Depressionen – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Depressionen – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Gen kann Auswirkungen auf die psychische Gesundheit im Leben verstärken https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/344-gen-kann-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-im-leben-verstaerken.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/344-gen-kann-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-im-leben-verstaerken.html#respond Fri, 25 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/344-gen-kann-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-im-leben-verstaerken-html.html Eine neue Studie legt nahe, dass eine bestimmte Genvariante Menschen für Depression nach schlechten Lebensereignissen, wie Kindesmissbrauch anfällig machen kann. Das gleiche Gen kann aber auch das Glücksgefühl verbessern, wenn schlechte Ereignisse im Leben fehlen Diese Feststellung, fordert einen traditionellen Blick über den Zusammenhang zwischen Genetik und Depressionen, sagen Dr. Chad Bousman und seine Kollegen

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Eine neue Studie legt nahe, dass eine bestimmte Genvariante Menschen für Depression nach schlechten Lebensereignissen, wie Kindesmissbrauch anfällig machen kann. Das gleiche Gen kann aber auch das Glücksgefühl verbessern, wenn schlechte Ereignisse im Leben fehlen

Diese Feststellung, fordert einen traditionellen Blick über den Zusammenhang zwischen Genetik und Depressionen, sagen Dr. Chad Bousman und seine Kollegen von der University of Melbourne in Australien, die ihre Arbeit im British Journal of Psychiatry als Bericht veröffentlichten.

Die traditionelle Sichtweise besagt: Wenn Sie eine Version eines Gens im Körper haben, das mit einem erhöhtem Risiko von Depressionen verbunden wird, dann macht es Sie anfälliger für Depressionen.

Aber die neue Studie legt nahe, dass es weniger ein Fall von Schwachstellen und mehr ein Fall von Plastizität ist, was die negativen Seiten vertieft und gleichzeitig die positiven Seiten erhöhen kann, wie Dr. Bousman, erklärt

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass manche Menschen eine genetische Veranlagung haben, die sie anfälliger für negativen Stimmungen macht, aber wenn diese Menschen sich in einer unterstützenden Umgebung oder guten Stimmung aufhalten, kann sich diese positive Eigenschaft auf sie übertragen.“ Das Team von Psychiatern und Allgemeinmediziner sagt, dass die Ergebnisse tiefgreifende Auswirkungen auf die Behandlung von Depressionen haben.

„Sie können Ihren Genotyp oder Ihre Kindheit nicht ändern, aber Sie können Schritte zum Ändern der aktuellen Situation vornehmen“, sagt Dr. Bousman. „Es bedeutet auch, dass es nicht so einfach ist zu sagen, nur weil einen Person ein Risiko-Gen in sich trägt sie automatisch dem persönlichen Untergang geweiht ist. Diese Forschung zeigt, dass das nicht der Fall ist.“

Die Forscher waren daran interessiert herauszufinden, warum manche Erwachsene, die in ihrer Vergangenheit körperlichen oder sexuellen Missbrauch erlebt haben, dazu neigen Langzeit-Depressionen zu entwickeln.

Die Studie ist die erste, die untersuchte, wie bestimmte Gene die Empfindsamkeiten von Menschen in Zusammenhang mit deren Umfeld beeinflussen können. Dazu beobachteten sie eine Teilnehmergruppe über einen gewissen Zeitraum. Das untersuchte Gen heißt SERT. Es kodiert ein Protein, das für das Hormon der Serotonintransporter zuständig ist. Dies wiederum reguliert die Stimmung. Jeder Mensch hat eine der drei Versionen von SERT in sich: Lang-lang (l / l), kurz-lang (s / l) oder kurz-kurz (s / n).

Für die Studie analysierten die Forscher die DNA von 333 Australier mittleren Alter, mit nord- und westeuropäischer Abstammung. Sie beurteilten die Symptome der Depressionen über 5 Jahre. Hierfür wurde ein psychischer Gesundheits-Fragebogen genannt PHQ-9 (das Primary Care Bewertung von Geistesstörungen Patient Health Questionnaire) verwendet.

Die Ergebnisse zeigten, dass der 23% der Teilnehmer mit der s / s-Version von SERT bestückt waren, diejenigen waren, die eine Geschichte von Missbrauch in der Kindheit hatten. Sie neigten am Häufigsten zu schweren depressiven Symptomen.

 

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Studie findet Gehirnerkrankungen bei 95 Prozent verstorbener NFL-Spieler https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/337-studie-findet-gehirnerkrankungen-bei-95-prozent-verstorbener-nfl-spieler.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/337-studie-findet-gehirnerkrankungen-bei-95-prozent-verstorbener-nfl-spieler.html#respond Wed, 23 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/337-studie-findet-gehirnerkrankungen-bei-95-prozent-verstorbener-nfl-spieler-html.html Im Rahmen einer Untersuchung stellten Forscher fest, dass 95 Prozent der verstorbenen NFL-Spieler an einer Gehirnerkrankung gelitten haben. Seit Jahren wird über die Rolle des Football in Zusammenhang mit Gehirnerkrankungen bei den Spielern diskutiert. Die Forscher des  Department of Veterans Affairs und der Boston University identifizierten eine chronische traumatische Enzephalopathie (CTE) bei 87 von 91

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Im Rahmen einer Untersuchung stellten Forscher fest, dass 95 Prozent der verstorbenen NFL-Spieler an einer Gehirnerkrankung gelitten haben. Seit Jahren wird über die Rolle des Football in Zusammenhang mit Gehirnerkrankungen bei den Spielern diskutiert.

Die Forscher des  Department of Veterans Affairs und der Boston University identifizierten eine chronische traumatische Enzephalopathie (CTE) bei 87 von 91 verstorbenen NFL-Spielern. Die Ergebnisse zeigen eine Verbindung zwischen dem Footballspielen und einer langfristigen Erkrankung des Gehirns.

Die Ergebnisse wurden erstmals von PBS gemeldet und auf der Internetseite der Concussion Legacy Foundation veröffentlicht. Im Jahr 2010 hatte sie ein Forschungsstipendium von 1 Million US-Dollar Umfang von der NFL erhalten.

Das Team entdeckte CTE in Gehirnen von Fussballspielern, die ihr Gehirn der Wissenschaft gespendet haben. Insgesamt bei 131 von 165 Personen wurde die Gehirnerkrankung festgestellt.

Die Erkrankung tritt bei einzelnen Schlägen auf den Kopf auf, wenn dies über eine längere Zeit geschieht und zu einer fortschreitenden Schädigung der Nervenzellen im Gehirn führt. Der Zustand beeinträchtigt die kognitiven Funktionen, was zu Schwierigkeiten beim Denken und Emotionen führt. Die Folge können Depressionen und Demenz sein. Eine abnormale Ansammlung an Proteinen, Störungen in der Zelle-zu-Zelle-Kommunikation und eine Veränderung der weißen Substanz im Gehirn lassen CTE entstehen. Kleinere sich wiederholende Kopfschläge würden den Forschern zufolge für die Spieler ein höheres Risiko darstellen als seltene gewalttätige Zusammenstöße.

Von den untersuchten Spielern mit CTE waren 40 Prozent auf der offensive und defensive Linie aktiv. Diese Positionen führen in jedem Spiel zu Zusammenstößen mit anderen Spielern.

Eine ganze Reihe ehemaliger Footballspieler hat Klage gegen die NFL-Liga wegen Verletzungen und Gesundheitsproblemen eingereicht, die in Verbindung mit dem Sport stehen und sich nach ihrer aktiven Zeit negativ auf ihr Leben auswirken. Im April wurde eine Vereinbarung über 1 Milliarde US-Dollar für 5000 ehemalige NFL-Spieler getroffen.

Die NFL ist basierend auf den Ergebnissen entschlossen, die Sicherheit ihrer Spieler zu verbessern. Die Forschung soll dafür weiter unterstützt werden, um Wege zu finden das Risiko der Spieler an CTE zu erkranken zu minimieren. Die Gehirnerkrankung CTE kann erst nach dem Tod vollständig identifiziert werden. Eine Heilung von CTE ist zum aktuellen Stand der Forschung nicht möglich.

 

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Gesunde Ernährung könnte Risiko von Depressionen reduzieren https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/326-gesunde-ernaehrung-koennte-risiko-von-depressionen-reduzieren.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/326-gesunde-ernaehrung-koennte-risiko-von-depressionen-reduzieren.html#respond Fri, 18 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/326-gesunde-ernaehrung-koennte-risiko-von-depressionen-reduzieren-html.html Eine neue Studie legt nahe, dass diejenigen, die gesunde Ernährungsgewohnheiten, mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten haben, ein reduziertes Risiko von Depressionen haben. Die Studie ergab, dass die Einhaltung einer Pro-vegetarischen Ernährung eine schützende Rolle gegen die Krankheit zu spielen scheint. „Wir wollten verstehen, welche Rolle die Ernährung in der psychischen Gesundheit spielt, da

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Eine neue Studie legt nahe, dass diejenigen, die gesunde Ernährungsgewohnheiten, mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten haben, ein reduziertes Risiko von Depressionen haben. Die Studie ergab, dass die Einhaltung einer Pro-vegetarischen Ernährung eine schützende Rolle gegen die Krankheit zu spielen scheint.

„Wir wollten verstehen, welche Rolle die Ernährung in der psychischen Gesundheit spielt, da wir glauben, bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten unsere Gedanken schützen“, erklärt der leitende Forscher Almudena Sánchez-Villegas, der Universität von Las Palmas de Gran Canaria in Spanien. „Diese Diäten sind alle mit körperlichem Nutzen für die Gesundheit verbunden. Wir finden, dass sie eine positive Wirkung auf unsere geistige Gesundheit haben.“

Für die Studie, wählten die Forscher drei Ernährungsmuster, welche zuvor in der so genannten Sun-Studie analysiert wurden. Insgesamt 15.093 Teilnehmer wurden für das Projekt beurteilt. Das Sun-Projekt ist eine Kohortenstudie, die im Jahr 1999 begonnen wurde. Dabei ging es darum, die Ernährung den Lebensstil zu analysieren und herauszufinden, welche medizinischen Bedingungen sich daraus ergeben.

Jeder Teilnehmer war zu Beginn der Studie frei von Depression. Die Forscher bewerteten die Nahrungsaufnahme der Teilnehmer anhand von Fragebögen zu Beginn der Studie und dann wieder nach 10 Jahren, wenn das Projekt abgeschlossen ist.

Das Festhalten an einer ausgewählten Ernährung wurde mit Hilfe eines Scoring-System bestimmt. Lebensmittel wie Fleischwaren und Süßigkeiten wurden eher negativ bewertet, während Lebensmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse positiv gewichtet waren.

 

Eine moderate Einhaltung der Diät verringert Risiko von Depressionen

Nach der Studie berichteten 1.550 der Teilnehmer entweder eine klinischen Diagnose von Depressionen erhalten zu haben, oder Antidepressiva eingenommen zu haben.

Von den drei Diäten, wurde die Einhaltung der Alternative durch die Aufnahme von gesunden Lebensmitteln mit einem Index im Jahr 2010 mit dem größten Rückgang der Depressionen verbunden. Diese Diät ist durch einen hohen Konsum von Gemüse, Obst, Vollkornbrot, Nüssen, Hülsenfrüchte, langkettigen Omega-3-und mehrfach ungesättigten Fettsäuren gekennzeichnet.

Der spürbare Unterschied tritt auf, wenn die Teilnehmer beginnen, eine gesündere Ernährung einzuhalten. Selbst eine moderate Einhaltung dieser gesunden Ernährungsmuster wurde mit einer wichtigen Verringerung der Gefahr der Entwicklung von Depressionen verbunden.

Da diese Studie, wie viele andere, auf die Selbstmitteilung der Teilnehmer angewiesen ist, sollen nun Studien folgen, welche diese Ergebnisse noch intensivieren können.

 

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Test Bewertung bestätigt Antidepressiva ist „unsicher und ineffektiv“ für Jugendliche https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/321-test-bewertung-bestaetigt-antidepressiva-ist-unsicher-und-ineffektiv-fuer-jugendliche.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/321-test-bewertung-bestaetigt-antidepressiva-ist-unsicher-und-ineffektiv-fuer-jugendliche.html#respond Thu, 17 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/321-test-bewertung-bestaetigt-antidepressiva-ist-unsicher-und-ineffektiv-fuer-jugendliche-html.html Seit 2001 wird das Antidepressiva Paroxetin für viele amerikanische Jugendliche verordnet, dabei wurde oftmals bemängelt, dass das Präparat nicht sicher oder wirksam ist und nicht besser als Placebo. Dies belegt nun auch eine bahnbrechende Re-Analyse der ursprünglichen Studie. Dies ist das erste Mal, dass eine randomisiert-kontrollierte Studie dieser Art auf diese Weise erneut analysiert wurde

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Seit 2001 wird das Antidepressiva Paroxetin für viele amerikanische Jugendliche verordnet, dabei wurde oftmals bemängelt, dass das Präparat nicht sicher oder wirksam ist und nicht besser als Placebo. Dies belegt nun auch eine bahnbrechende Re-Analyse der ursprünglichen Studie. Dies ist das erste Mal, dass eine randomisiert-kontrollierte Studie dieser Art auf diese Weise erneut analysiert wurde

Das Forschungsteam führte die Studie unter der Leitung von Prof. Jon Jureidini der University of Adelaide in Australien durch. Der Grund hierfür war, dass sie das Gefühl hatten, dass Studien über das Präparat in der Vergangenheit falsch berichtet haben.

In der zugrunde liegenden Studie, welche von Smithkline Beecham, jetzt Glaxosmithkline (GSK) finanziert wurde, verglichen die Wissenschaftler die Wirksamkeit von Paroxetin und höheren Dosen des Antidepressivum Imipramin mit einem Placebo bei Jugendlichen mit Depressionen.

Die US Food and Drug Administration (FDA) hat im Jahr 2002 festgestellt, dass „unter dem Strich, diese Studie als gescheiterter Versuch betrachtet werden sollte.“ Im gleichen Jahr wurden mehr als 2 Millionen Rezepte für Paroxetin für Kinder und Jugendliche in den USA ausgestellt.

 

Re-Analyse findet Paroxetin, Imipramin ‚keine klinischen Unterschiede zu Placebo‘

Der Hauptzweck der neuen Studie war es, Paroxetin und Imipramin im Vergleich zu Placebo für die Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung von Jugendlichen mit unipolaren Depressionen zu vergleichen. Die ursprüngliche Studie hatte 275 Jugendliche ab 12 Jahren im Zeitraum von April 1994 bis Februar 1998 angesehen.

Die überarbeiteten Ergebnisse zeigen, dass Paroxetin und Imipramin unterscheiden sich weder statistisch noch klinisch signifikant von Placebo. Sie zeigen auch, dass es klinisch signifikante Erhöhung der Schäden, einschließlich Selbstmordgedanken geben kann.

Peter Doshi, Associate Editor für das BMJ führt in seiner Veröffentlichung zur Studie durch eine Reihe von Enthüllungen über die Fehler von den ursprünglichen Forschern, die das Personal des Pharmaunternehmen und die akademischen Institutionen gemacht haben.

Laut Doshi soll eine Verbindung zwischen dem Unternehmen und der Studie finanzieller Natur bestehen. Er sagt aus, dass dies sogar teilweise in betrügerischer Weise besteht. Im Jahr 2012 wurden Unternehmen von der GSK zu einer $ 3 Milliarden Geldstrafe verurteilt.

Autoren der Re-Analyse der Studie 329 sagen, dass dies „die Notwendigkeit veranschaulicht, primäre Studiendaten und Protokolle zur Verfügung zu stellen, um die Strenge der Beweisgrundlage zu erhöhen.“

 

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Höherer Fischkonsum reduziert Depressions-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/307-hoeherer-fischkonsum-reduziert-depressions-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/307-hoeherer-fischkonsum-reduziert-depressions-risiko.html#respond Tue, 15 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/307-hoeherer-fischkonsum-reduziert-depressions-risiko-html.html Nach einer Meta-Analyse kann ein höherer Fischkonsum das Risiko eine Depression zu erleiden reduzieren. Die Ergebnisse wurden im Journal of Epidemiology & Community Health veröffentlicht. Untersucht wurden relevante Studien der Jahre 2001 bis 2014. Wie die Autoren schreiben, kann ein hoher Fischkonsum vorteilhaft in der primären Prävention von Depression sein. Es seien jedoch weitere Studien

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Nach einer Meta-Analyse kann ein höherer Fischkonsum das Risiko eine Depression zu erleiden reduzieren. Die Ergebnisse wurden im Journal of Epidemiology & Community Health veröffentlicht. Untersucht wurden relevante Studien der Jahre 2001 bis 2014.

Wie die Autoren schreiben, kann ein hoher Fischkonsum vorteilhaft in der primären Prävention von Depression sein. Es seien jedoch weitere Studien erforderlich, ob diese Zuordnung abhängig von der Art des Fisches ist. Die Krankheit Depression wirkt sich weltweit auf 350 Millionen Menschen aus und sei die führende Ursache von Behinderungen in aller Welt. Zur Zeit sieht so aus, als würde die Depression sich bis zum Jahr 2020 als international zweithäufigste Ursache für Krankheiten entwickeln.

Die aktuellen Formen der Behandlung sind nicht zufriedenstellend wegen der schlechten Compliance-Raten und zahlreicher möglicher Nebenwirkungen. Zahlreiche Forscher sind deshalb daran interessiert wie sich die Faktoren des Lebensstils auf das Risiko einer Depression auswirken können.

Einer dieser Faktoren ist die Ernährung, weil frühere Studien zwischen einer Depression und Nahrungsaufnahme eine Verbindung sehen. In der aktuellen Meta-Analyse wurde festgestellt, dass eine gesunde Ernährung zu einem reduzierten Risiko der Erkrankung führt. Laut einer Studie vom August 2015 senkt die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren in Fischöl das Risiko von Psychosen.

Im Rahmen der Analyse wurden 16 geeignete Artikeln identifiziert, die Daten aus 26 Studien mit insgesamt 150.278 Teilnehmern beinhalteten. Diese Studien zählten 10 Teilnehmer aus Europa und sieben Teilnehmer in Nordamerika. Die übrigen Studienteilnehmer stammten aus Asien, Ozeanien und Südamerika.

Die Forscher fanden  heraus, dass in europäischen Studien es einen signifikanten Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr von Fisch und einem 17 Prozent geringeren Risiko für Depression gibt im Vergleich zu einem geringen Fischkonsum. Bei Männern wurde eine Risikoreduzierung von 20 Prozent festgestellt und bei Frauen fiel das Depressions-Risiko um 16 Prozent geringer aus. Die Unterschiede in der Fischart, der Konservierung und Zubereitungsart könnte ein entscheidender Faktor sein, der in den untersuchten Studien beobachtet worden war.

Wie die Forscher vermuten könnten die Omega 3 Fettsäuren die Struktur der Hirnmembranen Dopamin und Serotonin im Körper verändern. Diese beiden Neurotransmitter spielen offenbar eine Rolle bei der Depression. Hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralien kann darüber hinaus eine schützende Wirkung gegenüber Depressionen haben.

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Social Media – Angstzustände und Depressionen bei vielen Teenagern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/305-social-media-angstzustaende-und-depressionen-bei-vielen-teenagern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/305-social-media-angstzustaende-und-depressionen-bei-vielen-teenagern.html#respond Tue, 15 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/305-social-media-angstzustaende-und-depressionen-bei-vielen-teenagern-html.html Eine Studie wirft aktuell Licht auf die Nutzung der “Social Media” speziell bei Teenagern. Der Drang, 24  Stunden täglich präsent zu sein, um nichts zu verpassen, wirkt sich auf das Schlafverhalten aus und führt unweigerlich zu mentalen Problemen, wie Angstzuständen und Depressionen. Beteiligt an der Untersuchung waren Dr. Heather Cleland Woods und Holly Scott von

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Eine Studie wirft aktuell Licht auf die Nutzung der “Social Media” speziell bei Teenagern. Der Drang, 24  Stunden täglich präsent zu sein, um nichts zu verpassen, wirkt sich auf das Schlafverhalten aus und führt unweigerlich zu mentalen Problemen, wie Angstzuständen und Depressionen.

Beteiligt an der Untersuchung waren Dr. Heather Cleland Woods und Holly Scott von der Universität Glasgow, UK. Die Ergebnisse präsentierten sie auf der Jahreskonferenz der Britischen Psychologischen Gesellschaft, Abteilung Entwicklungs- und Sozialpsychologie in Manchester.

467 Teenager im Alter zwischen 11 und 17 Jahren wurden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Dabei galt es, Fragen zum Selbstvertrauen, zu Ängstlichkeit, Depressionen und Schlafqualität zu beantworten. Auch das jeweilige Engagement in Social Media und auf anderen Plattformen wurde abgefragt. Die tägliche Nutzungsdauer war von besonderem Interesse. Eine der Fragen lautete „ Wie lang benutzt du Social Media noch nach dem Zeitpunkt, zu dem du eigentlich bereits schlafen wolltest?“

Die fraglichen Social Media Plattformen, die die Heranwachsenden nutzen, waren beispielsweise Facebook, Twitter, Tumblr, Pinterest, Instagramm oder auch Youtube.

Junge Menschen, die diese Medien nutzten und sich hier stark emotional engagierten, schliefen durchwegs schlechter, hatten weniger Selbstvertrauen, litten verstärkt unter Ängsten und Depressionen – im Vergleich zu Gleichaltrigen, die auch andere Interessen hatten und sich weniger stark einbrachten. Ganz besonders stark betroffen waren Teenager, die noch bis in die Nacht hinein „surften“.

Dr. Woods erklärte das folgendermaßen: „Es besteht ein gewisser Druck, sieben Tage die Woche 24 Stunden lang verfügbar zu sein. Können Mails oder Posts nicht sofort beantwortet werden, entsteht eine gewisse Ängstlichkeit und geradezu Panik, nicht teilnehmen zu können und etwas zu verpassen.

Dieser Druck kann generelle Ängstlichkeit und Depression verursachen, die Schlafqualität beeinträchtigen und so das Problem weiter verstärken.

Dr. Woods fasst zusammen: “Generell wirkt sich die Verwendung von Social Media auf die Schlafqualität aus. Wer noch spät nachts im Internet präsent ist, ist besonders stark betroffen. Häufig handelt es sich dabei um Individuen, die sich auch emotional engagieren. Eltern sollten daher die Zeit, die ihre heranwachsenden Kinder im Internet verbringen, stärker kontrollieren.

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Signatur für Schizophrenie in den Nervenzellen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/300-signatur-fuer-schizophrenie-in-den-nervenzellen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/300-signatur-fuer-schizophrenie-in-den-nervenzellen.html#respond Mon, 14 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/300-signatur-fuer-schizophrenie-in-den-nervenzellen-html.html   Auftreten und Symptome der Schizophrenie sollen stark von ethnischen Faktoren beeinflusst werden – Patienten asiatischer Abstammung etwa erleiden mehr visuelle Halluzinationen, Patienten aus dem westlichen Kulturpreis mehr unter auditiven Wahnvorstellungen. Bislang war jedoch unklar, ob Gehirnschädigungen ebenfalls an die ethnische Herkunft gekoppelt sind. Frühere Untersuchungen ließen vermuten, dass neuroanatomische Signaturen für Schizophrenie existieren. Eine

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Auftreten und Symptome der Schizophrenie sollen stark von ethnischen Faktoren beeinflusst werden – Patienten asiatischer Abstammung etwa erleiden mehr visuelle Halluzinationen, Patienten aus dem westlichen Kulturpreis mehr unter auditiven Wahnvorstellungen.

Bislang war jedoch unklar, ob Gehirnschädigungen ebenfalls an die ethnische Herkunft gekoppelt sind. Frühere Untersuchungen ließen vermuten, dass neuroanatomische Signaturen für Schizophrenie existieren. Eine Studie mit dem Titel „Eine neuroanatomische Signatur für Schizophrenie nach Ethnischen Gruppen“, ausgeführt von einem Forscherteam unter Leitung von Quiyong Gong und im August 2015 publiziert, liefert harte Fakten:

Die Größe und das Volumen der „Grauen Masse“, der Kortex oder des Gehirnoberflächengewebes im rechten vorderen Insellappen wurde bei vier ethnischen Gruppen untersucht: Weißen kaukasischer Herkunft, Menschen afrikanisch-karibischer Abstammung, Japanern und Chinesen. Bezüglich der Symptome, der antipsychotischen Medikation und der bildgebenden Diagnoseergebnisse wurden dabei keine Unterschiede gemacht, dafür aber eine entsprechend repräsentative Menge an Daten erfasst.

Bisherige Untersuchungen zeigten ein reduziertes Volumen im rechten vorderen Inselbereich – klar erkennbar bereits nach nur einer einzigen durchlebten Episode der Erkrankung. Die Autoren der Studie schließen daraus, dass diese Erscheinung nicht an die ethnische Herkunft gekoppelt ist, sondern grundsätzlich immer mit einem schizoiden Krankheitsschub einhergeht oder die Möglichkeit eines solchen anzeigt.

Die Arbeit liefert auch zusätzliche Nachweise darüber, dass anhand des Zustandes dieser Gehirnregion sich wichtige Details für die Diagnosen von Schizophrenie, bipolaren Störungen, Depressionen, Suchtverhalten, Angstzuständen und Zwangsneurosen ablesen lassen, ganz unabhängig von der ethnischen Abstammung der Patienten. 

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Posttraumatisches Stress-Syndrom: Gen-gesteuert? https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/284-posttraumatisches-stress-syndrom-gen-gesteuert.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/284-posttraumatisches-stress-syndrom-gen-gesteuert.html#respond Wed, 09 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/284-posttraumatisches-stress-syndrom-gen-gesteuert-html.html Ein Gen, das in früheren Untersuchungen erforscht wurde, scheint es zu ermöglichen, die Ausbildung eines verstärkten post-traumatischen Stress-Syndroms und seiner Symptome vorherzusagen. An das Gen scheint auch jeweils ein dünnerer Cortex in den Gehirnregionen geknüpft zu sein, wo starke Emotionen und der kontrollierte Umgang mit stressbelasteten Situationen geregelt werden. Die Studie ist offenbar die erste,

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Ein Gen, das in früheren Untersuchungen erforscht wurde, scheint es zu ermöglichen, die Ausbildung eines verstärkten post-traumatischen Stress-Syndroms und seiner Symptome vorherzusagen. An das Gen scheint auch jeweils ein dünnerer Cortex in den Gehirnregionen geknüpft zu sein, wo starke Emotionen und der kontrollierte Umgang mit stressbelasteten Situationen geregelt werden. Die Studie ist offenbar die erste, die zeigt, dass die „Spindel“, eine Sektion des Kinetochoren Komplexes (SKA2), ein wichtiger Teil eines Gens, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung eines Post-traumatischen Stresssyndroms spielen.

Das Posttraumatische Stress-Syndrom ist vor allem bei Kriegsveteranen weit verbreitet. Elf bis 20% der Veteranen, die etwa im Irak im Einsatz waren, litten darunter. Studien lassen vermuten, dass Traumata aus Kriegsgebieten, PTSS Symptome und andere, ähnliche mentale Gesundheitsprobleme vor allem ehemalige aktive Militärangehörige einem erhöhten Selbstmordrisiko aussetzen, verglichen mit der übrigen Bevölkerung.

Ein Wissenschaftlerteam fertigte Magnetfeldresonanz-Tomographien (MRTs) von den Gehirnen Betroffener an und entnahm etwa 200 Veteranen, die eben aus dem Irak und Afghanistan zurückgekehrt waren, Blutproben. Die Suche galt chemischen Veränderungen, etwa einer verstärkten Metyhlierung und einer damit verbundenen Veränderung des SK2-Gens, dazu die Dicke des Cortexes (ein Gradmesser für neuronale Gesundheit) und eine Erhebung psychischer Symptome, speziell posttraumatisches Stress-Syndrom und Depressionen.

Die Ergebnisse zeigten, das eine verstärkte Methylierung im SKA2-Gen stets mit einer verringerten Stärke des Cortex vor allem im präfrontalen Cortex in Verbindung steht – dieser wiederum entscheidet häufig über die Entstehung eines Posttraumatischen Stress-Syndroms und kann möglicherweise erklären, warum sich anhand dieses Gens mentale Gesundheitsprobleme vorhersagen lassen, wie Posttraumatisches Stress-Syndrom und Selbstmord“, erklärt Naomi Samimi Sadeh, Dozentin für Psychiatrie an der BUSM (Fakultät für Medizin an der Bostoner Universität) und Psychologin am Nationalen Zentrum für Posttraumatisches Stresssyndrom am US Department of Veteran Affairs, kurz VA genannt, ebenfalls in Boston.

In Zukunft wird es unter Umständen möglich sein, anhand eines genetischen Bluttests vorherzusagen, wer vom militärischen Personal später in Kriegsgebieten besonders stressanfällig sein könnte. Das könnte die Diagnosen wesentlich erleichtern.

 

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Neun Risikofaktoren für Alzheimer bei zwei Dritteln aller Fälle verantwortlich https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich-html.html Neun potentielle und unterschiedlich ausgeprägte Risikofaktoren könnten bei zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit mit zum Entstehen der Krankheit beitragen, so eine aktuelle Fallstudie. Die Analyse zeigt die Komplexität der Entstehung von Alzheimer und wie unterschiedlich die Risikofaktoren sich auswirken. Dennoch schlägt das Forscherteam eine Reihe von Präventivmaßnahmen vor, wie Ernährung, Medikamente, Einflüsse auf die Körperchemie,

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Neun potentielle und unterschiedlich ausgeprägte Risikofaktoren könnten bei zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit mit zum Entstehen der Krankheit beitragen, so eine aktuelle Fallstudie.

Die Analyse zeigt die Komplexität der Entstehung von Alzheimer und wie unterschiedlich die Risikofaktoren sich auswirken. Dennoch schlägt das Forscherteam eine Reihe von Präventivmaßnahmen vor, wie Ernährung, Medikamente, Einflüsse auf die Körperchemie, die mentale Gesundheit, Vor-Erkrankungen und Lebensweise können Demenz-Erscheinungen verhindern oder ihr Auftreten zumindest verlangsamen. Dies ist besonders wichtig, denn eine Heilung gibt es bislang nicht.

Die Wissenschaftler untersuchten alle möglichen Faktoren, die im mindesten mit der Entstehung von Alzheimer in Zusammenhang stehen könnten, um zu bestimmen, wie man diese Faktoren beeinflussen und damit das potentielle Erkrankungsrisiko senken könnte.

Zunächst analysierten sie vorliegende Datensammlungen und Statistiken auf der Suche nach relevanten Studien in englischer Sprache, die zwischen 1968 und 2014 publiziert worden waren.

Von beinahe 17.000 Studien waren nur 323 verwendbar und beschäftigten sich mit 93 unterschiedlichen potentiellen Risiken, ermittelt bei über 5000 Testpersonen, eigneten sich für die weitere Analyse.

Eine signifikante Rolle beim Schutz vor Alzheimer spielen das weibliche Hormon Östrogen, die Cholesterin senkenden Statine, Medikamente, die den Blutdruck senken und nicht-steroidale entzündungshemmende Präparate wie Aspirin.

Ähnlich wichtig für die Prävention sind Folsäure (Vitamin B9), die Vitamine C und E und Kaffee.

Die gesammelten Daten wiesen auch auf einen Zusammenhang zwischen einem hohen Niveau des Homozysteinspiegels hin – dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die im Körper selbst synthetisiert wird – Depressionen und einem insgesamt erhöhten Alzheimer-Risiko.

Faktoren, die möglicherweise mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko in Zusammenhang stehen, waren verstärkte Gebrechlichkeit, Arterienverengung, extrem niedrigem oder extrem hohem Blutdruck und Diabetes Typ 2 (vor allem bei Menschen asiatischer Abstammung). Wer ein niedrigeres Alzheimer-Risiko hatte, hatte meist eine Vorgeschichte mit Arthritis, Herzerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder gar Krebs.

Einige Faktoren schienen mit einem erhöhten Risiko verknüpft zu sein – abhängig vom Lebensalter und der ethnischen Zugehörigkeit.

Beispielsweise spielte der BMI (Body Mass Index) in der Lebensmitte eine wichtige Rolle. Ein niedriger Bildungsstand schien ebenfalls das Risiko zu erhöhen. Ein hoher BMI im höheren Lebensalter, ein gut trainiertes Gehirn, Nikotinkonsum (Ausnahme: Asiatische Abstammung), mäßiger Alkoholkonsum und ein gewisses Quantum an Stress schienen das Alzheimer-Risiko wiederum zu senken.

Der jeweilige Arbeitsplatz schien keinerlei Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten im späteren Alter zu haben.

Das Forscherteam ermittelte anschließend mit Hilfe mathematischer Berechnungen zuordenbare Risiken für neun Risikofaktoren, die in der Analyse weltweit deutlich hervorgetreten waren, jeweils nach ihrer Proportion und Bedeutung.

Diese neun Risikofaktoren sind Fettleibigkeit, Nikotin-Konsum (insbesondere bei Menschen asiatischer Abstammung), Verengung der Carotis-Arterie (Kopfschlagader), Typ 2-Diabetes (wiederum verstärkt bei Asiaten), niedriger Bildungsstand, hohes Homozystein-Niveau, Depressionen, Bluthochdruck und allgemeine Gebrechlichkeit.

Die Kombination aus diesen Faktoren in jeweils unterschiedlicher Stärke und Ausprägung ist offenbar für zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit ausschlaggebend.

Bei dieser Studie handelt es sich um reine Datensammlung, Beobachtung und statistische Berechnungen – über die Gründe und Auswirkungen der Faktoren lassen sich noch keinerlei weitere Schlüsse ziehen. Die Wissenschaftler legen nahe, dass präventive Maßnahmen wie gesunde Ernährung, bestimmte Medikamente, Veränderungen der Lebensweise und die Behandlung von Vorerkrankungen in vielen Fällen die Entstehung von Alzheimer verhindern könnten.

 

 

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Partner von Schlaganfall-Opfern meist mit eigenen Gesundheitsproblemen konfrontiert https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/277-partner-von-schlaganfall-opfern-meist-mit-eigenen-gesundheitsproblemen-konfrontiert.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/277-partner-von-schlaganfall-opfern-meist-mit-eigenen-gesundheitsproblemen-konfrontiert.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/277-partner-von-schlaganfall-opfern-meist-mit-eigenen-gesundheitsproblemen-konfrontiert-html.html Pflegende Angehörige von Überlebenden eines Schlaganfalles sind oft über viele Jahre einem großen Risiko für mentale und physische Gesundheitsprobleme ausgesetzt, wie ein Bericht in der Fachzeitschrift der Amerikanischen Herz Gesellschaft, „Stroke“, „Schlaganfall“, nahelegt. Schwedische Wissenschaftler bewerteten 248 Überlebende von Schlaganfällen im Alter unter 70 und deren Lebenspartner ab dem Eintritt des Schlaganfalls und verglichen die

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Pflegende Angehörige von Überlebenden eines Schlaganfalles sind oft über viele Jahre einem großen Risiko für mentale und physische Gesundheitsprobleme ausgesetzt, wie ein Bericht in der Fachzeitschrift der Amerikanischen Herz Gesellschaft, „Stroke“, „Schlaganfall“, nahelegt.

Schwedische Wissenschaftler bewerteten 248 Überlebende von Schlaganfällen im Alter unter 70 und deren Lebenspartner ab dem Eintritt des Schlaganfalls und verglichen die Ergebnisse mit 245 Patienten ohne Schlaganfall über sieben Jahre hinweg.

Bei der Überprüfung nach sieben Jahren hatten 16,5% der Überlebenden einen weiteren Schlaganfall erlitten. Die Partner der Patienten berichteten selbst über ein Nachlassen der Kräfte im mentalen wie im physischen Bereich. Ihre Vitalität und ihre sozialen Fähigkeiten hatten gelitten – und das nicht nur in den ersten Jahren nach dem Schlaganfall, sondern auch langfristig gesehen.

Die Lebensqualität der pflegenden Angehörigen hatte sich je nach dem Status der Hilfsbedürftigkeit der Partner, deren zunehmenden kognitiven Schwierigkeiten und depressiven Symptomen, massiv verschlechtert –

„Es ist bekannt, dass die Lebenspartner älterer Schlaganfall-Patienten selbst massive physische und mentale gesundheitlich Einschränkungen erleiden, und dass der Grad der eigenen Probleme mit der Schwere des Schlaganfalls in Zusammenhang steht. Diese Studie ist die erste, die die Entwicklung über sieben Jahre hinweg bei einer relative jungen Testgruppe verfolgt hat”, berichtet Josefine Persson, Autorin der Studie, Dozentin und Forscherin am Institut für Neurowissenschaften und Physiologie an der Sahlgrenska Akademie der Universität Gothenburg, Schweden.

Für die Untersuchung wurden Fragebögen entwickelt, die den Gesundheitsstatus und die Lebensqualität aller Familienmitglieder ermitteln sollten. Alter, Anzahl der Kinder, Erziehung und Ausbildung sowie Arbeits-Situation wurden mit in die Ergebung einbezogen. Untersucht wurden die mentale Gesundheit, die Vitalität, die sozialen Aktivitäten, der emotionale Status der pflegenden Lebenspartner.

Die Schlaganfall-Patienten unterzogen sich standardisierten Tests, um Grad und Auswirkungen des Schlaganfalls, den Grad ihrer Behinderung und die Abhänget von den pflegenden Angehörigen zu ermitteln. Auch Faktoren wie Schmerzen, Tagesablauf, Depressionen oder Angstzustände wurden mit einbezogen.

„Unsere Ergebnisse heben die Auswirkung auf die mentale Gesundheit der pflegenden Partner hervor, die die gravierenden Veränderungen auf die Familien haben, nicht nur in den ersten Jahren nach dem Schlaganfall, sondern langfristig gesehen.“

Vor allem der Balance-Akt zwischen täglicher Arbeit und Pflege des Angehörigen ist bei jüngeren und älteren Betroffenen sehr unterschiedlich. Nach einem Schlaganfall für den Partner zu sorgen ist eine sehr große Herausforderung und kann die Zeit des Ehepartners für andere Tätigkeiten stark herabsetzen. Das ist vor allem für jüngere Paare eine große Belastung und die sich daraus ergebenden Probleme bleiben über viele Jahre bestehen, “ so Persson. Die Untersuchungsergebnisse sind vor allem aufschlussreich für politische Entscheider im Gesundheits- und Versorgungsbereich: Mehr soziale Unterstützung für solche Situationen ist dringend erforderlich, “ betont die Wissenschaftlerin.

 

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