Fast 20% der Abiturienten verwenden Wasserpfeifen

Fast 20% der Abiturienten verwenden Wasserpfeifen

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Laut Studien raucht 1 von 5 Oberstufenschüler in den USA Wasserpfeife mit Tabak. Hinzu kommt, dass mehr als ein Drittel dieser Schüler angibt, Wasserpfeifen regelmäßig zu verwenden. Laut Studienleiter Dr. Brian A. Primack des Center for Research on Medien, Technologie und Gesundheit an der Universität von Pittsburgh, PA, und Kollegen, stellt ihre Forschung ein weiteren Beweis dar, dass Shisha-Konsum bei Jugendlichen auf dem Vormarsch in den USA ist.

„Shisha-Rauchen scheint nicht nur eine Modeerscheinung sein, es scheint eine Praxis, die im Laufe der Zeit stetig und dies auf bundesweiter Ebene wächst,“ sagt Dr. Primack. „Und unter Shisha Konsumenten ist das Problem verbreitet, dass es nicht bei einmaligem Konsum bleibt. Ein erheblicher und wachsender Teil der Menschen, vor allem Jugendliche, rauchen Wasserpfeifen mit einer steigenden Regelmäßigkeit. Dies kann eine signifikante Gesundheitsgefahr der Öffentlichkeit schaffen.“

Wasserpfeifen, auch als Shisha bezeichnet, sind Geräte die verwendet werden, um aromatisierten Tabak zu rauchen. Während der Volksglaube besagt, dass Shisha-Rauchen weniger schädlich als das Rauchen von Zigaretten sei, hat die Forschung herausgefunden, dass es ähnliche Gefahren für die Gesundheit und auf das Herz-Kreislauf-System hat und eine gleiche Gefahr in Bezug auf Lungenkrebs und oralen Krebserkrankungen darstellt.

Wasserpfeifen-Rauch enthält viele der gleichen toxischen Chemikalien wie Zigarettenrauch – wie Teer, Nikotin, Kohlenmonoxid und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – und aufgrund der Art, wie Shishas verwendet werden, können Raucher auch mehrere dieser toxischen Chemikalien als Zigarettenraucher inhalieren.

Nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), inhalieren Wasserpfeifen-Benutzer rund 90.000 Milliliter (ml) von Rauch pro Anwendung, während Zigarettenraucher rund 500-600 ml pro Zigarette inhalieren.

Um herauszufinden, wie groß die Bandbreite der Shisha-Raucher im Bereich der Jugendlichen ist, hat Dr. Primack und sein Team Daten analysiert, die von der University of Michigan Monitoring the Future-Studie zur Verfügung gestellt wurden. Diese führte eine national repräsentative Stichprobe unter Studenten aus öffentlichen und privaten Schule an 48 US Staaten durch.

Die Forscher fanden heraus, dass 19% der befragten Studierenden davon berichteten mindestens einmal im letzten Jahr Shisha geraucht zu haben. 38% der Befragten gaben sogar an, mindestens sechs Mal zur Shisha gegriffen zu haben. 54% der Studenten sagten aus, dass sie derzeit Zigaretten rauchen. Nach Angaben der Forscher legt das Ergebnis auch nahe, dass Jugendliche in der Shisha eine Alternative zu Zigaretten sehen.

Dr. Primack fügt hinzu:
„Wenn wir diese potenziell problematische Tendenz anpacken wollen, müssen die Tabakprävention und Intervention Anstrengungen auch Shishas mit einbeziehen. Und wir müssen weiterhin die Daten für die Shisha Anwendung sammeln und auswerten.“

 

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