Sucht – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Wed, 17 May 2017 15:57:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Sucht – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Abendlicher Kaffee bringt innere Uhr aus dem Takt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt.html#respond Wed, 30 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/355-abendlicher-kaffee-bringt-innere-uhr-aus-dem-takt-html.html Ein Forscherteam des Medical Research Laboratory of Molecular Biology in Großbritannien und der University of Colorado haben entdeckt wie sich Koffeinkonsum auf die innere Uhr auswirken kann. Die innere Uhr würde durch einen abendlichen Kaffee aus dem Takt geraten. Der zirkadiane Rhythmus oder innere Uhr arbeitet in der Zelle des Körpers, beeinflussen Gene zu verschiedenen

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Ein Forscherteam des Medical Research Laboratory of Molecular Biology in Großbritannien und der University of Colorado haben entdeckt wie sich Koffeinkonsum auf die innere Uhr auswirken kann. Die innere Uhr würde durch einen abendlichen Kaffee aus dem Takt geraten.

Der zirkadiane Rhythmus oder innere Uhr arbeitet in der Zelle des Körpers, beeinflussen Gene zu verschiedenen Zeiten damit wir Menschen uns dem externen Kreislauf von Tag und Nacht anpassen können. Das schläfrig machende Hormon Melatonin basiert auf einen bestimmten Auslöser und wird zum Beispiel durch das Dimmen von Licht freigesetzt.

Die Störung des Rhythmus, durch Schichtarbeit, Jetlag oder Schlafstörungen, kann zu einer Reihe von Schlafzuständen führen, mit Folgewirkungen wie Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Alzheimer-Krankheit und bestimmten psychiatrischen Erkrankungen.

Der Genuss eines doppelten Espresso drei Stunden vor dem Schlafengehen kann die innere Uhr zurückdrehen und einen Anstieg des Hormons Melatonin verzögern. Nach Angaben des CDC erhalten 25 Prozent der US-Bevölkerung keinen ausreichenden Schlaf und knapp 10 Prozent würden an chronischer Schlaflosigkeit leiden.

Die Teilnehmer der Studie wurden einem hellen oder trüben Licht ausgesetzt. Helles Licht wie Koffein ist ein bekannter Reiz welcher die zirkadiane Phase verlängern kann.

Drei Stunden vor dem Schlafengehen erhielten die Teilnehmer den Gegenwert eines doppelten Espreesso oder ein Placebo. Später wurde ihr Speichel untersucht zur Festellung wie viel Melatonin produziert worden war. Bei denen die Koffein erhalten hatten, kletterte der Melatonin-Spiegel rund 40 Minuten später im Vergleich zu den Teilnehmern, die ein Placebo bekamen.

Zur Bestätigung der Ergebnisse versetzte das britische Forscherteam menschliche Zellen mit Koffein in einem Labor und stellten die gleiche Verzögerung in der circadianen Uhr fest. Wie die Ergebnisse zeigen, wirkt sich das Koffein direkt auf die Adenosin-Rezeptoren aus, die in allen Körperzellen vorkommen. Das Niveau des wichtigen intrazellularen Botenstoffs zyklischem Adenosinmonophosphat (cAMP) erhöht sich dabei.

Die cAMP-Moleküle spielen eine zentrale Rolle im Innenleben der inneren Uhr des Körpers, weshalb biochemische Wirkungen von Koffein mit einer Verzögerung des zirkadianen Rhythmus in Verbindung stehen. Nach den Worten des leitenden Forschers Dr. John O’Neill des Medical Research Council (MRC) Laboratory of Molecular Biology, helfen die Erkenntnisse zu verstehen wie die 24-Stunden-Uhr des Körpers beeinflusst werden kann. Das Wissen wie sich Koffein auf die innere Uhr auswirkt, könnte bei der Behandlung von Jetlag auf internationalen Reisen helfen.

 

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Kostengünstige Alternative zur gegenwärtig üblichen Behandlung von Staphylokokken-Infektionen des Blutes. https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/353-kostenguenstige-alternative-zur-gegenwaertig-ueblichen-behandlung-von-staphylokokken-infektionen-des-blutes.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/353-kostenguenstige-alternative-zur-gegenwaertig-ueblichen-behandlung-von-staphylokokken-infektionen-des-blutes.html#respond Wed, 30 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/353-kostenguenstige-alternative-zur-gegenwaertig-ueblichen-behandlung-von-staphylokokken-infektionen-des-blutes-html.html Auf der 55. Interdisziplinären Konferenz Antimikrobieller Heilmittel und Chemotherapie (IAAC/ICC) in San Diego, Kalifornien, präsentierte man kürzlich folgende Ergebnisse: Patienten, bei denen das auf Methicillin ansprechende Bakterium Staphylococcus aureus (MSSA) behandelt wurden, reagierten gleich gut auf Nafcillin und Cefazolin. Cefacolin verursachte weitaus weniger Nebenwirkungen. Dieses Resultat, kombiniert mit der Kostenersparnis bei der Verwendung von Cefazolin,

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Auf der 55. Interdisziplinären Konferenz Antimikrobieller Heilmittel und Chemotherapie (IAAC/ICC) in San Diego, Kalifornien, präsentierte man kürzlich folgende Ergebnisse:

Patienten, bei denen das auf Methicillin ansprechende Bakterium Staphylococcus aureus (MSSA) behandelt wurden, reagierten gleich gut auf Nafcillin und Cefazolin. Cefacolin verursachte weitaus weniger Nebenwirkungen.

Dieses Resultat, kombiniert mit der Kostenersparnis bei der Verwendung von Cefazolin, qualifiziert das Medikament als erste Wahl für die meisten Infektionen mit MSSA im Blut, berichtet Maggie Monogue, Beauftragte für Klinische Pharmazie am Hartford Zentralkrankenhaus für Infektionsforschung und Entwicklung.

Im Laborversuch reagierten schwere MSSA Infektionen, die sogar Herz oder Knochen beeinträchtigen können, auf die Behandlung mit Cefazolin schlechter, weil bestimmte Enzyme die Wirkung beeinträchtigen. Diese Enzyme verändern und zerstören die Struktur des Antibiotikums und machen das Medikament im Einsatz gegen MSSA-Infektionen unbrauchbar. Im Gegensatz zu vorangegangenen Untersuchungen beweist eine neue Studie nun, das Cefazolin mindestens ebenso wirkungsvoll wie andere Substanzen verwendet werden kann.

Im Rahmen dieser Studie wurden 142 Patienten mit MSSA Blutinfektionen untersucht. 71 Patienten erhielten jeweils Nafcillin und Cefazolin. Nafcillin schlug bei etwa 14%, also 10 der Patienten fehl, Cefazolin nur bei 8,7%, also sechs Patienten.

Monogue berichtet: “In beiden Gruppen war die bakterielle Belastung etwa gleich hoch. Das legt nahe, dass die dem Antibiotikum entgegenwirkenden Enzyme im klinischen Versuch keine so große Rolle spielen wie die Labortests erwarten ließen.“

Zusätzlich traten bei Nafcillin wesentlich mehr Nebenwirkungen auf – 19,7% im Vergleich zu 7% bei der Cefazolin-Gruppe. Dabei wurden überwiegend Nierenschädigungen beobachtet.

Die Resultate sind vor allem für das Gesundheitswesen bedeutsam: Nafcillin ist etwa zehnmal teurer als Cefazolin und treibt die Behandlungskosten bei Infektionen in die Höhe. Billigere Alternativen werden dringend gesucht. Da zudem Cefazolin von den Patienten besser vertragen wird und in geringerer Dosis wirkt, profitieren sowohl die Krankenhäuser als auch die Kranken von seiner bevorzugten Verwendung.

 

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Kein Zusammenhang zwischen Epilepsie bei Kindern und späteren psychischen Erkrankungen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/350-kein-zusammenhang-zwischen-epilepsie-bei-kindern-und-spaeteren-psychischen-erkrankungen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/350-kein-zusammenhang-zwischen-epilepsie-bei-kindern-und-spaeteren-psychischen-erkrankungen.html#respond Tue, 29 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/350-kein-zusammenhang-zwischen-epilepsie-bei-kindern-und-spaeteren-psychischen-erkrankungen-html.html Jahrzehntelang studierten Experten die möglichen Zusammenhänge zwischen kindlicher Epilepsie und verschiedenen Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen. Einige verfolgten die Hypothese, dass ein breites Spektrum von Funktionsstörungen im Gehirn mit der frühen Epilepsie in Korrelation gebracht werden könnte. Eine neue Studie an jungen Erwachsenen förderte jedoch keine greifbare oder anhaltende Verbindung zwischen kindlicher Epilepsie und psychiatrischen Befunden

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Jahrzehntelang studierten Experten die möglichen Zusammenhänge zwischen kindlicher Epilepsie und verschiedenen Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen. Einige verfolgten die Hypothese, dass ein breites Spektrum von Funktionsstörungen im Gehirn mit der frühen Epilepsie in Korrelation gebracht werden könnte.

Eine neue Studie an jungen Erwachsenen förderte jedoch keine greifbare oder anhaltende Verbindung zwischen kindlicher Epilepsie und psychiatrischen Befunden oder Selbstmordtendenzen zu Tage. An der Studie beteiligt waren 257 junge Erwachsene mit kindlichen epileptischen Anfallsleiden. Man hatte ihren Lebenslauf nach dem Einsetzen der Epilepsie etwa 15 Jahre zuvor. Auch 134 Verwandte waren in die Beobachtung mit einbezogen worden.

“Nach unserem Wissen ist dies die erste Studie dieser Art über kindliche epileptische Anfallsleiden, bei der die Lebenszeit und die aktuellen psychiatrischen Befunde auch über die Kindheit hinaus untersucht und ermittelt wurden“, berichtet Dr. Anne Berg, leitende Autorin der vorliegenden Studie.

Untersucht hatte man neurotypische Epilepsie-Fälle – explizit keine Fälle, in denen etwa Gehirnverletzungen die Anfälle ausgelöst hatten. Zwei Kontrollgruppen waren mit einbezogen worden. Die Untersuchung wurde auf Basis von Diagnosen und Fragebögen durchgeführt. Dabei widmete man sich der Gesundheitsentwicklung über die 15 Beobachtungsjahre und die aktuelle Ermittlung mentaler Störungen.

Eine erhöhte Neigung zu Angstneurosen oder Selbstmordtendenzen bei der untersuchten Erwachsenengruppe mit kindlicher Epilepsie ließ sich in keinem Fall nachweisen.

 

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Teenager mit Bulimie reagieren besser auf die Behandlung, wenn die Eltern mit einbezogen werden https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/348-teenager-mit-bulimie-reagieren-besser-auf-die-behandlung-wenn-die-eltern-mit-einbezogen-werden.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/348-teenager-mit-bulimie-reagieren-besser-auf-die-behandlung-wenn-die-eltern-mit-einbezogen-werden.html#respond Mon, 28 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/348-teenager-mit-bulimie-reagieren-besser-auf-die-behandlung-wenn-die-eltern-mit-einbezogen-werden-html.html Werden Eltern in die Behandlung von Heranwachsenden mit Bulimia nervosa mit einbezogen, ist das Ergebnis viel effektiver als wenn der Patient allen in Therapie geht. Dies belegt eine Studie, geführt von Daniel Le Grange, Professor am Benioff Institut für Kinder-Gesundheit an der Fakultät für Psychiatrie und Pädiatrie der Universität von Kalifornien, San Francisco (UCSF). Unterstützt

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Werden Eltern in die Behandlung von Heranwachsenden mit Bulimia nervosa mit einbezogen, ist das Ergebnis viel effektiver als wenn der Patient allen in Therapie geht. Dies belegt eine Studie, geführt von Daniel Le Grange, Professor am Benioff Institut für Kinder-Gesundheit an der Fakultät für Psychiatrie und Pädiatrie der Universität von Kalifornien, San Francisco (UCSF). Unterstützt wurde er von James Lock, Professor für Psychiatrie an der Stanfort Universität, Fakultät für Medizin. Die vorliegende Studie ist die dritte und mittlerweile umfangreichste klinische, randomisierte Untersuchung für Heranwachsende mit Bulimia nervosa.

Die Ergebnisse stehen den bisher üblichen Behandlungsmethoden von Bulimie bei Teenagern entgegen: Bislang wurden die Eltern stets aus der Behandlung ausgeschlossen.

„Die Eltern müssen aktiv an der Behandlung der Kinder mit Essstörungen beteiligt werden.” sagt La Grange. “Die Studie zeigt eindringlich, dass das elterliche Engagement notwendig ist für eine erfolgreiche Therapie. Bislang wurden Ärzte und Psychiater völlig anders instruiert. Dabei schob man Eltern die Verantwortung für die Erkrankung zu und schloss sie aus der Behandlung aus.“

Bulimie ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Episoden unkontrollierten Über-Essens, oft als „Fressattacken“ bezeichnet. Diese Fress-Anfälle werden von kompensatorischem Verhalten gefolgt, die Gewichtszunahme verhindern sollen. Dazu gehören selbst-provoziertes Erbrechen, der Missbrauch von Abführmitteln oder Entwässerungsmitteln, Fasten oder exzessives Sporttreiben bis zur Erschöpfung.

Ein bis drei Prozent aller Teenager etwa entwickelt während des Heranwachsens diese Art von Essstörung. Weil die Bulimie ihrer Natur nach im Geheimen „betrieben“ wird und die Mehrheit der Betroffenen ein normales Gewicht hält, leben viele Jugendliche jahrelang mit der Störung, bevor die Eltern auch nur Anzeichen entdecken.

In der Studie wurden zwei Behandlungsmethoden verglichen. Eine Kognitive Verhaltenstherapie und eine familienbasierte Therapie.

Bei der ersten Variante konzentriert sich alles auf den Patienten und auf ein Training, das dem Patienten zu einem besseren Selbstverständnis verhilft und die irrationalen Gedanken unter Kontrolle zu bringen, die zu den Fressanfällen und deren Gegen-Reaktionen führen. Indem sie mit diesen irrationalen Vorstellungen konfrontiert werden, können sie ihr Verhalten ändern und eine Heilung kommt in Gang.

Die familienbasierte Therapie dagegen arbeitet mit den Eltern, um ihnen die Bedeutung der Essstörung klarzumachen. Sie müssen lernen, ihre Kinder bestmöglich Tag für Tag zu unterstützen, gesunde, zuträgliche Lebensgewohnheiten anzunehmen.

Die Studie wurde an der Universität von Chicago durchgeführt (wo Le Gange zuvor einen Lehrstuhl innehatte) und an der Stanford Universität. Die Forscher untersuchten 130 Heranwachsende im Alter zwischen 12 und 18 Jahren mit Bulimia nervosa und führen entweder die eine oder die andere beschriebene Therapie durch. Jede Behandlung umfasste 18 Sitzungen mit Patienten zu Hause über sechs Monate hinweg, nach sechs und 12 Monaten überprüfte man jeweils die Ergebnisse.

Die Teilnehmer an der familienbasierten Therapie waren sehr viel erfolgreicher beim Einstellen der Fress- und „Abführ“-Exzesse als die Patienten in der Gruppe mit der individuellen Behandlung. Am Ende des ersten Behandlungsabschnittes waren 39% der familienbasiert therapierten Patienten praktisch geheilt und ernährten sich normal. Demgegenüber standen nur 20% aus der anderen Gruppe. Nach sechs Monaten waren 44% der Probanden aus der Familien-Therapie geheilt, aber nur 25% der einzeltherapierten Jugendlichen. Auch nach 12 Monaten änderte sich nichts an diesem Ergebnis: Noch immer waren die Ergebnisse bei der familienorientiert therapierten Gruppe besser. Sie lagen bei 49% gegenüber 32%.

Das favorisiert die Behandlung unter Einbeziehung der Eltern eindeutig. Sie ist schneller, effektiver und nachhaltiger. Wo sie nicht durchführbar ist, muss auf die konservative Methode zurückgegriffen werden, doch die Nachteile müssen den Therapeuten klar sein, so Le Grange.

Bei der Behandlung von Jugendlichen mit Bulimia nervosa ist es essentiell wichtig, ihre Fress- und Abmagerungs-Anfälle rasch zu unterbinden, den sie können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit haben und in extremen Fällen sogar tödlich enden. „Jedes Mal, wenn sich ein kranker Jugendlicher übergibt, läuft er Gefahr, eine Ruptur der Speiseröhre zu erleiden, verliert Elektrolyte und riskiert Herzrhythmusstörungen, die zum Tode führen können.” berichtet Le Grange. “Je schneller wir einschreiten, desto bessere Chancen hat der Patient, gesund zu bleiben.“

 

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Chronische Erkrankungen können das Demenz-Risiko erhöhen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/347-chronische-erkrankungen-koennen-das-demenz-risiko-erhoehen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/347-chronische-erkrankungen-koennen-das-demenz-risiko-erhoehen.html#respond Mon, 28 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/347-chronische-erkrankungen-koennen-das-demenz-risiko-erhoehen-html.html In einer Studie mit Senioren mit multiplen chronischen Erkrankungen ließ sich ein Zusammenhang zwischen diesen chronischen Beschwerden und leichter kognitiver Einschränkung oder Demenz erkennen. Das beteiligte Wissenschaftlerteam untersuchte 2176 kognitiv normal leistungsfähige Testteilnehmer, die im Durchschnitt 78,5 Jahre alt waren und verfolgte ihre Entwicklung etwa vier Jahre lang. Die Testpersonen, die an mehr als einer

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In einer Studie mit Senioren mit multiplen chronischen Erkrankungen ließ sich ein Zusammenhang zwischen diesen chronischen Beschwerden und leichter kognitiver Einschränkung oder Demenz erkennen.

Das beteiligte Wissenschaftlerteam untersuchte 2176 kognitiv normal leistungsfähige Testteilnehmer, die im Durchschnitt 78,5 Jahre alt waren und verfolgte ihre Entwicklung etwa vier Jahre lang. Die Testpersonen, die an mehr als einer chronischen Erkrankung litten, hatten eine um 38% höhere Chance, an Demenz zu erkranken. Wer vier oder mehr chronische Einschränkungen aufzuweisen hatte, dessen Demenz-Risiko stieg sogar um 61%. Beide Gruppen wurden verglichen mit vollkommen gesunden oder kaum beeinträchtigen Testpersonen. Das Demenz-Risiko lag bei Männern höher als bei Frauen.

Diese Daten legen nahe, dass der Kampf gegen chronische Krankheiten auf lange Sicht auch zur Erhaltung der mentalen Fitness und Gesundheit beiträgt.

“Wir waren nicht in der Lage, die Mechanismen zu untersuchen, durch die chronische Mehrfacherkrankungen zu kognitiven Abbauvorgängen beitragen – dennoch decken sich die Studienergebnisse mit der Hypothese, dass multiple Krankheitsursachen zu einem Abbau der kognitiven Fähigkeiten im fortgeschrittenen Alter beitragen. Das unterstreicht einmal mehr die Bedeutung wirksamer Prävention“. sagt Dr. Rosebud Roberts dazu, leitender Autor der Studie für das Journal der Amerikanischen Geriatrie-Gesellschaft und ergänzt: „Werden chronische Krankheiten diagnostiziert, sollten sie auch möglichst effektvoll behandelt werden.“

 

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Probiotische Formel kann Schlüssel zur Kuhmilchallergie sein https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/346-probiotische-formel-kann-schluessel-zur-kuhmilchallergie-sein.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/346-probiotische-formel-kann-schluessel-zur-kuhmilchallergie-sein.html#respond Mon, 28 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/346-probiotische-formel-kann-schluessel-zur-kuhmilchallergie-sein-html.html In den entwickelten Ländern wachsen die Nahrungsmittelallergien und weltweit leiden drei Prozent aller Kinder an der Kuhmilchallergie. Einer neuen Forschung zufolge sind strukturelle Unterschiede in den Darmbakterien verantwortlich dafür, dass manche Kinder keine Toleranz erwerben. Bei einigen Babys wurde von einem Team bestehend aus Forschern von drei Universitäten aus den USA und Italien festgestellt, dass

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In den entwickelten Ländern wachsen die Nahrungsmittelallergien und weltweit leiden drei Prozent aller Kinder an der Kuhmilchallergie. Einer neuen Forschung zufolge sind strukturelle Unterschiede in den Darmbakterien verantwortlich dafür, dass manche Kinder keine Toleranz erwerben.

Bei einigen Babys wurde von einem Team bestehend aus Forschern von drei Universitäten aus den USA und Italien festgestellt, dass sie eine Toleranz gegenüber Kuhmilch entwickelt hatten.

Nach Angaben des CDC sind Allergien die sechste Hauptursache für chronische Erkrankungen in den USA. Die jährlichen Kosten für die über 50 Milllionen betroffenen US-Bürger belaufen sich für das Gesundheitssystem auf mehr als 18 Milliarden US-Dollar. Eine CDC-Studie aus dem Jahr 2013 ermittelte, dass Nahrungsmittelallergien bei Kindern von 1997 bis 2007 um 18 Prozent zulegten. Zwischen 1997 und 2011 kletterte der Wert um 50 Prozent.

Das National Institute of Allergy and Infectious Diseases berichtet, dass eine Kuhmilch-Allergie vor allem bei Kleinkindern und Säuglingen innerhalb von Tagen bis Monaten nach der Geburt auftritt. Bei den Symptomen handelt es sich um Nesselsucht, Ekzeme, Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, Koliken, Schlaflosigkeit und schlechtes Wachstum.

In einer früheren Forschungsarbeit untersuchte Roberto Berni Canani und seine Kollegen von der Universität von Neapel die Reaktion von Kindern mit Kuhmilch-Allergie auf probiotischen und nichtbiotischen Formeln. Die erste Gruppe wurde mit der probiotischen Bakterienspezies Lactobacillus rhamnosus GG (LGG) behandelt, während die Vergleichsgruppe einer Behandlung mit einer nichtbiotischen Formel unterzogen wurde.

Diejenigen, welche die probiotischen Formel nahmen entwickelten ein höheres Maß an Toleranz, was darauf hindeutet, dass diese Formel hilfreich bei der Überwindung der Kuhmilchallergie ist.

Das Team von Cathryn Nagler, PhD, Bunning Nahrungsmittelallergie-Professor an der University of Chicago führte eine Studie durch in deren Rahmen die Beziehung zwischen einer probiotischen Behandlung und Darmbakterienzusammensetzung untersucht wurde. Es wurde festgestellt, dass Unterschiede in der Bakterienstruktur sich auf die Entwicklung von Allergien auswirken. Bei Kindern welche die probiotische Formel erhielten wurde eine Toleranz gegenüber Kuhmilch festgestellt.

Diejenigen, bei denen eine Toleranz festgestellt wurde, entdeckte man eine höhere Konzentrationen bestimmter Stämme von Bakterien, insbesondere die kurzkettige Fettsäuren, wie Butyrat. Diese Bakterien helfen, die inneren Bedingungen (Homöostase) im Darm zu kontrollieren.

Nach den Ergebnissen sind bestimmte Bakterien für die Entwicklung einer Toleranz gegenüber Kuhmilch bei Kindern verantwortlich. Das nächste Ziel der Forscher ist die Entwicklung klinischer Behandlungen basierend auf den bisherigen Erkenntnissen.

 

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Gen kann Auswirkungen auf die psychische Gesundheit im Leben verstärken https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/344-gen-kann-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-im-leben-verstaerken.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/344-gen-kann-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-im-leben-verstaerken.html#respond Fri, 25 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/344-gen-kann-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-im-leben-verstaerken-html.html Eine neue Studie legt nahe, dass eine bestimmte Genvariante Menschen für Depression nach schlechten Lebensereignissen, wie Kindesmissbrauch anfällig machen kann. Das gleiche Gen kann aber auch das Glücksgefühl verbessern, wenn schlechte Ereignisse im Leben fehlen Diese Feststellung, fordert einen traditionellen Blick über den Zusammenhang zwischen Genetik und Depressionen, sagen Dr. Chad Bousman und seine Kollegen

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Eine neue Studie legt nahe, dass eine bestimmte Genvariante Menschen für Depression nach schlechten Lebensereignissen, wie Kindesmissbrauch anfällig machen kann. Das gleiche Gen kann aber auch das Glücksgefühl verbessern, wenn schlechte Ereignisse im Leben fehlen

Diese Feststellung, fordert einen traditionellen Blick über den Zusammenhang zwischen Genetik und Depressionen, sagen Dr. Chad Bousman und seine Kollegen von der University of Melbourne in Australien, die ihre Arbeit im British Journal of Psychiatry als Bericht veröffentlichten.

Die traditionelle Sichtweise besagt: Wenn Sie eine Version eines Gens im Körper haben, das mit einem erhöhtem Risiko von Depressionen verbunden wird, dann macht es Sie anfälliger für Depressionen.

Aber die neue Studie legt nahe, dass es weniger ein Fall von Schwachstellen und mehr ein Fall von Plastizität ist, was die negativen Seiten vertieft und gleichzeitig die positiven Seiten erhöhen kann, wie Dr. Bousman, erklärt

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass manche Menschen eine genetische Veranlagung haben, die sie anfälliger für negativen Stimmungen macht, aber wenn diese Menschen sich in einer unterstützenden Umgebung oder guten Stimmung aufhalten, kann sich diese positive Eigenschaft auf sie übertragen.“ Das Team von Psychiatern und Allgemeinmediziner sagt, dass die Ergebnisse tiefgreifende Auswirkungen auf die Behandlung von Depressionen haben.

„Sie können Ihren Genotyp oder Ihre Kindheit nicht ändern, aber Sie können Schritte zum Ändern der aktuellen Situation vornehmen“, sagt Dr. Bousman. „Es bedeutet auch, dass es nicht so einfach ist zu sagen, nur weil einen Person ein Risiko-Gen in sich trägt sie automatisch dem persönlichen Untergang geweiht ist. Diese Forschung zeigt, dass das nicht der Fall ist.“

Die Forscher waren daran interessiert herauszufinden, warum manche Erwachsene, die in ihrer Vergangenheit körperlichen oder sexuellen Missbrauch erlebt haben, dazu neigen Langzeit-Depressionen zu entwickeln.

Die Studie ist die erste, die untersuchte, wie bestimmte Gene die Empfindsamkeiten von Menschen in Zusammenhang mit deren Umfeld beeinflussen können. Dazu beobachteten sie eine Teilnehmergruppe über einen gewissen Zeitraum. Das untersuchte Gen heißt SERT. Es kodiert ein Protein, das für das Hormon der Serotonintransporter zuständig ist. Dies wiederum reguliert die Stimmung. Jeder Mensch hat eine der drei Versionen von SERT in sich: Lang-lang (l / l), kurz-lang (s / l) oder kurz-kurz (s / n).

Für die Studie analysierten die Forscher die DNA von 333 Australier mittleren Alter, mit nord- und westeuropäischer Abstammung. Sie beurteilten die Symptome der Depressionen über 5 Jahre. Hierfür wurde ein psychischer Gesundheits-Fragebogen genannt PHQ-9 (das Primary Care Bewertung von Geistesstörungen Patient Health Questionnaire) verwendet.

Die Ergebnisse zeigten, dass der 23% der Teilnehmer mit der s / s-Version von SERT bestückt waren, diejenigen waren, die eine Geschichte von Missbrauch in der Kindheit hatten. Sie neigten am Häufigsten zu schweren depressiven Symptomen.

 

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Der Einsatz von Medikamenten mit Biophosphonaten möglicherweise Auslöser für Hüft-Frakturen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/351-der-einsatz-von-medikamenten-mit-biophosphonaten-moeglicherweise-ausloeser-fuer-hueft-frakturen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/351-der-einsatz-von-medikamenten-mit-biophosphonaten-moeglicherweise-ausloeser-fuer-hueft-frakturen.html#respond Thu, 24 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/351-der-einsatz-von-medikamenten-mit-biophosphonaten-moeglicherweise-ausloeser-fuer-hueft-frakturen-html.html Biophosponate sind eine Gruppe von Medikamenten, die Knochenbrüche bei Frauen mit Osteoporose verhindern helfen sollen. Nun geraten die Präparate in den Verdacht, das Risiko atypischer Frakturen im Hüftbereich noch zu verstärken. In der Doktorarbeit von Javier Gorricho-Mendívil, einem Studenten der Pharmazie, vorgestellt an der Universität von Navarra, Spanen, wurde diese Beobachtung dokumentiert. Der Autor regt

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Biophosponate sind eine Gruppe von Medikamenten, die Knochenbrüche bei Frauen mit Osteoporose verhindern helfen sollen. Nun geraten die Präparate in den Verdacht, das Risiko atypischer Frakturen im Hüftbereich noch zu verstärken. In der Doktorarbeit von Javier Gorricho-Mendívil, einem Studenten der Pharmazie, vorgestellt an der Universität von Navarra, Spanen, wurde diese Beobachtung dokumentiert.

Der Autor regt dazu an, andere präventive Maßnahmen gegen Osteoporose-Folgen zu fördern. Dazu gehören ein Anti-Sturztraining und ein aktiver Lebensstil, um die Knochendichte und die allgemeine Gesundheit auf Stand zu halten. Der Titel seiner Arbeit: „Effektivität oraler Biphosphonat-Einnahme zur Prävention von Hüftfrakturen bei Frauen über 65 in der klinischen Praxis“.

„Hüft-Frakturen sind die häufigsten Gründe für eine Einlieferung ins Krankenhaus“, berichtet Javier Gorricho. „Diese Frakturen führen zu einer hohen Mortalitätsrate und ihre Folgen verringern nicht nur die Lebensqualität, sie belasten auch das Gesundheitssystem mit enormen Kosten“.

In der Europäischen Union wurden 2010 geschätzte 620.000 Hüftfrakturen behandelt, die Kosten aus osteoporose-bedingten Knochenbrüchen belaufen sich auf über 37 Milliarden Euro. Die meisten Frakturen bei Menschen über 65 treffen Frauen. Im Einklang mit einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft ergeben sich daraus zahlreiche Probleme. Die typische Patienten ist über 80, bei den über 85jährigen tritt eine Hüftfraktur bei etwa 20% ein. Um diese komplizierte Art von Knochenbrüchen bei Frauen mit Osteoporose zu verhindern, setzt man im Allgemeinen orale Gaben von Biphosphonaten ein, in Form von Präparate wie Alendronat, Risedronat und Ibandronat.

Diese Medikamente haben immer wieder bewiesen, dass sie die Knochenmineral-Dichte verbessern und das Risiko vertebraler Frakturen reduzieren helfen. Doch als man klinische Tests mit einer Kontrollgruppe ausführte, die ein Placebo einnahm, ergab sich ein anderes Bild: Das Risiko eines Hüftbruches verringerte sich unter Einfluss des Medikaments nicht wie erwartet. In vergangenen Jahren gaben Arzneimittelbehörden unter anderem in Europa, Amerika und Spanien, mehrere Warnungen heraus.

Es bestünde eine Korrelation zwischen der Anwendung dieser Präparate und diversen Problemen bei der Knochenregeneration. Osteonekrose im Kieferknochen und atypische Hüftfrakturen häuften sich. In der neuesten Warnmeldung wurden Ärzte gebeten, nach fünf Jahren der Einnahme von Biophosphonaten eine Kontrolle durchzuführen, ob die Medikation weiter bestehen sollte oder nicht.

 

Studien an Patienten mit atypischen Hüftfrakturen wurden in Nordamerika und Skandinavien durchgeführt, doch bislang gab es noch keine Daten aus Südeuropa.

Diese Lücke füllte der Doktorand nun. ER nutzte unter anderem die Datenbanken für pharmako-epidemologische Forschung in Primärer Gesundheitsvorsorge (BIFAP) mit über 4,8 Millionen klinischen Einträgen der Nationalen Gesundheitsfürsorge in Spanien. Diese Datensammlung wird von über 18000 Ärzten bedient, was bedeutet, dass jährlich Beobachtungen zu 25 Millionen Patienten eingetragen werden.

Diese Form der Langzeit-Aufzeichnung startete im Jahr 2001. Sie umfasst Informationen aus der ärztlichen Praxis, die anonym eingegeben wird, so dass Forscher die Patienten nicht individuell identifizieren können und ist damit streng vertraulich. Die Spanische Agentur für Medikamente und Gesundheitspflege-Produkte (AEMPS) soll mit dieser Datenbank die Möglichkeit bekommen, Studien wie die vorliegende durchzuführen. Sie wird von den autonomen Gemeinden (Regionen) unterstützt und ist den wichtigsten wissenschaftlichen Institutionen im Lande zugänglich.

Gorrichos Studie, die vom Spanischen Gesundheitsministerium im Jahr 2009 befürwortet wurde, untersuchte Frauen über 65 im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2005 und dem 31. Dezember 2008. Javier Garricho identifizierte 2009 Frauen mit typischen Hüftfrakturen und 44 mit atypischen Brüchen. Das Durchschnittsalter betrug 82 Jahre.

Eine der Schlussfolgerungen der Doktorarbeit: Garricho betont, dass die Anwendung von oralen Biphosphonaten nicht mit einer Reduktion von Hüftfrakturen bei Frauen über 65 in Zusammenhang gebracht werden konnte. Vielmehr schien ein Zusammenhang zu bestehen zwischen der Einnahme und atypischen Hüftfrakturen – subtrochantischen (körpernah am Oberschenkelhalsknochen) oder diaphysalen Frakturen. Dieses Risiko stieg, je länger die Biphosponate verabreicht wurden.

Diese Entdeckung ist neuartig und stellt erstmals einen Zusammenhang zwischen atypischen Oberschenkelhalsfrakturen und der Einnahme von Biophosphonaten her.

Das Durchschnittsalter bei den Hüft/Oberschenkelhalsfrakturen (82) und das Fehlen eines Zusammenhanges zwischen der Medikamenteneinnahme und einem gesenkten Fraktur-Risiko zeigt an, dass weitere Forschungen in diesem Bereich notwendig sind. Bei Personen zwischen 75 und 80 Jahren sollte die Effektivität der Medikamente überprüft werden.

Ebenso wichtig ist es für die Prävention, andere Maßnahmen zu fördern. Dazu gehören etwa ein Anti-Sturztraining und die Ermutigung zu Bewegung und einem aktiven Lebensstil. Dies trägt zu mehr Knochendichte und –stabilität und damit letztlich zu einer Erhaltung der Lebensqualität bei.

 

 

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Empfehlung gegen die regelmäßige Überprüfung „setzt Männern ein höheres Risiko für Prostatakrebs“ aus https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/342-empfehlung-gegen-die-regelmaessige-ueberpruefung-setzt-maennern-ein-hoeheres-risiko-fuer-prostatakrebs-aus.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/342-empfehlung-gegen-die-regelmaessige-ueberpruefung-setzt-maennern-ein-hoeheres-risiko-fuer-prostatakrebs-aus.html#respond Thu, 24 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/342-empfehlung-gegen-die-regelmaessige-ueberpruefung-setzt-maennern-ein-hoeheres-risiko-fuer-prostatakrebs-aus-html.html Nach der Kontroverse über die Empfehlung der US Preventive Services Task Force im Jahr 2011 Prostata-spezifisches Antigen-Screening für Prostatakrebs zu verringern, zeigt eine neue Studie die Vor-und Nachteile. Im Oktober 2011 hat die US Preventive Services Task Force (USPSTF) entschieden, dass die Schäden gegenüber den Vorteilen des regelmäßigen Prostata-spezifischen Antigens (PSA) Screening überwiegen. Dies führte

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Nach der Kontroverse über die Empfehlung der US Preventive Services Task Force im Jahr 2011 Prostata-spezifisches Antigen-Screening für Prostatakrebs zu verringern, zeigt eine neue Studie die Vor-und Nachteile.

Im Oktober 2011 hat die US Preventive Services Task Force (USPSTF) entschieden, dass die Schäden gegenüber den Vorteilen des regelmäßigen Prostata-spezifischen Antigens (PSA) Screening überwiegen. Dies führte dazu, dass eine Empfehlung gegen regelmäßige Screenings gegen Prostatakrebs ausgesprochen wurde.

Eine Kombination von Strahlentherapie, Chirurgie und Komplikationen im Zusammenhang mit der Untersuchung haben zu große negative Auswirkungen auf die Lebensqualität der vielen Menschen, die so behandelt werden. Ein Team der Abteilung für Urologische Chirurgie des Vanderbilt University Medical Center in Nashville, TN, wollte wissen, welche Auswirkungen die neuen Leitlinien tatsächlich aufwiesen.

Krebserkrankungen, die in der National Cancer Datenbank zwischen Januar 2010 und Dezember 2012 diagnostiziert wurden, wurden hierbei untersucht, um monatliche Trends in neue Prostatakrebsdiagnosen vor und nach der USPSTF Richtlinien zu bewerten. Sie verglichen diese Trends mit denen von Darmkrebs.

Im Monat nachdem der USPSTF Entwurf ausgegeben wurden, sank in allen Altersgruppen, Komorbidität, Rasse, Einkommen und Versicherungen die Zahl der Gesamtprostatakrebsdiagnosen um mehr als 12%, und die Diagnosen werden weiterhin für weitere 11 Monate fallen .

Die Zahl der Nieder-, Mittel- und Hochrisiko-Prostatakarzinome haben sich in den ersten 12 Monaten nach den Empfehlungen geändert. Sie wurden weniger, während die Zahl der neuen Diagnosen der Krankheit stabil blieb.

Die Studie identifiziert jedoch auch einen Rückgang von 28,1% in der Diagnose von Risiko-Krankheit, sowie eine Verringerung der Hochrisiko-Prostatakrebsrate 23,1%, 1 Jahr nach der Veröffentlichung der Empfehlung.

Zum Einen wurde die Rate deutlich gesenkt, doch auch viele Männer, die hätten frühzeitig behandelt werden können, hatten die Chance durch die neue Richtlinie nicht, sich einer Behandlung zu unterziehen, da die weitere Diagnose nicht gestellt wurde.

Während auf der einen Seite die USPSTF Richtlinien die beabsichtigte Wirkung der Verringerung regelmäßiger Überprüfung erreichte und sich als richtig erwies für risikoarme Krebsarten, vor allem im Zusammenhang mit Überdiagnose und Übertherapie, sagt die Studie klar, dass eine Gefahr besteht, dass die Verringerung der Diagnose der Zwischen- und Hochrisiko-Krebsaten zu höherem Risiko Krebserkrankungen führen könnte.

Dr. Barocas sagt: „Zukünftige Forschungen sollten sich auf Prostata-Krebs-Screening Paradigmen konzentrieren, die sowohl die Gefahren minimieren und zur Maximierung der potenziellen Vorteile des Screenings sowie Bilanzierung von einzelnen Patienten Risikofaktoren und Vorlieben führen.“

 

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Studie findet Gehirnerkrankungen bei 95 Prozent verstorbener NFL-Spieler https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/337-studie-findet-gehirnerkrankungen-bei-95-prozent-verstorbener-nfl-spieler.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/337-studie-findet-gehirnerkrankungen-bei-95-prozent-verstorbener-nfl-spieler.html#respond Wed, 23 Sep 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/337-studie-findet-gehirnerkrankungen-bei-95-prozent-verstorbener-nfl-spieler-html.html Im Rahmen einer Untersuchung stellten Forscher fest, dass 95 Prozent der verstorbenen NFL-Spieler an einer Gehirnerkrankung gelitten haben. Seit Jahren wird über die Rolle des Football in Zusammenhang mit Gehirnerkrankungen bei den Spielern diskutiert. Die Forscher des  Department of Veterans Affairs und der Boston University identifizierten eine chronische traumatische Enzephalopathie (CTE) bei 87 von 91

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Im Rahmen einer Untersuchung stellten Forscher fest, dass 95 Prozent der verstorbenen NFL-Spieler an einer Gehirnerkrankung gelitten haben. Seit Jahren wird über die Rolle des Football in Zusammenhang mit Gehirnerkrankungen bei den Spielern diskutiert.

Die Forscher des  Department of Veterans Affairs und der Boston University identifizierten eine chronische traumatische Enzephalopathie (CTE) bei 87 von 91 verstorbenen NFL-Spielern. Die Ergebnisse zeigen eine Verbindung zwischen dem Footballspielen und einer langfristigen Erkrankung des Gehirns.

Die Ergebnisse wurden erstmals von PBS gemeldet und auf der Internetseite der Concussion Legacy Foundation veröffentlicht. Im Jahr 2010 hatte sie ein Forschungsstipendium von 1 Million US-Dollar Umfang von der NFL erhalten.

Das Team entdeckte CTE in Gehirnen von Fussballspielern, die ihr Gehirn der Wissenschaft gespendet haben. Insgesamt bei 131 von 165 Personen wurde die Gehirnerkrankung festgestellt.

Die Erkrankung tritt bei einzelnen Schlägen auf den Kopf auf, wenn dies über eine längere Zeit geschieht und zu einer fortschreitenden Schädigung der Nervenzellen im Gehirn führt. Der Zustand beeinträchtigt die kognitiven Funktionen, was zu Schwierigkeiten beim Denken und Emotionen führt. Die Folge können Depressionen und Demenz sein. Eine abnormale Ansammlung an Proteinen, Störungen in der Zelle-zu-Zelle-Kommunikation und eine Veränderung der weißen Substanz im Gehirn lassen CTE entstehen. Kleinere sich wiederholende Kopfschläge würden den Forschern zufolge für die Spieler ein höheres Risiko darstellen als seltene gewalttätige Zusammenstöße.

Von den untersuchten Spielern mit CTE waren 40 Prozent auf der offensive und defensive Linie aktiv. Diese Positionen führen in jedem Spiel zu Zusammenstößen mit anderen Spielern.

Eine ganze Reihe ehemaliger Footballspieler hat Klage gegen die NFL-Liga wegen Verletzungen und Gesundheitsproblemen eingereicht, die in Verbindung mit dem Sport stehen und sich nach ihrer aktiven Zeit negativ auf ihr Leben auswirken. Im April wurde eine Vereinbarung über 1 Milliarde US-Dollar für 5000 ehemalige NFL-Spieler getroffen.

Die NFL ist basierend auf den Ergebnissen entschlossen, die Sicherheit ihrer Spieler zu verbessern. Die Forschung soll dafür weiter unterstützt werden, um Wege zu finden das Risiko der Spieler an CTE zu erkranken zu minimieren. Die Gehirnerkrankung CTE kann erst nach dem Tod vollständig identifiziert werden. Eine Heilung von CTE ist zum aktuellen Stand der Forschung nicht möglich.

 

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