Adipositas – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Thu, 17 May 2018 17:10:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Adipositas – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html#respond Thu, 13 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall-html.html Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht. Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht.

Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000 Menschen einen Herzinfarkt und rund 795.000 einen Schlaganfall. Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn die Herzkranzgefäße, welche das Herz mit Blut versorgen blockiert sind und,dem Herzen Sauerstoff kosten. Bei einem Schlaganfall ist der Blutfluss zum Gehirn blockiert.

Die Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt sind  hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Adipositas und Rauchen. Der neuesten Studie von Dr. Benham Sabayan und Kollegen des Leiden University Medical Center in den Niederlanden offenbart, dass kognitive Funktionen das Risiko einer Person beeinflussen kann.

Wie Dr. Sabayan ausführt, stehen das Herz und die Gehirnfunktion wohl enger in Zusammenhang als es bisher den Anschein hatte. Die Ergebnisse lassen sich seinen Worten zufolge allerdings nicht unmittelbar in der klinischen Praxis umsetzen, jedoch sollte die Beurteilung der kognitiven Funktion ein Teil der Bewertung des zukünftigen kardiovaskulären Risikos sein.

Die Forscher analysierten die Daten von 3926 Personen mit einem durchschnittlichen Alter von 75 Jahren, die noch keinen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz hatten. Die Teilnehmer wiesen aber in ihrer Geschichte Herzerkrankungen auf oder zeigten drei Risikofaktoren für Diabetes, Tabakkonsum oder Bluthochdruck.

Im Rahmen der Studie nahmen die Teilnehmer an vier Tests teil, die ihre Exekutivfunktionen bewerteten. Die Probanden wurden dann in eine von drei Gruppen eingeordnet, in Abhängigkeit davon ob ihre Scores über einen Zeitraum von drei Jahren niedrig, mittel oder hoch waren. Sie wurden bezüglich Herzinfarkt und Schlaganfall überwacht.

Es kam während der Follow-Up-Studie zu 375 Herzinfarkten und 155 Schlaganfällen, was 31 Herzinfarkten und 12 Schlaganfällen pro 1000 Personenjahren entspricht. Die Forscher ermittelten, dass Personen mit niedrigen Exekutivfunktionen einem 85 Prozent höheren Risiko ausgesetzt sind, einen Herzinfarkt zu erleiden und beim Schlaganfall soll sich die Risikoquote auf 51 Prozent belaufen.

Von den 1309 Personen mit geringen Exekutivfunktionen hatten 176 in den drei Jahren der Follow-Up-Phase der Studie einen Herzinfarkt erlitten, während von den 1308 Personen mit hoher Punktzahl nur 93 einen Herzinfarkt aufwiesen. Dies entspricht einer Rate von 44 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Menschen mit niedrigem Exekutivfunktion und 22 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Personen mit hohen Führungsaufgabe. Einen Schlaganfall erlitten 69 Personen mit niedriger Exekutivfunktion, während es bei Menschen mit hoher Führungsaufgabe nur 48 waren.

Laut Dr. Sabayan basierend auf den Ergebnissen seien Performance-Tests auf Denken und dem Gedächtnis ein Maß für die Gesundheit des Gehirns. Niedrigere Werte der Denktests zeigen hingegen eine schlechte Funktionsweise des Gehirns. Bei Menschen mit höheren Führungsaufgaben bestehe hingegen eine höhere Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden. Niedrige Testergebnisse deuten auf ein höheres Risiko für Herzinfarkte hin.

Die Forscher verweisen trotz ihrer statistisch signifikanten Ergebnisse darauf, dass die relativen Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit niedrigen Führungsaufgaben klein seien.

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Konsum zuckerhaltiger Getränke als Ursache für Diabetes Typ-2 ermittelt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/048-konsum-zuckerhaltiger-getraenke-als-ursache-fuer-diabetes-typ-2-ermittelt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/048-konsum-zuckerhaltiger-getraenke-als-ursache-fuer-diabetes-typ-2-ermittelt.html#respond Wed, 29 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/048-konsum-zuckerhaltiger-getraenke-als-ursache-fuer-diabetes-typ-2-ermittelt-html.html Konsum zuckerhaltiger Getränke als Ursache für Diabetes Typ-2 ermittelt Zwei neuen Studien, die in The BMJ veröffentlicht wurden, stellten bestimmte Faktoren fest, die das Risiko einer Diabetes Typ-2 Erkrankung verstärken. Regelmäßiger Konsum zuckerhaltiger Getränke in Kombination mit einem niedrigen Geburtsgewicht und einem ungesunden Lebensstil im Erwachsenenalter können zu einer Diabetes-Erkrankung führen. Rund 29,1 Millionen Menschen

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Konsum zuckerhaltiger Getränke als Ursache für Diabetes Typ-2 ermittelt

Zwei neuen Studien, die in The BMJ veröffentlicht wurden, stellten bestimmte Faktoren fest, die das Risiko einer Diabetes Typ-2 Erkrankung verstärken. Regelmäßiger Konsum zuckerhaltiger Getränke in Kombination mit einem niedrigen Geburtsgewicht und einem ungesunden Lebensstil im Erwachsenenalter können zu einer Diabetes-Erkrankung führen. Rund 29,1 Millionen Menschen in den USA haben Diabetes und davon leiden 90 bis 95 Prozent aller Fälle am Diabetes Typ-2.

 

Einige bereits bekannte Risikofaktoren für Diabetes Typ-2 sind Übergewicht, Adipositas, Bewegungsmangel und Erkrankungen in der Familiengeschichte. Im Januar wurde eine Studie bekannt, dass ein Mangel an Vitamin A das Risiko erhöhen kann an Diabetes Typ-2 zu erkranken. Eine andere Studie zeichnete ein Cholesterin senkendes Medikament und die darin enthaltenen Statine für Diabetes Typ-2 verantwortlich.

 

Als ein wichtiger Risikofaktor für Diabetes Typ-2 wurden zuckerhaltige Getränke ermittelt, die außerdem Fettleibigkeit auslösen können. Fruchtsäfte und künstlich gesüßte Getränke werden oft als Alternative empfohlen aber es ist unklar, ob das Trinken solcher Getränke den Diabetes Typ-2 verhindern kann.

 

Zur Überprüfung ihrer Ergebnisse untersuchte das Team um Studien-Mitautor Fumiaki Imamura insgesamt 17 Beobachtungsstudien mit 38.253 Fällen von Diabetes Typ-2. Die einzelnen Studien untersuchten den Konsum zuckerhaltiger Getränke, Fruchtsäften und künstlich gesüßten Getränke der Teilnehmer. Keine der analysierten Studien wurde den Forschern zufolge von der Industrie finanziert. Wie die Analyse ergab, steigt das Risiko an dem genannten Diabetes-Typ zu erkranken um 18 Prozent, wenn regelmäßig zuckerhaltige Getränke getrunken werden. Definiert wurde dabei eine tägliche Portion von 250 ml. Die Forscher verwendeten die Daten für eine Vorhersage an Diabetes Typ-2 zu erkranken für den Zeitraum 2010 bis 2020. Die Risiko-Prognose bezieht sich auf die Bevölkerung in den USA und Großbritannien.

 

Der Schätzung nach könnten bis 2020 in den USA zwei Millionen Menschen an Diabetes Typ-2 erkranken und 800.000 in Großbritannien. Der regelmäßige Genuss von Fruchtsäften und künstlich gesüßten Getränken könnte dieser Entwicklung entgegenwirken. Jedoch verweisen die Forscher darauf, dass noch keine Befunde gibt, nach denen Fruchtsäfte und künstlich gesüßte Getränke das Diabetes Typ-2 Risiko zu mindern.

 

Die zweite Studie von Yanping Li von der Harvard School of Public Health, berichtet, dass ein geringes Geburtsgewicht und ein ungesunder Lebensstil das Risiko in einem erheblichen Umfang steigert, an Diabetes Typ-2 zu erkranken.

 

Regelmäßiger Sport und eine gesunde Ernährung kann das Risiko vermindern, die Zuckerkrankheit zu bekommen. Der Verzicht auf Süßigkeiten und süße Getränke fördert die Gesundheit und verbessert das körperliche Wohlbefinden.

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Amerikaner nehmen zu wenig Obst und Gemüse zu sich https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/019-amerikaner-nehmen-zu-wenig-obst-und-gemuese-zu-sich.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/019-amerikaner-nehmen-zu-wenig-obst-und-gemuese-zu-sich.html#respond Tue, 21 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/019-amerikaner-nehmen-zu-wenig-obst-und-gemuese-zu-sich-html.html Amerikaner nehmen zu wenig Obst und Gemüse zu sich Eine neue Studie zeigt, dass viele Amerikaner den nationalen Empfehlungen zur Ernährung nicht nachkommen und zu wenig Obst und Gemüse konsumieren. Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) aus den USA kommt in seiner Analyse zu dem Schluss, dass nur 13,1 % der erwachsenen US-Bürger

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Amerikaner nehmen zu wenig Obst und Gemüse zu sich

Eine neue Studie zeigt, dass viele Amerikaner den nationalen Empfehlungen zur Ernährung nicht nachkommen und zu wenig Obst und Gemüse konsumieren.

Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) aus den USA kommt in seiner Analyse zu dem Schluss, dass nur 13,1 % der erwachsenen US-Bürger genug Obst und lediglich 8,9% genug Gemüse essen.

Die Analyse wurde in ganz USA durchgeführt und zeigt dabei starke Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten. In Kalifornien werden mit 17,7 % am meisten Obst und mit 13 % am meisten Gemüse verzehrt. Ganz unten stehen Tennessee beim Obstkonsum mit nur 7,5 % und Mississippi im Gemüsekonsum mit 5,5%.

Das Essen von Obst und Gemüse bietet jedoch eine gute Zufuhr von wichtigen Nährstoffen und reduziert gleichzeitig das Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfälle und bestimmte Krebserkrankungen. Außerdem hilft es bei der Gewichtsreduktion.

In einer Umfrage wurden Menschen zu verschiedenen Obst- und Gemüsesorten befragt, und wie oft sie diese essen. Dabei wurde das Obst und Gemüse in verschiedene Kategorien aufgeteilt.

 

Die Autoren verglichen die Antworten mit den empfohlenen Richtwerten, welche besagen, dass Erwachsene, die sich weniger als 30 Minuten am Tag aktiv bewegen täglich 1,5 – 2 Portionen Obst und 2 – 3 Portionen Gemüse pro Tag verzehren sollen. Wer sich aktiver bewegt und Sport treibt, kann sogar mehr Obst und Gemüse essen, da er einen erhöhten Kalorienbedarf hat.

 

Es müssen neue Wege gegangen werden.

Bei Umfragen im zeitlichen Rahmen von 2007 – 2010 wurde festgestellt, dass die US-Bevölkerung unter 1 Portion Obst und weniger als 1,5 Portionen Gemüse pro Tag verzehren. Damit erfüllen rund 76 % bei Obst und 87 % bei Gemüse nicht einmal die empfohlene Mindestmenge. Der Bericht erklärte zum Schluss, dass es den Anschein hat, als würden die Amerikaner auf diesen niedrigen Level des Obst und Gemüseverzehrs stehen bleiben.

Es sind wesentliche Anstrengungen erforderlich, um die Nachfrage der Verbraucher für Obst und Gemüse zu steigern. Dazu gehört auch eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung, Werbung und Förderung in der Kinderbetreuung, den Schulen, in Lebensmittelläden, Gemeinden und weiteren Einrichtungen.

 

Folgende Tipps werden hierbei mit auf den Weg gegeben:

  • Füllen Sie die Hälfte Ihres Tellers mit Früchten und Gemüse
  • Jedes Produkt zählt, ob aus der Dose, getrocknet, gefroren oder frisch
  • Vergleichen Sie Lebensmitteletiketten auf Konserven, getrocknetem und gefrorenem Obst und Gemüse, und wählen Sie das Produkt mit dem niedrigsten Gehalt an Natrium und Zucker
  • Essen Sie einen Frucht- oder Gemüsesalat zum Mittag oder Abendessen
  • Essen Sie rohe Gemüsesticks anstelle von Chips
  • Genießen Sie trockene Früchte, wie Rosinen, Datteln oder Aprikosen als Snacks
  • Geben Sie gehacktes Gemüse wie Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie in Suppen, Eintopf, Reis und Saucen

 

Weiterhin wurde durch eine Studie von CDC berichtet, dass der Konsum von zuckerhaltigen Getränken über 184.000 Todesfälle pro Jahr bei Erwachsenen weltweit verursacht. Die Studie definiert als zuckerhaltige Getränke unter anderem mit Zucker gesüßte Limonaden, Sport- und Energiegetränke, Fruchtgetränke (aber nicht 100% Fruchtsäfte), gesüßte Eistees und hausgemachte zuckerhaltige Getränke.

 

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