Brustkrebs – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Brustkrebs – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html#respond Fri, 18 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern-html.html In den USA leiden rund 52,5 Millionen Menschen an irgendeiner Form der Arthritis und einer neuen Studien zufolge können bei zwei Arten mit Yoga die Symptome verbessert werden. Es handelt sich um Arthrose und rheumatoide Arthritis. Die Studien Co-Autorin Susan J. Bartlett, PhD Adjunct Associate Professor für Medizin an der Johns Hopkins University School of

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In den USA leiden rund 52,5 Millionen Menschen an irgendeiner Form der Arthritis und einer neuen Studien zufolge können bei zwei Arten mit Yoga die Symptome verbessert werden. Es handelt sich um Arthrose und rheumatoide Arthritis. Die Studien Co-Autorin Susan J. Bartlett, PhD Adjunct Associate Professor für Medizin an der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore und Associate Professor an der McGill University in Kanada veröffentlichte die gemeinsam mit Kollegen erarbeitete Studie im Journal of Rheumatology.

Bei Yoga werden eine kontrollierte Atmung mit Stretching-Übungen und Meditation oder Entspannung kombiniert. Sie hilft bei der Reduzierung von Stress und Angst. Die meditative Sportart steht mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung. Im Jahr 2014 gab es eine Studie nach der eine 90 Sekunden lange Yoga-Übung pro Tag die Wirbelsäulenkrümmung für Menschen mit Skoliose verbessern kann. Die Lebensqualität von Brustkrebs-Patienten mit Yoga ebenfalls verbessert werden, wie eine andere Studie berichtet.

Nach Angaben von Bartlett wird Yoga immer öfter als eine ergänzende Therapie für eine Reihe medizinischer Fälle bei etwa 1 von 10 Menschen in den USA durchgeführt verbunden mit dem Ziel eine Verbesserung der Gesundheit und Fitness zu erreichen.

Die Frage ob Yoga helfen kann das Leben von Menschen mit Arthritis zu verbessern wollte die aktuelle Studie beantworten. In den USA leidet einer von fünf Erwachsenen oft im Alter von unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet. Rund 22,7 Millionen Amerikaner können sich durch Arthritis nur noch eingeschränkt bewegen.

Bis heute existiert keine Heilung für Arthritis aber körperliche Aktivität ist eine der besten Möglichkeiten um die Symptome dieser Krankheit zu lindern. Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) empfiehlt Betroffenen täglich mindestens 75 Minuten kräftig aerob zu trainieren oder eine aerobe Tätigkeit moderater Stärke mit 150 Minuten Dauer pro Woche durchzuführen.

Jedoch wurde im Rahmen der Studie festgestellt, dass 90 Prozent der Menschen mit Arthritis diese Empfehlungen auf Grund von Schmerzen und Steifigkeit ihrer Gelenke nicht erfüllen. Laut Bartlett eignet sich Yoga für Betroffene besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken Stressmanagement und Entspannungstechniken verbindet.

Von den 75 Teilnehmern der Studie die Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten absolviert hatten, berichteten 20 Prozent dass sich ihre Schmerzen verminderten, sie an Energie gewannen und ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit legte um 20 Prozent zu und konnten zum Beispiel jeden Tag häusliche Aufgaben oder am Arbeitsplatz besser ausführen. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.

Das Forscherteam empfiehlt Arthritis-Patienten einen Yoga-Trainer zu suchen mit dem regelmäßig Yoga-Übungen durchgeführt werden, um die Symptome ihrer Krankheit zu lindern. Vorher sollte allerdings ein Arzt konsultiert und zusammen mit dem Yoga-Trainer ein Trainingsplan erstellt werden.

 

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Leukämie-Virus bei Rindern kann Risiko für das menschliche Brustkrebs erhöhen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/325-leukaemie-virus-bei-rindern-kann-risiko-fuer-das-menschliche-brustkrebs-erhoehen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/325-leukaemie-virus-bei-rindern-kann-risiko-fuer-das-menschliche-brustkrebs-erhoehen.html#respond Fri, 18 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/325-leukaemie-virus-bei-rindern-kann-risiko-fuer-das-menschliche-brustkrebs-erhoehen-html.html Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau an Brustkrebs erkranken kann ist deutlich höher, wenn der Rinder-Leukämie-Virus vorhanden ist, erklärt eine neue Studie. Diese Quoten, sagen Forscher, sind viel höher als bei anderen gemeinsamen Risikofaktoren, wie Übergewicht, Alkoholkonsum oder die Verwendung von postmenopausalen Hormone, die mit Brustkrebs verbunden werden. Wissenschaftler von der University of California-Berkeley (UC Berkeley)

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Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau an Brustkrebs erkranken kann ist deutlich höher, wenn der Rinder-Leukämie-Virus vorhanden ist, erklärt eine neue Studie. Diese Quoten, sagen Forscher, sind viel höher als bei anderen gemeinsamen Risikofaktoren, wie Übergewicht, Alkoholkonsum oder die Verwendung von postmenopausalen Hormone, die mit Brustkrebs verbunden werden.

Wissenschaftler von der University of California-Berkeley (UC Berkeley) erklären in ihrer Publikation den Zusammenhang des Vorhandenseins des Rinderleukämievirus (BLV) unter 239 betroffenen Frauen und zogen einen Vergleichen zu Proben von Personen, die Brustkrebs ohne den Virus hatten. Bis vor Kurzem war es der Wissenschaft nicht klar, ob BLV einen Weg in den menschlichen Körper finden könnte.

Es war ein Team um Prof. Gertrude Buehring, Professor für Virologie in der Abteilung für Infektionskrankheiten und Vakzinologie an der UC Berkeley School of Public Health, die die lang gehegte Ansicht aufheben konnte, dass die Übertragung von BLV auf den Menschen nicht möglich war. Sie führte Hinweise auf BLV im Menschen zum ersten Mal im Jahr 2014 auf. Prof. Buehring führte das Team, um einen möglichen Zusammenhang zwischen BLV und Brustkrebs zu erforschen.

BLV infiziert Milch- und Fleischrinder, was zu malignen Lymphomen und Lymphosarkom führt und in bis zu 5% der infizierten Tiere zu finden ist. Ein guter Indikator für die Belastung durch BLV ist die Anwesenheit des Virus-Antikörpers im Serum oder Milch.

Die jüngste Milch Studie aus dem Jahr 2007 – mit mehr als 82% der gesamten US-Milchviehherde aus der landesweit 17 großen Milch produzierenden Staaten schöpfen ergab, dass fast 84% der Proben auf BLV positiv waren.

 

BLV ein signifikanter Risikofaktor für Brustkrebs

Prof. Buehring sagt:
„Das Chancenverhältnis ist höher als jede der häufig publiziert Risikofaktoren für Brustkrebs, wie Übergewicht, Alkoholkonsum und die Verwendung von postmenopausalen Hormonen.“

Prof. Buehring stellt fest, dass die Forschungen nicht zeigen, wie das Virus Brustgewebe infiziert , aber es könnte durch nicht pasteurisierte Milch, gegartem Fleisch oder per Mensch-zu-Mensch-Übertragung geschehen. Es ist ein wichtiger erster Schritt, sagt sie. Doch es ist weitere Forschung dringend nötig, um festzustellen, ob BLV im Brustgewebe vorhanden ist, bevor sich die Krebserkrankungen bilden. Sie betont jedoch, dass diese neuesten Erkenntnisse nicht beweisen, dass BLV Brustkrebs tatsächlich verursacht.

 

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Mittelmeer-Diät mit Olivenöl soll Brustkrebsrisiko reduzieren https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/314-mittelmeer-diaet-mit-olivenoel-soll-brustkrebsrisiko-reduzieren.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/314-mittelmeer-diaet-mit-olivenoel-soll-brustkrebsrisiko-reduzieren.html#respond Wed, 16 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/314-mittelmeer-diaet-mit-olivenoel-soll-brustkrebsrisiko-reduzieren-html.html Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, und die Neuerkrankungen stiegen von 2008 bis heute um mehr als 20%. Eine mediterrane Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln, Fisch und Olivenöl ist, kann das Risiko von Brustkrebs reduzieren, so eine Studie, welche in Spanien durchgeführt wurde. Statistisch gesehen ist Brustkrebs bei Frauen, die im mediterranen

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Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, und die Neuerkrankungen stiegen von 2008 bis heute um mehr als 20%. Eine mediterrane Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln, Fisch und Olivenöl ist, kann das Risiko von Brustkrebs reduzieren, so eine Studie, welche in Spanien durchgeführt wurde.

Statistisch gesehen ist Brustkrebs bei Frauen, die im mediterranen Raum leben, weniger verbreitet, als bei Frauen in den USA oder dem restlichen Europa. Daher wurde die Ernährung als veränderbaren Risikofaktor untersucht.

Die Lyon Diet Heart Study, die erste klinische Studie, die die positiven Auswirkungen der mediterranen Ernährung bei der Verringerung der Herzkrankheit untersuchte kam zu dem Schluss, dass diese Ernährung das Brustkrebsrisiko im Schnitt um 61% verringert. Doch es gibt Einschränkungen im Ergebnis.

Das Problem bei der Beurteilung eines Lebensmitteltyps ist, dass Lebensmittel nicht isoliert sind, sondern als Teil einer gesamten Ernährung gesehen werden müssen. Die Wirkung eines einzigen Nährstoffes kann variieren, wenn es in Verbindung mit einem anderen Nährstoff aufgenommen wird. Andererseits können auch Kombinationen von Lebensmitteln mit bestimmten Nährstoffbestandteilen synergistisch zusammenwirken, um biologische Wege einzuleiten, die vor Krebs schützen oder das Risiko reduzieren können. Aus diesem Grund schlagen die Autoren der neuen Studie vor, den Blick auf die gesamte Ernährung zu setzen.

 

Mittelmeer-Diät mit Olivenöl reduziert Brustkrebs-Risiko um 62%

Das Forschungsteam von Dr. Miguel A. Martinez-Gonzalez von der Universität von Navarra in Pamplona und Centro de Investigación Biomédica führte in Madrid eine Studie durch, die darauf abzielte, die Wirkung der drei folgenden Diät-Typen zu bewerten, wobei die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden:

  •  mediterrane Ernährung durch extra-natives Olivenöl ergänzt
  •  Mittelmeer-Diät mit Nüssen ergänzt
  •  fettarme Ernährung wie vom Arzt verschrieben.

 

Die Forscher untersuchten dabei 4.282 Teilnehmer im Alter von 60-80 Jahren. Sie wiesen unter anderem Diabetes Typ 2 auf oder hatten einen oder mehrere Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterin Spiegel, Übergewicht oder Fettleibigkeit, oder in der Familiengeschichte Herzkrankheiten vorzuweisen.

Die Olivenöl Gruppe erhielt 1 Liter extra-natives Olivenöl für sich und ihre Familien je Woche. Die Nuss-Gruppe bekam 30 Gramm gemischte Nüsse pro Tag bestehend aus 15 g Walnüsse, 7,5 g Haselnüsse und 7,5 g Mandeln. Nach fast 5 Jahren wurden 35 Fälle von Brustkrebs für die gesamte Gruppe bestätigt.

Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen, die extra-natives Olivenöl konsumieren eine Chance auf eine Risikosenkung bei Brustkrebs von 62% haben. Die Risikoreduktion für die Mittelmeer-Diät mit Nüssen war „nicht signifikant“, aber das Risiko war immer noch weniger als bei der Gruppe mit der fettarmen Ernährung. Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine positive Wirkung einer Mittelmeer-Diät mit nativem Olivenöl in der Primärprävention von Brustkrebs hin.

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Studie stellt Verdoppelung der Brustamputation bei Männern wegen Brustkrebs fest https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/286-studie-stellt-verdoppelung-der-brustamputation-bei-maennern-wegen-brustkrebs-fest.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/286-studie-stellt-verdoppelung-der-brustamputation-bei-maennern-wegen-brustkrebs-fest.html#respond Thu, 10 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/286-studie-stellt-verdoppelung-der-brustamputation-bei-maennern-wegen-brustkrebs-fest-html.html   Einer Studie zufolge hat sich die Zahl der Brustamputationen bei Männern mit Brustkrebs in den Jahren 2004 bis 2011 verdoppelt. Die Studienergebnisse wurden im Magazin JAMA Surgery veröffentlicht. Nach Angaben der American Cancer Society seien sich viele Menschen nicht bewusst, dass Männer Brustkrebs entwickeln können. In den USA beläuft sich der Anteil auf 1

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Einer Studie zufolge hat sich die Zahl der Brustamputationen bei Männern mit Brustkrebs in den Jahren 2004 bis 2011 verdoppelt. Die Studienergebnisse wurden im Magazin JAMA Surgery veröffentlicht.

Nach Angaben der American Cancer Society seien sich viele Menschen nicht bewusst, dass Männer Brustkrebs entwickeln können. In den USA beläuft sich der Anteil auf 1 Prozent aller Brustkrebsfälle. Der Brustkrebs ist einer Studie der American Society of Breast Surgeons aus dem Jahr 2012 nach bei Männern 100 mal seltener als bei Frauen und Männer würden diese Krebserkrankung weniger überleben. Bei Frauen mit invasivem Brustkrebs wurde eine Verzweifachung der Brustamputationen festgestellt. Von 2,2 Prozent im Jahr 1998 auf 11 Prozent im Jahr 2011.

In einer anderen Studie aus dem Mai 2014 stellten Forscher fest, dass eine Brustabnahme bei Frauen in den meisten Fällen unnötig sei, weil nicht ausreichend Hinweise für diese vermeintliche vorteilhafte Maßnahme existieren.

Die neueste Studie wurde von Dr. Ahmedin Jemal, Vizepräsident Überwachung und Versorgungsforschung an der American Cancer Society, gemeinsam mit Kollegen durchgeführt. Untersucht wurde ein invasiver Brustkrebs zu einem doppelten Anstieg der Brustamputationen bei Männern führt.

Das Team bewertete Daten aus dem nordamerikanischen Verband der Zentralkrebsregister (NAACCR). Sie identifizierten 6332 Männer, die für invasiven Brustkrebs in einer Brust zwischen 2004 und 2011 behandelt worden waren.

Die Ergebnisse der Analyse ergab, dass während dieser 7-Jahres-Zeitraum, die Rate der doppelte Brustamputation bei den Männern fast verdoppelt wurde, von 3 Prozent im Jahr 2004 auf 5,6 Prozent im Jahr 2011 und dies entspricht einem relativen Anstieg von 86,7 Prozent. Männer, die weiß waren oder eine private Krankenversicherung hatten, unterzogen sich eher der Prozedur und seien die gleichen Faktoren wie bei Frauen.

Gentests, eine Familiengeschichte von Brustkrebs, Magnetresonanztomographie (MRT) und Angst vor einem zweiten primären Brustkrebs wurden auch zu einer doppelten Brustamputation bei Frauen in Verbindung gebracht. Die Forscher verweisen jedoch darauf, dass keine Daten verfügbar sind mit denen feststellbar sei, ob diese Faktoren die Wahrscheinlichkeit einer Operation beeinflussen könnten.

Die Ergebnisse der Studie untermauern die Notwendigkeit einer besseren Kommunikation zwischen Ärzten und männlichen Patienten mit Brustkrebs, wenn über eine vorbeugende Operation entschieden werden soll.

 

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Der Alien im Inneren: Fötus-Zellen im mütterlichen Gewebe https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/271-der-alien-im-inneren-foetus-zellen-im-muetterlichen-gewebe.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/271-der-alien-im-inneren-foetus-zellen-im-muetterlichen-gewebe.html#respond Mon, 07 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/271-der-alien-im-inneren-foetus-zellen-im-muetterlichen-gewebe-html.html Eine dramatische Untersuchung zeigte, dass während einer Schwangerschaft häufig Zellen vom Fötus durch die Plazenta wandern und sich an vielen Stellen im mütterlichen Körper festsetzen. Dort können sie zur Gesundheit der Mutter langfristig betragen – oder diese unterminieren. Die Existenz von fötalen Zellen im mütterlichen Gewebe ist als Mikroschimärismus bekannt. Die Bezeichnung ist angelehnt an

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Eine dramatische Untersuchung zeigte, dass während einer Schwangerschaft häufig Zellen vom Fötus durch die Plazenta wandern und sich an vielen Stellen im mütterlichen Körper festsetzen. Dort können sie zur Gesundheit der Mutter langfristig betragen – oder diese unterminieren.

Die Existenz von fötalen Zellen im mütterlichen Gewebe ist als Mikroschimärismus bekannt. Die Bezeichnung ist angelehnt an die Schimären aus der griechischen Mythologie – zusammengesetzte Lebewesen aus den Teilen unterschiedlichster Tiere, wie die Ziegen-Löwen-Schlange, die in einer etruskischen Bronzeskulptur dargestellt wurde.

Nach Amy Boddy, einer Forscherin an der Arizona State University in der Fakultät für Psychologie und leitende Autorin einer neuen Studie, existieren Schimären. Viele Menschen tragen schimärische Züge in Form von Fremdzellen von Eltern, Verwandten oder Nachkommen in sich, die während einer Schwangerschaft aufgenommen wurden.

„Fötale Zellen können sich wie Stammzellen verhalten und sich zu Epithel-Zellen entwickeln, beispielsweise spezialisierten Herz- oder Leberzellen. Das zeigt, dass sie hochdynamisch sind und eine wichtige Rolle im mütterlichen Körper spielen können. Sie können sogar ins Gehirn wandern und sich dort in Nervenzellen verwandeln, “ berichtet Boddy. „So gesehen, sind wir sind alle Schimären.“

Gemeinsam mit Kollegen aus Laboratorien für Biodesign, Experten für Evolution und Medizin und der psychologischen Fakultät führte Boddy die aktuelle Untersuchung mit erstaunlichen Ergebnissen durch.

Bei Säugetieren und Menschen ist der Fötale Mikroschimärismus gang und gäbe. Doch unter Biologen sind seine Auswirkungen auf die mütterliche Gesundheit heftig umstritten und bislang kaum erforscht.

Boddy und Kollegen analysierten zunächst die vorhandene Literatur über den Fötalen Mikroschimärismus.

Die Studien-Autorin nimmt an, dass sich Fötalzellen nach einer Abwanderung durch die Plazenta selbst wie eine Art externe Plazenta verhalten und zunächst essentielle Nährstoffe vom mütterlichen Körper zum sich entwickelnden Fötus leiten. Zellen, die dem Fötus entstammen, können noch Jahrzehnte nach der Geburt des Kindes im mütterlichen Gewebe bleiben. Sie können sowohl schützen als auch die Empfänglichkeit für eine ganze Reihe von Beschwerden und Krankheiten erhöhen, darunter Krebs und Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis.

Doch, wie Co-Autor Wilson Sayres anmerkt, „Es besteht kein beständiger Krieg zwischen mütterlichen und fötalen Interessen. Das mütterliche System hat den Drang, zu überleben und Nährstoffe für den Fötus zur Verfügung zu stellen – ebenso möchte das fötale System überleben und seine DNA weitergeben.“

Immerhin muss sich im Laufe der Evolution der Fötale Mikroschimärismus als wichtig und positiv für das Überleben der Art erwiesen haben.

Die Untersuchung bestehender Daten zu dem Phänomen und dem Gesundheitsstatus legt nahe, dass fötale Zellen in einem Teil des mütterlichen Gewebes kooperieren, in anderen Strukturen in einen Wettbewerb um Nährstoffe eintreten und an wieder anderen Orten als neutrale Einheiten völlig unabhängig existieren – wie Anhalter, die nur eine kurze Strecke mitfahren. Diese Rollen können zu unterschiedlichen Zeiten auch unterschiedlich besetzt sein.

So können Fötale Zellen beispielsweise an Entzündungsprozessen und Autoimmunreaktionen im Körper der Mutter beteiligt sein, wenn sie vom mütterlichen Immunsystem als Fremde identifiziert werden. Das könnte zu der höheren Rate von Autoimmunerkrankungen bei Frauen beitragen. Tatsächlich leiden Frauen etwa dreimal häufiger an rheumatoider Arthritis als Männer.

Fötale Zellen können dem mütterlichen Organismus aber auch Gutes tun – sie können zu beschädigtem Gewebe wandern und dort zur Reparatur beitragen. Ihre Präsenz in Wunden – einschließlich eines Kaiserschnittes – weist auf ihre aktive Beteiligung an Heilungsprozessen hin. In anderen Fällen werden fötale Zellen lediglich durch den Blutkreislauf in Organe wie die Lunge geschwemmt, wo sie völlig neutral „mitlaufen“.

Das Forscherteam versuchte zwischen Kooperation und Konflikt zu unterscheiden und war schließlich in der Lage, die jeweiligen Auswirkungen auf die mütterliche Gesundheit recht genau vorherzusagen.

Wendeten sie die „Evolutionstheorie“ an, führt das dazu, dass Fötale Zellen kooperierten, um die mütterliche Gesundheit zu stärken, wenn der ökonomische Aufwand dabei für die fötalen Zellen gering ist, beispielsweise bei der Gewebeerhaltung. Ist der Aufwand für die fötalen Zellen hoch, müssen sie etwa begrenze Ressourcen zwischen Mutter und Fötus teilen, tritt eine Konkurrenzsituation ein, die einem von beiden schaden kann.

Fötale Zellen wurden bei über der Hälfte aller getesteten Frauen im Brustgewebe gefunden. Die Milchproduktion ist wichtig, aber sehr energieaufwändig für die Mutter und erfordert subtile Regulation. Mangelnde Milchproduktion, die recht häufig vorkommt, könnte mit einer sehr niedrigen Anzahl an Fötalzellen im Brustgewebe zusammenhängen. Die Hypothese besagt, dass ein einfacher, nicht-invasiver Test zur Ermittlung der Fötalzellen-Anzahl in der Milch die Bedeutung der Fötalzellen auf die mütterliche Verfassung nachweisen könnte.

Fötalzellen sind generell seltener im Brustgewebe von Frauen mit Brustkrebs vertreten, im Vergleich zum Bestand im Gewebe gesunder Frauen. Das lässt vermuten, dass sie eine schützende Rolle spielen. Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass Fötalzellen das Risiko von Brustkrebs in den Jahren unmittelbar nach einer Schwangerschaft erhöhen.

Die Schilddrüse erfüllt wichtige regulative Funktionen während der Schwangerschaft. Auch hier finden sich Fötalzellen und sorgen dafür, dass der Fötus ausreichend mit Körperwärme versorgt wird – auf Kosten des Energiehaushaltes der Mutter.

Bei Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen wie etwa dem Hashimoto-Syndrom oder Schilddrüsenkrebs finden sich mehr Fötalzellen im Blut und im Schilddrüsengewebe als bei gesunden Frauen. Möglicherweise löst der mütterliche Organismus in der “Auseinandersetzung” mit den Fötalzellen bedenkliche Autoimmun- und Entzündungsreaktionen aus.

Die Auswirkungen von Fötalzellen auf die menschliche Gesundheit sind vielfältig. Möglicherweise greifen sie sogar auf Neural-Pfade zu, beeinflussen Emotionen und Verhalten sowie die Ausschüttung von Oxytocin, einem Hormon, das die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind steuert.

Aber auch Morgen-Übelkeit, Postnatale Depression oder ein früheres Einsetzen der Menopause könnten auf den Versuch der Fötalzellen zurückgehen, die Ressourcen der Mutter für nur ein Kind zu sichern.

Der Austausch zwischen den Zellen funktioniert in beide Richtungen – der Fötus erhält auch Zellen von der Mutter. Fötalzellen aus mütterlichem Gewebe können die Plazenta-Barriere auch während folgender Schwangerschaften überwinden und die Gesundheit weiterer Nachkommen beeinflussen. Um die Situation zu verkomplizieren, können auch Fötalzellen späterer Nachkommen durch die Plazenta in den Organismus der Mutter gelangen, so dass weitere Mikroschimären untereinander um die Ressourcen der Mutter in Konkurrenz treten.

Fötalzellen könnten künftig ein mächtiges Diagnosewerkzeug sein und für Therapien eine Rolle spielen, etwa bei der Verbesserung der Stillfähigkeit, bei der Wundheilung, der Bekämpfung von Tumoren und womöglich sogar bei der Behandlung von psychischen Störungen während oder nach einer Schwangerschaft.

Dazu ist die Identifikation von Fötalzellen im mütterlichen Verdauungstrakt, in der Leber oder im Gehirn nur ein erster Schritt.

Um die wahre Funktion dieser Zellen zu enträtseln, müssen ihr genetischer Ausdruck und ihre Interkation mit dem mütterlichen Gewebe untersucht werden, etwa ob Immunzellen die Fötalzellen angreifen oder ob normale Epithelzellen im Gewebe friedlich ko-existieren. Dazu sind auch verbesserte Untersuchungsmethoden erforderlich. 

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Negative Folgen fälschlich positiver Mammographie-Ergebnisse https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/261-negative-folgen-faelschlich-positiver-mammographie-ergebnisse.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/261-negative-folgen-faelschlich-positiver-mammographie-ergebnisse.html#respond Fri, 04 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/261-negative-folgen-faelschlich-positiver-mammographie-ergebnisse-html.html Mammographien haben schon vielen Menschen das Leben gerettet, den sie helfen, Brustkrebs rechtzeitig zu entdecken. Doch eine aktuelle Studie zeigt auch, dass das Verfahren nicht nur Vorzüge hat. Der Bericht darüber in einer US-Fachzeitschrift über Krebs, Biomarker und Vorsorge beschäftigt sich mit der seelischen Verfassung von Frauen, die ein falsches positives Ergebnis erhalten haben. Besonders

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Mammographien haben schon vielen Menschen das Leben gerettet, den sie helfen, Brustkrebs rechtzeitig zu entdecken. Doch eine aktuelle Studie zeigt auch, dass das Verfahren nicht nur Vorzüge hat. Der Bericht darüber in einer US-Fachzeitschrift über Krebs, Biomarker und Vorsorge beschäftigt sich mit der seelischen Verfassung von Frauen, die ein falsches positives Ergebnis erhalten haben.

Besonders bei jüngeren Frauen, bei denen kürzlich eine Brust-Biopsie durchgeführt wurde, die östrogenhaltige Medikamente zu sich nehmen oder in deren Familie bereits Brustkrebs vorkam, sind solche falschen positive Ergebnisse durchaus möglich.

Die Mitarbeiter der Studie notierten, dass in einigen Fällen die negativen Auswirkungen der falschen Diagnose, wie ein Zusammenbruch des Selbstvertrauens, Verhaltensbeeinträchtigungen und Schlafstörungen noch über 12 Monate nach der Mitteilung des Screening-Ergebnisses anhielten.

Studienautorin Anetta Bolejko von der Abteilung für Medizinische Bildgebende Verfahren und Physiologie am Skåne Universitätskrankenhaus in Malmö, Schweden, berichtet, dass etwa ein Drittel der Frauen in der Studie nach einer solchen Falschdiagnose ein Jahr lang an den psychologischen Folgen litt.

“Es ist wichtig, auch darüber zu berichten. Denn Frauen, die dazu eingeladen werden, an Mammographie-Screenings teilzunehmen, sollten über die potentiellen Vor- und Nachteile des Programms gut Bescheid wissen“, so Bolejko. „Das Risiko langfristiger psychologischer Konsequenzen nach einer falschen Krebs-Diagnose sollte thematisiert werden.“

Bei der Mammographie wird mittels Röntgenstrahlen die weibliche Brust untersucht. Dabei handelt es sich um die gängige Brustkrebs-Diagnose. Mammographien lassen Tumore erkenne, die nicht ertastet werden können und ermöglichen es auch, weitere Spuren von Krebs aufzufinden, nachdem ein Knoten identifiziert wurde.

Unglücklicherweise ist die Mammographie nicht perfekt. Gelegentlich legt ein abweichendes Ergebnis den Verdacht auf Krebs nahe, stellt sich später aber als falsch heraus: Im Medizin-Jargon heißt dies falsche positive Diagnose.

Jedes von der Norm abweichende Ergebnis erfordert zusätzliche Überprüfung, um festzustellen, ob tatsächlich Krebs vorliegt – das heißt, dass auch Frauen mit falschen positiven Ergebnissen sich unnötigen weiteren Diagnoseverfahren unterziehen müssen, beispielsweise der Entnahme einer Gewebeprobe, einer Biopsie. Diese zusätzlichen Untersuchungen sind teuer, zeitaufwändig und eine Quelle starker Beunruhigung.

Dr. Bolejko und ihr Team untersuchten gezielt die Auswirkungen solch falsch-positiver Ergebnisse und befragten dazu knapp 400 Frauen anhand eines speziellen Fragenbogens, der in Schweden zur Ermittlung der Folgen von Brustkrebs-Screening entwickelt wurde.

Die Teilnehmerinnen an der Studie wurden jeweils aufgenommen, nachdem man sie zu einer Nachdiagnose auf ein anormales Mammogramm hin wieder in die jeweilige Praxis zitiert hatte. Ihre Antworten wurden aufgezeichnet, nachdem kein Brustkrebs gefunden worden war. Der Fragebogen wurde entwickelt, um zu dokumentieren, wie die Frauen sich fühlten – die Frauen füllten ihn zunächst bis zum Ende aus, bevor man ihnen mitteilte, dass nun doch kein Krebs gefunden worden war. Einen endgültigen Abschluss fand der Fragebogen zwischen sechs und 12 Monaten nach der Falschdiagnose.

Ebenso füllten knapp 500 Kontrollpatientinnen der gleichen Altersgruppe den Fragebogen aus, die durchgängig negative Mammographie-Resultate erhalten hatten.

In der Zeitspanne zwischen der Bekanntgabe des falsch-positiven Ergebnisses und dem krebs-negativen Endresultat nach einer Nachkontrolle durchlebten viele der Umfrageteilnehmerinnen höchst unangenehme psychosoziale Konsequenzen und Gefühle.

  • 88% berichteten, sie hätten sich zurückgewiesen gefühlt
  • 83% berichteten von Angst
  • 67% berichteten von Beeinträchtigungen wie Schwierigkeiten, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren
  • 53% litten an massiven Schlafstörungen

Nach der ersten Bearbeitung der Fragebögen stellt sich bereits heraus, dass fünfmal mehr Probandinnen aus der Gruppe derer mit falsch-positiven Diagnosen Schwierigkeiten hatten als diejenigen aus der Kontrollgruppe.

Das war auch noch zwischen sechs und 12 Monaten nach dem Untersuchungsresultat der Fall – etwa doppelt so häufig bei den Testpersonen mit falsch-positivem Ergebnis.

Nach weiterer Analyse fanden die Wissenschaftler erstaunt heraus, dass ein Auslöser für die psychosozialen Folgen der frühe Rückruf zu einem Nachtest war.

„Wir waren überrascht, zu sehen, dass Frauen, die mehrmals mit einer zusätzlichen klinischen Mammographie untersucht werden, nachdem sie zuvor die Erfahrung mit einem falsch-positiven Ergebnis konfrontiert worden waren, häufiger von psychischen Konsequenzen betroffen waren. Das heißt, ein solcher früher Rückruf sollte mit Vorsicht angewendet werden – er führt zu Verwirrung und erhöhtem psychosozialen Stress, “ berichtet die Studienleiterin.

Das Team berichtet auch, dass Gespräche zwischen den früh zurückgerufenen Frauen und Fachpersonal diesen Trost und Sicherheit vermitteln, der Folgestress wird dadurch signifikant vermindert. An der Kommunikation zwischen Frauen vor und nach einem Mammographie-Screening und medizinischen Experten muss offensichtlich noch viel verbessert werden.

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Aspirin reduziert das Risiko an Darmkrebs zu erkranken https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/255-aspirin-reduziert-das-risiko-an-darmkrebs-zu-erkranken.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/255-aspirin-reduziert-das-risiko-an-darmkrebs-zu-erkranken.html#respond Thu, 03 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/255-aspirin-reduziert-das-risiko-an-darmkrebs-zu-erkranken-html.html Nach den Ergebnissen einer Studie könnte die langfristige Einnahme niedriger Dosen von Aspirin und nicht-Aspirin-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten das Risiko einen Darmkrebs zu erleiden senken. Die Studie wurde in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht. Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritthäufigste Krebserkrankung in den USA, hinter Lungen- und Prostatakrebs bei Männern und Lungen- und Brustkrebs

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Nach den Ergebnissen einer Studie könnte die langfristige Einnahme niedriger Dosen von Aspirin und nicht-Aspirin-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten das Risiko einen Darmkrebs zu erleiden senken. Die Studie wurde in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht.

Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritthäufigste Krebserkrankung in den USA, hinter Lungen- und Prostatakrebs bei Männern und Lungen- und Brustkrebs bei Frauen.

CRC ist die zweithäufigste Todesursache durch Krebs. Von 10 Menschen bei denen CRC diagnostiziert wird, sind mindestens 50 Jahre alt. Vierzig Prozent der Amerikaner von 50 Jahren und älter haben gutartige Tumore im Darm. Es wird geschätzt, dass 2 Prozent davon sich zu Krebs entwickeln könnten. Auf Grund der langsamen Entwicklung dieser Krebsart eignet sie sich für erfolgreiche Präventivmaßnahmen wie der niedrig dosierten Einnahme von Aspirin und nichtsteroiden entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs).

Wie ein Team von der Abteilung für Klinische Epidemiologie an der Aarhus University Hospital in Dänemark stellte fest, dass Menschen, die 75 bis 150 mg Aspirin kontinuierlich für 5 Jahre oder länger einnahmen, ein 27% geringeres Risiko für CRC aufwiesen und steige auf 30 bis 45% für die Teilnehmer die nicht -aspirin NSAIDs eingenommen hatten. Die größten Risikoreduktionen kommen von NSAIDs, die bestimmte Enzyme enthalten und sowohl Schmerzen wie Entzündungen hemmen können.

Die Studiengruppe umfasste 10.280 Erwachsenen, die zum ersten Mal CRC hatten und 102.800 Teilnehmer einer Kontrollgruppe. In die Studie wurden Lifestyle-Faktoren wie Gewicht, Ernährung und Bewegung nicht einbezogen. Nur etwa 2 bis 3 Prozent der Studiengruppe nahmen niedrige Dosen Aspirin ein. Niedrigen Dosen Aspirin würden bereits von Millionen Menschen genommen und führe zu einer Risiko-Reduzierung von Dickdarmkrebs. Nach Angaben der Studienautoren sei ein weitere Forschung erforderlich, um die optimale Verwendung von Aspirin in der Krebsprävention zu bestimmen.

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Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/185-brustkrebszellen-ueber-den-blutkreislauf-verteilt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/185-brustkrebszellen-ueber-den-blutkreislauf-verteilt.html#respond Wed, 19 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/185-brustkrebszellen-ueber-den-blutkreislauf-verteilt-html.html Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt Mittels bildgebender Verfahren in Echtzeit identifizierten Wissenschaftler einen neuen Eintrittsweg in der Wand von Blutgefäßen, die es Krebszellen erlauben, sich zu verbreiten. So können beispielsweise Zellen von Brustkrebs-Tumoren in anderen Körperregionen „streuen“. Diese Entdeckung unterstützt auch aktuelle Tests, mit deren Hilfe sich die Ausbreitung von Brustkrebs besser vorhersagen lässt. Das

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Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt

Mittels bildgebender Verfahren in Echtzeit identifizierten Wissenschaftler einen neuen Eintrittsweg in der Wand von Blutgefäßen, die es Krebszellen erlauben, sich zu verbreiten. So können beispielsweise Zellen von Brustkrebs-Tumoren in anderen Körperregionen „streuen“.
Diese Entdeckung unterstützt auch aktuelle Tests, mit deren Hilfe sich die Ausbreitung von Brustkrebs besser vorhersagen lässt. Das könnte vielen Frauen unnötige operative und belastende Therapien ersparen und zu neuen Wegen im Kampf gegen den Krebs führen.

Die Untersuchung wurde am Albert Einstein Krebszentrum und am Montefiore Einstein Zentrum für Krebsversorgung in New York durchgeführt. Im Tierversuch wurden Mäuse eingesetzt, denen menschliches Brustgewebe implantiert worden war.

Das Forscherteam entdeckte dabei, dass sich Brustkrebs ausbreitet, wenn drei verschiedene Zellarten in direktem Kontakt miteinander gelangen: Dazu gehören endotheliale Zellen, ein Zelltypus, der die Innenwände von Blutgefäßen gewissermaßen auskleidet und eine Art Gewebebarriere darstellt, Perivaskuläre Makrophagen – eine Zellgattung, die zum körpereigenen Immunsystem zählt, und Tumorzellen, die besonders viel Mena produzieren, ein Protein, das die Fähigkeit der Krebszellen verstärkt, in anderes Gewebe einzudringen.

Die Stelle, an der alle drei Zellarten miteinander in direkten und dauerhaften Kontakt kommen, bildet eine ideale Umgebung für die Bildung von Metastasen und in genau diesem „Mikroklima“ treten Tumorzellen in die Blutbahn ein.

Es ist bereits seit längerer Zeit bekannt, dass Blutgefäße innerhalb von Tumoren unnormal durchlässig für andere Zellen sind. Doch was erzeugt oder reguliert diese Durchlässigkeit? Die TMEM Makrophagen scheinen dafür verantwortlich zu sein, vermutet Allison Harney, Post-Doktorand am Albert Einstein Kolleg für Medizin.

Die neue Studie legt nahe, dass die TMEM Makrophagen ein Protein freisetzen, das ein vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor ist, also lokale Veränderungen an den Gefäßwänden und deren Durchlässigkeit in Gang setzt. Der Effekt tritt nur zeitweise en, kann aber lange genug dauern, um Krebszellen in den Blutstrom gelangen zu lassen – damit gelangen sie vom primären Tumor in weit entfernte Körperregionen, um dort Metastasen entstehen zu lassen.

Die Wissenschaftler beobachteten auch erstmals, dass die übergangsweise Durchlässigkeit der Blutgefäße und der Eintritt der Tumorzellen in den Blutstrom gleichzeitig und ausschließlich dort auftreten, wo auch TMEM-Makrophagen vorliegen.

Für diese Entdeckung wurden hochauflösende Photonenmikroskope verwendet, um damit primäre Brustkrebstumore bei Mäusen und in Mäuse implantiertem menschlichem Brustgewebe aufzufinden.

Die Entdeckung eines einzigartigen Durchganges, der Tumorzellen erlaubt, in den Blutstrom zu gelangen, eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten, sagt Studienleiter John Condeelis.

Die meisten Todesfälle durch Brustkrebs gehen auf das „Streuen“ von Tumoren über die Blutbahn zurück, das in der Entstehung neuer Metastasen in anderen Regionen des Körpers führt.

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Prostatakrebs kann in fünf verschiedene Typen aufgeteilt werden https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/122-prostatakrebs-kann-in-fuenf-verschiedene-typen-aufgeteilt-werden.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/122-prostatakrebs-kann-in-fuenf-verschiedene-typen-aufgeteilt-werden.html#respond Tue, 04 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/122-prostatakrebs-kann-in-fuenf-verschiedene-typen-aufgeteilt-werden-html.html Prostatakrebs kann in fünf verschiedene Typen aufgeteilt werden Zum ersten Mal haben Wissenschaftler entdeckt, dass Prostatakrebs in fünf verschiedene Typen eingeteilt werden kann. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift EBioMedicine veröffentlicht wurden, enthalten wichtige klinische Implikationen für die Zukunft. Ärzte können nun hoffen, dass künftig Tumore des Patienten besser identifiziert werden können und somit besser

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Prostatakrebs kann in fünf verschiedene Typen aufgeteilt werden

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler entdeckt, dass Prostatakrebs in fünf verschiedene Typen eingeteilt werden kann.

Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift EBioMedicine veröffentlicht wurden, enthalten wichtige klinische Implikationen für die Zukunft. Ärzte können nun hoffen, dass künftig Tumore des Patienten besser identifiziert werden können und somit besser einschätzen können, ob der Tumor aggressiv ist und wie er wachsen und sich ausbreiten könnte.

Dieses neue Wissen könnte den Weg frei machen für besser auf den Patienten zugeschnittene Krebsbehandlungen. Bisher konnte Prostatakrebs nicht in Untergruppen eingeteilt werden. Aus diesem Grund können Behandlungen für die Krankheit oft nicht gezielt genug erfolgen. Als Folge dessen ist die Wirksamkeit aufgrund der Vielzahl von Reaktionen der Patienten auf die Behandlung in vielen Fällen nicht ausreichend.

Prof. Malcolm Mason, von Cancer Research UK, beschreibt die Schwierigkeiten bei der Behandlung von Prostatakrebs. Er erklärt: „Die Herausforderung bei der Behandlung von Prostatakrebs ist, dass er entweder langsam wächst und kaum Probleme verursacht, oder sich schnell ausbreitet und aggressiv verhält. Aber im Moment haben wir keine zuverlässige Möglichkeit, um die unterschiedlichen Typen zu unterscheiden. Das bedeutet, dass einige Männer eine Behandlung erhalten die sie nicht brauchen“, und er fährt weiter fort, „diese erzeugen unnötige Nebenwirkungen, während andere aus intensiver Behandlung profitieren könnten.“

Prostatakrebs ist, neben Hautkrebs, die häufigste Krebsart bei Männern in den USA. Die American Cancer Society prognostizierten 220.800 neue Fälle von Prostatakrebs und 27.540 Todesfälle durch die Krankheit in diesem Jahr.

Behandlung könnte spezifisch auf den entsprechenden Tumor zugeschnitten werden

Im Jahr 2010 entdeckten Wissenschaftler, dass es mindestens zehn verschiedene Arten von Brustkrebs gibt. Dabei zeigt jede jede ihre eigene einzigartige genetische Signatur. Es war diese bahnbrechende Studie, die Forscher von der Cancer Research UK Cambridge Institute und Addenbrookes Hospital in Großbritannien animierten Prostatakrebs unter diesem Aspekt zu untersuchen.

Die Studien-Gruppe bestand aus 259 Männern. Diesen wurden Proben von gesundem und krebsartige Prostata-Gewebe entnommen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass 100 verschiedene Gene an der Entwicklung von Prostatakrebs beteiligt sind. Die Studie entdeckte fünf verschiedene Typen, die jeweils mit einem charakteristischen genetischen Fingerabdruck versehen sind, ähnlich wie die Studie im Jahr 2010 bei Brustkrebs es zeigte. Die in der Studie verwendete Methode erwies sich auch wirksamer bei der Vorhersage der aggressiven Krebsarten.

Im nächsten Schritt sollen die Ergebnisse in größeren Studien bestätigt werde. Dadurch sollen in Zukunft Behandlungsmethoden entwickelt werden, welche es ermöglichen gezielter gegen die unterschiedlichen Arten von Prostatakrebs vorzugehen.

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Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie.html#respond Mon, 03 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie-html.html Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie Eine neuentdeckte Kategorie von Medikamenten auf Hormonbasis, die sich Aromatase-Hemmer nennen, können den tödlichen Ausgang von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause verhindern helfen. Sie greifen in Fällen, in denen Östrogen-Rezeptoren für den Brustkrebs verantwortlich sind, die weitaus häufigste Form der Erkrankung.Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau – sie wurden

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Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie

Eine neuentdeckte Kategorie von Medikamenten auf Hormonbasis, die sich Aromatase-Hemmer nennen, können den tödlichen Ausgang von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause verhindern helfen. Sie greifen in Fällen, in denen Östrogen-Rezeptoren für den Brustkrebs verantwortlich sind, die weitaus häufigste Form der Erkrankung.
Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau – sie wurden in einer aktuellen Studie als weitaus effektiver identifiziert als das bisher meist verwendete Tamoxifen.

 

Der führende Autor der Studie, Professor Mitch Dowsett, vom Institut für Krebsforschung (ICR) in Großbritannien, publizierten ihre Ergebnisse erst kürzlich.

Pro Jahr erkrankten fast 250.000 Frauen an invasivem Brustkrebs – mehr als 40.000 werden daran sterben.

Östrogenrezeptor-positiver Brustkrebs ist für 70% aller Brustkrebs-Todesfälle verantwortlich. In diesen Fällen reagieren die Brustkrebs-Zellen dank spezieller Rezeptoren auf das Hormon Östrogen. Bindet sich das Hormon an diese Rezeptoren, kann dies das Tumorwachstum provozieren.

Bislang wurden Frauen mit dieser Art Brustkrebs mit dem Medikament Tamoxifen behandelt – es hindert Östrogen daran, sich an die Rezeptoren in den Brustkrebszellen zu binden. Am wirksamsten ist es bei Frauen in einem noch frühen Stadium, die bereits eine Tumor-Operation hinter sich haben, bestrahlt wurden oder bei denen eine Chemotherapie durchgeführt wurde. Tamoxifen soll in all diesen Fällen ein Wiederaufflackern der Krankheit verhindern.

Nach Bericht von Professor Dowsett und seinem Team, bewirkt die Einnahme von Tamoxifen über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Minimierung des Sterberisikos an Brustkrebs um 30%. In ihrer Studie enthüllten sie die Aromatase-Hemmer als noch bedeutend wirksamer.

Die Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau, indem sie die Entstehung des Enzyms Aromatase verhindern. Dieses Enzym findet sich überwiegend in Fettgewebe. Es ist in der Lage, andere Hormone in Östrogen umzuwandeln. Je weniger Östrogen sich im Organismus befindet, desto weniger Rezeptoren in den Krebszellen werden angesprochen.

In den USA werden die Aromatase-Hemmer derzeit verwendet, um Brustkrebs im Frühstadium bei Frauen nach der Menopause aufzuhalten, die bereits mehrere Jahre lang mit Tamoxifen behandelt wurden.

Die aktuellen Studien legen nahe, dass die Aromatase-Hemmer wesentlich wirksamer arbeiten als Tamoxifen. Das Sterberisiko in den beschriebenen Fällen sank um 40% innerhalb der zehn Jahre nach der ersten Behandlung.
In der Studie wurden die Tagen von neun klinischen Tests ausgewertet, an denen über 30.000 Frauen nach den Wechseljahren in einem frühen, östrogen-positiven Brustkrebsstadium teilnahmen. Die Frauen in den klinischen Tests erhielten entweder eine nicht-hormonelle Therapie  oder sie hatten die Aromatase-Hemmer oder Tamoxifen in den vergangenen fünf Jahren erhalten.

Dabei eliminieren die Aromatase-Hemmer lediglich eine geringe Menge Östrogen, die bei Frauen nach den Wechseljahren noch im Organismus verbleibt – anscheinend ist dieses Quantum aber ausreichend, um eine ganze Reihe von Tumoren auszulösen, die auf Östrogen ansprechen.
Allerdings bringen Aromatase-Hemmer eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich: Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Hitzewallungen, Muskel- oder Gelenkschmerzen oder Depressionen.

Auch Frauen mit starken Nebenwirkungen sollten ermutigt werden, die Behandlung dennoch fortsetzen.

Ebenfalls in diesem Monat berichtete eine Fachzeitschrift von einer Studie, die dokumentiert, dass die Beigabe des Hormons Progesteron bei etwa 50% aller Brustkrebsfälle verlangsamend einwirken könnte.

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