Diabetes – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Diabetes – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Abendlicher Kaffee bringt innere Uhr aus dem Takt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt.html#respond Wed, 30 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt-html.html Ein Forscherteam des Medical Research Laboratory of Molecular Biology in Großbritannien und der University of Colorado haben entdeckt wie sich Koffeinkonsum auf die innere Uhr auswirken kann. Die innere Uhr würde durch einen abendlichen Kaffee aus dem Takt geraten. Der zirkadiane Rhythmus oder innere Uhr arbeitet in der Zelle des Körpers, beeinflussen Gene zu verschiedenen

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Ein Forscherteam des Medical Research Laboratory of Molecular Biology in Großbritannien und der University of Colorado haben entdeckt wie sich Koffeinkonsum auf die innere Uhr auswirken kann. Die innere Uhr würde durch einen abendlichen Kaffee aus dem Takt geraten.

Der zirkadiane Rhythmus oder innere Uhr arbeitet in der Zelle des Körpers, beeinflussen Gene zu verschiedenen Zeiten damit wir Menschen uns dem externen Kreislauf von Tag und Nacht anpassen können. Das schläfrig machende Hormon Melatonin basiert auf einen bestimmten Auslöser und wird zum Beispiel durch das Dimmen von Licht freigesetzt.

Die Störung des Rhythmus, durch Schichtarbeit, Jetlag oder Schlafstörungen, kann zu einer Reihe von Schlafzuständen führen, mit Folgewirkungen wie Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Alzheimer-Krankheit und bestimmten psychiatrischen Erkrankungen.

Der Genuss eines doppelten Espresso drei Stunden vor dem Schlafengehen kann die innere Uhr zurückdrehen und einen Anstieg des Hormons Melatonin verzögern. Nach Angaben des CDC erhalten 25 Prozent der US-Bevölkerung keinen ausreichenden Schlaf und knapp 10 Prozent würden an chronischer Schlaflosigkeit leiden.

Die Teilnehmer der Studie wurden einem hellen oder trüben Licht ausgesetzt. Helles Licht wie Koffein ist ein bekannter Reiz welcher die zirkadiane Phase verlängern kann.

Drei Stunden vor dem Schlafengehen erhielten die Teilnehmer den Gegenwert eines doppelten Espreesso oder ein Placebo. Später wurde ihr Speichel untersucht zur Festellung wie viel Melatonin produziert worden war. Bei denen die Koffein erhalten hatten, kletterte der Melatonin-Spiegel rund 40 Minuten später im Vergleich zu den Teilnehmern, die ein Placebo bekamen.

Zur Bestätigung der Ergebnisse versetzte das britische Forscherteam menschliche Zellen mit Koffein in einem Labor und stellten die gleiche Verzögerung in der circadianen Uhr fest. Wie die Ergebnisse zeigen, wirkt sich das Koffein direkt auf die Adenosin-Rezeptoren aus, die in allen Körperzellen vorkommen. Das Niveau des wichtigen intrazellularen Botenstoffs zyklischem Adenosinmonophosphat (cAMP) erhöht sich dabei.

Die cAMP-Moleküle spielen eine zentrale Rolle im Innenleben der inneren Uhr des Körpers, weshalb biochemische Wirkungen von Koffein mit einer Verzögerung des zirkadianen Rhythmus in Verbindung stehen. Nach den Worten des leitenden Forschers Dr. John O’Neill des Medical Research Council (MRC) Laboratory of Molecular Biology, helfen die Erkenntnisse zu verstehen wie die 24-Stunden-Uhr des Körpers beeinflusst werden kann. Das Wissen wie sich Koffein auf die innere Uhr auswirkt, könnte bei der Behandlung von Jetlag auf internationalen Reisen helfen.

 

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Langes Schlafen und Tagesschläfrigkeit erhöhen Diabetes-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/335-langes-schlafen-und-tagesschlaefrigkeit-erhoehen-diabetes-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/335-langes-schlafen-und-tagesschlaefrigkeit-erhoehen-diabetes-risiko.html#respond Tue, 22 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/335-langes-schlafen-und-tagesschlaefrigkeit-erhoehen-diabetes-risiko-html.html Wie die Ergebnisse einer Studie ergeben haben, kann exzessives langes schlafen und Tagesschläfrigkeit zu einer Erhöhung des Diabetes Typ 2 Risikos führen. Die Forschungsergebnisse wurden auf der 51.Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zum Studium von Diabetes im schwedischen Stockholm vorgestellt. Ausreichender Schlaf ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils und spielt eine entscheidende Rolle für den

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Wie die Ergebnisse einer Studie ergeben haben, kann exzessives langes schlafen und Tagesschläfrigkeit zu einer Erhöhung des Diabetes Typ 2 Risikos führen. Die Forschungsergebnisse wurden auf der 51.Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zum Studium von Diabetes im schwedischen Stockholm vorgestellt. Ausreichender Schlaf ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils und spielt eine entscheidende Rolle für den Schutz sowohl der geistigen wie körperlichen Gesundheit. Ein nicht ausreichender Schlaf kann über den Tag eine Schläfrigkeit verursachen. Zudem kann sie das so genannte Napping auslösen und ist eine Gewohnheit, wo Menschen ein paar Minuten oder Stunden kurz schlafen.

Nach Angaben der National Sleep Foundation kann ein kurzes Nickerchen von 20 bis 30 Minuten Dauer die Stimmung verbessern, Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit erhöhen. Ein längeres Nickerchen von 10 bis 20 Minuten hingegen zu einem Gefühl der Desorientierung führen und sich negativ auf den nächtlichen Schlaf auswirken.

In der neuen Studie der University of Tokyo untersuchte Dr. Tomohide Yamada und sein Team den Zusammenhang zwischen Tagesschläfrigkeit, Nickerchen und dem Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Dafür wurde eine Meta-Analyse der bis zum November 2014 erfolgten Forschung durchgeführt.

Zahlreiche Risikofaktoren von Diabetes Typ 2 hängen eng mit dem Lifestyle zusammen einschließlich Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel. Die  Forscher identifizierten 10 Studien die über 260.000 Probanden umfasste und in der Meta-Analyse untersucht wurden. Die Studien befragten die Teilnehmer zur Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit. Bei denen die übermäßige Tagesschläfrigkeit meldeten, war das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um 56 Prozent höher. Das Diabetes-Risiko fiel bei Teilnehmern mit einem Nickerchen von mehr als 60 Minuten um 46 Prozent höher aus. Alle Nickerchen die kürzer waren beeinflussten das Diabetes-Risiko in keiner Weise.

Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass eine übermäßige Schläfrigkeit tagsüber und längere Nickerchen das Risiko von Diabetes Typ 2 erhöhen

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Langes Sitzen erhöht Risiko einer alkoholfreien Fettsäuren-Lebererkrankung https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/317-langes-sitzen-erhoeht-risiko-einer-alkoholfreien-fettsaeuren-lebererkrankung.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/317-langes-sitzen-erhoeht-risiko-einer-alkoholfreien-fettsaeuren-lebererkrankung.html#respond Thu, 17 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/317-langes-sitzen-erhoeht-risiko-einer-alkoholfreien-fettsaeuren-lebererkrankung-html.html Die neue Studie untersuchte die Verbindung zwischen einem sitzenden Verhalten und der nichtalkoholischen Fettleberkrankheit. Ein hohes Maß an mittelschwerer bis kräftiger Übung kann diesem Effekt nicht entgegenwirken. Ein sesshaftes Verhalten resultiert in einem Ruhepegel in deren Rahmen kein Energieverbrauch über den Ruhebereich stattfindet. Zahlreiche Studien haben bereits eine Verbindung zwischen sesshaften Verhalten und Krankheiten wie

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Die neue Studie untersuchte die Verbindung zwischen einem sitzenden Verhalten und der nichtalkoholischen Fettleberkrankheit. Ein hohes Maß an mittelschwerer bis kräftiger Übung kann diesem Effekt nicht entgegenwirken.

Ein sesshaftes Verhalten resultiert in einem Ruhepegel in deren Rahmen kein Energieverbrauch über den Ruhebereich stattfindet. Zahlreiche Studien haben bereits eine Verbindung zwischen sesshaften Verhalten und Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Bluthochdruck, Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße, Krebs und sogar Tod nachgewiesen.

Die Physical Activity Guidelines for Americans 2008 empfehlen, dass Erwachsene wöchentlich eine etwa 2,5 Stunde lange mittelschwere bis starke körperliche Aktivität durchführen. Die National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) stellte jedoch fest, dass Erwachsene durchschnittlich 55% ihrer Zeit sitzend verbringen.

Die Studienergebnisse wurden im Journal of Hepatology veröffentlicht. Es wurde der Zusammenhang zwischen der Sitz-Zeit und körperlicher Aktivität und alkoholbedingter Fettleber (NAFLD) von über 140.000 koreanischen Männern und Frauen mittleren Alters untersucht. Die körperliche Aktivität und die Sitz-Zeiten wurden basierend auf einer Version des International Physical Activity Questionnaire Short Form gemessen und die Anwesenheit einer Fettleber mit Ultraschall festgestellt.

Von den Studienteilnehmern hatten fast 35 % NAFLD und sowohl langes Sitzen als auch geringe körperliche Aktivität wurden unabhängig voneinander mit NAFLD in Verbindung gebracht. Von besonderer Bedeutung waren diese gleichen Beobachtungen bei Menschen mit einem normalen Körpergewicht vorgenommen, definiert als ein Body-Mass-Index (BMI) von weniger als 23.

Auf Basis ihrer Ergebnisse empfehlen die Studienautoren eine körperliche Aktivität und eine Verringerung der Sitz-Zeit um der Gefahr einer Entwicklung einer alkoholfreien Fettleber entgegenzuwirken.

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Mittelmeer-Diät mit Olivenöl soll Brustkrebsrisiko reduzieren https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/314-mittelmeer-diaet-mit-olivenoel-soll-brustkrebsrisiko-reduzieren.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/314-mittelmeer-diaet-mit-olivenoel-soll-brustkrebsrisiko-reduzieren.html#respond Wed, 16 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/314-mittelmeer-diaet-mit-olivenoel-soll-brustkrebsrisiko-reduzieren-html.html Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, und die Neuerkrankungen stiegen von 2008 bis heute um mehr als 20%. Eine mediterrane Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln, Fisch und Olivenöl ist, kann das Risiko von Brustkrebs reduzieren, so eine Studie, welche in Spanien durchgeführt wurde. Statistisch gesehen ist Brustkrebs bei Frauen, die im mediterranen

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Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, und die Neuerkrankungen stiegen von 2008 bis heute um mehr als 20%. Eine mediterrane Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln, Fisch und Olivenöl ist, kann das Risiko von Brustkrebs reduzieren, so eine Studie, welche in Spanien durchgeführt wurde.

Statistisch gesehen ist Brustkrebs bei Frauen, die im mediterranen Raum leben, weniger verbreitet, als bei Frauen in den USA oder dem restlichen Europa. Daher wurde die Ernährung als veränderbaren Risikofaktor untersucht.

Die Lyon Diet Heart Study, die erste klinische Studie, die die positiven Auswirkungen der mediterranen Ernährung bei der Verringerung der Herzkrankheit untersuchte kam zu dem Schluss, dass diese Ernährung das Brustkrebsrisiko im Schnitt um 61% verringert. Doch es gibt Einschränkungen im Ergebnis.

Das Problem bei der Beurteilung eines Lebensmitteltyps ist, dass Lebensmittel nicht isoliert sind, sondern als Teil einer gesamten Ernährung gesehen werden müssen. Die Wirkung eines einzigen Nährstoffes kann variieren, wenn es in Verbindung mit einem anderen Nährstoff aufgenommen wird. Andererseits können auch Kombinationen von Lebensmitteln mit bestimmten Nährstoffbestandteilen synergistisch zusammenwirken, um biologische Wege einzuleiten, die vor Krebs schützen oder das Risiko reduzieren können. Aus diesem Grund schlagen die Autoren der neuen Studie vor, den Blick auf die gesamte Ernährung zu setzen.

 

Mittelmeer-Diät mit Olivenöl reduziert Brustkrebs-Risiko um 62%

Das Forschungsteam von Dr. Miguel A. Martinez-Gonzalez von der Universität von Navarra in Pamplona und Centro de Investigación Biomédica führte in Madrid eine Studie durch, die darauf abzielte, die Wirkung der drei folgenden Diät-Typen zu bewerten, wobei die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden:

  •  mediterrane Ernährung durch extra-natives Olivenöl ergänzt
  •  Mittelmeer-Diät mit Nüssen ergänzt
  •  fettarme Ernährung wie vom Arzt verschrieben.

 

Die Forscher untersuchten dabei 4.282 Teilnehmer im Alter von 60-80 Jahren. Sie wiesen unter anderem Diabetes Typ 2 auf oder hatten einen oder mehrere Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterin Spiegel, Übergewicht oder Fettleibigkeit, oder in der Familiengeschichte Herzkrankheiten vorzuweisen.

Die Olivenöl Gruppe erhielt 1 Liter extra-natives Olivenöl für sich und ihre Familien je Woche. Die Nuss-Gruppe bekam 30 Gramm gemischte Nüsse pro Tag bestehend aus 15 g Walnüsse, 7,5 g Haselnüsse und 7,5 g Mandeln. Nach fast 5 Jahren wurden 35 Fälle von Brustkrebs für die gesamte Gruppe bestätigt.

Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen, die extra-natives Olivenöl konsumieren eine Chance auf eine Risikosenkung bei Brustkrebs von 62% haben. Die Risikoreduktion für die Mittelmeer-Diät mit Nüssen war „nicht signifikant“, aber das Risiko war immer noch weniger als bei der Gruppe mit der fettarmen Ernährung. Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine positive Wirkung einer Mittelmeer-Diät mit nativem Olivenöl in der Primärprävention von Brustkrebs hin.

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Neues Diabetes Typ 2 Behandlung zielt auf Glukose-Produktion der Leber https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/291-neues-diabetes-typ-2-behandlung-zielt-auf-glukose-produktion-der-leber.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/291-neues-diabetes-typ-2-behandlung-zielt-auf-glukose-produktion-der-leber.html#respond Fri, 11 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/291-neues-diabetes-typ-2-behandlung-zielt-auf-glukose-produktion-der-leber-html.html Eine Studie stellte sich die Frage, ob es möglich ist Diabetes Typ 2 durch Verlangsamung der Glykose-Produktion zu behandeln anstatt den Körper für Insulin zu sensibilisieren. Die Washington University School of Medicine in St. Louis hat die Studie durchgeführt und die Ergebnisse im Magazin Cell Metabolism veröffentlicht. Im Rahmen der Forschungsarbeit fand das Team bei

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Eine Studie stellte sich die Frage, ob es möglich ist Diabetes Typ 2 durch Verlangsamung der Glykose-Produktion zu behandeln anstatt den Körper für Insulin zu sensibilisieren. Die Washington University School of Medicine in St. Louis hat die Studie durchgeführt und die Ergebnisse im Magazin Cell Metabolism veröffentlicht.

Im Rahmen der Forschungsarbeit fand das Team bei Tests mit Mäusen heraus, dass das Senken eines Leberproteins die Glukoseproduktion steuert und zu einem geringeren Blutzuckerspiegel führt. Wie Studienleiter Brian N. Finck, Associate Professor für Medizin berichtet, könnten die Erkenntnisse zu effektiveren Therapien von Diabetes Typ 2 führen. Das verwendete Prüf-Medikament MSDC-0602 könnte eine solche Wirkung haben.

Nach Angaben des Herstellers Metabolic Solutions Development Company handelt es sich bei dem Medikament um einen Insulin-Stabilisator und befindet sich zur Zeit in Studien für die Behandlung von Diabetes Typ 2.

Bisherige Untersuchungen deuteten bereits darauf hin, dass die Störung eines Mechanismus, der Pyruvat – ein Baustein von Glucose – aus der Blutbahn in die Mitochondrien der Leberzellen transportiert, die Glukoseproduktion in der Leber verringern kann. Mitochondrien sind winzige Kammern innerhalb der Zellen, die die Energie, die sie benötigen produzieren.

Prof. Finck und seine Kollegen erforschten diese Entdeckung weiter und zeigten, dass die Hemmung eines Proteins in der Leber von Mäusen, welches mitochondriale Pyruvat Träger 2 (MPC2) genannt wird, den Pyruvat-Transport blockieren und die Glukoseproduktion bremsen kann. Die Studie ist die erste ihrer Art, welche die kritische Rolle die MPC2 in der Glukoseproduktion der Leber untersucht. Das Team glaubt, dass eine Störung des Pyruvat-Transports auch helfen kann die alkoholfreie Fettsäuren-Lebererkrankung zu behandeln, eine Bedingung, die Menschen mit Übergewicht gemeinsam haben. Bei den meisten Menschen löst die nichtalkoholische Fettleber keine Anzeichen, Symptome und Komplikationen aus. In anderen Fällen kann es zu einer Entzündung und Vernarbung der Leber führen und im schlimmsten Fall ein Leberversagen verursachen. Das Medikament MSDC-0602 wird ebenfalls entwickelt um nichtalkoholische Fettlebererkrankungen zu behandeln.

Nach Angaben des CDC (Center for Disease Control and Prevention) befindet sich die Zucker-Krankheit in den USA auf einem gefährlichen Level und würde weiter steigen. Im Jahr 2014 seien einem CDC-Bericht zufolge 29 Millionen Amerikaner davon betroffen und davon 12 Prozent Erwachsene. Die überwiegende Mehrheit leidet den Daten nach an Diabetes Typ 2. Wie Prof. Finck berichtet, habe ein Medikament welches die Glukose-Produktion herunterfahren kann, die Chance Millionen Menschen zu helfen die an der häufigsten Form von Diabetes erkrankt seien.

 

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Junge Frauen mit Diabetes haben ein sechsfach höheres Herzinfarkt-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/275-junge-frauen-mit-diabetes-haben-ein-sechsfach-hoeheres-herzinfarkt-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/275-junge-frauen-mit-diabetes-haben-ein-sechsfach-hoeheres-herzinfarkt-risiko.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/275-junge-frauen-mit-diabetes-haben-ein-sechsfach-hoeheres-herzinfarkt-risiko-html.html Im Rahmen einer Studie mit über 7000 Frauen im Alter von 45 Jahren und jünger wurde festgestellt, dass Diabetes ein sechsfach höheres Herzinfarkt-Risiko bedeutet. Auf dem Kongress der European Society of Cardiology werden die Ergebnisse von Prof. Hanna Szwed, der Hauptautorin der Studie und Leiterin einer Abteilung der koronaren Herzkrankheit am Institut für Kardiologie in

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Im Rahmen einer Studie mit über 7000 Frauen im Alter von 45 Jahren und jünger wurde festgestellt, dass Diabetes ein sechsfach höheres Herzinfarkt-Risiko bedeutet. Auf dem Kongress der European Society of Cardiology werden die Ergebnisse von Prof. Hanna Szwed, der Hauptautorin der Studie und Leiterin einer Abteilung der koronaren Herzkrankheit am Institut für Kardiologie in Warschau vorgestellt. Kardiovaskuläre Erkrankungen betreffen vor allem ältere Menschen aber seit vielen Jahren werde ein Anstieg bei jungen Menschen beobachtet und zwar unabhängig vom Geschlecht, wie Dr. Szwed berichtet.

Nach einer Schätzung der WHO sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen für mehr als 52 Prozent der Todesfälle bei Frauen verantwortlich und die Zahl würde weiter steigen. Bis zu 1 Prozent aller Herzinfarkte betrifft junge Frauen.

Im Vergleich zu jungen Frauen die in ihrer Geschichte kein Herzleiden verzeichneten gab es bei Frauen mit Herzinfarkt-Risiko folgende Risikofaktoren:

48,8 Prozent artielle Hypotonie (gegenüber 16,7 Prozent)
48,7 Prozent aktuelle Raucher (gegenüber 40,0 Prozent)
65,5 Prozent Ex-Raucher (gegenüber 42,7 Prozent)
36,1 Prozent hoher Cholesterinspiegel (gegenüber 12,5 Prozent)
22,3 Prozent Übergewicht (gegenüber 15,3 Prozent)
10,6 Prozent Diabetes Mellitus (gegenüber 1,6 Prozent)

Die jungen Frauen, die Herzinfarkt-Patienten sind waren zwischen 21 und 45 Jahren alt aber durchschnittlich 42 Jahre alt. Die stärksten unabhängigen Herzinfarkt-Prädiktoren waren:

 

Diabetes, welches Herzinfarkt-Risiko versechsfacht

Arteriellen Bluthochdruck (vierfach)

Hoher Cholesterinspiegel (dreifach)

Dauerhaftes Rauchen (1,6-fache)

 

Eine statistische Signifikanz für Übergewicht beim Body-Mass-Index (BMI) konnte als Prädiktor für Herzinfarkt nicht festgestellt werden. Die retrospektive Studie ergab, dass das Risiko junger Frauen einen Herzinfarkt zu erleiden auf 1,1 beläuft, bei jungen Frauen mit Herzinfarkt-Vergangenheit liegt der Risikofaktor bei 1,7 und bei älteren Frauenm mit Herzinfarkt-Geschichte beläuft sich der Risikofaktor auf 2,0.

Die Studie zählte insgesamt 7386 Frauen wovon 1941 im Alter von 45 Jahren und jünger waren. Sie hatten ein Herzinfarkt-Risiko und wurden rückwirkend mit zwei Kontrollgruppen verglichen:

 

1170 gesunde Frauen der gleichen Altersgruppe ohne Herzinfarkt-Geschichte
4275 Frauen im Alter von 63 bis 64 Jahren mit Herzinfarkt-Vergangenheit

Die Daten der Studie stammten aus den drei polnischen Registern Polish Registry of Acute Coronary Syndromes, dem Multicentre Study of State National Population Health und dem National Survey of Risk Factors for Cardiovascular Diseases.

 

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Neun Risikofaktoren für Alzheimer bei zwei Dritteln aller Fälle verantwortlich https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/276-neun-risikofaktoren-fuer-alzheimer-bei-zwei-dritteln-aller-faelle-verantwortlich-html.html Neun potentielle und unterschiedlich ausgeprägte Risikofaktoren könnten bei zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit mit zum Entstehen der Krankheit beitragen, so eine aktuelle Fallstudie. Die Analyse zeigt die Komplexität der Entstehung von Alzheimer und wie unterschiedlich die Risikofaktoren sich auswirken. Dennoch schlägt das Forscherteam eine Reihe von Präventivmaßnahmen vor, wie Ernährung, Medikamente, Einflüsse auf die Körperchemie,

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Neun potentielle und unterschiedlich ausgeprägte Risikofaktoren könnten bei zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit mit zum Entstehen der Krankheit beitragen, so eine aktuelle Fallstudie.

Die Analyse zeigt die Komplexität der Entstehung von Alzheimer und wie unterschiedlich die Risikofaktoren sich auswirken. Dennoch schlägt das Forscherteam eine Reihe von Präventivmaßnahmen vor, wie Ernährung, Medikamente, Einflüsse auf die Körperchemie, die mentale Gesundheit, Vor-Erkrankungen und Lebensweise können Demenz-Erscheinungen verhindern oder ihr Auftreten zumindest verlangsamen. Dies ist besonders wichtig, denn eine Heilung gibt es bislang nicht.

Die Wissenschaftler untersuchten alle möglichen Faktoren, die im mindesten mit der Entstehung von Alzheimer in Zusammenhang stehen könnten, um zu bestimmen, wie man diese Faktoren beeinflussen und damit das potentielle Erkrankungsrisiko senken könnte.

Zunächst analysierten sie vorliegende Datensammlungen und Statistiken auf der Suche nach relevanten Studien in englischer Sprache, die zwischen 1968 und 2014 publiziert worden waren.

Von beinahe 17.000 Studien waren nur 323 verwendbar und beschäftigten sich mit 93 unterschiedlichen potentiellen Risiken, ermittelt bei über 5000 Testpersonen, eigneten sich für die weitere Analyse.

Eine signifikante Rolle beim Schutz vor Alzheimer spielen das weibliche Hormon Östrogen, die Cholesterin senkenden Statine, Medikamente, die den Blutdruck senken und nicht-steroidale entzündungshemmende Präparate wie Aspirin.

Ähnlich wichtig für die Prävention sind Folsäure (Vitamin B9), die Vitamine C und E und Kaffee.

Die gesammelten Daten wiesen auch auf einen Zusammenhang zwischen einem hohen Niveau des Homozysteinspiegels hin – dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die im Körper selbst synthetisiert wird – Depressionen und einem insgesamt erhöhten Alzheimer-Risiko.

Faktoren, die möglicherweise mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko in Zusammenhang stehen, waren verstärkte Gebrechlichkeit, Arterienverengung, extrem niedrigem oder extrem hohem Blutdruck und Diabetes Typ 2 (vor allem bei Menschen asiatischer Abstammung). Wer ein niedrigeres Alzheimer-Risiko hatte, hatte meist eine Vorgeschichte mit Arthritis, Herzerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder gar Krebs.

Einige Faktoren schienen mit einem erhöhten Risiko verknüpft zu sein – abhängig vom Lebensalter und der ethnischen Zugehörigkeit.

Beispielsweise spielte der BMI (Body Mass Index) in der Lebensmitte eine wichtige Rolle. Ein niedriger Bildungsstand schien ebenfalls das Risiko zu erhöhen. Ein hoher BMI im höheren Lebensalter, ein gut trainiertes Gehirn, Nikotinkonsum (Ausnahme: Asiatische Abstammung), mäßiger Alkoholkonsum und ein gewisses Quantum an Stress schienen das Alzheimer-Risiko wiederum zu senken.

Der jeweilige Arbeitsplatz schien keinerlei Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten im späteren Alter zu haben.

Das Forscherteam ermittelte anschließend mit Hilfe mathematischer Berechnungen zuordenbare Risiken für neun Risikofaktoren, die in der Analyse weltweit deutlich hervorgetreten waren, jeweils nach ihrer Proportion und Bedeutung.

Diese neun Risikofaktoren sind Fettleibigkeit, Nikotin-Konsum (insbesondere bei Menschen asiatischer Abstammung), Verengung der Carotis-Arterie (Kopfschlagader), Typ 2-Diabetes (wiederum verstärkt bei Asiaten), niedriger Bildungsstand, hohes Homozystein-Niveau, Depressionen, Bluthochdruck und allgemeine Gebrechlichkeit.

Die Kombination aus diesen Faktoren in jeweils unterschiedlicher Stärke und Ausprägung ist offenbar für zwei Dritteln aller Alzheimer-Fälle weltweit ausschlaggebend.

Bei dieser Studie handelt es sich um reine Datensammlung, Beobachtung und statistische Berechnungen – über die Gründe und Auswirkungen der Faktoren lassen sich noch keinerlei weitere Schlüsse ziehen. Die Wissenschaftler legen nahe, dass präventive Maßnahmen wie gesunde Ernährung, bestimmte Medikamente, Veränderungen der Lebensweise und die Behandlung von Vorerkrankungen in vielen Fällen die Entstehung von Alzheimer verhindern könnten.

 

 

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Kaffee schadet Herzgesundheit junger Erwachsener mit leichten Bluthochdruck https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/270-kaffee-schadet-herzgesundheit-junger-erwachsener-mit-leichten-bluthochdruck.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/270-kaffee-schadet-herzgesundheit-junger-erwachsener-mit-leichten-bluthochdruck.html#respond Mon, 07 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/270-kaffee-schadet-herzgesundheit-junger-erwachsener-mit-leichten-bluthochdruck-html.html Einer neuen Forschung zufolge kann der Kaffeegenuss bei jungen Erwachsenen mit leichten Bluthochdruck das Risiko erhöhen ein kardiovaskuläres Ereignis wie einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) Kongress von Studienautor und Kardiologen Dr. Lucio Mos, am Krankenhaus von San Daniele del Friuli im italienischen Udine vorgestellt.

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Einer neuen Forschung zufolge kann der Kaffeegenuss bei jungen Erwachsenen mit leichten Bluthochdruck das Risiko erhöhen ein kardiovaskuläres Ereignis wie einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) Kongress von Studienautor und Kardiologen Dr. Lucio Mos, am Krankenhaus von San Daniele del Friuli im italienischen Udine vorgestellt. Die Studie soll die Frage beantworten wie sich Kaffeetrinken auf das Risiko kardiovaskulärer Folgen auswirken kann.

Im Rahmen ihrer Forschung wurden die Kaffeekonsumgewohnheiten von 1201 nichtdiabetischen Patienten im Alter von 18 bis 45 Jahren in der Harvest2-Studie intensiv untersucht. Jeder Teilnehmer hatte eine Stufe 1 Hypertonie systolischer Blutdruck von 140 bis 159 mm / Hg und / oder diastolischer Blutdruck von 90-99 mm / Hg) aber befanden sich dafür nicht in Behandlung.

Der tägliche Kaffeekonsum wurde anhand der Menge Becher gemessen, in denen sich koffeinhaltiger Kaffee befand und von den Teilnehmern getrunken worden waren. Die Nicht-Trinker meldeten keine Tasse, bei den moderaten Kaffeetrinkern waren es 1 bis 3 Tassen und schwere Trinker verbrauchten vier bis acht Tassen am Tag. Von den Studienteilnehmern waren 26,3 Prozent keine Kaffeetrinker, 62,7 Prozent moderate Kaffeekonsumenten und 10 Prozent waren schwere Kaffeetrinker.

Die Forscher untersuchten zusätzlich wie Kaffeetrinken das Risiko der Entwicklung einer Prädiabetes beeinflussen kann über einen Zeitraum von 12,5 Jahren. Das Risiko sei noch größer, wenn jemand Übergewicht habe oder fettleibig ist und dazu ein schwerer Kaffeetrinker ist. Die Wirkung von Kaffee auf Prädiabetes ist abhängig von der Menge der täglichen Kaffeekonsum und dem genetischen Hintergrund.  In der  Follow-up-Periode der Studie wurden insgesamt 60 kardiovaskuläre Ereignisse beobachtet und davon hatte der Herzinfarkt mit 80 Prozent den höchsten Anteil unter den Teilnehmern der Studie.

In seiner Studie kommt Dr. Mos zur Schlussfolgerung, dass ein moderater und schwerer Kaffeekonsum für junge Erwachsene mit leichten Bluthochdruck ein Risiko für eine spätere Herzerkrankung darstellt. Das Kaffeetrinken sollte aus diesem Grund auf ein Minimum reduziert werden.

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Antibiotika erhöht Risiko für Diabetes Typ-2 https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/268-antibiotika-erhoeht-risiko-fuer-diabetes-typ-2.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/268-antibiotika-erhoeht-risiko-fuer-diabetes-typ-2.html#respond Mon, 07 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/268-antibiotika-erhoeht-risiko-fuer-diabetes-typ-2-html.html Wie eine Studie dänischer Forscher herausfand, steigt das Risiko für Diabetes Typ-2 je höher die Anzahl eingenommener Antibiotika einer einzelnen Person ist. Der Co-Autor Dr. Kristian Hallundbæk Mikkelsen vom Gentofte Hospital in Dänemark und seine Kollegen veröffentlichten die Ergebnisse im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. Nach Schätzungen leiden rund 29,1 Millionen Amerikaner und damit

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Wie eine Studie dänischer Forscher herausfand, steigt das Risiko für Diabetes Typ-2 je höher die Anzahl eingenommener Antibiotika einer einzelnen Person ist. Der Co-Autor Dr. Kristian Hallundbæk Mikkelsen vom Gentofte Hospital in Dänemark und seine Kollegen veröffentlichten die Ergebnisse im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism.

Nach Schätzungen leiden rund 29,1 Millionen Amerikaner und damit 9,3 Prozent der US-Bevölkerung an Diabetes. In 90 bis 95 Prozent der Diabetes-Fälle handelt es sich um Diabetes Typ-2 und ist die häufigste Form der Zuckerkrankheit. Es tritt auf, wenn der Körper nicht in der Lage ist, um das Hormon Insulin effektiv zu nutzen und führt zu einem abnormalen Blutzuckerspiegel. Für ihre Studie haben Dr. Mikkelsen und Kollegen dargelegt, um festzustellen, ob der Einsatz von Antibiotika mit der Entwicklung von Typ 2-Diabetes in Verbindung steht. Die Forscher verwendeten Daten aus drei nationalen Gesundheitsregistern Dänemarks und überwachten Antibiotika-Verschreibungen für 170.504 Personen mit Diabetes Typ-2, neben 1,3 Millionen Menschen ohne diese Erkrankung.

Die Forscher identifizierten eine größere Anzahl von Antibiotika-Verschreibungen bei Personen mit Typ-2-Diabetes, bei 0,8 pro Jahr, verglichen mit 0,5 Antibiotika-Verschreibungen pro Jahr für diejenigen ohne Typ 2 Diabetes-Erkrankung. Aus ihrer Analyse, fand das Team heraus, dass Personen, die mehr Antibiotika eingenommen haben einem größeren Risiko für Typ 2-Diabetes ausgesetzt sind.

Früheren Forschungen zufolge bezogen auf den Einsatz von Antibiotika , kann dieses Bakterien im Darm ändern. Anderen Studien nach können Veränderungen in Darmbakterien zu einer reduzierten Fähigkeit führen Zucker zu verstoffwechseln und ist ein Merkmal von Diabetes Typ-2. Laut den Studienautoren untermauern diese beiden Erkenntnisse ihre neuesten Ergebnisse.

Wie  Dr. Mikkelsen berichtet, sei eine weitere Forschung gerechtfertigt bezüglich der Feststellung welcher Zusammenhang zwischen dem Antibiotika-Einsatz und Diabetes Typ-2 betrifft. Diabetes sei seinen Worten zufolge eine der größten Herausforderungen für die moderne Gesundheitsversorgung mit einer weltweit steigenden Anzahl an Erkrankungen. Weitere Untersuchungen könnten die Antworten liefern wie sich Antibiotika langfristig auf den Zuckerstoffwechsel und der Darmbakterien-Zusammensetzung auswirken kann.

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Phase 3 Ergebnisse für Prüfpräparat ITCA 650 bei Typ 2 Diabetes veröffentlicht https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/234-phase-3-ergebnisse-fuer-pruefpraeparat-itca-650-bei-typ-2-diabetes-veroeffentlicht.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/234-phase-3-ergebnisse-fuer-pruefpraeparat-itca-650-bei-typ-2-diabetes-veroeffentlicht.html#respond Mon, 31 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/234-phase-3-ergebnisse-fuer-pruefpraeparat-itca-650-bei-typ-2-diabetes-veroeffentlicht-html.html Phase 3 Ergebnisse für Prüfpräparat ITCA 650 bei Typ 2 Diabetes veröffentlicht Intarcia Therapeutics, Inc. hat positive Topline-Ergebnisse aus seiner Phase 3, einer 52-Wochen-reiwilligen-Studie bekannt gegeben. Um den Vergleich der Wirksamkeit der Prüfpräparate zu erforschen, wurden Patienten mit Diabetes Typ 2 für ein Jahr mit dem Präparat behandelt. Alle Patienten waren in einer Metformin-Monotherapie. ITCA

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Phase 3 Ergebnisse für Prüfpräparat ITCA 650 bei Typ 2 Diabetes veröffentlicht

Intarcia Therapeutics, Inc. hat positive Topline-Ergebnisse aus seiner Phase 3, einer 52-Wochen-reiwilligen-Studie bekannt gegeben.

Um den Vergleich der Wirksamkeit der Prüfpräparate zu erforschen, wurden Patienten mit Diabetes Typ 2 für ein Jahr mit dem Präparat behandelt. Alle Patienten waren in einer Metformin-Monotherapie. ITCA 650, so der Namen des Medikaments, ist ein injektionfreies GLP-1-Rezeptor-Präparat, welches lediglich ein- oder zweimal im Jahr in einer speziellen Dosierung angewandt wird. Dabei wird eine subdermale platzierte osmotische Minipumpe verwendet.

In der Freiwillligen-Studie, erfüllte ITCA 650 alle primären und sekundären Endpunkte und demonstrierte jederzeit seine Überlegenheit bei jedem gemessenen Zeitpunkt. Nah 52 Wochen wurde eine Senkung des HbA1c und eine Reduktion des Körpergewichts festgestellt. ITCA 650 wurde jedoch noch nicht auf die Behandlung von Fettleibigkeit untersucht. Bei der Studie wurde ITCA 650 im Vergleich zum Präparat Januvia gesetzt.

Umfassende Informationen zu den Studienergebnissen werden für die Veröffentlichung und zur Präsentation auf großen medizinischen Konferenzen zur Verfügung gestellt werden. Darin sind auch umfassende Daten über folgende Punkte enthalten:

Signifikant mehr Patienten reagieren auf ITCA 650 60 mcg gegenüber Januvia 100 mg. Außerdem wird eine sekundär zusammengesetzte Kombination der Glukose Reduktionen von> 0,5% und Gewichtsreduktion von 2 kg oder mehr erreicht; Die ITCA 650 Ergebnisse waren deutlich überlegen gegenüber Januvia 100 mg

„Diese klinischen Ergebnisse und die innovative Art der Anwendung bietet einen potentiell großen Fortschritt für die gesamte Typ 2 Diabetes-Gemeinschaft“, sagte Robert R. Henry, MD, Chief, VA Endocrinology & Metabolism, und Professor für Medizin in Residence an der UCSD und einer der Forscher der klinischen Phase 3 Frewilligen-Studie.

 „Die Vergleichsdaten lassen wenig Raum für Spekulationen über ITCA 650. Der Potentialwert einer chronische Erkrankung weist in mehr als der Hälfte aller Patienten ein nicht empfohlenes glykämisches Ziel auf, und das obwohl sie über eine lange Zeit in Behandlung sind“ sagt er.

Sollte die neue Methode genehmigt werden, würde ITCA 650 die erste und einzige GLP-1-Rezeptor-Agonisten Therapie seiner Art darstellen. Es bietet durch seine Möglichkeiten und seine einfache Anwendung eine praktikable Alternative zu regulären lebenslangen Injektionen. Dabei wird lediglich einmal oder zweimal im Jahr eine entsprechende Dosierung verabreicht. Diese wird an den Bedarf des Patienten angepasst.

Schlechte Blutzuckerkontrollen sowie die Zunahme von Typ-2-Diabetes Patienten bieten eine ideale Anwendungsplattform für das neue Produkt.

Robert R. Henry sagt hierzu „Ich bin sehr angetan von den Ergebnissen der Studie zu ITCA 650. Und ich bin zuversichtlich, dass es diese dringend benötigte und es eine lang erwartete Behandlungsoption für die nahe Zukunft sein kann.“

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