Warnung über die Gefahren von Masern kann Impfsketpiker beeinflussen

Warnung über die Gefahren von Masern kann Impfsketpiker beeinflussen

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Warnung über die Gefahren von Masern kann Impfsketpiker beeinflussen

Obwohl Masern in den USA als fast ausgerottet galten, kam es zu einem Anstieg der an Masern Erkrankten. Viele Gesundheits-Experten glauben, dass die Epidemie durch fehlende Impfungen leichtes Spiel hatte. Vor allem aufgrund der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Impfstoffe sorgte dafür, dass viele Skeptiker keine Impfungen an sich oder ihren Kindern haben durchführen lassen. Eine neue Studie behauptet, es gibt einen Weg, um eine positive Haltung gegenüber der Impfung zu fördern.

Die Studie soll die Erinnerung der Leute wecken, wie tödlich Masern sein können, und dass die Masern-, Mumps- und Röteln- (MMR) Impfstoffe ihre Kinder schützen können. Dies soll helfen die Impfung zu fördern. Allerdings sagen Impfstoff Skeptiker, dass sie besorgt über die Sicherheit der Impfstoffe sind.

Laut einem Bericht von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC), traten bei 79% der Personen, die keinen MMR-Impfstoff erhalten haben, weil sie dies aus persönlicher Überzeugung abgelehnt hatten, Masernfälle in der letzten Ausbruchswelle aus.

Senior-Autor Keith Holyoak, Professor für Psychologie an der Universität in California, Los Angeles (UCLA): „Mythen über die Sicherheit von Impfungen sorgen für einen Rückgang der Impfraten und das erneute Auftreten von Masern in den Vereinigten Staaten. Daher fordern wirksame Information und Aufklärung, um diesem gefährlichen Trend Einhalt zu gebieten.“

 

Neuer Ansatz nötig, um Impfungen wieder zu fördern

Um ihr Ziel zu erreichen wählten Prof. Holyoak und Kollegen 315 Erwachsenen aus den USA aus. Rund ein Drittel der Teilnehmer hatten eine positive Haltung gegenüber der Impfung, während die restlichen Teilnehmer ein gewisses Maß an Skepsis gegenüber der Impfung hatten. Rund 10% der Skeptiker hatten eine deutlich negative Haltung gegenüber Impfstoffen. Die Teilnehmer wurden so zusammengestellt, dass einer von drei Gruppen, mit positiven und negativen Einstellungen gegenüber der Impfung, gleichermaßen in jeder Gruppe vertreten war.

In einer Gruppe wurden die Teilnehmer gebeten, um Material von der CDC zu lesen in der stand, dass alle Kinder die einen MMR-Impfstoff erhalten, dieser für sie wirksam und sicher ist. Das CDC-Material erklärte auch, dass sich viele Eltern Sorgen darüber machen, dass der Impfstoff Autismus verursache, aber viele Studien gezeigt haben, dass es keinen Zusammenhang hierzu gibt.

Eine weitere Gruppe wurde mit Materialien versorgt, die die Gefahren des Masern, Mumps und Röteln erläutern. Darin wurde auch erklärt, dass der MMR-Impfstoff gegen diese Gefahren schützt.  Außerdem lasen die Teilnehmer eine Erklärung einer Mutter, deren 10-Monate alter Sohn lebensbedrohlich an Masern erkrankte. Die letzte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Hier wurde den Teilnehmern Material über die Fütterung von Vögel zu lesen gegeben.

Die Forscher fanden heraus, dass die Personen, die das Material erhielten, welches die Gefahren der Krankheit erklärte und den Schutz der Impfung verdeutlichte ihre skeptische Haltung gegenüber der Impfung änderten und diese positiver sahen.

Es ist effektiver, die positiven Gründe zu erklären, erklärte Prof. Holyoak.“ Es gab einen Grund, warum wir alle geimpft haben: Masern machen sie sehr krank. Das wird in der polarisierenden Debatte darüber, ob der Impfstoff Nebenwirkungen hat vergessen.“

Nun soll eine breit gefächerte Aufklärungsaktion alle Bürger zum Nachdenken ihrer Haltung gegenüber der Impfung anregen.

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