Alzheimer – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Alzheimer – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Abendlicher Kaffee bringt innere Uhr aus dem Takt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt.html#respond Wed, 30 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt-html.html Ein Forscherteam des Medical Research Laboratory of Molecular Biology in Großbritannien und der University of Colorado haben entdeckt wie sich Koffeinkonsum auf die innere Uhr auswirken kann. Die innere Uhr würde durch einen abendlichen Kaffee aus dem Takt geraten. Der zirkadiane Rhythmus oder innere Uhr arbeitet in der Zelle des Körpers, beeinflussen Gene zu verschiedenen

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Ein Forscherteam des Medical Research Laboratory of Molecular Biology in Großbritannien und der University of Colorado haben entdeckt wie sich Koffeinkonsum auf die innere Uhr auswirken kann. Die innere Uhr würde durch einen abendlichen Kaffee aus dem Takt geraten.

Der zirkadiane Rhythmus oder innere Uhr arbeitet in der Zelle des Körpers, beeinflussen Gene zu verschiedenen Zeiten damit wir Menschen uns dem externen Kreislauf von Tag und Nacht anpassen können. Das schläfrig machende Hormon Melatonin basiert auf einen bestimmten Auslöser und wird zum Beispiel durch das Dimmen von Licht freigesetzt.

Die Störung des Rhythmus, durch Schichtarbeit, Jetlag oder Schlafstörungen, kann zu einer Reihe von Schlafzuständen führen, mit Folgewirkungen wie Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Alzheimer-Krankheit und bestimmten psychiatrischen Erkrankungen.

Der Genuss eines doppelten Espresso drei Stunden vor dem Schlafengehen kann die innere Uhr zurückdrehen und einen Anstieg des Hormons Melatonin verzögern. Nach Angaben des CDC erhalten 25 Prozent der US-Bevölkerung keinen ausreichenden Schlaf und knapp 10 Prozent würden an chronischer Schlaflosigkeit leiden.

Die Teilnehmer der Studie wurden einem hellen oder trüben Licht ausgesetzt. Helles Licht wie Koffein ist ein bekannter Reiz welcher die zirkadiane Phase verlängern kann.

Drei Stunden vor dem Schlafengehen erhielten die Teilnehmer den Gegenwert eines doppelten Espreesso oder ein Placebo. Später wurde ihr Speichel untersucht zur Festellung wie viel Melatonin produziert worden war. Bei denen die Koffein erhalten hatten, kletterte der Melatonin-Spiegel rund 40 Minuten später im Vergleich zu den Teilnehmern, die ein Placebo bekamen.

Zur Bestätigung der Ergebnisse versetzte das britische Forscherteam menschliche Zellen mit Koffein in einem Labor und stellten die gleiche Verzögerung in der circadianen Uhr fest. Wie die Ergebnisse zeigen, wirkt sich das Koffein direkt auf die Adenosin-Rezeptoren aus, die in allen Körperzellen vorkommen. Das Niveau des wichtigen intrazellularen Botenstoffs zyklischem Adenosinmonophosphat (cAMP) erhöht sich dabei.

Die cAMP-Moleküle spielen eine zentrale Rolle im Innenleben der inneren Uhr des Körpers, weshalb biochemische Wirkungen von Koffein mit einer Verzögerung des zirkadianen Rhythmus in Verbindung stehen. Nach den Worten des leitenden Forschers Dr. John O’Neill des Medical Research Council (MRC) Laboratory of Molecular Biology, helfen die Erkenntnisse zu verstehen wie die 24-Stunden-Uhr des Körpers beeinflusst werden kann. Das Wissen wie sich Koffein auf die innere Uhr auswirkt, könnte bei der Behandlung von Jetlag auf internationalen Reisen helfen.

 

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Demenz beeinflusst 1 von 3 Personen in Großbritannien https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/339-demenz-beeinflusst-1-von-3-personen-in-grossbritannien.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/339-demenz-beeinflusst-1-von-3-personen-in-grossbritannien.html#respond Thu, 24 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/339-demenz-beeinflusst-1-von-3-personen-in-grossbritannien-html.html Wenn nicht mehr getan wird, um Demenz zu bekämpfen, wird 1 von 3 Menschen heute in Großbritannien geboren, der Krankheit im Laufe seines Lebens entwickeln wird. Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie, die in Großbritannien durchgeführt wurde. Derzeit leben 46,8 Millionen Menschen weltweit mit Demenz, so die nach Alzheimer Disease International, und diese Zahl

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Wenn nicht mehr getan wird, um Demenz zu bekämpfen, wird 1 von 3 Menschen heute in Großbritannien geboren, der Krankheit im Laufe seines Lebens entwickeln wird. Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie, die in Großbritannien durchgeführt wurde.

Derzeit leben 46,8 Millionen Menschen weltweit mit Demenz, so die nach Alzheimer Disease International, und diese Zahl wird voraussichtlich auf 131,5 Millionen im Jahr 2050 steigen und zwar insbesondere in Entwicklungsländern. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form von Demenz, allein davon betroffen sind rund 5,3 Millionen Menschen in den USA. Doch die Raten zu Demenz steigen an, und zwar weltweit. Die Zahl der Menschen mit Alzheimer wird in den USA fast auf das Dreifache auf 15,8 Mio steigen.

Seit Jahren ist der größte Risikofaktor für Demenz die immer älter werdende Bevölkerung. Vor allem Menschen im Alter von 65 und älter sind am häufigsten gefährdet und betroffen. Ein neuer Bericht hat offengelegt, dass die Gefahr häufig unterschätzt wird und gleichzeitig offenbart, wie viele Menschen in Großbritannien jedes Jahr geboren werden, welche später an Demenz leiden könnten. Es werden jetzt Anstrengungen unternommen, um das allgemeine Risiko von Demenz und Alzheimer zu senken.

Die Ergebnisse zeigten, dass bei 32% der Menschen, die im Jahr 2015 im Vereinigten Königreich geboren werden, Demenz in ihrem Leben entwickeln werden. Dabei sind es geschätzt 27% der Männer und rund 37% der Frauen, welche später Demenz haben könnten.

 

Aufruf für weitere Forschungen gegen Demenz vorzugehen

Laut Dr. Matthew Norton, politischer Leiter der Alzheimer-Forschung in Großbritannien, stellen diese aktuellen Zahlen eine „harte Realität“ dar, dass die Menschen länger leben, Demenz-Prävalenz steigt und damit auch die Hervorhebung der Notwendigkeit, größere Anstrengungen zur Bekämpfung der Krankheit zu unternehmen. Er verweist auf frühere Forschung der Alzheimer-Forschung in Großbritannien, die die Zahl der Demenzfälle um ein Drittel reduzieren konnte. Der Beginn der Krankheit konnte um 5 Jahre verzögert werden. Dies lege nahe, dass es wichtig ist hier anzusetzen.

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Könnte Kakao für die Alzheimer-Prävention hilfreich sein? https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/323-koennte-kakao-fuer-die-alzheimer-praevention-hilfreich-sein.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/323-koennte-kakao-fuer-die-alzheimer-praevention-hilfreich-sein.html#respond Fri, 18 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/323-koennte-kakao-fuer-die-alzheimer-praevention-hilfreich-sein-html.html Schokolade ist nicht allgemein als gesundes Lebensmittel eingestuft. Jedoch enthält Schokolade Nährstoffe, die verwendet werden könnten, um die Gesundheit des Gehirns und zur Verhinderung altersbedingter neurodegenerative Störungen, wie Alzheimer zu unterstützen. So eine neue Studie. Verantwortlich hierfür sind die Polyphenole, Mikronährstoffe, welche in großen Mengen in Kakaoextrakten gefunden werden. Die Forschung zeigt, dass Schokolade und

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Schokolade ist nicht allgemein als gesundes Lebensmittel eingestuft. Jedoch enthält Schokolade Nährstoffe, die verwendet werden könnten, um die Gesundheit des Gehirns und zur Verhinderung altersbedingter neurodegenerative Störungen, wie Alzheimer zu unterstützen. So eine neue Studie. Verantwortlich hierfür sind die Polyphenole, Mikronährstoffe, welche in großen Mengen in Kakaoextrakten gefunden werden.

Die Forschung zeigt, dass Schokolade und Kakao das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren könnte. Insbesondere Polyphenolen wie Flavanolen zeigten eine antioxidative Wirkung, die in der Lage ist Zellschädigung durch Herzerkrankungen zu reduzieren, wobei sie ebenfalls auch blutverdünnende Eigenschaften haben. Allerdings haben einige Studien gezeigt, dass der Konsum von Kakaoextrakt dazu beitragen kann, altersbedingte kognitive Dysfunktion und die gesunde Hirnalterung zu unterstützen.

Führender Autor der Bewertung ist Dr. Giulio Maria Pasinetti, Professor für Neurologie an der Icahn School of Medicine in New York. Zuvor war er bei Studien beteiligt, die durch Tierversuche erforschten, ob bestimmte Formen von Kakaoextrakt eine präventive Wirkung auf die Alzheimer-Krankheit haben könnte. In diesen Studien wurden Kakaopolyphenolen gefunden, die bei der Verringerung der Produktion der schädlichen Proteine helfen, die in das Gehirn sammelt.

Im Rahmen der Überprüfung berichten die Autoren, dass schätzungsweise 35,6 Millionen Menschen die Alzheimer-Krankheit im Jahr 2010 aufwiesen, und diese Zahl wird voraussichtlich bis zum Jahr 2030 ansteigen. Die Behandlung, die derzeit für diese Krankheit vorhanden ist, kann nur den kognitive Rückgang ermöglichen. Dabei verlangsamen sie eher das Fortschreiten der Krankheit.

 

Kakaoextrakt Polyphenole und die Blut-Hirn-Schranke

Die Autoren stellen fest, dass die Forschung zeigt, dass diätetische Polyphenole die Blut-Hirn-Schranke durchqueren können und in Bereiche im Gehirn vordringen, die entscheidend für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit sind.

„Zum Beispiel haben wir festgestellt, dass eine der Polyphenol-Metaboliten, Quercetin-3-O-glucosid in der Lage ist über BBB [Blut-Hirn-Schranke] in das Gehirn zu gelangen und dort zu modulieren“ schreiben die Autoren.

Die Verhinderung abnormaler Ansammlung schädlicher Proteine wie beta-Amyloid könnte vermeiden, dass Synapsen im Gehirn betroffen werden und daher helfen, die Funktion zwischen den Verbindungen der Nervenzellen zu erhalten.

Die Forschungen diesbezüglich werden sicherlich noch weiter vorangetrieben, um später daraus eventuell eine kompetente Therapie oder vorbeugende Maßnahme zu entwickeln.

 

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Bestandteil von Rotwein kann Alzheimer Biomarker stabilisieren https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/306-bestandteil-von-rotwein-kann-alzheimer-biomarker-stabilisieren.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/306-bestandteil-von-rotwein-kann-alzheimer-biomarker-stabilisieren.html#respond Tue, 15 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/306-bestandteil-von-rotwein-kann-alzheimer-biomarker-stabilisieren-html.html In einer klinischen Untersuchung wurde die Auswirkung der Substanz Resveratrol in Rotwein bei Patienten in einem frühen Stadium von Alzheimer ermittelt. Die Substanz scheint einen Biomarker zu stabilisieren, der normalerweise abnimmt, je weiter die Krankheit fortschreitet. Resveratrol kommt in vielen Pflanzen vor – unter anderem schützt es diese vor Parasitenbefall. Seine antioxidativen Eigenschaften sind gut

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In einer klinischen Untersuchung wurde die Auswirkung der Substanz Resveratrol in Rotwein bei Patienten in einem frühen Stadium von Alzheimer ermittelt. Die Substanz scheint einen Biomarker zu stabilisieren, der normalerweise abnimmt, je weiter die Krankheit fortschreitet.

Resveratrol kommt in vielen Pflanzen vor – unter anderem schützt es diese vor Parasitenbefall. Seine antioxidativen Eigenschaften sind gut bekannt. In hoher Konzentration findet man Resveratrol in der Haut roter Weintrauben, in Schokolade, Erdnüssen und anderen pflanzlichen Produkten – und in Rot- oder Weißwein.

Für die Studie verwendete man eine rein synthetische Form von Resveratrol.

Die 119 Patienten für den Doppelblind-Versuch erhielten ein Jahr lang entweder ein Placebo (in der Kontrollgruppe) oder eine tägliche Dosis Resveratrol, die etwa der Menge entspricht, die in 1.000 Flaschen Wein zu finden ist. So sollte die Wirksamkeit der Substanz ermittelt werden.

„In Anbetracht der Sicherheit und der positiven Erfahrungen im Verlauf dieser Studie wird nun eine Phase 3 geplant, um zu testen, ob Resveratrol wirklich Alzheimer stoppen kann oder der Krankheit vorbeugen“, berichtet Dr. R. Scott Turner, Direktor des Gedächtnis-Störungs-Programmes an der medizinischen Fakultät der Georgetown-Universität in Washington, D. C.

Die Substanz wurde aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt, eine Gruppe von Proteinen, Sirtuine, zu aktivieren. Diese Proteine lassen sich auch durch eine kalorienreduzierte Ernährung mobilisieren, wie frühere Tierversuche bewiesen haben. Diese Proteine wiederum sind in der Lage, Alterungsprozesse zu verzögern. Auch die Entwicklung von Alzheimer ist eine solch typische Alterserscheinung.

Während des Versuchs beobachtete man, dass bei Patienten, die man mit Resveratrol behandelte, das Niveau von Amyloid-Beta40 (Abeta40) im Blut und in der Rückenmarksflüssigkeit konstant blieb. Im Gegensatz dazu sank die Menge von Abeta40 über die 12 Monate des Versuchs bei den Test-Patienten, die das Placebo einnahmen.

Dr. Turner erklärt die Ergebnisse: “Ein Absinken des Abeta40-Levels tritt ein, wenn Demenz sich verstärkt und die Alzheimer-Erkrankung fortschreitet. Noch können wir nicht einschätzen, welche Wirkung Resveratrol genau hat. Es scheint allerdings die Blut-Gehirnschranke zu durchdringen – eine wichtige Beobachtung.

Die Forscher beobachteten auch, dass Patienten, die Resveratrol erhielten, mit den Routinetätigkeiten in ihrem Zuhause zunehmend besser zurechtkamen. Allerdings fiel auf, dass das Gehirnvolumen sich verringerte, im Vergleich zu den Patienten aus der Kontrollgruppe, die für die Zeit des Versuchs ein Placebo einnahmen.

„Wir sind nicht sicher, wie wir diese Entdeckung interpretieren sollen”, bekennt Dr. Turner. „Ein ähnlicher Schwund im Gehirnvolumen wurde bereits bei klinischen Versuchen mit Immuntherapien gegen die Bildung von Amyloiden beobachtet.“ Die Wissenschaftler vermuten, dass die Behandlung auch gegen Entzündungsprozesse und entsprechende Schwellungen im Gehirn wirkt.

Noch reichen die Ergebnisse nicht aus, um Patienten die Einnahme der Substanzen als Nahrungsergänzung nahezulegen. Doch sie sind eine gute Ausgangsbasis für eine dritte Versuchsphase mit Resveratrol, um seine tatsächliche Wirksamkeit gegen Alzheimer genauer zu untersuchen.

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Neuer Test misst das gesunde Alter https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/296-neuer-test-misst-das-gesunde-alter.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/296-neuer-test-misst-das-gesunde-alter.html#respond Fri, 11 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/296-neuer-test-misst-das-gesunde-alter-html.html Ein Forscherteam hat eine neuen molekularen Test entwickelt mit dem das individuelle biologische Alter festgestellt werden kann und dient als Gegensatz zur Berechnung des chronologischen Alters. Nach ihrer Ansicht könnte der Test zu einer besseren Wahrnehmung führen altersbedingte Krankheiten entstehen. Die Studie ist eine Gemeinschaftsarbeit von Forschern des Kings College London, dem schwedischen Karolinska Institutet

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Ein Forscherteam hat eine neuen molekularen Test entwickelt mit dem das individuelle biologische Alter festgestellt werden kann und dient als Gegensatz zur Berechnung des chronologischen Alters. Nach ihrer Ansicht könnte der Test zu einer besseren Wahrnehmung führen altersbedingte Krankheiten entstehen.

Die Studie ist eine Gemeinschaftsarbeit von Forschern des Kings College London, dem schwedischen Karolinska Institutet und der Duke University in Durham. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Genome Biology veröffentlicht. Wie der führende Studienautor Prof. James Timmons vom Kings College London berichtet, gab es bisher keine zuverlässige Möglichkeit der Messung des Alters einer Person im Vergleich zu anderen Mitmenschen. Die neue Messmethode erlaubt es die Alterung zu messen, bevor Symptome des Ablebens oder Krankheit auftreten.

Sie entdeckten, dass die Aktivität von 150 Genen im Gehirn für das Blut und Muskeln verantwortlich sind, um mit 65 Jahren noch gesund zu sein. Das Team entwickelte eine Formel mit der bestimmt werden kann, wie gut eine Person im Vergleich zu anderen Gleichaltrigen altert. Das biologische Alter unterscheidet sich den Daten zufolge vom chronologischen Alter. Prof. Timmons nach könne ein gutes biologisches Alter auch mit einem schlechten Lebensstil erreicht werden und umgekehrt.

Basierend auf den Erkenntnissen könnten Bluttests entwickelt werden, um Menschen mit einem hohen Risiko für die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzerkrankungen zu identifizieren. Die betroffenen Menschen könnten dabei von einer frühzeitigen Intervention profitieren. Der Test könnte ebenso die Geberanpassung für Menschen verbessern, die auf eine Organtransplantation angewiesen sind.

Die Studie zeigt allerdings nicht wie Menschen ihr biologisches Alter verbessern können. Laut Prof. Timmons sollte der Molekular-Test dazu verwendet werden, um das Risiko der Entwicklung von Krankheiten mit dem Alter zu reduzieren.

 

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Medikament macht im Tierversuch Alzheimer rückgängig https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/289-medikament-macht-im-tierversuch-alzheimer-rueckgaengig.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/289-medikament-macht-im-tierversuch-alzheimer-rueckgaengig.html#respond Thu, 10 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/289-medikament-macht-im-tierversuch-alzheimer-rueckgaengig-html.html Möglicherweise kommt bald ein Medikament auf den Markt, dass in der Lage ist, Alzheimer zu heilen. Im Tierversuch ist es bereits gelungen, die Auswirkungen der Krankheit zu verhindern und bereits bestehende Gehirnschäden zu heilen. Die US-Behörde für Lebensmittel- und Medikamenten-Sicherheit (FDA) haben bislang fünf Präparate zur Behandlung von Alzheimer freigegeben. Während diese jedoch lediglich die

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Möglicherweise kommt bald ein Medikament auf den Markt, dass in der Lage ist, Alzheimer zu heilen. Im Tierversuch ist es bereits gelungen, die Auswirkungen der Krankheit zu verhindern und bereits bestehende Gehirnschäden zu heilen. Die US-Behörde für Lebensmittel- und Medikamenten-Sicherheit (FDA) haben bislang fünf Präparate zur Behandlung von Alzheimer freigegeben.

Während diese jedoch lediglich die Symptome der Erkrankung eindämmen, war mittlerweile ein Forscherteam in der Lage, sie mit Hilfe einer Substanz namens IRL-1620 bei Ratten erfolgreich zu bekämpfen. IRL-1620 verbesserte dabei das Gedächtnis, wirkte oxidativem Stress entgegen und verbesserte bestimmte neurovaskuläre Entwicklungen bei Ratten, bei denen zuvor das typische eingeschränkte Lernverhalten und wachsender oxidativer Stress aufgetreten waren.

Studienautorin Seema Briyal, Dozentin an der Midwestern Universität in Downers Grove, Illinois, berichtet: “Wir nutzen einen neuen Weg, um die Endothelin B-Rezeptoren durch die intravenöse Gabe von IRL 1620 zu stimulieren. Damit ließen sich die Gehirnschäden durch Alzheimer verhindern und reparieren.“ Die Rezeptoren von Endothelin B, kurz ETB genannt, wurden erst kürzlich als bedeutsam für die Gehirnentwicklung identifiziert. Stimuliert man diese Rezeptoren, ist das Nervensystem geschützt. Alzheimer ist die häufigste Form fortschreitender Demenz mit einer Gruppe von Symptomen, die die Gehirnfunktion einschränken.

 

Um die Studie durchzuführen, injizierte das Team an Alzheimer erkrankten Ratten IRL-1620, ein Präparat, das dafür bekannt ist, sich an die ETB-Rezeptoren zu binden. Im Anschluss beobachtete man die Auswirkungen auf das Langzeitgedächtnis, auf den Oxidativen Stress und die Wirkung bestimmter Proteine im Gehirn.

Der Gedächtnisverlust bei den Ratten reduzierte sich prompt um bis zu 60%, der oxidative Stress um bis zu 50%.

Ein weiterer Nebeneffekt war die Verbesserung bestimmter Regenerationsprozesse im bereits geschädigten Gehirn – mehr neue Blutgefäße und neuronale Zellen bildeten sich aus, so fügt Briyal hinzu. Offenbar startet IRL-1620 mehrere Reparaturvorgänge.

Dies ist die erste Studie, bei der demonstriert wurde, dass IRL-1620 die neurologischen Schäden von Alzheimer im Tierversuch rückgängig machen kann. Nur die Zeit wird zeige, ob diese Resultate sich auf Menschen mit dieser chronischen fortschreitenden Erkrankung übertragen lassen.

 

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Auf den Spuren der Ursache von Alzheimer https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/287-auf-den-spuren-der-ursache-von-alzheimer.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/287-auf-den-spuren-der-ursache-von-alzheimer.html#respond Thu, 10 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/287-auf-den-spuren-der-ursache-von-alzheimer-html.html Ein intaktes Gedächtnis ist unabdingbar im Alltagsleben. Das wird umso klarer, wenn es nicht mehr funktioniert. Die Alzheimer Krankheit ist die meist verbreitete Ursache für altersbedingte Gedächtnisausfälle. Vermutlich aufgrund der steigenden Lebenserwartung ist die Erkrankung weltweit im Zunehmen begriffen. Unglücklicherweise existiert noch keine effektive Behandlung oder Heilung – auch verlangsamen lässt sich der Gedächtnisverlust bislang

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Ein intaktes Gedächtnis ist unabdingbar im Alltagsleben. Das wird umso klarer, wenn es nicht mehr funktioniert. Die Alzheimer Krankheit ist die meist verbreitete Ursache für altersbedingte Gedächtnisausfälle. Vermutlich aufgrund der steigenden Lebenserwartung ist die Erkrankung weltweit im Zunehmen begriffen. Unglücklicherweise existiert noch keine effektive Behandlung oder Heilung – auch verlangsamen lässt sich der Gedächtnisverlust bislang nicht. Zu verstehen, wie es zu dieser neurodegenerativen Störung kommt, ist daher der Schlüssel zur Entwicklung möglicher Therapien.

Seit einigen Jahren ist es der Wissenschaft bekannt, dass Gene nicht nur für bei der normalen Gedächtnisfunktion eine Rolle spielen, sondern auch bei der Entstehung von Alzheimer. Doch bislang war nicht klar, ob ganz spezifische Gene in beiden Prozessen eine Rolle spielen.

In der Psychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik Basel und der Fakultät für Psychologie der Universität Basel war man nun in der Lage, zu zeigen, dass die Gedächtnisfunktion (gesteuert im Hippocampus) abhängig von kalzium-regulierten Genen arbeitet. In einer groß angelegten Studie wurde demonstriert, dass eine spezifische Gruppe von Genen verschiedene Prozesse reguliert, die die wichtigsten Gehirnfunktionen steuern, aber auch zur Entstehung von Alzheimer beitragen. Studienautorin Dr. Angela Heck sammelte und analysierte dazu Daten von über 57.000 Testpersonen.

Kalzium ist entscheidend. Gene, die die Konzentration von Kalzium-Ionen in den Zellen steuern, sind die wichtigsten Elemente für viele physiologische Prozesse im Gehirn. Die Kalzium-Gene sind für die Gedächtnisfunktion von jüngeren und älteren Erwachsenen verantwortlich, ebenso wie für die Funktion des Hippocampus, einer Gehirnregion, die für ein intaktes Gedächtnis sorgt. Die Kalzium-Gene stehen auch in direktem Bezug zur Entstehung der Alzheimer-Krankheit.

 

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Übergewicht in der Lebensmitte kann früheren Alzheimer-Ausbruch verursachen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/281-uebergewicht-in-der-lebensmitte-kann-frueheren-alzheimer-ausbruch-verursachen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/281-uebergewicht-in-der-lebensmitte-kann-frueheren-alzheimer-ausbruch-verursachen.html#respond Wed, 09 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/281-uebergewicht-in-der-lebensmitte-kann-frueheren-alzheimer-ausbruch-verursachen-html.html Nach einer neuen Forschung, die im Magazin Molecular Psychiatry veröffentlicht wurde, besteht bei Menschen mit Übergewicht im Alter von 50 Jahren ein höheres Risiko früher an Alzheimer zu erkranken. Von der Alzheimer-Krankheit sind in den USA rund 5,3 Millionen Menschen betroffen und davon sind 5,1 Millionen im Alter von 65 oder älter. Die gemeinsamen Risikofaktoren

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Nach einer neuen Forschung, die im Magazin Molecular Psychiatry veröffentlicht wurde, besteht bei Menschen mit Übergewicht im Alter von 50 Jahren ein höheres Risiko früher an Alzheimer zu erkranken.

Von der Alzheimer-Krankheit sind in den USA rund 5,3 Millionen Menschen betroffen und davon sind 5,1 Millionen im Alter von 65 oder älter. Die gemeinsamen Risikofaktoren des Krankheitsbildes sind das Alter, eine Familiengeschichte der Krankheit und das Vorhandensein bestimmter Gene wie dem Apolipoprotein E-e4 (APOE-e4).

In früheren Studien wurde eine Verbindung zwischen Übergewicht in der Lebensmitte und ein erhöhtes Risiko für Alzheimer festgestellt. Wie Studien Co-Autor Dr. Madhav Thambisetty, vom Labor für Behavioral Neuroscience an der National Institute on Aging (NIA) und seine Kollegen berichten, war allerdings nicht klar wie sich Übergewicht in der Mitte des Lebens auf das Erkrankungsalter auswirkt. Das Team untersuchte die Verbindung und beurteilte diese zusammen mit den neuesten Ergebnisse ihrer Forschung.

Die Studie umfasste die Analyse von 1394 kognitiv normalen Erwachsenen, die ein Teil der Baltimore Longitudinal Study of Aging (BLSA) waren. Bei der BLSA handelt es sich um die am längsten laufende Längsschnittstudie des Alterns in den USA.

Das Forscherteam beurteile den BMI-Index in der Lebensmitte von 50 Jahren und die Entwicklung von Alzheimer indem alle zwei Jahre Kontrolluntersuchungen durchgeführt wurden. In der FollowUp-Studie hatten 142 Teilnehmer die Alzheimer-Krankheit entwickelt.

Es wurde festgestellt dass Patienten die übergewichtig oder fettleibig in der Lebensmitte waren und einen BMI von 25 oder höher hatten rund 6,7 Monate früher Alzheimer entwickelten als Teilnehmer mit einem gesunden Körpergewicht. Bei Teilnehmern mit einem BMI von 30 in der Lebensmitte stieg die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken um ein Jahr, als bei Patienten mit einem BMI von 28.

Im Rahmen ihrer Studie untersuchte das Forscherteam auch zwei Teilstichproben aus der BLSA wo an 191 verstorbenen Probanden eine Autopsie und neuropathologische Beurteilung durchgeführt wurde. Es wurden dabei Personen mit einem hohen BMI-Wert in der Lebensmitte gefunden, die einen größeren Anteil von Amyloidproteinen im Gehirn hatten. Das Protein ist ein Merkmal von Alzheimer.

Die genaue Funktionsweise hinter ihren Erkenntnissen konnten die Forscher nicht beschreiben aber sie untermauern die Bedeutung einer Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts in der Mitte des Lebens ab 50 Jahren, um einen früheren Ausbruch der Alzheimer-Krankheit zu verhindern. Eine weitere Forschung sei den Studienautoren nach erforderlich, um einen spezifischen BMI-Wert zu ermitteln, bei dem die Gefahr steigt, früher an Alzheimer zu erkranken.

 

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Neun Risikofaktoren für Alzheimer bei zwei Dritteln aller Fälle verantwortlich https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich-html.html Neun potentielle und unterschiedlich ausgeprägte Risikofaktoren könnten bei zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit mit zum Entstehen der Krankheit beitragen, so eine aktuelle Fallstudie. Die Analyse zeigt die Komplexität der Entstehung von Alzheimer und wie unterschiedlich die Risikofaktoren sich auswirken. Dennoch schlägt das Forscherteam eine Reihe von Präventivmaßnahmen vor, wie Ernährung, Medikamente, Einflüsse auf die Körperchemie,

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Neun potentielle und unterschiedlich ausgeprägte Risikofaktoren könnten bei zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit mit zum Entstehen der Krankheit beitragen, so eine aktuelle Fallstudie.

Die Analyse zeigt die Komplexität der Entstehung von Alzheimer und wie unterschiedlich die Risikofaktoren sich auswirken. Dennoch schlägt das Forscherteam eine Reihe von Präventivmaßnahmen vor, wie Ernährung, Medikamente, Einflüsse auf die Körperchemie, die mentale Gesundheit, Vor-Erkrankungen und Lebensweise können Demenz-Erscheinungen verhindern oder ihr Auftreten zumindest verlangsamen. Dies ist besonders wichtig, denn eine Heilung gibt es bislang nicht.

Die Wissenschaftler untersuchten alle möglichen Faktoren, die im mindesten mit der Entstehung von Alzheimer in Zusammenhang stehen könnten, um zu bestimmen, wie man diese Faktoren beeinflussen und damit das potentielle Erkrankungsrisiko senken könnte.

Zunächst analysierten sie vorliegende Datensammlungen und Statistiken auf der Suche nach relevanten Studien in englischer Sprache, die zwischen 1968 und 2014 publiziert worden waren.

Von beinahe 17.000 Studien waren nur 323 verwendbar und beschäftigten sich mit 93 unterschiedlichen potentiellen Risiken, ermittelt bei über 5000 Testpersonen, eigneten sich für die weitere Analyse.

Eine signifikante Rolle beim Schutz vor Alzheimer spielen das weibliche Hormon Östrogen, die Cholesterin senkenden Statine, Medikamente, die den Blutdruck senken und nicht-steroidale entzündungshemmende Präparate wie Aspirin.

Ähnlich wichtig für die Prävention sind Folsäure (Vitamin B9), die Vitamine C und E und Kaffee.

Die gesammelten Daten wiesen auch auf einen Zusammenhang zwischen einem hohen Niveau des Homozysteinspiegels hin – dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die im Körper selbst synthetisiert wird – Depressionen und einem insgesamt erhöhten Alzheimer-Risiko.

Faktoren, die möglicherweise mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko in Zusammenhang stehen, waren verstärkte Gebrechlichkeit, Arterienverengung, extrem niedrigem oder extrem hohem Blutdruck und Diabetes Typ 2 (vor allem bei Menschen asiatischer Abstammung). Wer ein niedrigeres Alzheimer-Risiko hatte, hatte meist eine Vorgeschichte mit Arthritis, Herzerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder gar Krebs.

Einige Faktoren schienen mit einem erhöhten Risiko verknüpft zu sein – abhängig vom Lebensalter und der ethnischen Zugehörigkeit.

Beispielsweise spielte der BMI (Body Mass Index) in der Lebensmitte eine wichtige Rolle. Ein niedriger Bildungsstand schien ebenfalls das Risiko zu erhöhen. Ein hoher BMI im höheren Lebensalter, ein gut trainiertes Gehirn, Nikotinkonsum (Ausnahme: Asiatische Abstammung), mäßiger Alkoholkonsum und ein gewisses Quantum an Stress schienen das Alzheimer-Risiko wiederum zu senken.

Der jeweilige Arbeitsplatz schien keinerlei Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten im späteren Alter zu haben.

Das Forscherteam ermittelte anschließend mit Hilfe mathematischer Berechnungen zuordenbare Risiken für neun Risikofaktoren, die in der Analyse weltweit deutlich hervorgetreten waren, jeweils nach ihrer Proportion und Bedeutung.

Diese neun Risikofaktoren sind Fettleibigkeit, Nikotin-Konsum (insbesondere bei Menschen asiatischer Abstammung), Verengung der Carotis-Arterie (Kopfschlagader), Typ 2-Diabetes (wiederum verstärkt bei Asiaten), niedriger Bildungsstand, hohes Homozystein-Niveau, Depressionen, Bluthochdruck und allgemeine Gebrechlichkeit.

Die Kombination aus diesen Faktoren in jeweils unterschiedlicher Stärke und Ausprägung ist offenbar für zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit ausschlaggebend.

Bei dieser Studie handelt es sich um reine Datensammlung, Beobachtung und statistische Berechnungen – über die Gründe und Auswirkungen der Faktoren lassen sich noch keinerlei weitere Schlüsse ziehen. Die Wissenschaftler legen nahe, dass präventive Maßnahmen wie gesunde Ernährung, bestimmte Medikamente, Veränderungen der Lebensweise und die Behandlung von Vorerkrankungen in vielen Fällen die Entstehung von Alzheimer verhindern könnten.

 

 

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Kann das Gehirn entscheiden, ob und wann es “die Kontrolle verliert”?

Möglicherweise hat eine aktuelle Studie nun die Funktionsweise eines bislang mysteriösen Teils des Gehirns enträtselt. Diese Entdeckung impliziert möglicherweise auch Details zur Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer. Auch neue Wege für neuroprotektive Therapien könnten so erschlossen werden.

Glaukom, Grüner Star, ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der die Patienten anscheinend zufällig bestimmte Abschnitte ihres Gesichtsfeldes in jedem Auge verlieren. Dieses zufällige Muster im Sehfeld steht in starkem Kontrast zum Verlust des Sehvermögens etwa nach einem Schlaganfall oder einem Gehirntumor. Doch auch da entstehen an ähnlichen Stellen „blinde Flecken“. Wissenschaftler waren lange der Meinung, dass das Fortschreiten eines Glaukoms unabhängig von der Gehirnfunktion wäre.

Doch im vergangenen Jahr fanden Forscher Hinweise darauf, dass ein Glaukom sich nicht zufällig weiterentwickelt und das Gehirn sehr wohl dabei involviert ist. Insbesondere fand man heraus, dass Patienten mit moderatem bis ernsthaftem Grünen Stark auf einem Auge auch weiterhin sehen konnte, während sie auf dem anderen erblindeten – und zwar in einer Weise, dass das eine Stück des verbleibenden Sehfeldes sich mit dem verbliebenen anderen wie zwei Teile eines Puzzles ergänzten. Entsprechend nannte man dieses Phänomen auch den „Jigsaw-Effekt“. Das legt nahe, dass es zwischen beiden Augen eine Art „Verständigung“ geben muss – und diese muss zwangsläufig im Gehirn stattfinden, so der führende Autor der Studie, William Eric Sponsel, von der Universität Texas, San Antonio, Abteilung für Biomedizinische Technik.

In ihrer neuesten Publikation legen Sponsel und sein Team dar, dass der Jigsaw-Effekt bereits im frühesten Stadium des Glaukoms einsetzt. Sie entdeckten Hinweise darauf, welcher Teil des Gehirns für die ausgleichende Verbesserung des Sehfeldes verantwortlich sein könnte.

Diese Entdeckungen sind eine Herausforderung gegenüber allen bisher bekannten Schlussfolgerungen über den Grünen Star und wurden mit entsprechender Skepsis aufgenommen. Andere Experten hielten öffentlich dagegen: Wenn das Gehirn den Seh-Verlust durch Glaukom kontrolliert und ausgleicht, sollte doch die Sehfähigkeit eines Patienten mit beiden Augen besser sein, als wenn nur jeweils die Sehfähigkeit des einen und die des anderen Auges entsprechend miteinander „vermischt“ und an diese angepasst würde, würde. Auch entsprechende Untersuchungen wurden durchgeführt, um die neuen Thesen zu widerlegen.

Doch der Jigsaw-Effekt blieb gleichwohl nachweisbar. Das Team um Sponsel war sogar in der Lage, dies zu bestätigen. Der Schlüssel zu dem Ort, an dem das Gehirn den jeweiligen Seh-Verlust ausgleicht, fand sich in sehr kleinen, bogenförmigen Mustern im Sehfeld der betroffenen Patienten. Diese Muster geben Strukturen wieder, die sich tief im hinteren Bereich des  Gehirns befinden – bekannt sind sie als Okulare Dominanz-Säulen. Ihre Funktion ist noch nicht vollständig untersucht worden – einige von ihnen korrespondieren jedoch mit der Funktion des rechten Auges, andere mit der des linken.

Der neue Bericht dokumentiert, das die winzigen Spalten zwischen diesen Säulen, die jeweils dem rechten oder linken Auge zugeordnet sind, der Bereich sind, in dem das Gehirn das Sehfeld des einen Auges mit dem des anderen koordiniert. Abhängig von dem, was das Gehirn benötigt, können diese Spalten wie ein „Übersetzer“ an der Grenze zwischen zwei Ländern mit beiden Augen eine Übereinstimmung herstellen. 

Das Fortschreiten von Alzheimer oder Parkinson etwa, deren Ablauf auf neurodegenerative Vorgänge zurückgeht, genau wie das Glaukom, könnte so ebenfalls durch die Einwirkung des Gehirns „moderiert“ werden. Das Gehirn strebt danach, zu verhindern, dass die gleiche Funktion auf beiden Seiten verlorengeht, wenn sich das vermeiden lässt – es versucht, zu kompensieren. Es sieht daher so aus, als wären ähnliche protektive Mechanismen am Werk – gleich welche neurodegenerative Erkrankung vorliegt.

Bleibt das Gehirn in der Lage, neurodegenerative Abläufe zu kontrollieren? Diese Kontrollmechanismen gilt es intensiv zu erforschen, um die genannten Erkrankungen künftig aufzuhalten und völlig neue Perspektiven möglicher Therapien zu eröffnen.

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