Matcha Tee

Matcha Tee - der grüne Wachmacher!

Der Matcha Tee stammt aus Japan und zeichnet sich durch seine leuchtend grüne Farbe aus. Der Tee selbst wird aus gemahlenen Grünteeblättern hergestellt und gilt als gesundheitsfördernder Muntermacher. Es hat sich sogar weiterhin der Mythos verbreitet, dass der Tee schwerwiegende Krankheiten fern halten soll. Oftmals werden bei Neu-Entdeckungen Versprechungen getätigt, welche nicht so ernst genommen werden dürfen. Aber gerade natürliche Lebensmittel, wie es der Matcha Tee eines ist, oder Heilpflanzen bergen oftmals ein ungeahntes Potential. Diese fördern aufgrund ihrer Nährstoffe die Gesundheit und tragen zum körperlichen Wohlbefinden bei. Ob die Wirkung des Matcha Tees ebenfalls gesundheitsfördernd ist, stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Zwar gibt es bislang noch keine spezifischen Studien, welche die Wirkungen des Match Tees belegen. Jedoch lassen sich die Eigenschaften des Grüntees und somit auch die Wirkungen auf den Match Tee übertragen. Der Tee wird nämlich ebenfalls wie der Grüntee aus Grünteepflanzen gewommen. Im Vergleich zum herkömmlichen Grüntee wird der Matcha Tee nicht aufgegossen, sondern aus dem Extrakt der frischen Teeblätter gewonnen. Daher gehen bei der Zubereitung des Matcha Tees keine Inhaltsstoffe verloren. Somit kann sich auch die Wirkung des Matcha Tees völlig entfalten.

Aus diesem Grund schwören die Kenner auch auf die Leistungsfähigkeit des Matcha Tees. Diese sind sich sicher, dass der Konsum des Tees den Stoffwechsel anregt und die Gesundheit des Körpers fördert. Auch sind sie begeistert, dass trotz der vielfältigen Nährstoffe der Tee seinen Geschmack nicht verliert und somit einen positiven Beitrag für die Gesundheit liefert, aber auch den Geschmacksnerven etwas Gutes tut.

 

Geschichte und Herkunft des Matcha Tees

Den Ursprung fand die Teepflanze Camellia sinensis ursprünglich in China. Schon vor Tausenden von Jahren wurde die Pflanze dort zur Heilung verwendet. Um Krankheiten zu behandeln, wurde das Blatt zermahlen und anschließend zu sich genommen. Dies geschieht heute immer noch, wenn der Matcha Tee zubereitet wird. Diese Zubereitung findet tatsächlich ihren Ursprung in der Nutzung der Teepflanze als Heilkraut.

Durch einen Zen-Meister, welcher über das Wissen der Wirkung und Zubereitung der Teepflanze besaß, fand der Matcha Tee im 12. Jahrhundert Einzug in Japan. Er vermittelte den Japanern die Zubereitungsart aus Pulver und lehrte sie, die Pflanze zu züchten. Er lies im gesamten Land Teesträucher anpflanzen und schrieb zusätzlich ein Buch über die Nutzung des Tees. Der Zen-Meister bezeichnete die wertvolle Pflanze als lebensverlängernd.

Auch buddhistische Mönche zogen ihren Nutzen aus der Teepflanze. Sie nutzten den Matcha Tee als Wachmacher, mit dem sie länger und sogar intensiver meditieren konnten. Die Mönche konsumierten den Tee also auch, um ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Im 16. Jahrhundert wurden die gemahlenen Blätter schließlich sogar für ein Ritual, der Tee-Zeremonie, verwendet. In Japan haben solche Zeremonien eine große Bedeutung. Die Tee-Zeremonie steht in Japan für Bildung und eine kultivierte Lebensart. Vor allem, wenn Gäster empfangen werden, gebietet es dort die Höflichkeit, eine solche Zeremonie abzuhalten. Diese wird auch als ritualisierte Auszeit, welche als Zeit der inneren Sammlung dient, bezeichnet. Der Matcha Tee gilt dabei als exquisites Getränk, welche den Gästen auch eine Geste der Wertschätzung bietet. Nur ein kleiner Teil der Produktion des Tees wird nach Europa exportiert.

 

Wie wird der Matcha Tee hergestellt?

Der Tee selbst wird aus den Blättern der Teepflanze gewonnen. Diese wachsen an sogenannten Teestäruchern. Entweder werden die Blattspitzen abgebrochen oder die Blätter werden im Ganzen geerntet. Im Vergleich zu Schwarztee, bei dem die Teeblätter gerollt und anschließend fermentiert werden, müssen die Teesträucher zur Herstellung des Matcha Tees vor der Ernte mit schwarzen Netzen und Bambusmatten überdeckt werden. Dies ist wichtig, damit die Teesträucher nicht die volle Sonne absorbieren. Durch den Schatten wird die Entwicklung von Inhaltsstaoffen wie beispielsweise Teein, Chlorophyll oder die Aminosäure Theanin gefördert. Durch die vermehrte Ausprägung dieser Stoffe erhält der Matcha Tee seinen intensiven Geschmack sowie die leuchtend grüne Farbe der Blätter.

Nach der Ernte werden die Teeblätter mit Wasserdampf behandelt und danach getrocknet, Die feinsten Blätterteile werden zu feinstem Pulver verarbeitet. Dabei ist wichtig, dass eine zu lange Lagerung vermieden wird. Weiterhin gilt die Regel, dass die frische des Tees von der leuchtend grünen Farbe der Blätter abhängt.

Die langwierige Herstellung ist sicherlich ein Grund dafür, warum die besten grünen Tee Sorten nur von wenigen Teegartenbetreibern angebaut werden. Für 30 Gramm Tee müssen etwa 20 bis 50 Euro bezahlt werden. Doch diese Investition lohnt sich.

 

Geschmack des Matcha Tees

Viele Tees weisen einen bitteren Geschmack auf. Haben Sie diesen Geschmack bisher abgelehnt, so lassen Sie sich durch die Eigenschaften des Matcha Tees überzeugen. Dieser schmeckt zum einen herb, allerdings nicht bitter. Weiterhin regt er die Geschmacksnerven durch seinen cremig, intensiv und teilweise sogar fruchtigen oder nussigen Geschmack an. Der Matcha Tee ist also bekannt für sein einmaliges Aroma und bietet durch seine einzigartige Geschmacksnote ein Erlebnis für jeden Geschmacksnerv. Auch in verschiedenen Rezepten Salaten kann das Pulver des Matcha Tees beispielsweise als Gemschacksverstärker eingesetzt werden. Dieses Erlebnis kann online für einige Euros erworben werden, aber das der Tee ist sein Geld wert. Denn der vermeintliche Tee ist ein wahres Wundermittel.

 

Das Wundermittel Matcha Tee

Wie bereits erwähnt, zeichnet sich der Matcha Tee durch seine vielfältigen Inhaltsstoffe aus, welche bei der Zubereitung des Tees auch nicht verloren gehen. Ein Gramm des Tees auf 80 ml Wasser reicht für eine große Schale Matche Tee, wobei ddieser nicht nur ein Heißgetränk ist, sondern dem Körper auch viele Nährstoffe liefert:

 

  • Zum einen enthält der Tee Teein bzw. Koffein. Diese Substanzen sind rein chemisch gesehen identisch. Das Koffein im Tee ist allerdings an Flavonole gebunden und setzt sich deshalb erst im Darm frei. Dies liegt daran, dass in hochwertigen Matcha Tees die Gerbsäure Tannin und die Aminosäure L-Theanin in einer höheren Menge vorhanden ist. Diese Substanzen binden sich im Tee an das Koffein und lösen sich erst im Darm. Aufgrund dessen, dass der Koffeingehalt somit länger anhält, gelten Menschen, welche den Matcha Tee zu sich nehmen als entspannter als die Kaffeetrinker.

Zudem entzieht reines Koffein dem Körper Wasser und wirkt sich daher negativ auf das zentrale Nervensystem aus. Vor allem in einer Schwangerschaft ist der Konsum des Koffeins deshalb verpönt. Jedoch ist dabei auch die Menge des Koffeins nicht ganz außer Acht zu lassen. Je mehr davon konsumiert wird, desto schädlicher ist die Zufuhr des Koffeins. Gerade aus diesem Grund bietet der Matcha Tee eine gute Alternative zum Kaffee. Die Substanz Teein in dem Tee wirkt nicht nur anregend, es bringt auch Herz und Kreislauf auf Hochtouren. Zudem erhellt der Konsum des Matcha Tees aufgrund dieser Substanz die Stimmung und fördert die Konzentration.

  • Weiterhin befindet sich in dem wohltuendem Tee die Aminosäure Theanin. Diese ist nicht nur selten, sondern ist im Matcha Tees durch die Schattierung vor der Ernte in hoher Konzentration vorhanden. Gemeinsam mit der Substanz Teein sorgt die Aminsoäure Theanin für Entspannung und verbessert die Stimmung. Zudem vermuten Forscher, dass die Substanz geeignet ist, um Schlaganfälle, Alzheimer sowie Parkinson präventiv zu behandeln.
  • Vor allem die Proteine, welche im Matcha Tee vorhanden sind, liefern dem Körper Energie und Kraft. Gerade bei einer Diät sind die Proteine essentiell, um das Immunsystem des Körpers aufrecht zu erhalten. Außerdem liefert der Tee wichtige Aminosäuren, welche den Stoffwechsel des Körpers anregen.
  • Im Vergleich zum Schwarztee werden die Blätter des Matcha Tees nicht fermentiert. Somit ist das Tannin an die Substanz Teein gebunden und die Wirkung des Teeins wird verzögert. Zusätzlich liegt die Eigenschaft der Substanz Tannin darin, dass Infektionen, welche durch Nahrung im Magen-Darm-Trakt entstehen, desinfiziert und gereinigt werden.
  • Selbst Clacium ist im Matcha Tee enthalten. Dieses ist wichtig, um die Knochenbildung zu fördern und den Knochen eine Stabilitätsbildung zu ermöglichen. Weiterhin beugt die Substanz durch die Fettsäurebindung im Darm beispielsweise Darmkrebs vor. Zudem reguliert Calcium das Herz-Kreislauf-System und wirkt somit auch positiv auf den Blutdruck ein.
  • Neben dem Calcium enthält die Grünteepflanze auch Eisen. Dieses ist ausschlaggebend für den Energiestoffwechsel sowie die Zellfunktionen und versorgt das Blut mit Sauerstoff.
  • Das Kalium, welches im Matcha Tee vorhanden ist, nimmt als Spurenelement einen wichtigen Einfluss auf die Nerven- und Muskelfunktionen des menschlichen Körpers.
  • Der Grüntee enthält sogar eine kleine Menge Vitamin B1 und B2 sowie Vitamin C. Mit diesen Vitaminen proftiert nicht nur das Immunsystem, auch die Augen und Nerven der Haut werden durch diese Vitamine gestärkt.
  • Auch kennzeichnend für den Matcha Tee sind Catechine. Diese machen 40 % der getrockneten Blattmasse aus und zählen neben den Gerbstoffen und Tanninen zu den Polyphenolen. Catechine haben die Funktion, den Körper vor Krankheitserregern zu schützen und Schädlinge fernzuhalten. Vor allem das Epigallocatechin-Gallat ist für eine solche Wirkung bekannt. Das EGCG wird als Krebsprävention eingesetzt und besitzt aufgrund der Zucht im Halbschatten der Grünteepflanze im Matcha Tee einen hohen Anteil. Zudem wirken Catechine als Antioxidantien, welche vor UC-Strahlung schützen und dem Zellschutz dienen. Weiterhin reguliert die Substanz den Cholesterinhaushalt. Auch die Bildung von Gefäß-Plaques wird durch Catchine verhindert. Daher eignet sich der Matcha Tee unter Umständen auch zur Behandlung von Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, welche durch Gefäß-Plaques entstehen. Catechine können zudem Erkältungen und Magen-Darm-Infektionen vorbeugen.

 

Wirkung des Tees bei regelmäßigem Konsum

Bei einmaligem Konsum des Tees dürfen Sie natürlich keine Wunder erwarten. Die volle Entfaltung des Matcha Tees in seiner Wirkung kann erst bei regelmäßigem Konsum freigesetzt werden.

Aufgrund des hohen ORAC-Wertes des Tees, welcher bei 1573 umoleTE/g liegt, können freie Radikale im Körper besser gestoppt werden. ORAC steht dabei für Oxigen Radical Absorbing Capacitiy und hat die Funktion, den Körper vor freien Radikalen, zu schützen und so oxidativen Stress zu verhindern. Da dieser Wert sehr hoch ausgeprägt ist, sind Matcha Tee Trinker vor vielen Krankheiten gefeit. Somit trägt der Tee also einen hohen Beitrag zum Erhalt der Gesundheit bei.

Der Tee schützt aber nicht nur vor oxidativem Stress, sondern kann Ihnen auch zum Abnehmen verhelfen. Dazu sollten Sie sich natürlich nicht nur auf den Tee verlassen, sondern auch Ihre Ernährung ausgewogen und gesund gestalten sowie ausreichend Sport betreiben, aber dennoch hat der Grüntee einen positiven Erfolg auf Ihre Diät. Der Matcha Tee steigert die Körperwärme und regt somit den Kalrienverbrauch an. Außerdem verhindern die Bitterstoffe in dem Tee einen Drank nach Süßigkeiten.

Weiterhin gilt der Matcha Tee auch als Muntermacher. Wie bereits erwähnt, macht der bindet sich das Teein an die Aminsosäure Theanin und dem Gerbstoff Tannin. Somit wird die Wirkung des Teeins erst im Darm freigesetzt und hält damit länger an. Im Vergleich zum Koffein im Kaffee wird der Kreislauf nicht nur kurfzfristig aufgerüttelt, sondern langfristig auf Trapp gehalten. Der Matcha Tee hält also über einen längeren Zeitraum fit, verhindert aber eine Hyperaktivität sowie Nervosität.

 

Fazit zum Matcha Tee

Der Matcha Tee zeichnet sich also nicht nur durch seine Geschmacksvielfalt, welche einen Genuss für alle Gemschachsnerven bildet, sondern trägt durch seine zahlreichen Inhaltsstoffe auch einen erheblichen Beitrag zum Wohlbefinden bei. Zum einen ersetzt der Tee den Koffeinbestand aus dem Kaffe, ohne dabei dem Körper Wasser zu entziehen und ist daher ein Muntermacher, welcher dem Körper nicht schadet. Zum anderen fördert der Tee aber auch die Gesundheit. Nicht nur Erkältungen können mit dem Tee ferngehalten werden, auch Magen-Darm-Infektionen werden gereinigt. Auch zum Abnehmen eignet sich der Tee neben einer Ernährungsumstellung durch seine Inhaltsstoffe super. Zudem kann der Matcha Tee als Krebsprävention eingesetzt werden. Zudem vermutet man, dass der Matcha Tee sich sogar eignet, um Alzheimer- und Schlaganfallspatienten zu behandeln. Zwar ist der Preis aufgrund der umständlichen Zucht der Grünteepflanze und der Herstellung des Matcha Tees nicht gang günstig, aber die Investition lohnt sich in jedem Falle. Schließlich ist es eine Investition in das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit. Probieren Sie den Matcha Tee also ruhig einmal aus, Sie werden es nicht bereuen.