Cannabis – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Cannabis – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Früher Marihuana-Konsum nicht verantwortlich für spätere Gesundheitsprobleme https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/158-frueher-marihuana-konsum-nicht-verantwortlich-fuer-spaetere-gesundheitsprobleme.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/158-frueher-marihuana-konsum-nicht-verantwortlich-fuer-spaetere-gesundheitsprobleme.html#respond Thu, 13 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/158-frueher-marihuana-konsum-nicht-verantwortlich-fuer-spaetere-gesundheitsprobleme-html.html Früher Marihuana-Konsum nicht verantwortlich für spätere Gesundheitsprobleme Einer neuen Studie zufolge habe ein regelmäßiger Marihuana-Konsum bei Jugendlichen auf die spätere Entwicklung physischer wie psychischer Probleme keine Auswirkung. Das Medikament mit Namen Cannabis bleibt ein heiß diskutiertes Thema in den USA, weil im letzten Monat mit Oregon bereits der vierte US-Bundesstaat nach Alaska, Colorado und Washington

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Früher Marihuana-Konsum nicht verantwortlich für spätere Gesundheitsprobleme

Einer neuen Studie zufolge habe ein regelmäßiger Marihuana-Konsum bei Jugendlichen auf die spätere Entwicklung physischer wie psychischer Probleme keine Auswirkung.

Das Medikament mit Namen Cannabis bleibt ein heiß diskutiertes Thema in den USA, weil im letzten Monat mit Oregon bereits der vierte US-Bundesstaat nach Alaska, Colorado und Washington den Freizeitkonsum von Marihuana legalisierten. Die öffentliche Wahrnehmung gegenüber diesem Medikament verändert sich und es dürfte wahrscheinlicher werden, dass viele weitere US-Bundesstaaten den Konsum von Marihuana in der Freizeit als legal einstufen.

In den USA zählt Marihuana zu den am weitesten verbreiteten illegalen Drogen und zahlreiche Studien untersuchten bereits ihre Auswirkungen. Langfristiger Konsum der Droge steht in Zusammenhang mit einer Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen.

Nach Angaben der National Institutes of Health (NIH), kann der chronische Konsum der Droge zu einer Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen des Gehirns führen. Das Risiko der Entwicklung von psychischen Problemen wie Depressionen sei erhöht.

Darüber hinaus können physikalische Effekte bei einer Langzeitanwendung zu Problemen mit der Atmung, schnellem Herzschlag und Probleme mit der Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft führen.

Jedoch haben neue Studien die immer komplexer werdenden Auswirkungen der Droge und seine möglichen medizinischen Eigenschaften untersucht. Im Juli zeigte eine Studie wie das Medikament hilft, eine schnellere Knochenheilung zu unterstützen.

Der führende Forscher Jordon Bechtold, PhD, von der University of Pittsburgh Medical Center, PA, und sein Team analysierten nun die volle Wirkung des Medikaments über einen längeren Zeitraum durch die Beobachtung der Teilnehmer für mehr als zwei Jahrzehnte.

Veröffentlicht in der Zeitschrift Psychology of Addictive Behaviors, untersuchte die Studie über 400 Teilnehmer aus den späten 1980er Jahren.

Die Forschung war das Ergebnis einer anderen Arbeit, die Pittsburgh-Jugendstudie, welche die Entwicklung von sozialen und gesundheitlichen Probleme bei jungen Männern ab 14 Jahren der Pittsburgh Public School zu analysierten. Mehr als 400 Teilnehmer wurden analysiert, die sich aus 54% Schwarzen, 42% Weißen und 4% einer anderen Rasse und ethnischen Gruppen zusammensetzten.

Die Jungs wurden zu Beginn alle 6 Monate befragt. Nach 18 Monaten wurden die Interviews jährlich durchgeführt, bis sie 26 Jahr alt waren. Zwischen 2009 und 2010 wurden die Teilnehmer erneut befragt, sobald sie ein Alter von 36 Jahren erreichten.

Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen je bezüglich ihrer Verwendung von Marihuana unterteilt:

  • Geringe oder keine Nutzung (46%)
  • Frühere chronischen Konsumenten (22%)
  • Teilnehmer, die nur Marihuana rauchten während der Adoleszenz (11%)
  • Teilnehmer, die nur Marihuana rauchten während der Adoleszenz und dies auch weiterhin tun (21%).

 

Die Studie ergab, dass bei den vier Gruppen bezüglich der Bewertung der physischen und psychischen Gesundheit die Fragen nicht signifikant unterschiedlich waren. Die Forscher zogen die Schlussfolgerung, dass kein Unterschied in den Ergebnissen aufgrund der Rasse oder der ethnischen Zugehörigkeit existieren würde.

Dr. Bechtold bezeichnet das Ergebnis als wenig überraschend in Relation zu früheren Studien und der traditionellen Warnungen über die chronische Anwendung des Medikaments.

Allerdings hat die Studie ihre Grenzen. Die erste ist die Probandengruppe, die nur auf Männer begrenzt war. Dies ist besonders wichtig, da für Frauen einer Studie aus dem Jahr 2014 zufolge ein größeres Risiko von Drogenmissbrauch besteht.

Darüber hinaus ist die Bewertung der Patienten erfolgte die Bewertung der Patienten erst in der Mitte der 30er Jahre. Dies sei zu früh,  um die vollen Auswirkungen eines früheren Marihuanakonsum feszustellen.

Die in der Studie verwendeten Interviews basieren auf Eigenberichte zu gesundheitlichen Problemen. Es sei möglich dass Patienten unehrlich antworteten in Bezug auf gesundheitliche Probleme und ihres Gesundheitszustands.

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Cannabis-Psychose: Das Geschlecht entscheidet https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/049-cannabis-psychose-das-geschlecht-entscheidet.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/049-cannabis-psychose-das-geschlecht-entscheidet.html#respond Wed, 29 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/049-cannabis-psychose-das-geschlecht-entscheidet-html.html Cannabis-Psychose: Das Geschlecht entscheidet An der Universität von York, Großbritannien, brachte eine aktuelle Studie an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften neue Beobachtungen zutage: Sehr viel häufiger als Frauen erleiden Männer bei regelmäßigem Konsum von Cannabis – also Haschisch oder Marihuana – die typischen Psychosen, die man diesen Drogen zuschreibt. Nach viel Forschungsarbeit zum Bezug zwischen Cannabis

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Cannabis-Psychose: Das Geschlecht entscheidet

An der Universität von York, Großbritannien, brachte eine aktuelle Studie an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften neue Beobachtungen zutage: Sehr viel häufiger als Frauen erleiden Männer bei regelmäßigem Konsum von Cannabis – also Haschisch oder Marihuana – die typischen Psychosen, die man diesen Drogen zuschreibt.

Nach viel Forschungsarbeit zum Bezug zwischen Cannabis – der in Großbritannien am meisten verbreiteten Droge – und der Entstehung von Psychosen ist der Zusammenhang zwischen Geschlecht und den Auswirkungen von Cannabis bislang noch Neuland.

Bei der erwähnten Studie wurden über 11 Jahre hinweg gesammelte Daten ausgewertet, um die Unterschiede zwischen Mann und Frau bei regelmäßigem Cannabis-Konsum und der Entstehung von Cannabis-Psychosen erstmals genauer unter die Lupe zu nehmen.

Fünf bis sechs aller Jugendlichen in Deutschland beispielsweise entwickeln ernsthafte psychische Störungen, wenn sie allzu häufig zum Joint greifen. Die Droge ist durchaus nicht so harmlos wie vielfach propagiert: So fanden Wissenschaftler bleibende Verkleinerungen des Hippocampus und damit der Gedächtnisstrukturen. Die Amygdala, Sitz der emotionalen Angst- und Aggressionsregulierung, scheint ebenfalls unter Umständen zu schrumpfen. In einigen Fällen treten messbare Intelligenzstörungen auf.
Als psychotische Symptome bezeichnen Experten die Verwischung der Grenzen zwischen Realität und Traumwelt – normalerweise ein reversibler Vorgang – außer in den Fällen, in denen eine Schizophrenie ausgelöst wird, immer in Abhängigkeit einer bestehenden Veranlagung.

Dass Cannabis offenbar mehr und schädlichere Auswirkungen auf Männer als auf Frauen hat, ist eine vollkommen neue Vermutung. Doch die Datenauswertung des Teams der Universität York bestätigt dies:

Zweimal mehr Männer als Frauen verwenden Cannabis. Das Geschlechterverhältnis spiegelt sich prompt im gleichen Verhältnis in den Zahlen der Konsumenten wieder, die dabei Psychosen entwickeln. Wo sogar viermal mehr Männer als Frauen Cannabis zu sich nehmen, erhöht sich auch die Psychosenhäufigkeit entsprechend.

Ian Hamilton, Mitglied des dreiköpfigen Forscherteams, berichtet dazu: “Diese Zusammenhänge sind erstaunlich. Natürlich ist es möglich, dass in Psychiatrischen Zentren oder in speziellen Drogeneinrichtungen unverhältnismäßig mehr Männer als Frauen behandelt werden, die mentale Probleme haben und zugleich dem Cannabis regelmäßig zusprechen. Es ist ebenso möglich, dass Frauen mit einer Cannabis-Psychose schlechter zu identifizieren sind und deshalb auch seltener in Behandlung gehen. Dennoch lässt die Datenlage eindeutig den Schluss zu, dass Männer häufiger von einer Cannabis-Psychose betroffen sind als Frauen.

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Marihuana unterstützt Knochenheilung https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/041-marihuana-unterstuetzt-knochenheilung.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/041-marihuana-unterstuetzt-knochenheilung.html#respond Tue, 28 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/041-marihuana-unterstuetzt-knochenheilung-html.html Marihuana unterstützt Knochenheilung   Im Rahmen einer systematischen Sichtung von 79 klinischen Versuchen, wo die Effektivität des Bestandteils Cannabinoids von Marihuana und seiner medizinischen Wirkung untersucht wurde, kam es zu einem überraschenden Ergebnis. Der positive medizinische Effekt sei gering. Nun fanden Forscher der Tel Aviv University (TAU) und Hebrew University aus Israel heraus, dass der

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Marihuana unterstützt Knochenheilung

 

Im Rahmen einer systematischen Sichtung von 79 klinischen Versuchen, wo die Effektivität des Bestandteils Cannabinoids von Marihuana und seiner medizinischen Wirkung untersucht wurde, kam es zu einem überraschenden Ergebnis. Der positive medizinische Effekt sei gering. Nun fanden Forscher der Tel Aviv University (TAU) und Hebrew University aus Israel heraus, dass der Wirkstoff Cannabinoids die Knochenheilung unterstützt. Untersucht wurden die unerwünschten Nebenwirkungen medizinischer Marihuana. Die Cannabinoid-Rezeptoren sind eine Art Rezeptor unseres Körpers, der mittels Verbindungen der Cannabis-Pflanze aktiviert werden kann. Die israelischen Forscher stellten fest, dass das Skelett durch Cannabinoide reguliert und die Knochenbildung durch Cannabinoid-Rezeptoren gefördert wird. Der Knochenabbau würde den Angaben zufolge stimuliert. Das Ergebnis zeigt, dass Cannabinoid-Medikamente nützlich zur Behandlung von Knochenkrankheiten wie Osteoporose sein kann.

 

Wie Dr. Yankel Gabet vom Knochenforschungslabor am Institut für Anatomie und Anthropologie an der TAU Sackler Fakultät für Medizin berichtet, sei das klinische Potenzial von mit Cannabinoid verwandten Verbindungen unbestreitbar. Es sei allerdings noch jede Menge Arbeit für die Entwicklung von geeigneten Therapien zu leisten. Ein klinisches Therapieziel aus der Psychoaktivität von Cannabis zu lösen sei möglich. Das Hauptmittel in der Studie sei CDB (Cannabinoid) und in erster Linie antiinflammatorisch aber zeige keine Psychoaktivität.

 

In der neuen Studie, die im Journal of Bone and Mineral veröffentlicht wurde, untersuchte das Team von Dr. Gabet die Wirkung von CDB auf Ratten, die mittlere Frakturen aufwiesen. Eine Gruppe Ratten wurde mit einem Kombinationsmittel aus CDB und THC gespritzt. Allein CDB habe dem Ergebnis nach den Heilungsprozess der Oberschenkelknochen deutlich verbessert. Wie Dr. Gabet berichtet, sorge CDB alleine für eine Stärkung der Knochen während der Heilung, würde eine Reifung der Kollagenmatrix verbessern. Die Kollagenmatrix ist die Basis für die neue Mineralisierung von Knochengewebe. Nach einer Behandlung mit CDB würde der Knochen in Zukunft schwerer brechen.

 

Es gibt allerdings Bedenken, dass die Legalisierung von Mariuhana für medizinische Zwecke die Zunahme des Medikaments für Erholungszwecke fördern könnte. Einer neuen Studie in der The Lancet Psychatrie nach, war dies bei Jugendlichen nicht der Fall. Medizinische Marihuana hat keine berauschende Wirkung, weil die gefährlichen Wirkstoffe entfernt wurden und keinen Rausch auslösen können. Bis zum regulären Einsatz von CDB in der Medizin dürfte es noch Jahre dauern, bis geeignete Therapien entwickelt sind.

 

 

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