Natives Kokosöl – gesund und lecker

Natives Kokosöl - gesund und lecker

Kokosöl ist nicht nur seit vielen Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel für viele Kulturen, auch bietet es dem menschlichen Immunsystem viele Nährstoffe, welche gesundheitsfördernd wirken. So ist das wertvolle Öl nicht nur leicht verdaulich, sondern hält Krankheiten fern und stärkt das Abwehrsystem.

Wie wird natives Kokosöl gewonnen?

Bio KokosölInsgesamt besteht eine Kokosnuss zu 35 % aus dem wertvollen Kokosnussöl. Dieses kann nach Öffnen der Kokosnuss sofort verzehrt werden und bedarf keiner weiteren Herstellungsschritte. Dennoch wurde in Kooperation mit dem Coconut Reserch Institut, welches seinen Sitz in Sri Lanka hat, 2002 ein schonendes Produktionsverfahren zur Herstellung von nativem Kokosöl entwickelt. Ebenfalls aus der Entwicklung des nativen Kokosöls hervorgegangen ist das sogenannte „Virgin Coconut Oil“, kurz „VCO“. Dieses ist besonders in der Küche sehr begehrt.

Um natives Kokosöl herzustellen, werden vollreife Kokosnüsse benötigt. Das native Öl wird durch ein aufwendiges Produktionsverfahren gewonnen. Beim Kauf des Kokosöls ist zu beachten, dass sich das native Kokosöl wesentlich von herkömmlichen Kokosfetten unterscheidet. Ein Erkennungsmerkmal des nativen Kokosöls besteht im Bio-Siegel. Das Siegel bestätigt, dass keine chemischen Substanzen zur Herstellung des Kokosöls genutzt wurden. Raffinierte Kokosfette, welche chemisch hergestellt werden, hingegen dürfen nicht mit einem entsprechenden Siegel ausgestattet werden. Die Kokosfette werden mit organischen Lösungsmitteln extrahiert und anschließend mit Natronlauge neutralisiert. Durch dieses Verfahren verliert Kokosöl seine wohltuenden Inhaltsstoffe sowie den Geschmack.

Ist natives Kokosöl gesund?

Obwohl die Kokosnuss eine natürliche Frucht ist, galt sie lange als ungesund. So lehrte man, dass gesättigte Fettsäuren, welche sich in der wohltuenden Frucht befinden, den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben. Jedoch fanden Forscher heraus, dass die Kokosnuss hauptsächlich aus mittelkettigen Fettsäuren besteht, welche eine positive Wirkung auf die guten Cholesterinwerte haben. Zudem raten Experten den Menschen, welche Kokosnüsse schon seit längerem konsumieren, davon ab, auf die Fraucht und damit das Kokosöl zu verzichten. Anhand von Studien konnte ermittelt werden, dass ein „Absetzen“ der Kokosnuss einen schlechten Einfluss auf die Cholesterinwerte hat.

Kokosöl in der Küche

Das Kokosöl aus der Kokosnuss, aber auch das nativ hergestellte Kokosöl, dient nicht nur dem direkten Verzehr, sondern kann auch als Würzöl genutzt werden. Vor allem in der asiatischen, afrikanischen und der Thai-Küche hat sich das Öl durchgesetzt und wird zur Verfeinerung von Gerichten verwendet.

Wirkung von Kokosöl

Kokosöl verleiht nicht nur diversen Gerichten einen einzigartigen Gechmack, vielmehr leistet das Öl einen positiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit. Aufgrund der mittelkettigen Fetten sowie zahlreicher Vitamine kann Kokosöl zur Bekämpfung folgender Krankheiten eingesetzt werden:

Neben diesen Krankheiten können auch Herzerkrankungen gelindert werden. Zwar sagt man, dass gesättigte Fettsäuren, wie sie in der Kokosnuss enthalten sind, sich negativ auf die Cholesterinwerte auswirken, jedoch bestehen die Fettsäuren aus mittelkettigen Fetten, welche wiederum die guten Cholesterinwerte fördern.

Natives Kokosöl, welches ohne chemische Stoffe hergestellt wird, ist also vielseitig einsetzbar und kann in zahlreichen Gerichten genussvoll verspeist werden.