Schüssler Salz Nr. 11 Silicea D12 – Siliciumdioxid

Schüssler Salz Nr. 11 Silicea D12 – Siliciumdioxid

Silicea zählt zu den Salzen der Kieselsäure – in der Natur kommt es als an Sauerstoff gebundener Silikat vor. Im Organismus ist das Spurenelement Silicium als stabilisierendes Element in den Proteinen vertreten, die die Knorpelschicht im Inneren der Gelenke aufbauen, ebenso kommt es auch in Haut, Bindegewebe und Knochen vor. Beobachtungen ergaben, dass der Anteil von Silicium in den Zellen beim Embryo und Kleinkind am höchsten ist, im Laufe des Lebens aber stetig abnimmt. Die Vermutung liegt nahe, dass sich mit einer ausreichenden Versorgung mit diesem Mineralstoff Alterungsprozesse generell zumindest verlangsamen lassen können.

Brüchige Fingernägel, raue Haut und die Neigung zu Haarausfall lassen sich häufig bereits mit Kieselerde (siliziumhaltige Sedimente) in den Griff bekommen. Hilft dies nicht, bringt häufig die feinstoffliche Variante, Siliciea als D6 oder D12, also in einer Verdünnung von 1:100000 oder 1:1012 den „Durchbruch“ – die entsprechenden Mineralstoffe aus der Nahrung können dann vom Organismus besser verwertet werden und wirken. Überdies kann Silicium das körpereigene Immunsystem und die Wundheilung fördern helfen.

Als Heilmittel ist Silicium schon seit sehr alter Zeit bekannt. Sowohl in der Homöopathie als auch in der Biochemie nach Dr. Schüssler hat Silicea seinen festen, wichtigen Platz. Es gilt als das Salz der Festigkeit und der Struktur, dient als Kräftigungs- und als Schönheitsmittel im weiteren Sinne. Aber auch gesundheitliche Beeinträchtigungen lassen sich damit gut behandeln.

Angewendet wird Silicea in Dr. Schüsslers Biochemie in der Regel in der Potenz D12. Wirksam ist es beispielsweise

  • zur allgemeinen Stärkung der Immunabwehr
  • zur Kräftigung des Bindegewebes, von Sehnen, Bändern und Gelenken
  • bei Schmerzen im Bewegungsapparat, bedingt durch Fehlstellungen in den Gelenken
  • bei der unterstützenden Behandlung von Knochenbrüchen: Silicea, kombiniert mit dem Schüssler Salz Nr. 2 (Calcium phosphoricum) und dem Salz Nr. 1 (Calcium fluoratum) behandelt werden
  • zur rascheren Auflösung großer Blutergüsse
  • vorbeugend oder lindernd bei Arteriosklerose
  • bei vielen Erkrankungen der Knochen und des Bewegungsapparates, wie Rheuma, Arthrose, Gicht
  • unterstützend bei Gerstenkorn und anderen Entzündungen im Bereich des Auges
  • bei Infektionen mit eitrigen Erscheinungsformen wie Mandelentzündung, Mittelohrentzündung
  • bei hartnäckiger wiederkehrender oder chronischer Blasenentzündung
  • unterstützend bei Verdauungsstörungen wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung
  • In der Rekonvaleszenz, der Erholungsphase nach stark kräftezehrenden Krankheitsphasen
  • bei Hauterkrankungen wie Furunkeln, schwerer Akne, Dermatosen
  • bei Neurodermitis oder Schuppenflechte
  • bei der Behandlung von Nagelpilz, in Kombination mit dem Salz Nr. 1, Calcium fluoratum, ebenfalls in der Potenz D12.

Schulmedizinische Behandlungen beispielsweise bei wiederkehrenden oder chronischen eitrigen Entzündungen, bei akuter Arthritis oder Knochenhautentzündung oder bei Osteoporose können mit Silicea wirksam unterstützt werden.

Silicea gilt obendrein als das Schönheitsmittel unter den Schüssler Salzen: Gesunder Haar- und Nagelwuchs, glatte und reine Haut lassen sich damit fördern oder wiederherstellen. Behandlungen zur Entgiftung und Entsäuerung können durch Gaben von Silicea verstärkt und ergänzt werden.

In der Homöopathie wird Silicea sehr vielfältig eingesetzt. Patienten, die schlecht schlafen, sich von Ermüdungszuständen oder längerer Krankheit schlecht erholen, bei Leistungsschwäche aus Konzentrationsmangel und einer niedrigen Toleranzschwelle für Stress kann Silicea in vielen Fällen helfen.

Anzeichen und Signaturen, die den Einsatz von Silicea nahelegen, sind welke, trockene und gespannte Haut, die gleichwohl zu Fältchen neigt, tiefliegende Augen, die Bildung von ausgeprägten Krähenfüßchen in den Augenwinkeln. Insgesamt fallen eine schlaffe, eingesunkene Haltung auf, schwaches Bindegewebe, verletzungsanfällige Bänder, Sehnen und Gelenke. Auch Haarausfall und Haarwuchsstörungen kommen vor.

Auch für die Psyche kann mit Silicea D12 einiges Gute getan werden: Schüchterne, zu Stress und Aufregung neigende Patienten sprechen gut auf eine mehrwöchige Gabe von Nr. 11 an. Als das typische Mittel der Struktur und der Festigkeit verleiht Silicea auch mehr Mut, sich abzugrenzen und vor kräftezehrenden Einflüssen besser zu schützen.