Nächtliche Hitzeattacken: Fakten, Ursachen und Behandlungen

Nächtliche Hitzeattacken: Fakten, Ursachen und Behandlungen

1481
TEILEN

Nächtliche Hitzeattacken: Fakten, Ursachen und Behandlungen

Nächtliches Schwitzen, auch Schlaf Hyperhidrose genannt, bezeichnet ein starkes Schwitzen in der Nacht, was dazu führt, dass Nachtwäsche und Bettwäsche zu einem überhitzen Schlafklima sorgen.

Nächtliche Schweißausbrüche betreffen etwa 3% der Bevölkerung und kann ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Obwohl die meisten Ursachen hierfür nicht lebensbedrohlich sind, sollte dennoch immer ein Arzt konsultiert werden, um die Gründe dafür zu ermitteln.

 

Fakten über das Schwitzen

Schwitzen ist das natürliche Kühlsystem des Körpers, um diesen vor einer Überhitzung zu schützen.

Das Gehirn reguliert die Körpertemperatur unter Verwendung von über zwei Millionen Schweißdrüsen. Beim Sport, bei heißem Wetter, heißem Klima oder ähnlichem, wird der Körper dadurch gekühlt.

 

Ursachen von nächtlichem Schwitzen

Heiße Tage und Trainingseinheiten sind nicht die einzigen Dinge, die dem Gehirn suggerieren, dass es den Körper kühlen soll. Es gibt auch andere Ursachen, welche ein Schwitzen auslösen können, besonders wenn der Mensch schläft. Darunter sind folgende Faktoren:

 

  • Infektionen: Tuberkulose gilt als eine der Krankheiten, welche am Häufigsten mit nächtlicher Hitze verbunden wird. Weiterhin zählen zu dieser Kategorie auch Grippen, fieberhafte Erkrankungen sowie HIV.
  • Hormonelle Schwankungen wie in der Menopause, bei Diabetes, Schwangerschaft Schilddrüsenerkrankungen     oder Pubertät.
  • Obstruktive Schlafaponoe
  • Angstzustände
  • Medikamentenmissbrauch
  • Krebs
  • Kardiovaskuläre Störungen
  • Parkinson
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Fettleibigkeit

 

Bei Fragen zu Nebenwirkungen von Medikamenten, sollte sich jeder direkt an seinen Artz wenden.

 

Behandlungsmöglichkeiten bei nächtlichem Schwitzen

 Die Therapie gegen nächtliche Schweißausbrüche, hängt von der Ursache ab, wie beispielsweise der Ausgleich bei hormonellen Unregelmäßigkeiten, die Anpassung von Medikamenten und die weiteren daran teilhabenden Faktoren.

Sollte es keine bestimmte Ursache für das Auftreten des Schwitzens geben, so gibt es folgende Möglichkeiten zur Behandlung:

 

– In kühler Umgebung schlafen, leichte und atmungsaktive Bettwäsche verwenden, keine synthetischen Stoffe für Nacht- und Bettwäsche wählen.

– Antitranspirant auf den Körper auftragen, oder an den Stellen, wo am meisten geschwitzt wird wie Unterarme,    Hände, Füße, Haaransatz, Rücken, Brust oder Unterleib.

– Leichte Bettwäsche verwenden

– Scharfe Speisen, Alkohol, Koffein und ähnliches 2-3 Stunden vor dem zu Bett gehen nicht mehr konsultieren.

– In klimatisierten Räumen schlafen oder einen Ventilator aufstellen.

– Entspannungsübungen vor dem Schlafengehen ausführen

– Für genügend Bewegung täglich sorgen

– Ausreichend trinken

– Ein Normalgewicht herstellen und halten

– Medikamente, welche das Schwitzen unterbinden können, sollten vom Arzt verschrieben und eingenommen werden.

 

Nächtliche Schweißausbrüche sind ein häufiger Grund für schlaflose Nächte. Wer jedoch über das übliche Maß hinaus schwitzt und alle genannten Maßnahmen nicht helfen, sollte sich in ärztliche Behandlung begeben.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT