Schüssler Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6

Schüssler Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6

Magnesium phosporicum oder, im Sprachgebrauch, Magnesiumphosphat hat viele unterschiedliche Funktionen, beispielsweise in der Lebensmittelchemie. Bei Magnesiumphosphat handelt es sich um ein weiteres Salz aus der Phosphorsäure. Als Zusatzstoff ist es unbedenklich. Als Mineralstoff im Organismus kommt Magnesium in Nerven-, Muskel- und Gehirnzellen, aber auch in den Knochen vor.

Magnesium-Salze erfüllen eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben. Sie sind gemeinsam mit Enzymen und anderen Vitalstoffen an nachweislich über 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Magnesium und Kalzium gemeinsam beispielsweise entscheiden über die Durchlässigkeit der Zellwände für biochemische Substanzen aller Art: Nährstoffe gelangen in ausreichender Menge in die Zellen, Abfallprodukte rasch genug heraus, wenn die Zellmembranen optimal arbeiten.

Im Zellinneren wird Magnesium für die Umwandlung von Glukose in Energie benötigt.
Bekannt ist, dass konzentriertes Magnesium vorbeugend, aber auch lindernd gegen Muskelkrämpfe wirkt, denn es reguliert und verlangsamt die Weiterleitung von Nervenimpulsen an die Muskeln. Tatsächlich ist Magnesium maßgeblich an der Nervenreizübertragung innerhalb der Muskeln beteiligt. Das sichert Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit.

Als Schüssler Salz Nr. 7 ist Magnesium Phosphoricum in der Tat das probate Mittel gegen akuten Schmerz, gegen krampfartige Erscheinungen sowie gegen Erregungszustände unterschiedlichster Art.

Verwendet wird es etwa bei

  • Nervenschmerzen und Neuralgien
  • Schmerzen, die sehr spontan und heftig, anfallartig und stechen auftreten
  • Schmerzen aufgrund von Nervenreizungen und Nervenentzündungen – wie etwa einer Trigeminusneuralgie
  • Muskelverspannungen und Krämpfen
  • Muskelschmerzen nach Überanstrengung, Muskelkater, Verhärtungen
  • Tics wie Muskel- und Liderzittern
  • Migräne – wenn die Vermutung naheliegt, dass sich Gefäße krampfartig verengen und so den Anfall auslösen
  • Krämpfen im Unterleib vor und während der Monatsblutung
  • Allen Arten von Erregungs- und Anspannungszuständen
  • Hyperaktivität
  • Nervös bedingten Funktionsstörungen: Durchfall, Schlafproblemen, allgemeine Kribbeligkeit bis hin zu hysterischem Verhalten, nervösem, krampfhaftem Husten, Magenkrämpfen und nervösen Blähungen
  • Juckreiz und überempfindlicher Haut
  • Kopfschmerzen, auffallender Müdigkeit, Konzentrations- und Lernschwächen bei Kindern im Schulstress

Das Schüssler Salz Nr. 7 unterstützt konventionelle Behandlungen von schmerzhaften Gallen-, Nieren- oder Blasenkoliken oder Blasenentzündungen sowie von nervös bedingten Herzbeschwerden. Liegen entzündliche Arterienerkrankungen in der Herzumgebung vor, wie dies etwa bei Angina Pectoris der Fall ist, kann Magnesium phosphoricum ebenfalls lindernd einwirken. Bronchialkrämpfe bei Asthmapatienten sprechen ebenfalls gut auf Magnesium phosphoricum an.

Krampflösend und schmerzlindernd wirkt Magnesium phosphoricum insbesondere bei Kindern, die auf Schmerzen mit Schreien oder heftigem Weinen reagieren. Selbst bei leichten epileptischen Anfällen setzen erfahrene Heilbehandler es sowohl vorbeugend als auch im akuten Falle ein. Bekannt ist auch seine positive Wirkung auf Patienten, die zu Stimmungsumschwüngen, Depressionen oder Ängstlichkeit neigen. Es kann Stress und Prüfungsangst „die Spitze“ nehmen.

Wer große Erfahrung mit der Behandlung durch Schüssler Salze besitzt, verwendet es beispielsweise dazu, um den Cholesterinspiegel zu regulieren. Insbesondere stechende und intensiv bohrende Schmerzen sprechen gut auf die Anwendung an.

Der übliche Einsatz von Magnesium phoshoricum erfolgt in der Potenzierung (Verdünnung) D6, das entspricht 1:1000000. In einigen speziellen Fällen verwenden Heilbehandler das Magnesium phosphoricum auch in einer C-Potenz, das bedeutet, noch stärker verdünnt. Angewendet werden die Potenzen C7 bis C15 beispielsweise bei schweren, krampfartigen Koliken – dann empfehlen sich mehrere Gaben von Globuli in kurzem Abstand hintereinander. Das ist auch bei Neugeborenen bereits möglich. Verlaufen Menstruationsbeschwerden krampfartig, greifen Naturheilbehandler auf die C-Potenzen der Nr. 7 zurück. Selbst Geburtsschmerzen, Wehen, sprechen auf Magnesium Phosphoricum in der Potenz C9, das entspricht 1:1009gut an.

Insbesondere als „heiße Sieben“ zubereitet, also 10 Tabletten in heißem Wasser aufgelöst, helfen bei akut sehr starken Schmerzattacken der beschriebenen Ursachen. Zu den Signaturen zählen Naturmediziner bei Magnesium phosphoricum eine geradezu leuchtend rote Gesichtsfärbung, vor allem zu beiden Seiten der Nasenflügel. Beobachtet wird auch die generelle Neigung, rasch rot zu werden.

Typische Beschwerden, die nach dem Salz Nr. 7 „verlangen“, reagieren positiv auf die Kombination von leichtem Druck und Wärme, verschlimmern sich jedoch zunächst bei jeder Art von Berührung. Die Nr. 7 gilt nicht nur wegen ihrer Wirkung auf die Nervenimpulsleitung in den Muskeln als das „Nervensalz“ schlechthin bezeichnet. Es hilft auch, alle Arten stressbedingter Beschwerden, ob psychischer oder physischer Natur, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Man sagt ihm nach, dass es den Drang und Heißhunger ach Süßem, insbesondere Schokolade, nach einer Mahlzeit verringern hilft – gut für Abnehmwillige.