Rotlichtlampen und ihre Wirkungsweise

Rotlichtlampen und ihre Wirkungsweise

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Im medizinischen Bereich gewinnen Rotlichtlampen mit ihrer Infrarotstrahlung wegen ihrer positiven Wirkungen verstärkt an Bedeutung. Das Licht der Rotlichtlampen dient der Linderung körperlicher wie seelischer Beschwerden. Zum Einsatz kommt das Infrarotlicht in der Physio- und Psychotherapie.

Die Wärmestrahlen des roten Lichts helfen gegen allerlei Beschwerden und zählen physikalisch zu den elektromagnetischen Wellen. Die wackelnden Teilchen der Wärmestrahlen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und reagieren mit den Schwingungen der Teilchen des menschlichen Körpers. Als Ergebnis dieser Schwingungen auf gleicher Ebene ist die Erzeugung von Wärme, die angenehm auf den Körper wirkt.

Bei einer Rotlichtlampe setzt sich das Licht aus dem sichtbaren roten Licht und unsichtbaren Infrarotstrahlen zusammen. Das Infrarotlicht dringt wenige Millimeter in die Haut und Gewebe ein, was in einer Erhöhung der Temperatur resultiert. Als Reaktion erweitern sich die Blutgefäße und die Durchblutung wird gefördert.

Beschwerden lösen sich auf

Die Rotlichtlampe löst Muskelverspannungen, lindert Halsschmerzen und Entzündungen in den Nasennebenhöhlen bauen sich schneller ab. Der Kreislauf gewinnt wie einer sportlichen Aktivität an Fahrt und entschlackt, indem Stoffwechselabfälle wie zum Beispiel Säuren aus dem Körper gelangen. Gesunde Organe werden dazu angeregt aktiver zu werden und führt zu einer besseren Stoffwechselaktivität.

Von einer Rotlichttherapie profitiert das Immunsystem, welches gestärkt wird und stärkt die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers. Bei Entzündungen verbessert sich der Heilungsprozess spürbar. Zahlreiche Sportverletzungen, Verspannungen und Verkrampfungen lassen sich mit einer Rotlichtlampe behandeln.

Auf seelischer Ebene wirkt das rote Licht gegen Müdigkeit und Niedergeschlagenheit, weil die Farbe die Psyche zu mehr Aktivität anregt. Gegen Stress ist das Rotlicht auf Grund seiner entspannenden Wirkung ebenso effektiv. Körper und Geist kommen mit einer Rotlichtlampe wieder in Einklang.

Der Abstand zwischen Haut und Rotlichtlampe sollte wegen ihrer Wirkungsweise bei rund 40 Zentimetern liegen und die Rotlichtherapie maximal 20 Minuten dauern. Bei Beachtung dieser Regel zeigen die Wärmestrahlen ihre beste Wirkung. Die Rotlicht-Therapie kann mehrmals täglich durchgeführt werden. Generell empfiehlt sich ein ruhiger Ort für die Wärmebehandlung.

Gefahren

Der Einsatz einer Rotlichtlampe in der Schmerztherapie und gegen andere Beschwerden birgt gewisse Gefahren. Die unsichtbaren Infrarotstrahlen können die Augen schädigen, auch wenn sie geschlossen sind. Zum Schutz der Augen empfiehlt sich das Tragen einer Schutzbrille.

Auf Rotlicht sollte bei akuten Entzündungen, Blutgerinnsel und Fieber generell verzichtet werden. Der Grund? Die Beschwerden können sich durch das Infrarotlicht verschärfen und wer die Wärme nicht richtig spürt, sollte zugunsten seiner Gesundheit auf eine Rotlichtlampe verzichten. Im schlimmsten Fall kann das Licht der Rotlichtlampe zu Hautverbrennungen führen.

Fazit

Eine Rotlichtlampe hat eine positive Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Bei regelmäßiger Anwendung können Beschwerden sogar ganz verschwinden, wenn genannte Regeln beachtet und eingehalten werden. Im Handel sind Rotlichtlampen zum Beispiel vom Hersteller Medisana für weniger als 100 Euro erhältlich.

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