Forscher entdecken Gen, welches die innere Uhr steuert

Forscher entdecken Gen, welches die innere Uhr steuert

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Forscher entdecken Gen, welches die innere Uhr steuert

In einer neuen Studie mit Mäusen konnten Wissenschaftler das Gen feststellen, welches sich für die Steuerung der inneren Uhr verantwortlich zeichnet. Ein Kurzschluss in diesem Gen könnte dem Ergebnis zur Folge circadiane Rhytmen verursachen.

Das betreffende Gen mit der Bezeichnung Zinkfinger-Homeobox 3 (Zfhx3) ist im Hypothalamus, einem hochaktiven Bereich des Gehirns beheimatet, die für die Herstellung von mehreren wichtigen Hormonen verantwortlich ist. Die Studie wurde im Magazin »Cell« veröffentlicht. Die Ergebnisse könnten erklären, warum die innere Uhr so konsequent bleibt und warum unregelmäßige Arbeitszeiten der Schichtarbeit eine solche negative Auswirkung auf die Gesundheit der Arbeitnehmer hat. Eine Störung der inneren Uhr kann einer Kurzuntersuchung von Medical News Today zufolge zu Schlafproblemen führen und die Prävalenz bestimmter Krankheiten verursachen.

Laut dem Studien Co-Autor Dr. Michael Hastings, einem Forscher an der britischen Medical Research Council (MRC) Laboratory of Molecular Biology in Cambridge, wisse man seit einiger Zeit, dass eine Störung der inneren Uhr nicht gut für uns ist aber die Studie würde das Verständnis dafür, wie die innere Uhr funktioniert, verbessern.

Die innere Uhr wird auch als der circadianen Uhr oder Zyklus bezeichnet. Es ist ein Zyklus von etwa der Länge eines Tages, die das Timing von mehreren wichtigen biologischen Prozessen, wie Schlafstörungen, Hormonproduktion und Regulierung der Körpertemperatur steuert. Dieses Verfahrn ist als zirkadianen Rhythmen bekannt. Eine kleine Region des Hypthothalamus genannt  suprachiasmatischen Kern (SCN) zeichnet sich für die Koordination aller der mit der inneren Uhr in Verbindung stehenden Prozesse im Körper verantwortlich.

Zum Verständnis der Funktionsweise der inneren Uhr, verglichen die Forscher zwei Gruppen von Mäusen. Die erste Gruppe hatte eine ungewöhnlich kurze Körperuhr, während die zweite Gruppe einen normalen Tagesrhythmus hatte. Im Zuge des Vergleichs fanden die Wissenschaftler heraus, dass das entdeckte Gen Zfhx 3 eine wichtigere Rolle als bislang spielt.

Wie die Forscher berichten, führten Störungen des Gens bei den Mäusen zu einer Fehlkommunikation zwischen den Zellen in diesem Bereich des Gehirns. Dies führte dazu, dass die biologische Uhr der Mäuse schneller lief als normal.

Laut Dr. Pat Nolan erlaubte die Entdeckung des Gens einen Einblick in die Funktionsweise der inneren Uhr und wie sie gesteuert wird. Wie die Regulierung der Neuropeptid-Netzwerke im Hypothalamus die biologische Uhren im gesamten Körper synchronisieren kann, wurde ebenfalls herausgefunden.

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