Schlaganfall – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Schlaganfall – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Kaffeekonsum erhöht nicht das Risiko eines unregelmäßigen Herzschlag https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/345-kaffeekonsum-erhoeht-nicht-das-risiko-eines-unregelmaessigen-herzschlag.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/345-kaffeekonsum-erhoeht-nicht-das-risiko-eines-unregelmaessigen-herzschlag.html#respond Fri, 25 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/345-kaffeekonsum-erhoeht-nicht-das-risiko-eines-unregelmaessigen-herzschlag-html.html Nach neuen Forschungsergebnissen erhöht Kaffeekonsum nicht Risiko von Herzrhythmusstörungen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift BMC Medicine veröffentlicht. Das Vorhofflimmern (AF) ist die häufigste Art von Herzrhythmusstörungen, die zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfall, Herzversagen und Tod führen kann. Bisherige Forschungen machten einen hohen Kaffeekonsum für dieses Risiko verantwortlich. Jedoch konnte die neue Studie keine

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Nach neuen Forschungsergebnissen erhöht Kaffeekonsum nicht Risiko von Herzrhythmusstörungen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift BMC Medicine veröffentlicht. Das Vorhofflimmern (AF) ist die häufigste Art von Herzrhythmusstörungen, die zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfall, Herzversagen und Tod führen kann.

Bisherige Forschungen machten einen hohen Kaffeekonsum für dieses Risiko verantwortlich. Jedoch konnte die neue Studie keine Beweise dafür finden. Die Studie umfasste 250.000 Personen und wurde sowohl in den USA als auch Schweden durchgeführt. Der erste Studienteil bestand aus 76.475 Männern und Frauen, die im Jahr 1997 über ihren täglichen Kaffeeverbrauch berichteten und dies wurde zwölf Jahre lang beobachtet.

Der durchschnittliche Kaffeekonsum alle Studienteilnehmer in den USA und Schweden belief sich auf drei Tassen pro Tag. Der Konsum von Kaffee hat sich in den letzten 40 Jahren von rund 3,5 Millionen Tonnen auf 7 Millionen Tonnen verdoppelt, weshalb derartige Studie immer wichtiger werden.

Der zweite Studienteil bestand aus 248.910 Personen und war eine FollowUp-Analyse, die vier weitere prospektive Studien im Zuge der Analyse beinhaltete. Bei 10.406 Personen wurde AF festgestellt. Das Forscherteam konnte allerdings keinen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und AF erkennen, selbst wenn ein Studienteilnehmer extrem viel Kaffee getrunken hatte.

Die geschlechtsspezifische Analyse ergab, dass, während Kaffee-Verbrauch wurde mit einem nicht signifikanten erhöhten Risiko für AF bei Männern verbunden, gab es eine nicht signifikante Reduzierung des Risikos eines AF bei Frauen. Die Forscher vermuten eine höhere Empfindlichkeit von Männern bezüglich des Kaffeekonsums aber erfordere weitere Untersuchungen. Laut der führenden Studienautorin Susanna Larsson vom schwedischen Karolinska Institut seien keine Beweise gefunden worden, nach denen ein hoher Kaffeekonsum das Risiko von Vorhofflimmern erhöht.

 

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Kurzsichtigkeit bei Kindern mit einem spezifischen Gen entsteht durch viel lesen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/279-kurzsichtigkeit-bei-kindern-mit-einem-spezifischen-gen-entsteht-durch-viel-lesen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/279-kurzsichtigkeit-bei-kindern-mit-einem-spezifischen-gen-entsteht-durch-viel-lesen.html#respond Wed, 09 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/279-kurzsichtigkeit-bei-kindern-mit-einem-spezifischen-gen-entsteht-durch-viel-lesen-html.html Nach neuen Forschungen zufolge entwickeln Kinder mit einem bestimmten Gen eine Kurzsichtigkeit, wenn sie einen Großteil ihrer Aktivitäten mit Lesen verbringen. Eine Analyse der Daten von rund 14.000 Menschen stellte fest, dass alle die eine Variante eines Gens mit der Bezeichnung APLP2 in sich tragen als Kinder einer fünf mal höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt seien eine

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Nach neuen Forschungen zufolge entwickeln Kinder mit einem bestimmten Gen eine Kurzsichtigkeit, wenn sie einen Großteil ihrer Aktivitäten mit Lesen verbringen. Eine Analyse der Daten von rund 14.000 Menschen stellte fest, dass alle die eine Variante eines Gens mit der Bezeichnung APLP2 in sich tragen als Kinder einer fünf mal höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt seien eine Kurzsichtigkeit zu erleiden, wenn sie täglich eine Stunde oder mehr gelesen hätten. Bei Personen welche die gleiche Gen-Variante aufwiesen aber als Kinder nicht soviel Zeit mit dem Lesen verbrachten, bestand kein zusätzliches Risiko eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln.

Die Studie von Vision-Forschern des Columbia University Medical Center in New York wurde in der Fachzeitschrift PLOS Genetics veröffentlicht. Die Mystopie ist eine Augenerkrankung bei der Menschen nur scharfe Bilder sehen, wenn sie in der Nähe der Objekte sind. Sie sehen Objekte in der Ferne nur verschwommen. Nach Angaben der Forscher ist die Kurzsichtigkeit die weltweit am stärksten verbreitete Sehstörung und habe in manchen Regionen epidemische Dimensionen erreicht.

In den USA alleine stieg der Anteil von Myopie bezogen auf die Gesamtbevölkerung der Erwachsenen in den letzten 3 Jahren von 25 auf 44 Prozent. Der Anteil Kurzsichtiger beläuft sich in einigen Regionen Asiens sogar auf 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.

Die Myopie ist den Forschern zufolge ein wichtiger Risikofaktor für Augenerkrankungen wie Glaukom, Katarakt und Netzhautablösung. Das Risiko dieser Erkrankungen sei vergleichbar mit hohen Bluthochdruck für Schlaganfall und Herzinfarkt. Wie der Lead-Autor Dr. Andrei Tkatchenko, Assistant Professor für Augenheilkunde Wissenschaften, feststellt untermauern die Ergebnisse der Studie die bisherigen Vermutungen, dass eine Mischung aus Genen und Umweltfaktoren in Zusammenhang mit Arbeiten wie Lesen für Myopie verantwortlich ist. Eine erhöhte Produktion des APLP2 Proteins scheint ihren Vermutungen nach die Kurzsichtigkeit auszulösen.

Sie fanden bei Mäusen heraus, die kaum das genannte Gen in ihren Augen hatten, dass diese bei der Nachahmung von Lesen sich einer geringeren Wahrscheinlichkeit aussetzten eine Kurzsichtigkeit zu erleiden. Diese Erkenntnis gibt den Forschern die Möglichkeit eine Therapie zu entwickeln mit welcher Myopie verhindert werden könnte und zwar unabhängig davon welche APLP2-Variante jemand in sich trägt. Es sei jedoch noch ein langer Weg dahin das Gen in den Augen zu reduzieren aber eine solche Behandlung würde vor allem Kindern helfen, deren Augen noch nicht begonnen haben länglich arbeiten. Alle umweltbedingten Risikofaktoren seien bekannt, berichtet Dr. Tkatchenko und verweist darauf dass Lesedauer das Risiko erhöht und ein Aufenthalt im Freien zu einer Risikominimierung führt. Der kritische Zeitpunkt der Myopie-Entwicklung sei während der Grundschule und Mittelschule. Auf Grund dieser Erkenntnis sollten Kinder ihre Zeit mindestens zwei Stunden am Tag draußen verbringen.

 

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Partner von Schlaganfall-Opfern meist mit eigenen Gesundheitsproblemen konfrontiert https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/277-partner-von-schlaganfall-opfern-meist-mit-eigenen-gesundheitsproblemen-konfrontiert.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/277-partner-von-schlaganfall-opfern-meist-mit-eigenen-gesundheitsproblemen-konfrontiert.html#respond Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/277-partner-von-schlaganfall-opfern-meist-mit-eigenen-gesundheitsproblemen-konfrontiert-html.html Pflegende Angehörige von Überlebenden eines Schlaganfalles sind oft über viele Jahre einem großen Risiko für mentale und physische Gesundheitsprobleme ausgesetzt, wie ein Bericht in der Fachzeitschrift der Amerikanischen Herz Gesellschaft, „Stroke“, „Schlaganfall“, nahelegt. Schwedische Wissenschaftler bewerteten 248 Überlebende von Schlaganfällen im Alter unter 70 und deren Lebenspartner ab dem Eintritt des Schlaganfalls und verglichen die

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Pflegende Angehörige von Überlebenden eines Schlaganfalles sind oft über viele Jahre einem großen Risiko für mentale und physische Gesundheitsprobleme ausgesetzt, wie ein Bericht in der Fachzeitschrift der Amerikanischen Herz Gesellschaft, „Stroke“, „Schlaganfall“, nahelegt.

Schwedische Wissenschaftler bewerteten 248 Überlebende von Schlaganfällen im Alter unter 70 und deren Lebenspartner ab dem Eintritt des Schlaganfalls und verglichen die Ergebnisse mit 245 Patienten ohne Schlaganfall über sieben Jahre hinweg.

Bei der Überprüfung nach sieben Jahren hatten 16,5% der Überlebenden einen weiteren Schlaganfall erlitten. Die Partner der Patienten berichteten selbst über ein Nachlassen der Kräfte im mentalen wie im physischen Bereich. Ihre Vitalität und ihre sozialen Fähigkeiten hatten gelitten – und das nicht nur in den ersten Jahren nach dem Schlaganfall, sondern auch langfristig gesehen.

Die Lebensqualität der pflegenden Angehörigen hatte sich je nach dem Status der Hilfsbedürftigkeit der Partner, deren zunehmenden kognitiven Schwierigkeiten und depressiven Symptomen, massiv verschlechtert –

„Es ist bekannt, dass die Lebenspartner älterer Schlaganfall-Patienten selbst massive physische und mentale gesundheitlich Einschränkungen erleiden, und dass der Grad der eigenen Probleme mit der Schwere des Schlaganfalls in Zusammenhang steht. Diese Studie ist die erste, die die Entwicklung über sieben Jahre hinweg bei einer relative jungen Testgruppe verfolgt hat”, berichtet Josefine Persson, Autorin der Studie, Dozentin und Forscherin am Institut für Neurowissenschaften und Physiologie an der Sahlgrenska Akademie der Universität Gothenburg, Schweden.

Für die Untersuchung wurden Fragebögen entwickelt, die den Gesundheitsstatus und die Lebensqualität aller Familienmitglieder ermitteln sollten. Alter, Anzahl der Kinder, Erziehung und Ausbildung sowie Arbeits-Situation wurden mit in die Ergebung einbezogen. Untersucht wurden die mentale Gesundheit, die Vitalität, die sozialen Aktivitäten, der emotionale Status der pflegenden Lebenspartner.

Die Schlaganfall-Patienten unterzogen sich standardisierten Tests, um Grad und Auswirkungen des Schlaganfalls, den Grad ihrer Behinderung und die Abhänget von den pflegenden Angehörigen zu ermitteln. Auch Faktoren wie Schmerzen, Tagesablauf, Depressionen oder Angstzustände wurden mit einbezogen.

„Unsere Ergebnisse heben die Auswirkung auf die mentale Gesundheit der pflegenden Partner hervor, die die gravierenden Veränderungen auf die Familien haben, nicht nur in den ersten Jahren nach dem Schlaganfall, sondern langfristig gesehen.“

Vor allem der Balance-Akt zwischen täglicher Arbeit und Pflege des Angehörigen ist bei jüngeren und älteren Betroffenen sehr unterschiedlich. Nach einem Schlaganfall für den Partner zu sorgen ist eine sehr große Herausforderung und kann die Zeit des Ehepartners für andere Tätigkeiten stark herabsetzen. Das ist vor allem für jüngere Paare eine große Belastung und die sich daraus ergebenden Probleme bleiben über viele Jahre bestehen, “ so Persson. Die Untersuchungsergebnisse sind vor allem aufschlussreich für politische Entscheider im Gesundheits- und Versorgungsbereich: Mehr soziale Unterstützung für solche Situationen ist dringend erforderlich, “ betont die Wissenschaftlerin.

 

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Akupunktur reduziert hohen Blutdruck https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/244-akupunktur-reduziert-hohen-blutdruck.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/244-akupunktur-reduziert-hohen-blutdruck.html#respond Tue, 01 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/244-akupunktur-reduziert-hohen-blutdruck-html.html Wie eine neue Studie berichtet, kann Akupunktur einen hohen Blutdruck reduzieren und zugleich sowohl das Risiko einen Schlaganfall oder Herzkrankheit zu leiden senken. Die Einzel-Blind-Studie, die an der University of California-Irvine (UCI) durchgeführt wurde, ist die erste wissenschaftliche Bestätigung, dass die alte medizinische Technik vorteilhaft für Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie ist. In dem

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Wie eine neue Studie berichtet, kann Akupunktur einen hohen Blutdruck reduzieren und zugleich sowohl das Risiko einen Schlaganfall oder Herzkrankheit zu leiden senken.

Die Einzel-Blind-Studie, die an der University of California-Irvine (UCI) durchgeführt wurde, ist die erste wissenschaftliche Bestätigung, dass die alte medizinische Technik vorteilhaft für Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie ist. In dem Fachmagazin Medical Acupuncture beschreibt das Team, wie Elektroakupunktur den Bluthochdruck bei Betroffenen bis zu 6 Wochen lang senken kann.

Bei der Elektroakupunktur handelt es sich um eine Form der Akkupunktur, wo Nadeln mit geringen elektrischen Impulsen an bestimmten Punkten des Körpers eingeführt werden. Langfristig könnte die Elektroakupunktur den Angaben der Studienautoren zufolge den Menschen helfen ihren Blutdruck besser zu kontrollieren. Das Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen könnte ebenfalls gesenkt werden.

Nach Angaben des Center for Disease Control and Prevention (CDC) gibt es in den USA ca. 70 Millionen Erwachsene (29 Prozent), die an einem hohen Blutdruck leiden und davon haben ihn nur etwa die Hälfte unter Kontrolle.

Im Rahmen ihrer Studie untersuchten Prof. Langhurst und seine Kollegen insgesamt 65 Patienten mit Bluthochdruck, die keine Medikamente nahmen um ihren Zustand zu behandeln. Jeder Patient wurde mit dem Zufallsprinzip einer von zwei Gruppen zugeordnet. Beide Gruppen erhielten eine Elektroakkupunktur-Behandlung. Die Behandlungsgruppe bekam die Akupunkturnadeln auf beiden Seiten der inneren Handgelenke und leicht unter jedem Knie gesetzt. Die Punkte sind dafür gedacht den Blutdruck zu senken. Bei der Kontrollgruppe befanden sich die Punkte entlang des Unterarms und Unterschenkels. Es handelte sich um eine Einzel-Blind-Studie bei der die Studienautoren wussten welche Patienten sich in der Behandlungsgruppe und Kontrollgruppe befanden aber die Patienten nicht.

 

Ein deutlicher Blutdruckabfall wurde bei 70 Prozent der 33 Patienten der Behandlungsgruppe festgestellt. Durchschnittlich hatte sich die Reduktion auf 6-8 mm / Hg für den systolischen Blutdruck und 4 mm / Hg für den diastolischen Blutdruck belaufen. Die Verbesserungen blieben den Forschern zufolge für sechs Wochen bestehen. Prof. Langhurst empfiehlt basierend auf den Erkenntnissen aus der Studie die Behandlung mit Elektroakkupunktur an Patienten die 60 Jahre oder älter sind.

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Überstunden erhöhen Schlaganfall-Risiko https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/243-ueberstunden-erhoehen-schlaganfall-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/243-ueberstunden-erhoehen-schlaganfall-risiko.html#respond Tue, 01 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/243-ueberstunden-erhoehen-schlaganfall-risiko-html.html Nach einer Studie eines Wissenschaftlerteams rund um Mika Kivimäki vom University College London, erhöhen Überstunden das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Ergebnisse der Analyse wurden im Fachmagazin The Lancet veröffentlicht. Auf Basis der Daten von rund 600.000 Menschen aus Europa, Asien und USA wurde die Studie durchgeführt. Die Studienteilnehmern wurden durchschnittlich 7 bis 8,5

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Nach einer Studie eines Wissenschaftlerteams rund um Mika Kivimäki vom University College London, erhöhen Überstunden das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Ergebnisse der Analyse wurden im Fachmagazin The Lancet veröffentlicht. Auf Basis der Daten von rund 600.000 Menschen aus Europa, Asien und USA wurde die Studie durchgeführt. Die Studienteilnehmern wurden durchschnittlich 7 bis 8,5 Jahre lang beobachtet. Davon hatten etwa 4800 Teilnehmer im Verlauf der Zeit eine koronare Herzkrankheit entwickelt und 1722 bekamen einen Schlaganfall. Die Teilnehmer waren zu Beginn der Studie rund 40 Jahre alt und am Ende unter 50 Jahre. Einen Schlaganfall erleiden in der Hälfte der Fälle in Europa alle die älter als 73 Jahre sind

Im Rahmen ihrer Analyse berücksichtigte das Wissenschaflterteam zahlreiche ander Faktoren, die sich auf die Gesundheit auswirken und zwar vom Alkoholkonsum bis hin zum Bluthochdruck.

Bei den Vielarbeitern, die wöchentlich 35 bis 40 Stunden arbeiteten zeigten sich folgende Ergebnisse:

10 Prozent höheres Schlaganfall-Risiko bei 41 bis 48 Stunden pro Woche

27 Prozent höheres Schlaganfall-Risiko bei 49 bis 55 Stunden pro Woche

33 Prozent höheres Schlaganfall-Risiko bei mindestens 55 Stunden pro Woche

 

Bezogen auf einer koronaren Herzerkrankung konnte die Verbindung zwischen Überstunden nicht klar ermittelt werden. Jedoch wurde ein gleicher Zusammenhang bezüglich Schlaganfall und Überstunden in allen Ländern sowie beiden Geschlechtern festgestellt.

Wie Mika Kivimäki ausführt, sollten Ärzte sich bewusst sein dass eine erhöhte Anzahl an Überstunden das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, steigern kann. Biologisch betrachtet erkläre sich der Zusammenhang durch Stress und Sitzen. Das verstärkte Sitzen verbunden mit Stress führe bei Büroarbeitern der Analyse zufolge zu einem riskanten Alkoholkonsum und Alkohol sei ein Risikofaktor für Schlaganfälle.

Die Menschen könnten die Dauer ihres Arbeitstages beeinflussen, wenn sie feststellen, dass lange Arbeitszeiten ein Gesundheitsrisiko darstellt, berichtet Urban Janlert  von der schwedischen Universität Umea in einem Kommentar der Studie. Als Risikofaktoren für Schlaganfälle wurden langes Sitzen, Stress, wenig Schlaf, ungesunde Ernährung, Überstunden und Alkoholkonsum ermittelt.

Die Studie zählte insgesamt 603.000 Teilnehmer, die über einen Zeitraum von durchschnittlich 8,5 Jahren begleitet wurden.

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Kann das Gehirn entscheiden, ob und wann es “die Kontrolle verliert”? https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/203-kann-das-gehirn-entscheiden-ob-und-wann-es-die-kontrolle-verliert.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/203-kann-das-gehirn-entscheiden-ob-und-wann-es-die-kontrolle-verliert.html#respond Mon, 24 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/203-kann-das-gehirn-entscheiden-ob-und-wann-es-die-kontrolle-verliert-html.html Kann das Gehirn entscheiden, ob und wann es “die Kontrolle verliert”? Möglicherweise hat eine aktuelle Studie nun die Funktionsweise eines bislang mysteriösen Teils des Gehirns enträtselt. Diese Entdeckung impliziert möglicherweise auch Details zur Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer. Auch neue Wege für neuroprotektive Therapien könnten so erschlossen werden. Glaukom, Grüner Star, ist eine neurodegenerative Erkrankung,

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Kann das Gehirn entscheiden, ob und wann es “die Kontrolle verliert”?

Möglicherweise hat eine aktuelle Studie nun die Funktionsweise eines bislang mysteriösen Teils des Gehirns enträtselt. Diese Entdeckung impliziert möglicherweise auch Details zur Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer. Auch neue Wege für neuroprotektive Therapien könnten so erschlossen werden.

Glaukom, Grüner Star, ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der die Patienten anscheinend zufällig bestimmte Abschnitte ihres Gesichtsfeldes in jedem Auge verlieren. Dieses zufällige Muster im Sehfeld steht in starkem Kontrast zum Verlust des Sehvermögens etwa nach einem Schlaganfall oder einem Gehirntumor. Doch auch da entstehen an ähnlichen Stellen „blinde Flecken“. Wissenschaftler waren lange der Meinung, dass das Fortschreiten eines Glaukoms unabhängig von der Gehirnfunktion wäre.

Doch im vergangenen Jahr fanden Forscher Hinweise darauf, dass ein Glaukom sich nicht zufällig weiterentwickelt und das Gehirn sehr wohl dabei involviert ist. Insbesondere fand man heraus, dass Patienten mit moderatem bis ernsthaftem Grünen Stark auf einem Auge auch weiterhin sehen konnte, während sie auf dem anderen erblindeten – und zwar in einer Weise, dass das eine Stück des verbleibenden Sehfeldes sich mit dem verbliebenen anderen wie zwei Teile eines Puzzles ergänzten. Entsprechend nannte man dieses Phänomen auch den „Jigsaw-Effekt“. Das legt nahe, dass es zwischen beiden Augen eine Art „Verständigung“ geben muss – und diese muss zwangsläufig im Gehirn stattfinden, so der führende Autor der Studie, William Eric Sponsel, von der Universität Texas, San Antonio, Abteilung für Biomedizinische Technik.

In ihrer neuesten Publikation legen Sponsel und sein Team dar, dass der Jigsaw-Effekt bereits im frühesten Stadium des Glaukoms einsetzt. Sie entdeckten Hinweise darauf, welcher Teil des Gehirns für die ausgleichende Verbesserung des Sehfeldes verantwortlich sein könnte.

Diese Entdeckungen sind eine Herausforderung gegenüber allen bisher bekannten Schlussfolgerungen über den Grünen Star und wurden mit entsprechender Skepsis aufgenommen. Andere Experten hielten öffentlich dagegen: Wenn das Gehirn den Seh-Verlust durch Glaukom kontrolliert und ausgleicht, sollte doch die Sehfähigkeit eines Patienten mit beiden Augen besser sein, als wenn nur jeweils die Sehfähigkeit des einen und die des anderen Auges entsprechend miteinander „vermischt“ und an diese angepasst würde, würde. Auch entsprechende Untersuchungen wurden durchgeführt, um die neuen Thesen zu widerlegen.

Doch der Jigsaw-Effekt blieb gleichwohl nachweisbar. Das Team um Sponsel war sogar in der Lage, dies zu bestätigen. Der Schlüssel zu dem Ort, an dem das Gehirn den jeweiligen Seh-Verlust ausgleicht, fand sich in sehr kleinen, bogenförmigen Mustern im Sehfeld der betroffenen Patienten. Diese Muster geben Strukturen wieder, die sich tief im hinteren Bereich des  Gehirns befinden – bekannt sind sie als Okulare Dominanz-Säulen. Ihre Funktion ist noch nicht vollständig untersucht worden – einige von ihnen korrespondieren jedoch mit der Funktion des rechten Auges, andere mit der des linken.

Der neue Bericht dokumentiert, das die winzigen Spalten zwischen diesen Säulen, die jeweils dem rechten oder linken Auge zugeordnet sind, der Bereich sind, in dem das Gehirn das Sehfeld des einen Auges mit dem des anderen koordiniert. Abhängig von dem, was das Gehirn benötigt, können diese Spalten wie ein „Übersetzer“ an der Grenze zwischen zwei Ländern mit beiden Augen eine Übereinstimmung herstellen. 

Das Fortschreiten von Alzheimer oder Parkinson etwa, deren Ablauf auf neurodegenerative Vorgänge zurückgeht, genau wie das Glaukom, könnte so ebenfalls durch die Einwirkung des Gehirns „moderiert“ werden. Das Gehirn strebt danach, zu verhindern, dass die gleiche Funktion auf beiden Seiten verlorengeht, wenn sich das vermeiden lässt – es versucht, zu kompensieren. Es sieht daher so aus, als wären ähnliche protektive Mechanismen am Werk – gleich welche neurodegenerative Erkrankung vorliegt.

Bleibt das Gehirn in der Lage, neurodegenerative Abläufe zu kontrollieren? Diese Kontrollmechanismen gilt es intensiv zu erforschen, um die genannten Erkrankungen künftig aufzuhalten und völlig neue Perspektiven möglicher Therapien zu eröffnen.

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Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/181-southern-diaet-erhoeht-risiko-von-herzkrankheiten.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/181-southern-diaet-erhoeht-risiko-von-herzkrankheiten.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/181-southern-diaet-erhoeht-risiko-von-herzkrankheiten-html.html Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten Die Southern Style Diät besteht aus fettigem Essen mit Eiern, Innereien wie Leber und zuckerhaltigen Getränken. Diese Diät kann das Risiko an einer koronalen Herzerkrankung zu erkranken erhöhen, wie die Ergebnisse einer neuen Studie berichtet. Die Studie wurde in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht und untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Herz-Risiko

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Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten

Die Southern Style Diät besteht aus fettigem Essen mit Eiern, Innereien wie Leber und zuckerhaltigen Getränken. Diese Diät kann das Risiko an einer koronalen Herzerkrankung zu erkranken erhöhen, wie die Ergebnisse einer neuen Studie berichtet.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht und untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Herz-Risiko und Ernährungsgewohnheiten. Untersucht wurde die Gesamtbeziehung zwischen der Gesamternährung und koronaren Herzkrankheiten.

In den USA ist die Herzkrankheit derzeit die häufigste Todesursache. Es gab jedoch einen Rückgang dieser Todesursache in den Jahren 1999 – 2001 von 36 Prozent und von 2008 bis 2010. Jedoch sei bei einem von sechs Todesfällen in den USA die koronare Herzkrankheit dafür verantwortlich.

Im Rahmen der Studie wurden die Ernährungsgewohnheiten von über 17.000 weißen und afroamerikanischen Erwachsenen im Alter von 45 Jahren und älter untersucht, basierend auf Daten der REGARDS-Studie, die mit den Studienergebnissen verglichen wurden. Die Teilnehmer wurden zwischen 2003 und 2007 befragt, bevor sie sich einer körperlichen Untersuchung unterziehen und einen Fragebogen zu ihrer Nahrungsaufnahme ausfüllen musste. Jeder Teilnehmer wurde vorher telefonisch interviewt und Menschen mit vorbestehenden Herzkrankheiten wurden von der Studie ausgeschlossen. Alle Teilnehmer wurden im Verlauf der Studie alle sechs Monate telefonisch zu ihrem Gesundheitszustand befragt wurden. Die FollowUp-Frist belief sich auf knapp sechs Jahre.

 

Die Forscher gruppierten verschiedene Arten von Lebensmitteln in fünf verschiedenen Ernährungsgewohnheiten:

 

»Komfort« – Nudelgerichte, Pizza, mexikanische und chinesische Küche

»Pflanzen-Basis« – Gemüse, Obst, Getreide, Bohnen, Fisch, Geflügel und Joghurt

»Süßigkeiten« – Zucker, Desserts, Schokolade, Süßigkeiten und gesüßten Lebensmitteln Frühstück

»Alkohol / Salate« – Bier, Wein, Schnaps, grünes Blattgemüse, Tomaten und Salat-Dressing

»Southern« – gebratene Lebensmittel, Eier, Innereien, Fleischwaren, ohne Zusatz von Fetten und Zucker gesüßte Getränke.

 

Die südliche Ernährung trägt ihren Namen, weil dieses kulinarisches Muster vor allem im Südosten der USA beobachtet wurde. Besonders verbreitet ist diese Ernährung im so genannten Stroke-Gürtel Alabama, Arkansas, Georgia, Kentucky, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee und Virginia. Im Stroke-Gürtel sind die Sterberaten durch Schlaganfall zehn Prozent höher als der nationale Durchschnitt. Die südliche Ernährung wurde bisher auch mit einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall in Verbindung gebracht, wie bisherige Forschungen zeigen.

Nach dem Ergebnis der Studie sei das Risiko eine Herzkrankheit zu erleiden bei den Menschen, die sich für die südliche Ernährung entscheiden um 56 Prozent höher gegenüber jenen die diese Lebensmittel weniger essen. Die Teilnehmer welche die Southern Diät verwendeten waren männlich, Afro-Amerikaner, Menschen die keine Highschool besuchten und lebten im Stroke-Gürtel der USA.

Der Nahrungs Epidemiologe James  M. Shikany von der Universität von Alambama in Birmingham, fordert Menschen auf, die sich für die Southern Diät entschieden haben ihre Ernährungsgewohnheiten schrittweise zu ändern verbunden mit dem Ziel das Risiko an Herzerkrankungen zu vermindern. Er empfiehlt eine Senkung der Anzahl der frittierten Lebensmittel oder vom verarbeiteten Fleisch und zwar von drei Tagen auf nur noch ein Tag in der Woche. Die frittierten Speisen sollten durch gegrilltes oder gebackenes Huhn und Gemüse ersetzt werden.

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Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern-html.html Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben. Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit

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Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben.

Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit mehr als 83.000 Patienten. „Es ist die erste Studie um zu zeigen, dass ein signifikanter Nutzen beobachtet wird, wenn die Dosis ausreichend hoch ist, um den Gesamttestosteronspiegel zu normalisieren“, schreiben die Autoren. Aufgrund der großen Zahl der betroffenen Patienten und der Dauer der Studie, könnten die Ergebnisse der neuen Studie einflussreich sein.

In der Studie, untersuchte ein Team von Forschern, gesundheitliche Folgen für Männer mit niedrigem Testosteronspiegel im Alter von 50 und ölter, die eine Behandlung  zwischen 1999 und 2014 erhalten hatten.

Die Männer wurden in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: Männer, die behandelt wurden, bis ihre Testosteronspiegel wieder normalisiert war

Gruppe 2: Männer, die behandelt wurden, deren Testosteronspiegel nicht zum Normalwert zurückkehrte

Gruppe 3: Männer, die keineTestosteron-Ersatz-Therapie erhielten und deren Pegel niedrig blieb.

Die Nachbeobachtungszeit belief sich auf 4 – 6 Jahre.

 

Die Forscher stellten sicher, dass Menschen mit ähnlichen Gesundheitsprofilen in die Studie einbezogen wurden, so dass faire Vergleiche zwischen den Gruppen hergestellt werden konnten. Darüber hinaus wurden aus der Studie Patienten mit einer gesundheitlichen Geschichte wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, oder Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen ausgeschlossen wurden.

Zwischen den Männern in der Gruppe 1,und den Männern in der Gruppe 3,konnte ein deutlicher Kontrast der gesundheitlichen Folgen beobachtet werden. Die Männer, die eine Behandlung erhielten, hatten ein 56%iges verringertes Risiko zu sterben, 24% weniger wahrscheinlich wurde ein Herzinfarkt und 36% weniger wahrscheinlich wurde das Schlaganfallrisiko, im Vergleich zur unbehandelten Gruppe.

Zwischen Gruppe zwei und drei gab es nur wenige Abweichungen. Das Gesamtrisiko lag ähnlich eng beieinander. Die Forscher sagen, dass die Mechanismen hinter diesem Effekt spekulativ bleiben. Es ist deutlich mehr und intensivere Forschung nötig, um die potenziellen Risikofaktoren wie Körperfett, Insulinempfindlichkeit, Blutbeschaffenheit oder auch Entzündungen und Lipide mit einzubeziehen.

Viele Ärzte glauben, dass eine Testosteron-Therapie den Patienten Nutzen kann, selbst dann wenn der medizinische Zustand aktuell nicht daraufhin deutet, dass die Therapie notwendig ist.

Sicherlich werden nun noch einige Studien hierzu folgen, um genau zu klären, welche Faktoren welchen Einfluss haben können und wie die Therapie optimiert werden kann.

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Medikament gegen Lebererkrankungen könnte die Parkinson-Krankheit verlangsamen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/174-medikament-gegen-lebererkrankungen-koennte-die-parkinson-krankheit-verlangsamen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/174-medikament-gegen-lebererkrankungen-koennte-die-parkinson-krankheit-verlangsamen.html#respond Mon, 17 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/174-medikament-gegen-lebererkrankungen-koennte-die-parkinson-krankheit-verlangsamen-html.html Medikament gegen Lebererkrankungen könnte die Parkinson-Krankheit verlangsamen Forscher haben entdeckt, dass ein Medikament, das lange für die Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt wurde, die Parkinson-Krankheit verlangsamen könnte Ursodeoxycholsäure (UDCA) hatte positive Auswirkungen auf die Nervenzellen von Fruchtfliegen mit Mutationen im LRRK2-Gen. Dies ist auch die am häufigsten vererbte Ursache der Parkinson-Krankheit. Das Medikament kann positive Auswirkungen

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Medikament gegen Lebererkrankungen könnte die Parkinson-Krankheit verlangsamen

Forscher haben entdeckt, dass ein Medikament, das lange für die Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt wurde, die Parkinson-Krankheit verlangsamen könnte

Ursodeoxycholsäure (UDCA) hatte positive Auswirkungen auf die Nervenzellen von Fruchtfliegen mit Mutationen im LRRK2-Gen. Dies ist auch die am häufigsten vererbte Ursache der Parkinson-Krankheit. Das Medikament kann positive Auswirkungen auf die Auslöser der Krankheit haben und damit die Nervensysteme, welche davon betroffen sind so steuern, dass die Krankheit langsamer voran schreiten kann

Nach Angaben des Nationalen Instituts für Neurologische Erkrankungen und Schlaganfall (NINDS), Sterben geschätzt mindestens 500.000 Menschen an der Parkinson-Krankheit in den USA. Die Störung der Nerven zeigt sich durch Schüttelfrost und zitternde Glieder, besonders dann, wenn der Körper im Ruhezustand ist. Die Symptome verstärken sich im Verlauf der Krankheit.

 

Zugelassenes Medikament könnte Jahre der Forschung spare

Dr. Oliver Bandmann, Professor für Bewegungsstörungen der Neurologie an der Universität von Sheffield, erklärt die weiteren Auswirkungen für seine Forschung

„Während wir bei Parkinson-Patienten, die LRRK2 Mutation gesucht haben, sind mitochondriale Defekte auch in anderen vererbten und sporadischen Formen der Parkinson-Krankheit zu finden. Bei diesen wissen wir nicht, woher die Ursache kommt. Unsere Hoffnung ist es daher, dass UDCA von Vorteil sein könnte, um andere Arten der Parkinson-Krankheit behandeln zu können und, dass es auch weitere Vorteile für andere neurodegenerativen Erkrankungen zeigt.

In Fruchtfliegen zeigt sich die Wirkungen der LRRK2 Genmutation auf Mitochondrien durch den Verlust der Sehfunktion. Die Forscher fütterten die Fliegen, welche die LRRK2 Mutation in sich trugen mit UDCA. Es wurde festgestellt, dass das Medikament es schaffte, dass die Forscher von den Fliegen eine visuelle Antwort erhielten.

Dr. Chris Elliott, von der University of York, erklärt, dass die UDCA-Behandlung eine deutliche Wirkung auf die neuronale Signalisierung zeigte: „Die Fliegen mit UDCA zu füttern verlangsamte die Geschwindigkeit der Erkrankung. So kann ein mitochondriales Mittel eine vielversprechende neue Strategie für die krankheitsmodifizierende Therapie bei LRRK2 bezogenem Parkinson sein.

Dies könnte die Forschung deutlich erleichtern und auch weitere Forschungen im Bereich der Parkinson-Krankheit Gelder und viel Zeit sparen. Jetzt sollen auch Studien mit menschlichen Patienten durchgeführt werden, welche die Wirksamkeit belegen sollen.

 

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html#respond Thu, 13 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall-html.html Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht. Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht.

Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000 Menschen einen Herzinfarkt und rund 795.000 einen Schlaganfall. Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn die Herzkranzgefäße, welche das Herz mit Blut versorgen blockiert sind und,dem Herzen Sauerstoff kosten. Bei einem Schlaganfall ist der Blutfluss zum Gehirn blockiert.

Die Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt sind  hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Adipositas und Rauchen. Der neuesten Studie von Dr. Benham Sabayan und Kollegen des Leiden University Medical Center in den Niederlanden offenbart, dass kognitive Funktionen das Risiko einer Person beeinflussen kann.

Wie Dr. Sabayan ausführt, stehen das Herz und die Gehirnfunktion wohl enger in Zusammenhang als es bisher den Anschein hatte. Die Ergebnisse lassen sich seinen Worten zufolge allerdings nicht unmittelbar in der klinischen Praxis umsetzen, jedoch sollte die Beurteilung der kognitiven Funktion ein Teil der Bewertung des zukünftigen kardiovaskulären Risikos sein.

Die Forscher analysierten die Daten von 3926 Personen mit einem durchschnittlichen Alter von 75 Jahren, die noch keinen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz hatten. Die Teilnehmer wiesen aber in ihrer Geschichte Herzerkrankungen auf oder zeigten drei Risikofaktoren für Diabetes, Tabakkonsum oder Bluthochdruck.

Im Rahmen der Studie nahmen die Teilnehmer an vier Tests teil, die ihre Exekutivfunktionen bewerteten. Die Probanden wurden dann in eine von drei Gruppen eingeordnet, in Abhängigkeit davon ob ihre Scores über einen Zeitraum von drei Jahren niedrig, mittel oder hoch waren. Sie wurden bezüglich Herzinfarkt und Schlaganfall überwacht.

Es kam während der Follow-Up-Studie zu 375 Herzinfarkten und 155 Schlaganfällen, was 31 Herzinfarkten und 12 Schlaganfällen pro 1000 Personenjahren entspricht. Die Forscher ermittelten, dass Personen mit niedrigen Exekutivfunktionen einem 85 Prozent höheren Risiko ausgesetzt sind, einen Herzinfarkt zu erleiden und beim Schlaganfall soll sich die Risikoquote auf 51 Prozent belaufen.

Von den 1309 Personen mit geringen Exekutivfunktionen hatten 176 in den drei Jahren der Follow-Up-Phase der Studie einen Herzinfarkt erlitten, während von den 1308 Personen mit hoher Punktzahl nur 93 einen Herzinfarkt aufwiesen. Dies entspricht einer Rate von 44 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Menschen mit niedrigem Exekutivfunktion und 22 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Personen mit hohen Führungsaufgabe. Einen Schlaganfall erlitten 69 Personen mit niedriger Exekutivfunktion, während es bei Menschen mit hoher Führungsaufgabe nur 48 waren.

Laut Dr. Sabayan basierend auf den Ergebnissen seien Performance-Tests auf Denken und dem Gedächtnis ein Maß für die Gesundheit des Gehirns. Niedrigere Werte der Denktests zeigen hingegen eine schlechte Funktionsweise des Gehirns. Bei Menschen mit höheren Führungsaufgaben bestehe hingegen eine höhere Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden. Niedrige Testergebnisse deuten auf ein höheres Risiko für Herzinfarkte hin.

Die Forscher verweisen trotz ihrer statistisch signifikanten Ergebnisse darauf, dass die relativen Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit niedrigen Führungsaufgaben klein seien.

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