Herzinfarkt – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Herzinfarkt – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Leicht gestresste Jugendliche haben im späteren Leben höheres Hypertonie-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/leicht-gestresste-jugendliche-haben-im-spaeteren-leben-hoeheres-hypertonie-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/leicht-gestresste-jugendliche-haben-im-spaeteren-leben-hoeheres-hypertonie-risiko.html#respond Wed, 03 Feb 2016 12:27:51 +0000 https://www.medizinaktuell.info/?p=899 In den USA entwickelt sich der Bluthochdruck zu einem wachsenden und großen Problem. Eine neue Studie begleitete 1,5 Millionen Jugendliche bis ins Erwachsenenalter, um die Rolle psychologischer Parameter auf die Wahrscheinlichkeit für Bluthochdruck untersuchen zu können. Nach den Daten des CDC leidet einer von drei Amerikanern an Bluthochdruck und entspricht rund 70 Millionen Betroffenen. Dauerhafter

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In den USA entwickelt sich der Bluthochdruck zu einem wachsenden und großen Problem. Eine neue Studie begleitete 1,5 Millionen Jugendliche bis ins Erwachsenenalter, um die Rolle psychologischer Parameter auf die Wahrscheinlichkeit für Bluthochdruck untersuchen zu können. Nach den Daten des CDC leidet einer von drei Amerikanern an Bluthochdruck und entspricht rund 70 Millionen Betroffenen.

Dauerhafter Bluthochdruck erhöht das Risiko für Herzanfälle und Schlaganfälle, was zwei der Haupttodesursachen der Vereinigten Staaten sind. Bis zum Jahr 2025 wird des Schätzungen zufolge 1,5 Milliarden Menschen geben, die an Bluthochdruck und den damit verbundenen Krankheiten zu leiden haben.

Der Hauptgrund für den Anstieg dieses Krankheitsbildes sind die sitzende Lebensweise, Übergewicht und eine ungesunde Ernährung. Psychologische Faktoren wie Kindheitstrauma, Ungeduld, Feindseligkeit, finanzielle Belastungen, Depressionen und Angstzustände spielen neuesten Forschungen nach ebenso eine Rolle. Die aktuelle Studie, welche im Magazin Heart veröffentlicht wurde, untersuchte die psychologischen Aspekte und die Auswirkungen auf den Bluthochdruck in der Zukunft.

Der leitende Studienautor Dr. Casey Crump und sein Team von der Icahn School of Medicine in New York haben die psychologischen Effekte im frühen Erwachsenenalter und seine späteren Auswirkungen auf den Bluthochdruck analysiert. Untersucht wurde die Widerstandsfähigkeit gegen Stress.

Zur Untersuchung der Parameter nutzte das Team das schwedische Nationalregister für Krankheiten, indem die gesundheitlichen Folgen von mehr als 1,5 Millionen Menschen, die zwischen 1969 und 1997 in die Armee eingezogen wurden. Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung wurden die neuen Rekruten psychologisch getestet. Die Fähigkeit des Menschen mit Stress umzugehen wurde mit einem Interview von 20 bis 30 Minuten Dauer festgestellt. Jeder Rekrut wurde mit einer 1 bis 9 bewertet, wobei eine 9 für eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegen Stress steht.

Diese medizinische Untersuchung war Standard für alle 18-jährigen in dem Land und betraf 97 Prozent der gesamten männlichen Bevölkerung. Die Forscher ermittelten ein Durchschnittsalter von 47 Jahren ab dem Bluthochdruck im späteren Leben auftreten könnte. Insgesamt wurde bei 6 Prozent der Männer ein Bluthochdruck festgestellt. Dr. Crump teilte die schwedischen Männer in fünf Stresskategorien auf mit einem eindeutigen Ergebnis. Alle Männer mit einer niedrigen Resistenz gegen Stress hatten ein 40 Prozent höheres Risiko einen Bluthochdruck zu entwickeln.

Abschließend resultiert das Forscherteam, dass der Umgang mit Stress im jungen Erwachsenenalter sich spürbar auf die Möglichkeit auswirkt im späteren Leben an Bluthochdruck zu leiden. Zwei Faktoren können das Risiko von Bluthochdruck im späteren Leben senken. Der erste Faktor ist das Hochschulniveau und der zweite Faktor eine Nachbarschaft mit einem höheren sozioökonomischen Status. Generell kann sich ein gesundes Körpergewicht eher positiv auf das individuelle Bluthochdruck-Risiko auswirken.

Quelle:
http://www.medicalnewstoday.com/articles/305879.php

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Unzureichender Schlaf erhöht Herzinfarkt-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/298-unzureichender-schlaf-erhoeht-herzinfarkt-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/298-unzureichender-schlaf-erhoeht-herzinfarkt-risiko.html#respond Mon, 14 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/298-unzureichender-schlaf-erhoeht-herzinfarkt-risiko-html.html Nach einer neuen Studien kann ein unzureichender Schlaf vor allem bei Menschen des jungen und mittleren Alters das Risiko die frühen Anzeichen einer Herzerkrankung erhöhen. Die Ergebnisse wurden im Magazin Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology veröffentlicht. Die Studienautoren fanden heraus, dass zuviel Schlaf, zu wenig Schlaf oder eine schlechte Schlafqualität zu einer erhöhten Menge an

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Nach einer neuen Studien kann ein unzureichender Schlaf vor allem bei Menschen des jungen und mittleren Alters das Risiko die frühen Anzeichen einer Herzerkrankung erhöhen. Die Ergebnisse wurden im Magazin Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology veröffentlicht. Die Studienautoren fanden heraus, dass zuviel Schlaf, zu wenig Schlaf oder eine schlechte Schlafqualität zu einer erhöhten Menge an Kalzium in den Koronararterien führt und eine arterielle Steifigkeit verursacht. Wie Co-Studienautor Dr. Chan-Won Kim, ein Klinik-Professor am Kangbuk Samsun Krankenhaus der Universität Sungkyunkwan School of Medicine in Seouln berichtet, sei unzureichender Schlaf ein weit verbreitetes Problem und eine mögliche Quelle schlechter Gesundheit, einschließlich der sichtbaren Zeichen der Krankheit wie Herzinfarkt.

Laut früheren Studien führt ein langer ausreichender Schlaf oder ein zu langer Schlaf nicht zu einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). Die Verbindung zwischen Schlaf und dem Risiko von CVD konnte bisher nicht endgültig geklärt werden.

Im Rahmen der Studie mussten 47.309 Personen mittleren Alters ihre Schlafdauer und Schlafqualität in einem Fragebogen eintragen. Jeder Teilnehmer wurde einer Gesundheitsprüfung unterzogen, um die arterielle Steifigkeit und die koronale Kalzium-Menge im Herzen zu messen. Das Vorhandensein von Kalzium in den Koronararterien zeigte die Anwesenheit früher koronarer Läsionen.  Die Forscher hatten die arteriellen Steifigkeit durch Beobachten der Geschwindigkeit des Impulses zwischen den Arterien des Oberarms und des Knöchels gemessen.

Unzureichender Schlaf wurde auf erhöhte Kalzium-Werte in den Koronararterien des Herzens zurückgeführt. Bei Teilnehmer, die fünf Stunden oder weniger Schlaf aufgeschrieben hatten wurde eine 50 Prozent höhere Menge Kalzium in den Koronararterien festgestellt, als bei jenen die sieben Stunden Schlaf hatten. Eine mehr als 70 Prozent höherer Kalzium-Menge wurde bei den Teilnehmern festgestellt, die neun oder mehr Stunden pro Tag schliefen, gegenüber denen die nur 7 Stunden geschlafen haben. Schlechte Schlafqualität führte im Vergleich zur guten Schlafqualität zu einer 20 Prozent höheren Menge an Kalzium in den Koronararterien.

Basierend auf den Studienergebnissen wurden die geringsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Erwachsenen verzeichnet, die sieben Stunden am Tag schliefen und eine gute Schlafqualität aufgewiesen hatten. Ein unzureichender Schlaf ist mit einer Mehrzahl kardiovaskulärer Gesundheitsprobleme verbunden, wie erhöhter Blutdruck und ein gestörter Glukosestoffwechsel.

Auf Grundlage der Studie verweisen die Forscher auf die Wichtigkeit des Schlafes bezogen auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. In Zukunft könnte für Ärzte die Beurteilung der Schlafqualität notwendig sein, wenn sie kardiovaskulärer Risiko und den Gesundheitszustand von Männern und Frauen bewerten.

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Kurzsichtigkeit bei Kindern mit einem spezifischen Gen entsteht durch viel lesen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/279-kurzsichtigkeit-bei-kindern-mit-einem-spezifischen-gen-entsteht-durch-viel-lesen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/279-kurzsichtigkeit-bei-kindern-mit-einem-spezifischen-gen-entsteht-durch-viel-lesen.html#respond Wed, 09 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/279-kurzsichtigkeit-bei-kindern-mit-einem-spezifischen-gen-entsteht-durch-viel-lesen-html.html Nach neuen Forschungen zufolge entwickeln Kinder mit einem bestimmten Gen eine Kurzsichtigkeit, wenn sie einen Großteil ihrer Aktivitäten mit Lesen verbringen. Eine Analyse der Daten von rund 14.000 Menschen stellte fest, dass alle die eine Variante eines Gens mit der Bezeichnung APLP2 in sich tragen als Kinder einer fünf mal höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt seien eine

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Nach neuen Forschungen zufolge entwickeln Kinder mit einem bestimmten Gen eine Kurzsichtigkeit, wenn sie einen Großteil ihrer Aktivitäten mit Lesen verbringen. Eine Analyse der Daten von rund 14.000 Menschen stellte fest, dass alle die eine Variante eines Gens mit der Bezeichnung APLP2 in sich tragen als Kinder einer fünf mal höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt seien eine Kurzsichtigkeit zu erleiden, wenn sie täglich eine Stunde oder mehr gelesen hätten. Bei Personen welche die gleiche Gen-Variante aufwiesen aber als Kinder nicht soviel Zeit mit dem Lesen verbrachten, bestand kein zusätzliches Risiko eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln.

Die Studie von Vision-Forschern des Columbia University Medical Center in New York wurde in der Fachzeitschrift PLOS Genetics veröffentlicht. Die Mystopie ist eine Augenerkrankung bei der Menschen nur scharfe Bilder sehen, wenn sie in der Nähe der Objekte sind. Sie sehen Objekte in der Ferne nur verschwommen. Nach Angaben der Forscher ist die Kurzsichtigkeit die weltweit am stärksten verbreitete Sehstörung und habe in manchen Regionen epidemische Dimensionen erreicht.

In den USA alleine stieg der Anteil von Myopie bezogen auf die Gesamtbevölkerung der Erwachsenen in den letzten 3 Jahren von 25 auf 44 Prozent. Der Anteil Kurzsichtiger beläuft sich in einigen Regionen Asiens sogar auf 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.

Die Myopie ist den Forschern zufolge ein wichtiger Risikofaktor für Augenerkrankungen wie Glaukom, Katarakt und Netzhautablösung. Das Risiko dieser Erkrankungen sei vergleichbar mit hohen Bluthochdruck für Schlaganfall und Herzinfarkt. Wie der Lead-Autor Dr. Andrei Tkatchenko, Assistant Professor für Augenheilkunde Wissenschaften, feststellt untermauern die Ergebnisse der Studie die bisherigen Vermutungen, dass eine Mischung aus Genen und Umweltfaktoren in Zusammenhang mit Arbeiten wie Lesen für Myopie verantwortlich ist. Eine erhöhte Produktion des APLP2 Proteins scheint ihren Vermutungen nach die Kurzsichtigkeit auszulösen.

Sie fanden bei Mäusen heraus, die kaum das genannte Gen in ihren Augen hatten, dass diese bei der Nachahmung von Lesen sich einer geringeren Wahrscheinlichkeit aussetzten eine Kurzsichtigkeit zu erleiden. Diese Erkenntnis gibt den Forschern die Möglichkeit eine Therapie zu entwickeln mit welcher Myopie verhindert werden könnte und zwar unabhängig davon welche APLP2-Variante jemand in sich trägt. Es sei jedoch noch ein langer Weg dahin das Gen in den Augen zu reduzieren aber eine solche Behandlung würde vor allem Kindern helfen, deren Augen noch nicht begonnen haben länglich arbeiten. Alle umweltbedingten Risikofaktoren seien bekannt, berichtet Dr. Tkatchenko und verweist darauf dass Lesedauer das Risiko erhöht und ein Aufenthalt im Freien zu einer Risikominimierung führt. Der kritische Zeitpunkt der Myopie-Entwicklung sei während der Grundschule und Mittelschule. Auf Grund dieser Erkenntnis sollten Kinder ihre Zeit mindestens zwei Stunden am Tag draußen verbringen.

 

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Junge Frauen mit Diabetes haben ein sechsfach höheres Herzinfarkt-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/275-junge-frauen-mit-diabetes-haben-ein-sechsfach-hoeheres-herzinfarkt-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/275-junge-frauen-mit-diabetes-haben-ein-sechsfach-hoeheres-herzinfarkt-risiko.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/275-junge-frauen-mit-diabetes-haben-ein-sechsfach-hoeheres-herzinfarkt-risiko-html.html Im Rahmen einer Studie mit über 7000 Frauen im Alter von 45 Jahren und jünger wurde festgestellt, dass Diabetes ein sechsfach höheres Herzinfarkt-Risiko bedeutet. Auf dem Kongress der European Society of Cardiology werden die Ergebnisse von Prof. Hanna Szwed, der Hauptautorin der Studie und Leiterin einer Abteilung der koronaren Herzkrankheit am Institut für Kardiologie in

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Im Rahmen einer Studie mit über 7000 Frauen im Alter von 45 Jahren und jünger wurde festgestellt, dass Diabetes ein sechsfach höheres Herzinfarkt-Risiko bedeutet. Auf dem Kongress der European Society of Cardiology werden die Ergebnisse von Prof. Hanna Szwed, der Hauptautorin der Studie und Leiterin einer Abteilung der koronaren Herzkrankheit am Institut für Kardiologie in Warschau vorgestellt. Kardiovaskuläre Erkrankungen betreffen vor allem ältere Menschen aber seit vielen Jahren werde ein Anstieg bei jungen Menschen beobachtet und zwar unabhängig vom Geschlecht, wie Dr. Szwed berichtet.

Nach einer Schätzung der WHO sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen für mehr als 52 Prozent der Todesfälle bei Frauen verantwortlich und die Zahl würde weiter steigen. Bis zu 1 Prozent aller Herzinfarkte betrifft junge Frauen.

Im Vergleich zu jungen Frauen die in ihrer Geschichte kein Herzleiden verzeichneten gab es bei Frauen mit Herzinfarkt-Risiko folgende Risikofaktoren:

48,8 Prozent artielle Hypotonie (gegenüber 16,7 Prozent)
48,7 Prozent aktuelle Raucher (gegenüber 40,0 Prozent)
65,5 Prozent Ex-Raucher (gegenüber 42,7 Prozent)
36,1 Prozent hoher Cholesterinspiegel (gegenüber 12,5 Prozent)
22,3 Prozent Übergewicht (gegenüber 15,3 Prozent)
10,6 Prozent Diabetes Mellitus (gegenüber 1,6 Prozent)

Die jungen Frauen, die Herzinfarkt-Patienten sind waren zwischen 21 und 45 Jahren alt aber durchschnittlich 42 Jahre alt. Die stärksten unabhängigen Herzinfarkt-Prädiktoren waren:

 

Diabetes, welches Herzinfarkt-Risiko versechsfacht

Arteriellen Bluthochdruck (vierfach)

Hoher Cholesterinspiegel (dreifach)

Dauerhaftes Rauchen (1,6-fache)

 

Eine statistische Signifikanz für Übergewicht beim Body-Mass-Index (BMI) konnte als Prädiktor für Herzinfarkt nicht festgestellt werden. Die retrospektive Studie ergab, dass das Risiko junger Frauen einen Herzinfarkt zu erleiden auf 1,1 beläuft, bei jungen Frauen mit Herzinfarkt-Vergangenheit liegt der Risikofaktor bei 1,7 und bei älteren Frauenm mit Herzinfarkt-Geschichte beläuft sich der Risikofaktor auf 2,0.

Die Studie zählte insgesamt 7386 Frauen wovon 1941 im Alter von 45 Jahren und jünger waren. Sie hatten ein Herzinfarkt-Risiko und wurden rückwirkend mit zwei Kontrollgruppen verglichen:

 

1170 gesunde Frauen der gleichen Altersgruppe ohne Herzinfarkt-Geschichte
4275 Frauen im Alter von 63 bis 64 Jahren mit Herzinfarkt-Vergangenheit

Die Daten der Studie stammten aus den drei polnischen Registern Polish Registry of Acute Coronary Syndromes, dem Multicentre Study of State National Population Health und dem National Survey of Risk Factors for Cardiovascular Diseases.

 

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Kaffee schadet Herzgesundheit junger Erwachsener mit leichten Bluthochdruck https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/270-kaffee-schadet-herzgesundheit-junger-erwachsener-mit-leichten-bluthochdruck.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/270-kaffee-schadet-herzgesundheit-junger-erwachsener-mit-leichten-bluthochdruck.html#respond Mon, 07 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/270-kaffee-schadet-herzgesundheit-junger-erwachsener-mit-leichten-bluthochdruck-html.html Einer neuen Forschung zufolge kann der Kaffeegenuss bei jungen Erwachsenen mit leichten Bluthochdruck das Risiko erhöhen ein kardiovaskuläres Ereignis wie einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) Kongress von Studienautor und Kardiologen Dr. Lucio Mos, am Krankenhaus von San Daniele del Friuli im italienischen Udine vorgestellt.

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Einer neuen Forschung zufolge kann der Kaffeegenuss bei jungen Erwachsenen mit leichten Bluthochdruck das Risiko erhöhen ein kardiovaskuläres Ereignis wie einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) Kongress von Studienautor und Kardiologen Dr. Lucio Mos, am Krankenhaus von San Daniele del Friuli im italienischen Udine vorgestellt. Die Studie soll die Frage beantworten wie sich Kaffeetrinken auf das Risiko kardiovaskulärer Folgen auswirken kann.

Im Rahmen ihrer Forschung wurden die Kaffeekonsumgewohnheiten von 1201 nichtdiabetischen Patienten im Alter von 18 bis 45 Jahren in der Harvest2-Studie intensiv untersucht. Jeder Teilnehmer hatte eine Stufe 1 Hypertonie systolischer Blutdruck von 140 bis 159 mm / Hg und / oder diastolischer Blutdruck von 90-99 mm / Hg) aber befanden sich dafür nicht in Behandlung.

Der tägliche Kaffeekonsum wurde anhand der Menge Becher gemessen, in denen sich koffeinhaltiger Kaffee befand und von den Teilnehmern getrunken worden waren. Die Nicht-Trinker meldeten keine Tasse, bei den moderaten Kaffeetrinkern waren es 1 bis 3 Tassen und schwere Trinker verbrauchten vier bis acht Tassen am Tag. Von den Studienteilnehmern waren 26,3 Prozent keine Kaffeetrinker, 62,7 Prozent moderate Kaffeekonsumenten und 10 Prozent waren schwere Kaffeetrinker.

Die Forscher untersuchten zusätzlich wie Kaffeetrinken das Risiko der Entwicklung einer Prädiabetes beeinflussen kann über einen Zeitraum von 12,5 Jahren. Das Risiko sei noch größer, wenn jemand Übergewicht habe oder fettleibig ist und dazu ein schwerer Kaffeetrinker ist. Die Wirkung von Kaffee auf Prädiabetes ist abhängig von der Menge der täglichen Kaffeekonsum und dem genetischen Hintergrund.  In der  Follow-up-Periode der Studie wurden insgesamt 60 kardiovaskuläre Ereignisse beobachtet und davon hatte der Herzinfarkt mit 80 Prozent den höchsten Anteil unter den Teilnehmern der Studie.

In seiner Studie kommt Dr. Mos zur Schlussfolgerung, dass ein moderater und schwerer Kaffeekonsum für junge Erwachsene mit leichten Bluthochdruck ein Risiko für eine spätere Herzerkrankung darstellt. Das Kaffeetrinken sollte aus diesem Grund auf ein Minimum reduziert werden.

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Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern-html.html Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben. Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit

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Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben.

Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit mehr als 83.000 Patienten. „Es ist die erste Studie um zu zeigen, dass ein signifikanter Nutzen beobachtet wird, wenn die Dosis ausreichend hoch ist, um den Gesamttestosteronspiegel zu normalisieren“, schreiben die Autoren. Aufgrund der großen Zahl der betroffenen Patienten und der Dauer der Studie, könnten die Ergebnisse der neuen Studie einflussreich sein.

In der Studie, untersuchte ein Team von Forschern, gesundheitliche Folgen für Männer mit niedrigem Testosteronspiegel im Alter von 50 und ölter, die eine Behandlung  zwischen 1999 und 2014 erhalten hatten.

Die Männer wurden in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: Männer, die behandelt wurden, bis ihre Testosteronspiegel wieder normalisiert war

Gruppe 2: Männer, die behandelt wurden, deren Testosteronspiegel nicht zum Normalwert zurückkehrte

Gruppe 3: Männer, die keineTestosteron-Ersatz-Therapie erhielten und deren Pegel niedrig blieb.

Die Nachbeobachtungszeit belief sich auf 4 – 6 Jahre.

 

Die Forscher stellten sicher, dass Menschen mit ähnlichen Gesundheitsprofilen in die Studie einbezogen wurden, so dass faire Vergleiche zwischen den Gruppen hergestellt werden konnten. Darüber hinaus wurden aus der Studie Patienten mit einer gesundheitlichen Geschichte wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, oder Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen ausgeschlossen wurden.

Zwischen den Männern in der Gruppe 1,und den Männern in der Gruppe 3,konnte ein deutlicher Kontrast der gesundheitlichen Folgen beobachtet werden. Die Männer, die eine Behandlung erhielten, hatten ein 56%iges verringertes Risiko zu sterben, 24% weniger wahrscheinlich wurde ein Herzinfarkt und 36% weniger wahrscheinlich wurde das Schlaganfallrisiko, im Vergleich zur unbehandelten Gruppe.

Zwischen Gruppe zwei und drei gab es nur wenige Abweichungen. Das Gesamtrisiko lag ähnlich eng beieinander. Die Forscher sagen, dass die Mechanismen hinter diesem Effekt spekulativ bleiben. Es ist deutlich mehr und intensivere Forschung nötig, um die potenziellen Risikofaktoren wie Körperfett, Insulinempfindlichkeit, Blutbeschaffenheit oder auch Entzündungen und Lipide mit einzubeziehen.

Viele Ärzte glauben, dass eine Testosteron-Therapie den Patienten Nutzen kann, selbst dann wenn der medizinische Zustand aktuell nicht daraufhin deutet, dass die Therapie notwendig ist.

Sicherlich werden nun noch einige Studien hierzu folgen, um genau zu klären, welche Faktoren welchen Einfluss haben können und wie die Therapie optimiert werden kann.

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html#respond Thu, 13 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall-html.html Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht. Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht.

Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000 Menschen einen Herzinfarkt und rund 795.000 einen Schlaganfall. Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn die Herzkranzgefäße, welche das Herz mit Blut versorgen blockiert sind und,dem Herzen Sauerstoff kosten. Bei einem Schlaganfall ist der Blutfluss zum Gehirn blockiert.

Die Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt sind  hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Adipositas und Rauchen. Der neuesten Studie von Dr. Benham Sabayan und Kollegen des Leiden University Medical Center in den Niederlanden offenbart, dass kognitive Funktionen das Risiko einer Person beeinflussen kann.

Wie Dr. Sabayan ausführt, stehen das Herz und die Gehirnfunktion wohl enger in Zusammenhang als es bisher den Anschein hatte. Die Ergebnisse lassen sich seinen Worten zufolge allerdings nicht unmittelbar in der klinischen Praxis umsetzen, jedoch sollte die Beurteilung der kognitiven Funktion ein Teil der Bewertung des zukünftigen kardiovaskulären Risikos sein.

Die Forscher analysierten die Daten von 3926 Personen mit einem durchschnittlichen Alter von 75 Jahren, die noch keinen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz hatten. Die Teilnehmer wiesen aber in ihrer Geschichte Herzerkrankungen auf oder zeigten drei Risikofaktoren für Diabetes, Tabakkonsum oder Bluthochdruck.

Im Rahmen der Studie nahmen die Teilnehmer an vier Tests teil, die ihre Exekutivfunktionen bewerteten. Die Probanden wurden dann in eine von drei Gruppen eingeordnet, in Abhängigkeit davon ob ihre Scores über einen Zeitraum von drei Jahren niedrig, mittel oder hoch waren. Sie wurden bezüglich Herzinfarkt und Schlaganfall überwacht.

Es kam während der Follow-Up-Studie zu 375 Herzinfarkten und 155 Schlaganfällen, was 31 Herzinfarkten und 12 Schlaganfällen pro 1000 Personenjahren entspricht. Die Forscher ermittelten, dass Personen mit niedrigen Exekutivfunktionen einem 85 Prozent höheren Risiko ausgesetzt sind, einen Herzinfarkt zu erleiden und beim Schlaganfall soll sich die Risikoquote auf 51 Prozent belaufen.

Von den 1309 Personen mit geringen Exekutivfunktionen hatten 176 in den drei Jahren der Follow-Up-Phase der Studie einen Herzinfarkt erlitten, während von den 1308 Personen mit hoher Punktzahl nur 93 einen Herzinfarkt aufwiesen. Dies entspricht einer Rate von 44 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Menschen mit niedrigem Exekutivfunktion und 22 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Personen mit hohen Führungsaufgabe. Einen Schlaganfall erlitten 69 Personen mit niedriger Exekutivfunktion, während es bei Menschen mit hoher Führungsaufgabe nur 48 waren.

Laut Dr. Sabayan basierend auf den Ergebnissen seien Performance-Tests auf Denken und dem Gedächtnis ein Maß für die Gesundheit des Gehirns. Niedrigere Werte der Denktests zeigen hingegen eine schlechte Funktionsweise des Gehirns. Bei Menschen mit höheren Führungsaufgaben bestehe hingegen eine höhere Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden. Niedrige Testergebnisse deuten auf ein höheres Risiko für Herzinfarkte hin.

Die Forscher verweisen trotz ihrer statistisch signifikanten Ergebnisse darauf, dass die relativen Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit niedrigen Führungsaufgaben klein seien.

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Erhöhtes Risiko für plötzlichen Herzstillstand unter schwarzen Menschen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/046-erhoehtes-risiko-fuer-ploetzlichen-herzstillstand-unter-schwarzen-menschen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/046-erhoehtes-risiko-fuer-ploetzlichen-herzstillstand-unter-schwarzen-menschen.html#respond Tue, 28 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/046-erhoehtes-risiko-fuer-ploetzlichen-herzstillstand-unter-schwarzen-menschen-html.html Erhöhtes Risiko für plötzlichen Herzstillstand unter den schwarzen Menschen   Eine Studie zeigte, dass schwarzhäutige Menschen ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt aufweisen.   Die Studie wurde von Dr. Sumeet S. Chugh, Associate Director des Cedars-Sinai Heart Institute in Los Angeles, CA durchgeführt. Dabei sammelte er Daten über die Einwohner der Region Pportland und untersuchte

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Erhöhtes Risiko für plötzlichen Herzstillstand unter den schwarzen Menschen

 

Eine Studie zeigte, dass schwarzhäutige Menschen ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt aufweisen.

 

Die Studie wurde von Dr. Sumeet S. Chugh, Associate Director des Cedars-Sinai Heart Institute in Los Angeles, CA durchgeführt. Dabei sammelte er Daten über die Einwohner der Region Pportland und untersuchte zwischen 2002 und 2012 die Ursachen für Herzinfarkte.

 

Ein Herzinfarkt tritt dann ein, wenn Störungen im Herzkreislauf vorliegen und verhindert wird, das ausreichend Blut durch das Herz gepumpt wird. Der plötzliche Herzstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen in den USA. Jährlich sterben bis zu 350.000 Menschen an kardiovaskulären Erkrankungen.

 

Nach Ansicht der Forschungsergebnisse trat ein spontanes Herzversagen bei deutlich weniger Weißhäutigen ein. Sie fanden auch heraus, dass dieses Phänomen über 50% der schwarzen Bevölkerung traf. Dabei waren die meisten Menschen zum Zeitpunkt des Herzstillstandes jünger als 65 Jahre. Bei der Gruppe der weißhäutigen Menschen war die Mehrheit der Betroffenen älter als 65.

 

Darüber hinaus wurden eine Reihe von etablierten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht-koronaren Herzprobleme festgestellt, welche häufiger bei schwarzen Menschen als weiße Menschen auftreten:

◾Chronisches Nierenversagen (34% gegenüber 19%)

◾Diabetes (52% gegenüber 33%)

◾Hoher Blutdruck (77% gegenüber 65%)

◾Kongestive Herzinsuffizienz (43% gegenüber 34%)

◾Hypertrophie (77% gegenüber 58%).

 

Die Studie zeigt auch auf, dass die Risikofaktoren für Herzerkrankungen genauer definniert werden müssen. Dadurch könnten Ärzte dazu beitragen, das Risiko einen plötzlichen Herzstillstand zu erleiden zu senken. Der Grund für diese Erkenntnis, dass schwarze Menschen häufiger an Herzkrankheiten leiden konnte Dr. Chugh ebenfalls erklären. Ein Herzinfarkt ist oftmals eine Folge von schlechter gesundheitlicher Versorgung und medizinischer Betreuung. Dies tritt dann auf, wenn keine finanziellen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. „Wenn wir das Risiko senken wollen, müssen wir dafür sorgen, dass Herzkrankheiten so behandelt werden können, wie es bei Weißen der Fall ist.“ Weiterhin wurden in den letzten Jahren Forschungsergebnisse veröffentlicht, welche aufzeigen, dass vor allem auch Frauen von Herzerkrankungen betroffen sind. Es sollen hierzu weitere Studien folgen.

 

 

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Neue Technik entdeckt frühe Stadien von gefährlichen Arterienablagerungen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/018-neue-technik-entdeckt-fruehe-stadien-von-gefaehrlichen-arterienablagerungen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/018-neue-technik-entdeckt-fruehe-stadien-von-gefaehrlichen-arterienablagerungen.html#respond Tue, 21 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/018-neue-technik-entdeckt-fruehe-stadien-von-gefaehrlichen-arterienablagerungen-html.html Neue Technik entdeckt frühe Stadien von gefährlichen Arterienablagerungen Mit Arteriosklerose wird eine Verstopfung der Arterien bezeichnet. Durch Fett und Kalk können diese Arterien so verengt werden, dass die Durchblutung gestört wird und der Körper schlecht mit Sauerstoff versorgt werden kann. Dies erhöht das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden um ein Vielfaches. Wissenschaftler haben jetzt

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Neue Technik entdeckt frühe Stadien von gefährlichen Arterienablagerungen

Mit Arteriosklerose wird eine Verstopfung der Arterien bezeichnet. Durch Fett und Kalk können diese Arterien so verengt werden, dass die Durchblutung gestört wird und der Körper schlecht mit Sauerstoff versorgt werden kann. Dies erhöht das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden um ein Vielfaches. Wissenschaftler haben jetzt eine nicht-invasive Technologie entwickelt, welche frühe Stadien der Arteriosklerose erkennen kann. Dieses basiert auf einem preiswerten Verfahren, welches mit einem radioaktiven Mittel betrieben wird.

 

Forscher der Universitäten von Cambridge und Edinburgh in Großbritannien nutzten dafür ein System, welches bereits in den 1960er Jahren zur Erkennung von Knochenkrebs verwendet wurde. Nun wurde durch ein radioaktives Mittel versucht, die Bildung von Kalkablagerungen in Arterien zu erkennen.

Studienleiter Dr. Anthony Davenport, der Abteilung für Medizin an der Cambridge, sagt hierzu:

Diese neue Technik, ist die einzige denkbare Möglichkeit, welche durch nicht-invasive Weise frühe Stadien der Verkalkung der Arteriosklerose erkennen kann.

Er und seine Kollegen erwarten, dass die Technik – die Natriumfluorid in Kombination mit einer sehr geringen Menge des radioaktiven Indikators verwendet –  bei der Diagnose der Arteriosklerose und die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung helfen kann.

 

Arteriosklerose kann gefährlich sein

Es besteht die Möglichkeit, dass die Ansammlungen von Fettablagerungen (auch „Plaques“ bezeichnet) allmählich verhärten und die Arterienwand verengen, und dann schließlich die Durchblutung und Sauerstoffversorgung einschränken. Eine weitere Möglichkeit ist, dass in einigen Fällen Stücke der Kalkablagerungen abbrechen können. Werden diese Stücke im Blutkreislauf weitertransportiert und erreichen das Gehirn oder Herz, so kann dies zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Je früher also erkannt werden kann, in welchem Stadium sich die Arteriosklerose befindet, desto schneller kann reagiert werden. Gleichzeitig werden auch die Chancen auf einen erfolgreiche Behandlung erhöht.

 

Für ihre Studie injizierte das Team Patienten das Mittel und beobachtete dann durch eine Computertomographie, wie der Indikator sich im Körper bewegte. Durch Messungen der Werte konnte dann festgestellt werden, wo sich in den Arterien jeweils Ablagerungen aufbauten. Diese detaillierte Untersuchung bestätigte, dass der 18F-NaF Indikator, wie er auch genannt wird, in der Lage ist Ablagerungen zu finden, welche sich in den Arterien und nicht im umliegenden Gewebe befinden. Diese effiziente Methode könnte laut Co-Autor, Dr. James Rudd, ein Kardiologe und Forscher an Cambridge, eine Revolution darstellen. Das System arbeitet kostengünstig und bietet eine hohe Effizienz. Abschließend erklärte er:

Dies wird es uns ermöglichen, aktuelle Behandlungen effektiver zu nutzen, um auch Patenten mit einem erhöhten Risiko schneller und effektiver behandeln zu können. Darüber hinaus kann diese Methode auch dazu genutzt werden, um zu testen, wie gut neue Medikamente wirken, welche zur Prävention gegen die Entwicklung von Arteriosklerose eingesetzt werden.

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Zuckerhaltige Getränke erhöhen Risiko für Herzanfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/369-zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-risiko-fuer-herzanfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/369-zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-risiko-fuer-herzanfall.html#respond Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/369-zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-risiko-fuer-herzanfall-html.html In den USA konsumiert die Hälfte der US-Bevölkerung mit Zucker gesüßte Getränke und zwar jeden Tag. Die Risiken in Form von Gewichtszunahme und einem erhöhten Risiko für Krankheiten sind bekannt, wie die Ergebnisse einer Forschung herausfand und in der Zeitschrift American College of Cardiology veröffentlichte. Die Getränke mit einem Zuckerzusatz in Form von hochkonzentrierten Sirup

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In den USA konsumiert die Hälfte der US-Bevölkerung mit Zucker gesüßte Getränke und zwar jeden Tag. Die Risiken in Form von Gewichtszunahme und einem erhöhten Risiko für Krankheiten sind bekannt, wie die Ergebnisse einer Forschung herausfand und in der Zeitschrift American College of Cardiology veröffentlichte.

Die Getränke mit einem Zuckerzusatz in Form von hochkonzentrierten Sirup oder Haushaltszucker (Saccharose) stehen im Mittelpunkt der aktuellen Studie. Als Schlussfolgerung empfiehlt die Studie dringend Strategien zu entwickeln den Konsum dieser Getränke zu reduzieren. Das Trinken eines oder mehrerer zuckerhaltiger Getränke täglich kann zu einem Übergewicht und Fettleibigkeit führen. Es handelt sich um flüssige Kalorien die neben der normalen Nahrung aufgenommen werden und daher nicht als Nahrung gesehen.

Der High-Fructose-Sirup wird aus Maisstärke gewonnen und dient als billige Alternative zum Haushaltszucker. Der Sirup hat einen hohen Zuckeranteil und wird sowohl in Lebensmitteln als auch Getränken verwendet. In den letzten 10 Jahren ging der Verbrauch von gezuckerten Getränken in den USA zurück aber dennoch bleiben sie die größte Aufnahmequelle für Zucker in der Ernährung der Amerikaner. Einer von vier Amerikanern trinkt mindestens 200 Kalorien pro Tag und 5 Prozent aller US-Bürger konsumieren täglich über 500 Kalorien.

Wie die Forscher unter der Leitung von Dr. Frank Hu, PhD und Professor für Ernährung und Epidemiologie an der Harvard TH Chan School of Public Health in Boston, berichtet wirkt sich der Konsum flüssigen Zuckers folgendermaßen aus:

 

Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken steigt um 26 Prozent

Risiko eines Herzinfarkts oder tödlichen Herzerkrankung steigt um 35 Prozent

Risiko einen Schlaganfall zu erleiden steigt um 16 Prozent

 

Das Ergebnis basiert auf Analyse von Daten aktueller epidemiologischer Studien und Meta-Analysen derselben. Das Forscherteam untersuchte auch wie sich Fructose im Körper verhält und in Verbindung zu einer Gewichtszunahme sowie der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem Stoffwechsel steht. Die Fructose wird in der Leber verarbeitet während die Glukose durch den Gastrointestinaltrakt direkt in Blutbahn gelangt. Es handelt sich um wesentliche Risikofaktoren die zu Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen führen können. Eine Fettleber und Insulinresistenz können die Folge sein. Die Harnsäure kann im Blut durch Fructose ansteigen, wodurch mit der Gicht eine schmerzhafte entzündliche Athritis entstehen kann.

Die Gesamtmenge des Zuckerersatz müsse nach Angaben der Forscher gesenkt werden. Als Ersatz für die zuckerhaltigen Getränke schlagen sie Kaffee, Tee oder Wasser vor. Sie fordern einen Verzicht auf künstlich gesüßte Getränke, weil die langfristigen Auswirkungen auf den Körper noch nicht bekannt sind.

 

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