Schüssler Salz Nr. 4 Kalium chloratum D6

Schüssler Salz Nr. 4 Kalium chloratum D6

Bei Kaliumchlorid, auch als Potassiumchlorid oder Potash bekannt, handelt es sich um das Kaliumsalz der Salzsäure – in entsprechender Dosierung wirkt es in der Tat giftig. Für industrielle Zwecke wird das Kaliumsalz in Form einiger Mineralien gezielt abgebaut. Allerdings ist es auch Bestandteil von Infusionslösungen bei Kranken, die in Gefahr sind, zu dehydrieren.

Hier wird eine Kombination von Natriumchlorid, Kalziumchlorid und Kaliumchlorid eingesetzt. Denn alle drei sind auch ganz natürliche Bestandteile in allen Körperflüssigkeiten und erfüllen als solche diverse biochemische Aufgaben in den Zellen, vor allem in Nerven-, Blut- und Gehirnzellen. In Form von Kaliumchlorid gelangen vor allem die wichtigen Kaliumionen in die Zellen. Ist die Konzentration im Blut zu niedrig, wie das beispielsweise bei Nierenproblemen oder hartnäckigem Durchfall eintreten kann, können die genannten Infusionen lebensrettend wirken.

Ausreichend Kalium über die Nahrung garantiert der Verzehr von Bananen, Melonen, Äpfeln, Zwiebeln, Aprikosen oder getrockneten Datteln und Feigen, von grünem Blattgemüse oder bei der Verwendung von Meersalz in der Küche..

Die feinstoffliche Version des Kalium chloratum in der Potenz D6 hat ganz sicher keine toxische Wirkung. Allerdings kann es auch massive Mangelzustände nicht beheben, sehr wohl aber manches Ungleichgewicht in den Zellen selbst korrigieren helfen. D6 bedeutet, dass die Ursprungssubstanz im Verhältnis 1:106, also 1:100000 mit der Trägersubstanz (Milchzucker) verdünnt wurde.

Grundsätzlich fördert das Schüssler Salz Nr. 4 die Ausleitung der Abfallstoffe entzündlicher Prozesse sowie von Wasser aus dem Körper. Es ist notwendig für die Zellfunktion vor allem in den Nerven und Muskeln und ist ein wichtiges Element bei Stoffwechselprozessen, vor allem im Bereich der Verdauung.
Nr. 4 Kalium Chloratum ist dabei vor allem das Hauptmittel bei allen die Schleimhäute betreffenden Erkrankungen Dazu zählen vor allem

  • Erkältungen
  • Hartnäckige Bronchitis, verbunden mit einer Entzündung der Bronchialschleimhaut
  • Magen-Darm-Entzündungen
  • Nieren- und Nierenbeckenentzündungen
  • Rippen- oder Bauchfellentzündung
  • Blasenentzündung – chronisch oder akut
  • Neigung zu Polypen (gutartigen Schleimhaut-Wucherungen in der Nase oder den Nasennebenhöhlen, bei Kindern sind auch Rachenpolypen im Bereich der Mandeln möglich) mit Riech- und Atemstörungen und häufigen Erkältungen verbunden
  • Verbrennungen ersten und zweiten Grades
  • entzündliche Hautausschläge
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen
  • Rheumatische Muskel- oder Gelenkentzündungen

Während schwerwiegende infektiöse Erkrankungen wie Hepatitis, Diphterie oder Nierenbeckenentzündung selbstverständlich je nach Ursache mit Antibiotika oder Virostatica behandelt werden sollten, unterstützt die Nr. 4, meist zusammen mit der Nr. 10, Natrium Sulphuricum oder Nr. 6, Kalium sulfuricum, die Therapie diese Erkrankungen.

Ähnliches gilt auch für typische „Kinderkrankheiten“ wie Mumps, Röteln, Masern, Windpocken oder Gürtelrose.

Erfahrene Naturheiler setzen Kalium Chloratum auch bei beginnendem Grauem Star (Katarakt) oder Augenhornhautentzündung mit Erfolg ein.

Häufig löst in einer längeren Behandlung das Schüssler Salz Nr. 4 die Nr. 3 ab und vervollständigt den Heilungsprozess. Eine mögliche Erklärung für den erfolgreichen Folge-Einsatz liegt darin, dass sich im fortgeschrittenen Entzündungsstadium klebrige Faserstoffe im Gewebe bilden. Kaliumchlorid ist in der Lage, den Abtransport solcher Ablagerungen durch die Lymphe erheblich zu beschleunigen. Durch seinen ausleitenden und entwässernden Einfluss gilt Kalium Chloratum auch als geeignetes Unterstützungsmittel bei Diäten und Entgiftungs- oder Entsäuerungskuren, die Leber oder Niere zu Gute kommen.

Signaturen oder Antlitz-Zeichen für das Schüssler Salz Nr. 4 sind beispielsweise ein sehr bleiches Gesicht, ein weißer Belag auf der Zunge oder ein weißlicher Auswurf beim Husten: Anzeichen von Fibrin, den erwähnten klebrigen Ablagerungen. Auch angeschwollene Lymphknoten oder schuppige, trockene Haut können eine Hinweis liefern.

Als Modalitäten beobachtete Dr. Schüssler eine Verfassung, bei der sich Schmerzen durch Bewegung verschlechtern, sich dagegen bei Ruhe und Wärme bessern.

Charakteristisch für Menschen, die die Nr. 4 brauchen oder gut darauf ansprechen, sind beispielsweise eine ausgeprägte Angst vor vermuteten Erkrankungen und das Auftreten von Beschwerden verschiedenster Art bei Ärger oder unter Stress. Viele Betroffene fühlen sich von Neuem schnell überfordert und geängstigt. Entsprechend ist Kalium Chlorid auch gut einsetzbar bei übermäßiger Reizbarkeit, ständigem Hungergefühl oder einer Neigung zum destruktiven Grübeln oder zu Mutlosigkeit.