aus erschien zuerst auf Medizinaktuell.info.

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Bluthochdruck-Medikament reduziert Entzündung traumatischer Hirnverletzungen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/334-bluthochdruck-medikament-reduziert-entzuendung-traumatischer-hirnverletzungen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/334-bluthochdruck-medikament-reduziert-entzuendung-traumatischer-hirnverletzungen.html#respond Tue, 22 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/334-bluthochdruck-medikament-reduziert-entzuendung-traumatischer-hirnverletzungen-html.html Nach dem Ergebnis einer neuen Studie entsteht die Entzündung nach einer traumatischen Hirnverletzung durch ein von der Leber produziertes Protein. Ein Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck kann dieses Protein jedoch blockieren. Traumatische Hirnverletzungen (TBI) führen meist zu Entzündungsreaktionen im Blut und Organen. Vor allem in der Leber kommt es zu derartigen Reaktionen. Bislang konnte man

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Nach dem Ergebnis einer neuen Studie entsteht die Entzündung nach einer traumatischen Hirnverletzung durch ein von der Leber produziertes Protein. Ein Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck kann dieses Protein jedoch blockieren.

Traumatische Hirnverletzungen (TBI) führen meist zu Entzündungsreaktionen im Blut und Organen. Vor allem in der Leber kommt es zu derartigen Reaktionen. Bislang konnte man diesen Schaden nicht minimieren. Nun konnten mit der Studie des Georgetown University Medical Center (GUMC) aus Washington D.C. die Prozesse besser verstanden werden. Bei TBI erhöht sich die Produktion des Proteins in der Leber um das bis zu 1000-fache. Die Entzündung verursacht den Tod von Nervenzellen, reduziert den Blutfluss und schädigt den Körper. Eine Verminderung der Entzündung würde sich gesundheitlich erheblich vorteilhaft auswirken.

In Tests mit Mäusen wurden kleine Dosen des Medikaments Hypertonie Telmisartan gefunden, welches die Produktion eines der Moleküle blockiert welches sich auf dem biologischen Weg des Proteins befindet und zu einer erheblichen Absenkung der Entzündung führt. Wie das American College of Cardiology berichtet, verbessert Telmisartan die Durchblutung, senkt den Blutdruck und bewahrt die Blutgefäße vor einer Verengung.

Die Studie entdeckte eine Verbindung zwischen den Randregionen und des Gehirns, die für Regulierung peripherer Schäden von Bedeutung sind, wenn sie probieren die Folgen der Hirnschädigung zu mildern, berichtete Prof. Sonia Villapol, die leitende Forscherin im GUMC ist.

Das gleiche Forscherteam stellte in früheren Untersuchungen fest, dass Telmisartan und ein anderes Blutdruck-Medikament mit Namen Candesartan sich bei Mäusen mit TBI mehrere Stunden nach der Verletzung positiv auswirkte. Es sei für Kliniken wichtig zu wissen, dass selbst sechs Stunden nach einer TBI die Einnahmen eines solchen Medikaments noch vorteilhaft sein kann. Die Entzündung im Gehirn würde abnehmen, neuronale Zelltode verhindert, Blutungen gestoppt und Schwellungen durch das Medikament reduziert.

Die heutige Behandlung einer TBI besteht aus einer unterstützenden Pflege und Rehabilitation und bislang gab es keine Möglichkeit die entzündlichen Schäden die nach einer traumatischen Kopfverletzung fortlaufend auftauchen zu reduzieren. Wie das Forscherteam berichtet, ebnet die Studie den Weg für klinische Prüfungen des Medikaments und deren Einsatz bei STH-Patienten.

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