Brustkrebs – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Thu, 17 May 2018 17:10:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Brustkrebs – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/185-brustkrebszellen-ueber-den-blutkreislauf-verteilt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/185-brustkrebszellen-ueber-den-blutkreislauf-verteilt.html#respond Wed, 19 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/185-brustkrebszellen-ueber-den-blutkreislauf-verteilt-html.html Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt Mittels bildgebender Verfahren in Echtzeit identifizierten Wissenschaftler einen neuen Eintrittsweg in der Wand von Blutgefäßen, die es Krebszellen erlauben, sich zu verbreiten. So können beispielsweise Zellen von Brustkrebs-Tumoren in anderen Körperregionen „streuen“. Diese Entdeckung unterstützt auch aktuelle Tests, mit deren Hilfe sich die Ausbreitung von Brustkrebs besser vorhersagen lässt. Das

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Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt

Mittels bildgebender Verfahren in Echtzeit identifizierten Wissenschaftler einen neuen Eintrittsweg in der Wand von Blutgefäßen, die es Krebszellen erlauben, sich zu verbreiten. So können beispielsweise Zellen von Brustkrebs-Tumoren in anderen Körperregionen „streuen“.
Diese Entdeckung unterstützt auch aktuelle Tests, mit deren Hilfe sich die Ausbreitung von Brustkrebs besser vorhersagen lässt. Das könnte vielen Frauen unnötige operative und belastende Therapien ersparen und zu neuen Wegen im Kampf gegen den Krebs führen.

Die Untersuchung wurde am Albert Einstein Krebszentrum und am Montefiore Einstein Zentrum für Krebsversorgung in New York durchgeführt. Im Tierversuch wurden Mäuse eingesetzt, denen menschliches Brustgewebe implantiert worden war.

Das Forscherteam entdeckte dabei, dass sich Brustkrebs ausbreitet, wenn drei verschiedene Zellarten in direktem Kontakt miteinander gelangen: Dazu gehören endotheliale Zellen, ein Zelltypus, der die Innenwände von Blutgefäßen gewissermaßen auskleidet und eine Art Gewebebarriere darstellt, Perivaskuläre Makrophagen – eine Zellgattung, die zum körpereigenen Immunsystem zählt, und Tumorzellen, die besonders viel Mena produzieren, ein Protein, das die Fähigkeit der Krebszellen verstärkt, in anderes Gewebe einzudringen.

Die Stelle, an der alle drei Zellarten miteinander in direkten und dauerhaften Kontakt kommen, bildet eine ideale Umgebung für die Bildung von Metastasen und in genau diesem „Mikroklima“ treten Tumorzellen in die Blutbahn ein.

Es ist bereits seit längerer Zeit bekannt, dass Blutgefäße innerhalb von Tumoren unnormal durchlässig für andere Zellen sind. Doch was erzeugt oder reguliert diese Durchlässigkeit? Die TMEM Makrophagen scheinen dafür verantwortlich zu sein, vermutet Allison Harney, Post-Doktorand am Albert Einstein Kolleg für Medizin.

Die neue Studie legt nahe, dass die TMEM Makrophagen ein Protein freisetzen, das ein vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor ist, also lokale Veränderungen an den Gefäßwänden und deren Durchlässigkeit in Gang setzt. Der Effekt tritt nur zeitweise en, kann aber lange genug dauern, um Krebszellen in den Blutstrom gelangen zu lassen – damit gelangen sie vom primären Tumor in weit entfernte Körperregionen, um dort Metastasen entstehen zu lassen.

Die Wissenschaftler beobachteten auch erstmals, dass die übergangsweise Durchlässigkeit der Blutgefäße und der Eintritt der Tumorzellen in den Blutstrom gleichzeitig und ausschließlich dort auftreten, wo auch TMEM-Makrophagen vorliegen.

Für diese Entdeckung wurden hochauflösende Photonenmikroskope verwendet, um damit primäre Brustkrebstumore bei Mäusen und in Mäuse implantiertem menschlichem Brustgewebe aufzufinden.

Die Entdeckung eines einzigartigen Durchganges, der Tumorzellen erlaubt, in den Blutstrom zu gelangen, eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten, sagt Studienleiter John Condeelis.

Die meisten Todesfälle durch Brustkrebs gehen auf das „Streuen“ von Tumoren über die Blutbahn zurück, das in der Entstehung neuer Metastasen in anderen Regionen des Körpers führt.

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Prostatakrebs kann in fünf verschiedene Typen aufgeteilt werden https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/122-prostatakrebs-kann-in-fuenf-verschiedene-typen-aufgeteilt-werden.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/122-prostatakrebs-kann-in-fuenf-verschiedene-typen-aufgeteilt-werden.html#respond Tue, 04 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/122-prostatakrebs-kann-in-fuenf-verschiedene-typen-aufgeteilt-werden-html.html Prostatakrebs kann in fünf verschiedene Typen aufgeteilt werden Zum ersten Mal haben Wissenschaftler entdeckt, dass Prostatakrebs in fünf verschiedene Typen eingeteilt werden kann. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift EBioMedicine veröffentlicht wurden, enthalten wichtige klinische Implikationen für die Zukunft. Ärzte können nun hoffen, dass künftig Tumore des Patienten besser identifiziert werden können und somit besser

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Prostatakrebs kann in fünf verschiedene Typen aufgeteilt werden

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler entdeckt, dass Prostatakrebs in fünf verschiedene Typen eingeteilt werden kann.

Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift EBioMedicine veröffentlicht wurden, enthalten wichtige klinische Implikationen für die Zukunft. Ärzte können nun hoffen, dass künftig Tumore des Patienten besser identifiziert werden können und somit besser einschätzen können, ob der Tumor aggressiv ist und wie er wachsen und sich ausbreiten könnte.

Dieses neue Wissen könnte den Weg frei machen für besser auf den Patienten zugeschnittene Krebsbehandlungen. Bisher konnte Prostatakrebs nicht in Untergruppen eingeteilt werden. Aus diesem Grund können Behandlungen für die Krankheit oft nicht gezielt genug erfolgen. Als Folge dessen ist die Wirksamkeit aufgrund der Vielzahl von Reaktionen der Patienten auf die Behandlung in vielen Fällen nicht ausreichend.

Prof. Malcolm Mason, von Cancer Research UK, beschreibt die Schwierigkeiten bei der Behandlung von Prostatakrebs. Er erklärt: „Die Herausforderung bei der Behandlung von Prostatakrebs ist, dass er entweder langsam wächst und kaum Probleme verursacht, oder sich schnell ausbreitet und aggressiv verhält. Aber im Moment haben wir keine zuverlässige Möglichkeit, um die unterschiedlichen Typen zu unterscheiden. Das bedeutet, dass einige Männer eine Behandlung erhalten die sie nicht brauchen“, und er fährt weiter fort, „diese erzeugen unnötige Nebenwirkungen, während andere aus intensiver Behandlung profitieren könnten.“

Prostatakrebs ist, neben Hautkrebs, die häufigste Krebsart bei Männern in den USA. Die American Cancer Society prognostizierten 220.800 neue Fälle von Prostatakrebs und 27.540 Todesfälle durch die Krankheit in diesem Jahr.

Behandlung könnte spezifisch auf den entsprechenden Tumor zugeschnitten werden

Im Jahr 2010 entdeckten Wissenschaftler, dass es mindestens zehn verschiedene Arten von Brustkrebs gibt. Dabei zeigt jede jede ihre eigene einzigartige genetische Signatur. Es war diese bahnbrechende Studie, die Forscher von der Cancer Research UK Cambridge Institute und Addenbrookes Hospital in Großbritannien animierten Prostatakrebs unter diesem Aspekt zu untersuchen.

Die Studien-Gruppe bestand aus 259 Männern. Diesen wurden Proben von gesundem und krebsartige Prostata-Gewebe entnommen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass 100 verschiedene Gene an der Entwicklung von Prostatakrebs beteiligt sind. Die Studie entdeckte fünf verschiedene Typen, die jeweils mit einem charakteristischen genetischen Fingerabdruck versehen sind, ähnlich wie die Studie im Jahr 2010 bei Brustkrebs es zeigte. Die in der Studie verwendete Methode erwies sich auch wirksamer bei der Vorhersage der aggressiven Krebsarten.

Im nächsten Schritt sollen die Ergebnisse in größeren Studien bestätigt werde. Dadurch sollen in Zukunft Behandlungsmethoden entwickelt werden, welche es ermöglichen gezielter gegen die unterschiedlichen Arten von Prostatakrebs vorzugehen.

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Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie.html#respond Mon, 03 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie-html.html Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie Eine neuentdeckte Kategorie von Medikamenten auf Hormonbasis, die sich Aromatase-Hemmer nennen, können den tödlichen Ausgang von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause verhindern helfen. Sie greifen in Fällen, in denen Östrogen-Rezeptoren für den Brustkrebs verantwortlich sind, die weitaus häufigste Form der Erkrankung.Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau – sie wurden

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Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie

Eine neuentdeckte Kategorie von Medikamenten auf Hormonbasis, die sich Aromatase-Hemmer nennen, können den tödlichen Ausgang von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause verhindern helfen. Sie greifen in Fällen, in denen Östrogen-Rezeptoren für den Brustkrebs verantwortlich sind, die weitaus häufigste Form der Erkrankung.
Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau – sie wurden in einer aktuellen Studie als weitaus effektiver identifiziert als das bisher meist verwendete Tamoxifen.

 

Der führende Autor der Studie, Professor Mitch Dowsett, vom Institut für Krebsforschung (ICR) in Großbritannien, publizierten ihre Ergebnisse erst kürzlich.

Pro Jahr erkrankten fast 250.000 Frauen an invasivem Brustkrebs – mehr als 40.000 werden daran sterben.

Östrogenrezeptor-positiver Brustkrebs ist für 70% aller Brustkrebs-Todesfälle verantwortlich. In diesen Fällen reagieren die Brustkrebs-Zellen dank spezieller Rezeptoren auf das Hormon Östrogen. Bindet sich das Hormon an diese Rezeptoren, kann dies das Tumorwachstum provozieren.

Bislang wurden Frauen mit dieser Art Brustkrebs mit dem Medikament Tamoxifen behandelt – es hindert Östrogen daran, sich an die Rezeptoren in den Brustkrebszellen zu binden. Am wirksamsten ist es bei Frauen in einem noch frühen Stadium, die bereits eine Tumor-Operation hinter sich haben, bestrahlt wurden oder bei denen eine Chemotherapie durchgeführt wurde. Tamoxifen soll in all diesen Fällen ein Wiederaufflackern der Krankheit verhindern.

Nach Bericht von Professor Dowsett und seinem Team, bewirkt die Einnahme von Tamoxifen über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Minimierung des Sterberisikos an Brustkrebs um 30%. In ihrer Studie enthüllten sie die Aromatase-Hemmer als noch bedeutend wirksamer.

Die Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau, indem sie die Entstehung des Enzyms Aromatase verhindern. Dieses Enzym findet sich überwiegend in Fettgewebe. Es ist in der Lage, andere Hormone in Östrogen umzuwandeln. Je weniger Östrogen sich im Organismus befindet, desto weniger Rezeptoren in den Krebszellen werden angesprochen.

In den USA werden die Aromatase-Hemmer derzeit verwendet, um Brustkrebs im Frühstadium bei Frauen nach der Menopause aufzuhalten, die bereits mehrere Jahre lang mit Tamoxifen behandelt wurden.

Die aktuellen Studien legen nahe, dass die Aromatase-Hemmer wesentlich wirksamer arbeiten als Tamoxifen. Das Sterberisiko in den beschriebenen Fällen sank um 40% innerhalb der zehn Jahre nach der ersten Behandlung.
In der Studie wurden die Tagen von neun klinischen Tests ausgewertet, an denen über 30.000 Frauen nach den Wechseljahren in einem frühen, östrogen-positiven Brustkrebsstadium teilnahmen. Die Frauen in den klinischen Tests erhielten entweder eine nicht-hormonelle Therapie  oder sie hatten die Aromatase-Hemmer oder Tamoxifen in den vergangenen fünf Jahren erhalten.

Dabei eliminieren die Aromatase-Hemmer lediglich eine geringe Menge Östrogen, die bei Frauen nach den Wechseljahren noch im Organismus verbleibt – anscheinend ist dieses Quantum aber ausreichend, um eine ganze Reihe von Tumoren auszulösen, die auf Östrogen ansprechen.
Allerdings bringen Aromatase-Hemmer eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich: Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Hitzewallungen, Muskel- oder Gelenkschmerzen oder Depressionen.

Auch Frauen mit starken Nebenwirkungen sollten ermutigt werden, die Behandlung dennoch fortsetzen.

Ebenfalls in diesem Monat berichtete eine Fachzeitschrift von einer Studie, die dokumentiert, dass die Beigabe des Hormons Progesteron bei etwa 50% aller Brustkrebsfälle verlangsamend einwirken könnte.

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Frauen mit Brustkrebs anfälliger für Gewichtszunahme? https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/027-frauen-mit-brustkrebs-anfaelliger-fuer-gewichtszunahme.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/027-frauen-mit-brustkrebs-anfaelliger-fuer-gewichtszunahme.html#respond Thu, 23 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/027-frauen-mit-brustkrebs-anfaelliger-fuer-gewichtszunahme-html.html Frauen mit Brustkrebs anfälliger für Gewichtszunahme Frauen, welche Brustkrebs erfolgreich überstanden haben, leiden oftmals wenige Jahre später an Übergewicht. Vor allem tritt dieses Phänomen auf, wenn in der Familie mehrere Frauen von Brustkrebs betroffen waren oder sind. Eine Studie zeigte diese Ergebnisse nun auf. Dabei soll es einen Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme und der Chemotherapie

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Frauen mit Brustkrebs anfälliger für Gewichtszunahme

Frauen, welche Brustkrebs erfolgreich überstanden haben, leiden oftmals wenige Jahre später an Übergewicht. Vor allem tritt dieses Phänomen auf, wenn in der Familie mehrere Frauen von Brustkrebs betroffen waren oder sind. Eine Studie zeigte diese Ergebnisse nun auf. Dabei soll es einen Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme und der Chemotherapie geben.

Vorherige Studien wiesen nach, dass Frauen, welche Brustkrebs hatten ein erhöhtes Risiko in sich tragen, an Gewicht stark zuzulegen. In einer aktuellen Studie wurden 303 Frauen, welche an Brustkrebs erkrankt waren mit 307 gesunden Frauen verglichen. Sie wurden zwischen 2005 und 2013 beobachtet und mussten selbst während der Studiendauer Fragebögen ausfüllen. Die Studie  zeigte auf, dass die Frauen, welche Brustkrebs hatten, in den vier Jahren deutlich mehr zur Gewichtszunahme neigten, als die Gruppe der gesunden Frauen.

 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme und Chemotherapie?

Bei Frauen, welche innerhalb von 5 Jahren die Chemotherapie abgeschlossen hatten wurde festgestellt, dass sie 2,1 Mal häufiger zunehmen als Frauen, die nicht Krebs hatten. Dabei wurde auch das Alter, Menopausenstatus, körperliche Aktivität und weitere Faktoren berücksichtigt.

Es wurde außerdem festgestellt, dass vor allem Alter und Menopausenstatus zu einer Gewichtszunahme führen, wenn hier eine Krebsbehandlung durchgeführt wird. Auch der Cholesterinspiegel schien Auswirkungen auf das Gewicht der Brustkrebs-Gruppe zu haben. Durchschnittlich nahmen diese Frauen 10 Pfund zu. Eine Rolle spielt hierbei auch, ob es in der Familie Fälle von Brustkrebserkrankungen gab oder gibt, denn diese Frauen zählen zu der Gruppe, welche ein erhöhtes Risiko haben, ebenfalls daran zu erkranken.

Aktuell stehen nur begrenzte Daten über die Gewichtsveränderungen von Frauen mit überstandenem Brustkrebs zur Verfügung. Hierin sind auch die Frauen enthalten, welche ein erhöhtes Risiko in sich tragen, daran zu erkranken. Viele Studien konzentrierten sich ausschließlich auf die Damen, welche Brustkrebs erfolgreich besiegt haben. Aktuell wird daher erforscht, ob die Gewichtszunahme einen Zusammenhang zur Erkrankung oder zur Behandlung hat. Aktuell untersucht ein Team über eine Zeit von 3-4 Jahren, welche Zusammenhänge es geben kann. Hierfür werden ebenfalls wieder Frauengruppen überprüft, welche gezielt hierfür kontrolliert und untersucht werden. Dabei wird aber auch klar gesagt, dass nicht jede Gewichtszunahme zwangsläufig mit der Erkrankung oder Therapie zusammenhängen muss. Jedoch deutet vieles daraufhin, dass es tatsächlich einen Zusammenhang geben kann. Sollte es hierauf Hinweise geben, so könnten Maßnahmen entwickelt werden, um den Betroffenen zu helfen, damit diese künftig das Gewicht halten oder auch reduzieren könnten.

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