Blog Seite 28

Der Genuss von wilden Pilzen kann das Leben kosten

Der Genuss von wilden Pilzen kann das Leben kosten

Das Sammeln von wilden Pilzen wird immer beliebter. Nach einer Lebertransplantation bei einer Frau wurde nun eine Studie veröffentlicht, welche zeigt, dass der Genuss von wilden Pilzen lebensgefährlich werden kann.

Dr. Adina Weinerman vom Sunnybrook Health Sciences Centre in Toronto, Kanada, und ihre Kollegen erklären, wie der Konsum von falschen Pilzen zu Leberversagen und sogar zum Tod führen kann. Selbst für Pilz-Experten ist es schwer gute von schädlichen Pilzen zu unterscheiden.

Es gibt kein Gegenmittel gegen eine Pilzvergiftung. Die Studie empfiehlt, dass Patienten intensiv behandelt werden müssen und die Leber dabei genau beobachtet werden muss. Sollte jemand unsicher sein, ob ein Pilz schädlich gewesen ist, wird angeraten den Gift-Notruf anzurufen oder den Notärztlichen Dienst zu rufen oder aufzusuchen. Würde unmittelbar nach dem Genuss ein spezielles Präparat gegeben, so könnten die konsumierten Pilze Holzkohle aufnehmen. Leider sind die auftretenden Symptome sehr schleichend, sodass eine Pilzvergiftung oftmals nur sehr spät erkannt wird. Eine Behandlung in der Notaufnahme ist dann meist unwirksam. Die genaue Zahl der Todesfälle als Folge einer Pilzvergiftung ist nur schwer zu ermitteln, da es eine hohe Dunkelziffer gibt. Rund 6.000 Fälle von Pilzvergiftungen ohne Todesfolge, sind allein in den USA jährlich bekannt. Darunter zahlreiche mit schwachen Symptomen. In Westeuropa gibt es zwischen 50 und 100 Todesfälle jedes Jahr.

 

Die drei Phasen der Pilzvergiftung

Eine gesunde Frau hatte Pilze im Park geerntet und zubereitet. Sie war völlig gesund. Nach 12 Stunden kam sie mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und wässrigem Durchfall in die Notaufnahme, wo eine Lebertransplantation durchgeführt werden musste.

Es gibt über 600 Arten von Amanita Pilzen, welche die häufigste Ursache für Pilzvergiftungen mit Todesfolge darstellen.

Die erste Phase der Pilzvergiftung tritt 6 – 24 Stunden nach dem Genuss der PIlze auf. Dabei leiden die Betroffenen unter Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

In der zweiten Phase scheinen die Symptome zu verschwinden, und die Patienten fühlen sich besser. Hier wird besonders vor einer frühzeitigen Entlassung aus der Klinik gewarnt, da die dritte Phase kurz darauf folgt und tödlich enden kann.

Die letzte Phase der Pilzvergiftung tritt meist 48 Stunden nach dem Konsum der Pilze in Erscheinung. Dabei kommt es zu einem schnellen Leberversagen, gefolgt von multiplem Organversagen und dem Tod.

 

Giftige Pilze und Speisepilze können sich stark ähneln

Bereits 2013 warnten Experten vor dem Anstieg der Pilzsammler in den USA und davor, dass giftige Pilze oftmals schwer zu unterscheiden sind von Ungiftigen. Es kam damals zu einem rasanten Anstieg von Patienten, welche Aufgrund einer Pilzvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Es besteht sowohl hier die Gefahr, dass Personen Pilze essen, welche sie gesammelt haben, aber nicht sicher sind, um welchen Pilz es sich handelt als auch eingewanderte Personen, welche Pilze sammeln, die ähnlich aussehen, wie die in ihrem Heimatland. Für alle, die gerne Pilze sammeln möchten, sollten mit einem erfahrenen Pilzsammler oder -Experten losziehen. Wer alleine Pilze sammelt, sollte diese anschließend einem Experten zeigen. Denn: Giftige Pilze können gut riechen und schmecken und dennoch ein tödliches Risiko in sich tragen.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Wer sich nicht zu 100% sicher ist, ob es sich um einen essbaren Pilz handelt, sollte diesen auf keinen Fall verspeisen.

Im Sitzen verbrachte Lebenszeit steigert das Krebsrisiko

Im Sitzen verbrachte Lebenszeit steigert das Krebsrisiko

Besonders bei Frauen, die überwiegend sitzen, könnte das Risiko für Multiple Myelome, Brust- oder Eierstockkrebs steigen. Das ergab ein kürzlich publizierter Bericht über eine Präventions-Studie, die von der Amerikanischen Krebsgesellschaft durchgeführt wurde. Beteiligt waren über 77.000 Frauen, die zu Beginn nachweislich nicht an Krebs litten. Im Untersuchungszeitraum zwischen 1992 und 2009 erkrankten insgesamt über 12.000 Frauen an einer Form von Krebs.

Eine spätere Datenauswertung ergab, dass Frauen tatsächlich häufiger an den genannten Krebsformen erkrankten, je mehr Zeit sie im Sitzen verbrachten. Möglicherweise steigt auch das Darmkrebs-Risiko.

Menschen verbringen heute wesentlich mehr Zeit im Sitzen als früher: In Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln, an ihren Büro-Arbeitsplätzen, aber auch in der Freizeit, am Fernseher oder Computer zu Hause überwiegt die passive, sitzende Haltung.

Noch immer ist die vermutliche Verbindung zwischen sitzend verbrachter Zeit und Krebsrisiko wissenschaftliches Neuland. Doch bekannt war ein bedingter Zusammenhang zwischen ausgeprägter körperlicher Aktivität und Krebsprävention.

Die Amerikanische Krebs-Gesellschaft sieht dabei auch Zusammenhänge zwischen Übergewicht, übermäßigem Kalorienkonsum und einem Mangel an körperlicher Aktivität und der Häufigkeit von Krebs. Zumindest 75 bis 150 Minuten Bewegung oder Training sollte dem Körper wöchentlich gegönnt werden – möglichst über mehrere Tage der Woche verteilt. Besonders Kinder und Jugendliche sollten täglich mindestens eine Stunde lang aktiv sein, spielen, toben und sich bewegen, um sich gesund zu entwickeln und generell spätere Krankheitsrisiken zu bannen.

Mittlerweile liegen auch deutsche Studien zum Thema vor, die diese Erkenntnisse zwar nicht näher erklären, aber modifizieren. An der Universität Regensburg nahm man in 2014 43 bereits vorliegende Einzeluntersuchungen erneut unter die Lupe. Diese umfassten die Daten von vier Millionen Menschen, davon knapp 70.000 Krebskranke. Mittels komplexer statistischer Berechnung ließen sich Zusammenhänge zwischen Lebensgewohnheiten und Krebsrisiko ermitteln. 

Im Gegensatz zur Amerikanischen Krebs-Gesellschaft kam man in Regensburg vor allem auf eine erhöhte Häufigkeit von Darm-, Gebärmutterhals- und Lungenkrebs. Alle drei Krebsarten scheinen um je sechs bis zehn Prozent häufiger aufzutreten, je mehr Zeit jemand im Sitzen verbringt, und das relativ unabhängig vom Geschlecht. Dieses Bild lässt sich auch nicht beeinflussen, wenn im Gegenzug in der Freizeit mehr Sport getrieben wird. Bei der Untersuchung wurden Übergewicht oder Rauchen als Zusatzrisiken sicher ausgeschlossen.

Genauere Zusammenhänge sind noch unbekannt – möglicherweise sind die Risiken auch ans Fernsehverhalten gekoppelt. Doch weitere Forschungsarbeit auf diesem Gebiet steht noch aus.

 

Vorbeugung vor Alzheimer und Demenz durch Sport möglich

Vorbeugung vor Alzheimer und Demenz durch Sport möglich

Eine Untersuchung der medizinischen Fakultät der University of Kansas lässt den Schluss zu, dass Senioren durchaus aktiv gegen Alzheimer oder Demenz vorbeugen können. Im Alzheimer-Zentrum der Universität führte man dazu eine sechs Monate dauernde Studie mit einer repräsentativen Anzahl an gesunden Probanden ab 65 durch.

Dabei wollte man feststellen, welche Auswirkung regelmäßiges Fitness-Training auf die kognitiven Fähigkeit und deren Erhaltung hätten – und wieviel davon insgesamt nötig wäre, um Verbesserungen nachweisen zu können. Ein Teil der Probanden stellte die Kontrollgruppe, in der keinerlei kontrolliertes Aerobic-Training stattfand. Eine Gruppe führte etwa 150 Minuten pro Woche ein Übungsprogramm durch, eine zweite Gruppe trainierte 75 Minuten pro Woche, eine dritte je 225 Minuten.

 

Gesunder Geist im fitten Körper

Alle aktiven Gruppen profitierten, insbesondere bei improvisierten Aufgaben, die das visuelle und räumliche Vorstellungsvermögen forderten: Dabei mussten etwa die Anzahl und Entfernung verschiedener Objekte voneinander angegeben werden. Weitere Veränderungen zeigten sich auch bei der allgemeinen Aufmerksamkeit und der Fähigkeit, sich zu konzentrieren und auf Themen oder Aufgaben zu fokussieren.

Ganz offensichtlich waren die Erfolge umso größer, je mehr die Probanden trainierten. Die Unterschiede ließen sich jedoch mehr an der Trainingsintensität als an der jeweils investierten Zeit festmachen. Dabei greifen die üblichen Bedingungen, mit denen die Fitness normalerweise angehoben wird: Puls- und Atemwerte müssen mehrmals in einen höheren Bereich katapultiert werden – moderate Anstrengung ist dafür notwendig und nützlich.

Insgesamt wurden 16 unterschiedliche Tests der kognitiven Leistungen durchgeführt, wie etwa der Fähigkeit, sich eine Liste von Begriffen zu merken, oder logisch zu argumentieren. Gemessen wurden auch die Fitness des Herz- und Atmungssystems, vor allem die durch das Training anwachsende maximale Sauerstoffaufnahme, und weitere körperliche Gesundheitsparameter.

Eine Verbesserung von Herz- und Lungenfunktion erwies sich dabei als besonders guter Indikator für kognitive Verbesserungen.

Einige teils über 80jährige Studienteilnehmer gaben an, mitzumachen, weil sie sich davon mehr Motivation erhofften. Denn häufig sind Senioren geistig noch sehr rege, scheuen aber körperliche Anstrengung. Der Zusammenhang zwischen guter körperlicher Verfassung und einen leistungsfähigen, regen Gehirn war vielen bis zum Zeitpunkt der Studie nicht klar.
Doch die Angst vor Alzheimer oder Demenz sitzt vielen im Nacken: Häufig litten oder leiden nahe Verwandte und Freunde an Gedächtnisschwund. Die Chance, selbst zu erkranken, ist naturgemäß hoch, wenn das Leiden bereits in der Familie vorkam.

Die Forscher am KU Alzheimer’s Disease Center beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren mit einem möglichen Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und Aktivität und dem Gehirnstoffwechsel. Eine ganze Anzahl weiterer Studien sollen folgen, um herauszufinden, wie sich Alzheimer verhindern oder zumindest verlangsamen lässt.

Intellektuelle Stimulation senkt das Suchtrisiko

Intellektuelle Stimulation senkt das Suchtrisiko

Suchtprävention beginnt mit intellektueller Herausforderung – dies scheint das Fazit einer Studie zu sein, die an der Universität in Berkely, Kalifornien, durchgeführt und publiziert wurde.

Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Suchtpotential im Gehirn fest programmiert ist. Das Team aus Berkely stellte diese These nun massiv in Frage.

In einem Tierversuch bestätigten sie, dass das „Belohnungszentrum“ im Gehirn durchaus umprogrammiert und so die Suchtgefahr gebannt werden kann.

Vorausgesetzt, das Ergebnis ließe sich 1:1 auf den Menschen übertragen, bedeutet das Studienergebnis einen wichtigen Schritt für die Drogenprävention. Auch bestätigt sich damit die Vorgehensweise in vielen Rehabilitationszentren, die auf Anregungen, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung setzt.

Drogenmissbrauch und Suchtverhalten zählen in der Medizin zu den kostspieligsten, destruktivsten und unüberwindlichsten Problemen. Vorangegangene Studien dokumentierten, dass Armut, Traumata, mentale Erkrankungen, kurz, viele schwerwiegende Stressfaktoren im Umfeld der Patienten Veränderungen im Gehirn bewirken und zu einer verstärkten Anfälligkeit für Drogen führen. Die Frage war nun, ob sich diese Konditionierung wieder aufheben lässt.

 Bei etwa 70 erwachsenen Mäusen stellte man zunächst Kokain-Abhängigkeit her. Ein Drittel der Exemplare wurde dann täglich „gedrillt“ und musste Aufgaben lösen, wie beispielsweise ein Labyrinth erkunden und darin unter einiger Anstrengung unterschiedliches Futter finden. Die Artgenossen, denen keine solche Abwechslung geboten wurde, suchten durchwegs immer wieder Zuflucht in dem Raum, in denen man ihnen zuvor die Droge verabreicht hatte. So weit ist das Ergebnis noch nicht verwunderlich.

Doch bei den Mäusen, die Aufgaben lösen und dazulernen mussten, wurde das Belohnungszentrum im Gehirn offensichtlich umprogrammiert, die Drogenerfahrung verlor an Bedeutung, so Linda Wilbrecht, Lehrstuhlinhaberin für Psychologie und Neurowissenschaften in Berkely und leitende Autorin des Artikels zur Studie.

 

 

Die Studienergebnisse sind ermutigend, den sie beweisen, dass positive Lerneffekte in einer strukturierten Umgebung gefährdeten Personen helfen können, den Teufelskreis des Suchtverhaltens zu durchbrechen.

Das Wissenschaftlerteam stellte ihr Ergebnis mit drei Gruppen von Versuchsmäusen auf den Prüfstand. Neun Tage lang wurde die eine Gruppe mit Erkundungsgängen, Anreizen und Belohnungen „trainiert“, die zweite Gruppe dagegen strikt im Käfig gehalten, ohne abwechslungsreiche Nahrung oder Bewegungsmöglichkeiten. Eine dritte Gruppe erhielt unterschiedliche Futteranreize, aber kein ausgesprochenes Training. 

Für täglich einige Stunden wurden dann die trainierten und die mit Belohnungen animierten Mäuse in angrenzenden Räumen freigelassen. Die konditionierten Mäuse erhielten dabei volle Bewegungsfreiheit, dazu wurden sie mit Gerüchen und unterschiedlichen Bodenverhältnissen animiert, beispielsweise nach Nüssen zu graben. Die Herausforderungen änderten sich dabei von Tag zu Tag, so dass kein Gewöhnungseffekt eintreten konnte: Wollten sie ihre Belohnung finden, mussten sie sich ordentlich anstrengen.

Im Gegensatz dazu musste die dritte Gruppe für leckere Belohnungen in keiner Weise arbeiten. Die zweite, zur Passivität gezwungene Gruppe der Mäuse dagegen erhielt weder Leckereien noch Bewegungs- und Umgebungsanreize.

Nach dem Ende der Trainingsphase hielt man alle drei Gruppen für einen Monat lang in gleichförmiger Umgebung im Käfig und testete im Anschluss ihre Reaktion auf angebotene Drogen. Die zuvor trainierten Mäuse zeigten dabei keinerlei messbare Vorliebe mehr für den Ort, an dem sie in Drogenrausch versetzt worden waren.

Im Endergebnis heißt dies, dass Entbehrungen unterschiedlichster, auch mentaler oder intellektueller Art, das Risiko einer Drogenabhängigkeit erhöhen, aber selbst kurze Unterbrechungen, positive Lernerfahrungen und Erfolgserlebnisse langfristig die Widerstandskraft gegen Suchtgefahren stärken können.

Aids-freie Generation in 15 Jahren in Aussicht

Aids-freie Generation in 15 Jahren in Aussicht

Die Welt hat sich auf die Reduzierung und Vernichtung der Aids-Epidemie konzentriert, so Generalsekretär Ban Kimoon, Generalsekretär der Vereinigten Nationen.

Das Joint United Nation gegen HIV/AIDS (UNAIDS) Programm hat nun die Ergebnisse freigegeben und rechnet damit, dass Aids 2013 ausgerottet sein könnte.

Ban appeliert an alle Menschen weltweit, sich an der „Ausrottung“ von Aids zu beteiligen.

Seit 2000 werden immer neue Statistiken erhoben, um zu kontrollieren, wie sich Aids verbreitet hat und entwickelt. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Zahlen der Neuerkrankungen in den letzten 15 Jahren rückläufig zeigen.

Nun wurden zwei Ziele, zur Bekämfpung der Krankheit festgelegt:

  • Weltweit sollen alle Menschen Zugang zu Behandlungen bekommen
  • 2015 zeigt sich ein Rückgang der Neuerkrankungen, daher soll nun daran gearbeitet werden, dass HIV / Aids ausgerottet werden kann.

 

Als 2000 diese Ziele entwickelt wurden, kam es zu einem sehr hohen Anstieg von neuen HIV-Erkrankten. Schätzungsweise 3,1 Millionen Menschen haben sich bisher angesteckt. Jeden Tag infizieren sich ca. 8.500 Menschen an diesem Virus. Laut Statistik sterben täglich 4.300 Menschen daran.

2000 wurde prognostiziert, dass es bis 2014 6 Millionen neue HIV-Infektionen geben würde, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Michel Sidibé, Exekutivdirektor der UNAIDS erklärt: „Wenn wir so weiter verfahren, wird Aids in den nächsten 5 Jahren, also bis 2020 kein Thema mehr sein.“

 

Der Bericht zeigt, dass zwischen 2000 und 2014:

  • HIV-Neuinfektionen von 3.100.000 auf 2.000.000 sank. Dies ist ein Rückgang von 35%
  • 15 Millionen Menschen Zugang zu antiretroviralen Therapien haben
  • Die Todesfallrate durch Tuberkulose sank um 33%
  • 83 Länder, die für 83% der infizierten Menschen verantwortlich sind, haben ihre Rate erfolgreich gesenkt
  • Der prozentuale Anteil an Schwangeren-HIV-Erkrankten, welche Zugang zu den Therapien und Behandlungen haben wuchs auf 73% an, wodurch die Rate der HIV-Infizierten Kinder um 58% sinken konnte.
  • Der Preis für HIV-Arzneimittel wurde um 99% auf 100 Dollar pro Person gesenkt.

 

 

Die Ergebnisse sind ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen HIV und Aids. Doch die Rate der HIV-Neuinfektionen unter Männern steigt. Jetzt werden HIV-Präventionsmaßnahmen an die neuen Zielgruppen angepasst. Weiterhin soll es mehr Förderung für HIV-Tests geben. Denn von 36,9 Millionen Menschen, welche mit HIV infiziert waren, wussten nur 54%, dass sie das Virus in sich tragen. Im Jahr 2013 soll die Krankheit jedoch soweit eingedämmt sein, dass von einer Aids-freien Generation gesprochen werden kann.

 

Cybermobbing unter Kids

Cybermobbing unter Kids

In einer namhaften Zeitschrift für Pädiatrie wurden die Ergebnisse einer aktuellen Analyse der Universität von Alberta, Kanada, zum Thema Cybermobbing publiziert. Dafür zog man die Daten von 36 überwiegend in den USA durchgeführten Studien heran, in denen die Folgen des Cybermobbings auf Kinder und Jugendliche in den Social Media untersucht wurden. Die betroffenen Heranwachsenden waren zwischen 12 und 18 Jahre alt.

Das Ergebnis ist erschreckend: Etwa 23% aller Kinder und Jugendlichen waren bereits einmal das Opfer von Cybermobbing, von Schikanen über Social Media ausgesetzt. Der Bericht weist auch auf den engen Zusammenhang zwischen Mobbing im Netz und Depressionen oder anderen psychischen Störungen hin. 

 

Neue Dimension für Schikanen

Schikanen in der Schule und die daraus folgenden schweren Belastungen für die Opfer sind ein bekanntes Problem. Über die Social Media im Internet kommt eine völlig neue Dimension hinzu: Angriffe gegen unliebsame Mitschüler etwa können anonym und kaum kontrollierbar ausgeführt und per Verbreitung im Netz sogar öffentlich gemacht werden. 

Über 50% aller Jugendlichen bewegen sich heute ganz selbstverständlich täglich oft über Stunden im Netz und in den genannten Social Media, überwiegend in Facebook.

Heranwachsende reagieren sehr stark auf Gruppendruck, verfügen zugleich aber noch nicht über ausreichende Erfahrung und Fähigkeiten zur Abgrenzung und zur Selbstkontrolle. Daher sind die Folgen heftiger Cyber-Angriffe oftmals nicht abzusehen. Spott, Beleidigungen, Anschuldigungen, Drohungen, sowie die unbegrenzte Verbreitung höchst privater Details gehören zum Instrumentarium des Cybermobbings. Die „Angreifer“ sind schwer zu fassen und kaum zu bremsen, die Verletzungen, die sie zufügen, gehen tief.

Noch existieren nicht viele Untersuchungen zum Thema, doch einige Studien befassen sich bereits mit den Folgen dieser Verhaltensweisen: Depressionen, niedrige Selbsteinschätzung, Suchtverhalten und sogar Selbstverletzungen oder Suizidgedanken können auf diesem Wege ausgelöst werden.

 

Überwiegend Mädchen betroffen

Die Verfasser der Studie fanden heraus, dass überwiegend Mädchen von den Internet-Mobbingaktionen betroffen sind. Freundschafts- und Liebesangelegenheiten waren in den meisten Fällen die „Aufhänger“ oder Auslöser für die Attacken.

Die Verbreitung von Tratsch, Gerüchten und verfänglichen Fotos sowie Beschimpfungen gehören zum Waffenarsenal der Cybermobber. Die Angegriffenen versuchen dem zunächst mit Nichtbeachtung zu begegnen, indem sie beispielsweise die Angreifer „blockieren“, ihnen also keinen Zugriff mehr auf ihr Profil und ihren Freundeskreis gestatten. Letztlich, so glaubten die Opfer, könnten sie sich jedoch nicht effektiv wehren und fühlen sich ausgeliefert – eine bittere, oft folgenreiche Erfahrung.

Trotz aller Vorzüge: Die Cyber-Welt birgt massive Gefahren für Jugendliche. Nicht nur die Opfer des Mobbings, auch die Aggressoren müssen mit Folgen für ihre mentale Gesundheit rechnen.

Noch ist nicht ganz klar, ob direkte Zusammenhänge zwischen Mobbing-Aktionen und Angststörungen bei den Opfern bestehen. Eindeutig aber ist Cybermobbing eine häufige Ursache für schwere jugendliche Depressionen.

Anhand der Studienergebnisse lassen sich nicht nur die Ursachen für solche Interaktionen aufdecken, sondern auch Präventionswege und Strategien dagegen entwickeln, um Schaden zu vermeiden.

Frauen mit Brustkrebs anfälliger für Gewichtszunahme?

Frauen mit Brustkrebs anfälliger für Gewichtszunahme

Frauen, welche Brustkrebs erfolgreich überstanden haben, leiden oftmals wenige Jahre später an Übergewicht. Vor allem tritt dieses Phänomen auf, wenn in der Familie mehrere Frauen von Brustkrebs betroffen waren oder sind. Eine Studie zeigte diese Ergebnisse nun auf. Dabei soll es einen Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme und der Chemotherapie geben.

Vorherige Studien wiesen nach, dass Frauen, welche Brustkrebs hatten ein erhöhtes Risiko in sich tragen, an Gewicht stark zuzulegen. In einer aktuellen Studie wurden 303 Frauen, welche an Brustkrebs erkrankt waren mit 307 gesunden Frauen verglichen. Sie wurden zwischen 2005 und 2013 beobachtet und mussten selbst während der Studiendauer Fragebögen ausfüllen. Die Studie  zeigte auf, dass die Frauen, welche Brustkrebs hatten, in den vier Jahren deutlich mehr zur Gewichtszunahme neigten, als die Gruppe der gesunden Frauen.

 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme und Chemotherapie?

Bei Frauen, welche innerhalb von 5 Jahren die Chemotherapie abgeschlossen hatten wurde festgestellt, dass sie 2,1 Mal häufiger zunehmen als Frauen, die nicht Krebs hatten. Dabei wurde auch das Alter, Menopausenstatus, körperliche Aktivität und weitere Faktoren berücksichtigt.

Es wurde außerdem festgestellt, dass vor allem Alter und Menopausenstatus zu einer Gewichtszunahme führen, wenn hier eine Krebsbehandlung durchgeführt wird. Auch der Cholesterinspiegel schien Auswirkungen auf das Gewicht der Brustkrebs-Gruppe zu haben. Durchschnittlich nahmen diese Frauen 10 Pfund zu. Eine Rolle spielt hierbei auch, ob es in der Familie Fälle von Brustkrebserkrankungen gab oder gibt, denn diese Frauen zählen zu der Gruppe, welche ein erhöhtes Risiko haben, ebenfalls daran zu erkranken.

Aktuell stehen nur begrenzte Daten über die Gewichtsveränderungen von Frauen mit überstandenem Brustkrebs zur Verfügung. Hierin sind auch die Frauen enthalten, welche ein erhöhtes Risiko in sich tragen, daran zu erkranken. Viele Studien konzentrierten sich ausschließlich auf die Damen, welche Brustkrebs erfolgreich besiegt haben. Aktuell wird daher erforscht, ob die Gewichtszunahme einen Zusammenhang zur Erkrankung oder zur Behandlung hat. Aktuell untersucht ein Team über eine Zeit von 3-4 Jahren, welche Zusammenhänge es geben kann. Hierfür werden ebenfalls wieder Frauengruppen überprüft, welche gezielt hierfür kontrolliert und untersucht werden. Dabei wird aber auch klar gesagt, dass nicht jede Gewichtszunahme zwangsläufig mit der Erkrankung oder Therapie zusammenhängen muss. Jedoch deutet vieles daraufhin, dass es tatsächlich einen Zusammenhang geben kann. Sollte es hierauf Hinweise geben, so könnten Maßnahmen entwickelt werden, um den Betroffenen zu helfen, damit diese künftig das Gewicht halten oder auch reduzieren könnten.

Sport und Ernährung können Diabetes Typ 2 vorbeugen

Sport und Ernährung können Diabetes Typ 2 vorbeugen

Menschen mit einem hochwertigen Ernährungs- und Bewegungsprogramm können ihr Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken reduzieren.

Ernährung und Bewegung sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel ein normales Niveau erreicht. Dabei können gesundheitliche Risiken gesenkt werden. Unter anderem zählen hierzu auch die Reduzierung von Übergewicht, hoher Blutdruck, Ausgleich des Cholesterinspiegels sowie Diabetes.

 

Die Preventive Services Task Force (CPSTF) kam zu dieser Schlussfolgerung, da durch eine Studie nachgewiesen werden konnte, dass Ernährung und Bewegung einen wichtigen Faktor darstellen, um Diabetes Typ 2 zu verhindern. Dabei arbeiteten Regierung, Wissenschaft und Politik zusammen, um die klinische und auch wirtschaftliche Auswirkung zu überprüfen.

Das Ergebnis der Studie gibt „konkrete Hinweise auf eine Wirksamkeit“ sowohl im Bezug auf die klinischen als auch auf die wirtschaftlichen Resultate. Die CPSTF empfiehlt daher eine Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung für Menschen mit einem erhöhten Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Arbeitsgruppe definiert hierfür Personen, welche einen sehr hohen Blutzuckerspiegel aufweisen, welcher jedoch nicht hoch genug ist als Diabetes eingestuft zu werden.

 

Effektive Programme zur Reduzierung des Diabetes-Typ-2-Risikos

Dabei fordert die CPSTF ein effektives Programm zur Ernährungsumstellung und körperlichen Aktivität. Um das Diabetes-Risiko zu reduzieren sollen die folgenden Faktoren mit in das Programm einfließen:

 

  • eine dreimonatige Betreuung durch einen Trainer und Experten
  • Coachings und weitere Unterstützung
  • Termine für die Ernährungsberatung und regelmäßige Sitzungen
  • Persönliche Betreuung und Unterstützung per Email.

 

Das Team analysierte insgesamt 53 Studien  und 66 Programme. Dabei wurde festgestellt, dass in fast allen Studien eine Kombination aus Ernährung und Bewegung einen wichtigen Hinweis darauf gaben, dass das Diabetes-Risiko reduziert werden könne.

 

Millionen Amerikaner wissen nicht, dass sie an Diabetes leiden

 

Diabetes ist eine Erkrankung, bei der ein Glukoseüberschuss im Blut vorherrscht.Es werden zwei Typen Diabetes unterschieden. Typ 2 ist dabei die häufigste Form der Erkrankung.

Sollte Diabetes unentdeckt und damit unbehandelt bleiben, kann dies ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, welche bis hin zu Organproblemen reichen. Augen, Nieren, Nerven und Herz können davon betroffen werden. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Erblindung oder Nierenversagen sowie Amputationen von Gliedern können dabei das Resultat sein.

Laut des US Centers for Disease Control and Prevention leiden rund 8,1 Millionen Amerikaner an Diabetes und wissen nichts davon. Weiterhin geht das CDC davon aus, dass 86 Millionen an einer Vorstufe der Diabetes leiden und das ebenfalls unwissentlich. Diabetes gilt als die siebthäufigste Todesursache. Daher gilt es hier anzusetzen und Möglichkeiten zur Vorsorge zu entwickeln.

In der Rückenmarkflüssigkeit befindet sich die Information zu Alzheimer

In der Rückenmarksflüssigkeit befindet sich die Information zu Alzheimer

Veränderungen in der Rückenmarkflüssigkeit, in den mittleren Lebensjahren, kann voraussagen, ob der Mensch ein Risiko zur Entwicklung Alzheimer in sich trägt. So könnten diese Personen bereits nach der Erkennung behandelt werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Washington University in St. Louis. Senior-Autor Anne Fagan, Professor für Neurologie sagt hierzu:

Es ist zu früh, um diese Biomarker zu verwenden, denn wir können noch nicht definitiv sagen, ob einzelne Personen an Alzheimer erkranken werden. Aber wir arbeiten darauf hin!

 

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Dabei wird nach und nach ein Teil des Gehirns zerstört, sodass ein Gedächtnisverlust sich nach und nach aufbaut. Schließlich ist es irgendwann nicht einmal mehr möglich ein Gespräch zu führen oder unabhängig zu leben.

Auch jüngere Menschen können diese Krankheitsform bereits entwickeln, doch in der Regel treten die ersten Symptome ab dem 60. Lebensjahr auf. Das Risiko an der Krankheit zu leiden steigt mit dem Alter an.

Wissenschaftler können nicht genau definieren, wie es zu Alzheimer kommt, aber es wird vermutet, dass es mit einem Prozess der Proteine im Gehirn zusammenhängt, bei denen Ablagerungen und Verklumpungen auftreten.

 

Laut des Centers for Disease Control and Prevention leiden rund 5 Millionen Amerikaner an Alzheimer.

Für die Studie wurden über 10 Jahre Daten von 169 Menschen gesammelt. Diese lagen im Altersbereich zwischen 45 und 75 und waren kognitiv gesund. Die Probanden wurden in drei Altersgruppen eingeteilt: Alter von 45 – 54 Jahre, 55 – 64 Jahre und 65 – 74 Jahre.

 

Biomarker Auswertung

Jeder Teilnehmer unterzog sich mindestens zwei klinischen Untersuchungen während der Studiendauer. Dazu gehörten auch Gehirn-Scans und Analyse von Biomarkern sowie die Einschätzung der kognitiven Funktionen. Frühere Studien verbanden mit Alzheimer bereits die Daten der Biomarker. Bei Menschen im mittleren Alter können diese aufschlussreiche Informationen über ein potentielles Alzheimerrisiko geben. Durch die Biomarkeranalyse wurde festgestellt, dass im Rückenmark wichtige Informationen hierzu zu finden sind. Das Sinken des Beta-Amyloid-42 sintk ab dem 45. Lebensjahr. Dieser Prozess dauert bis ca. zum 54 Lebensjahr an und bietet Aufschluss darüber, ob später Alzheimer entstehen kann. Daher schließen die Forscher daraus, dass eine Erkennung des Alzheimerpotentials ab der mittleren Lebensphase möglich ist.

Alzheimer ist ein langer Prozess, und das heißt, wir müssen die Menschen eine lange Zeit beobachten, um Einblick in diesen Prozess zu erhalten.

Mittlerweile wurde festgestellt, dass es eine Möglichkeit gibt, durch die „Reparatur“ der DNA, Alzheimer zu behandeln oder zu verhindern. Konkrete Behandlungsmethoden dieser Variante stehen jedoch noch nicht zur Verfügung.

Antidepressiva: Möglicherweise nicht alltagstauglich?

Antidepressiva: Möglicherweise nicht alltagstauglich?

Mehr als 80% aller Patienten mit Depressionen in der Bevölkerung kommen für die klinische Erprobung von Antidepressiva gar nicht erst in Frage – doch bei welchen Patienten sind Wirkung und Nebenwirkungen der Medikamente dann verlässlich einschätzbar?
Diese Frage wurde kürzlich im Journal of Psychiatric Practise gestellt – An der University of Kansas School of Medicine in Wichita und der Southwestern Medical School in Dallas, USA, kam man zu einem ernüchternden Ergebnis.

In einer der größten und längsten Antidepressiva-Studie in den Vereinigten Staaten untersucht wurden dazu mehr als 4000 Patienten mit Depressionen untersucht und nahmen an klinischen Tests für Antidepressiva teil. Dabei wurden insbesondere die Ausschlusskriterien für die Teilnehmer stark beschränkt.

Mindestens fünf Patienten müssten normalerweise untersucht werden, um nur einen zu finden, der alle typischen Kriterien für eine Depression und zugleich für die gängigen klinischen Tests erfüllt. Nur die Ergebnisse von Patienten, deren Krankheitsbild „test-konform“ ist, entscheiden später über die Zulassung oder Nichtzulassung eines Medikamentes gegen Depressionen. Mit dem tatsächlichen Bild einer „Alltagsdepression“ haben die abgefragten Symptome oftmals jedoch nur wenig zu tun.

Mehr als 82% aller Probanden würden für die üblichen Medikamententests nicht ausgewählt. 14% hätte man bereits aufgrund ihres Alters – über 65 – nicht mehr mit einbezogen. Weitere 15% hätten nicht teilnehmen können, weil man ihre Depression unter gewöhnlichen Maßstäben als nicht schwer genug eingeordnet hätte.

Über 20% der möglichen Probanden wären wegen einer insgesamt instabilen medizinischen Situation ausgeschieden, 21% aller Frauen deswegen, weil sie während der Studie keine Verhütungsmittel benutzen.

Auch Probanden mit zusätzlichen medizinischen Problemen hätte man für gewöhnlich von der Teilnahme ausgeschlossen, um das Ergebnis für die in Frage kommende Medikation nicht zu verfälschen. In der praktischen Anwendung des Medikamentes später lassen sich dann jedoch genau die möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen an Durchschnittspatienten mit weiteren Erkrankungen in keiner Weise einschätzen.

Dies sind nur Beispiele – bis zu 90% aller depressiven Patienten kämen für gewöhnlich gar nicht erst in die engere Auswahl. Eine weitere Einschränkung ist die Teilnahmebereitschaft: Nicht jeder Depressive stellt sich für Medikamenten-Versuche zur Verfügung.

Die Wissenschaftler hoffen, ihre Fachkollegen mit ihren Ergebnissen für diese Umstände und die Konsequenzen daraus zu sensibilisieren. Meist ist auch die Vorbereitungszeit für die Antidepressiva-Tests viel zu kurz angesetzt, was die Auswahl wirklich „repräsentativer“ Probanden schwer bis unmöglich macht und die Ergebnisse weiter verfälschen kann. Weil viele Antidepressiva nicht unter Alltagsbedingungen, nicht bei Älteren und bei unterschiedlichsten zusätzlichen Krankheitsbildern erprobt werden, sind Aussagen über ihre tatsächliche Wirksamkeit nur eingeschränkt verlässlich. Das birgt im Einsatz nach der Zulassung sogar Gefahren.