Depressionen – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Thu, 17 May 2018 17:10:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Depressionen – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus-html.html Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus Eine bipolare Störung und Herzerkrankungen bedeuten ein höheres Risiko für Jugendliche, die an einer Depression leiden und sollten als unabhängige Risikofaktoren betrachtet werden. Zu dieser Schlussfolgerung kam eine wissenschaftliche Erklärung der American Heart Association, die in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde. Frühere Forschungen haben Stimmungsschwankungen bei Erwachsenen

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Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus

Eine bipolare Störung und Herzerkrankungen bedeuten ein höheres Risiko für Jugendliche, die an einer Depression leiden und sollten als unabhängige Risikofaktoren betrachtet werden. Zu dieser Schlussfolgerung kam eine wissenschaftliche Erklärung der American Heart Association, die in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde.

Frühere Forschungen haben Stimmungsschwankungen bei Erwachsenen mit einem größeren Risiko für Herzprobleme in Verbindung gebracht. Im Februar wurde eine Studie bekannt nach der eine Depression ein kausales Risiko für koronare Herzerkrankungen bei Erwachsenen bedeutet.

Studien haben demnach gezeigt, dass Erwachsene mit schweren Depressionen und einer bipolaren Störung in einem früheren Alter eher eine Herzkrankheit erleiden können.

Der leitende Autor der wissenschaftlichen Erklärung, Dr. Benjamin I. Goldstein, ein Kinder-Jugend-Psychiater am Sunnybrook Health Sciences Center und der University of Toronto in Kanada veröffentlichten systematisch Forschungsergebnisse bezüglich der Untersuchung des Risikos von Herzerkrankungen bei Jugendlichen mit Stimmmungsstörungen verbunden mit einer Bewertung.

Das Team fand heraus, dass Jugendliche mit schweren Depressionen oder einer bipolaren Störung, sich eher einer Reihe von Risikofaktoren für Herzerkrankungen – einschließlich Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, Typ 2 Diabetes und Atherosklerose aussetzen gegenüber Jugendlichen die diese affektive Störungen nicht haben.

Die bei Jugendlichen mit bipolarer oder schwerer Depression identifizierten erhöhten kardiovaskulären Risikofaktoren lassen sich nicht vollständig durch andere Faktoren, wie Bewegungsmangel, Rauchen oder Drogenmissbrauch nach Aussage der Autoren erklären.

Medikamente gegen Stimmungsstörungen verursachen einen Bluthochdruck, Gewichtszunahme, einen höheren Cholesterinspiegel und erhöhen den Blutzuckespiegel. Die Jugendlichen, die in der Studie der Autoren eingeschlossen waren, hatten derartige Medikamente nicht eingenommen. Dr. Goldstein und seine Kollegen seien eigenen Worten zufolge allerdings nicht in der Lage die biologischen Ursachen für ihre Erkenntnisse zu erklären. Sie verweisen allerdings auf frühere Studien, die heranwachsende Stimmungsstörungen mit einer erhöhten Entzündungsgefahr und andere Formen der Zellschädigung in Verbindung brachte.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health hatten im Jahr 2012 rund 2,2 Millionen Jugendliche in den USA im Alter von 12 bis 17 Jahren eine depressive Phase im letzten Jahr. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2012 schätzte, dass rund 2,5 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren die Kriterien für eine bipolare Störung in ihrem Leben erfüllen würden.

Auf Basis ihrer Erkenntnisse ergab sich für Dr. Goldstein und sein Team eine Schlussfolgerung nach der eine schwere Depression und eine bipolare Störung als moderate Risikofaktoren für Herzerkrankungen bei Jugendlichen eingestuft werden sollten. Diese Störungen und das erhöhte Risiko von Herzerkrankungen erfordern Dr. Goldstein zufolge eine gesteigerte Wachsamkeit und Handeln in einem möglichst frühen Stadium der Erkrankung.

Dr. Goldstein hofft, dass sein wissenschaftliches Statement alle Jugendlichen mit bipolarer Störung oder Depression, ihre Familien und Gesundheitsdienstleister dazu veranlassen wird, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen wird, um das Herz-Risiko zu vermindern.

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High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen.html#respond Fri, 14 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen-html.html High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen Eine neue Studie im American Journal of Clinical Nutrition hat eine Diät analysiert, welche mit hohem raffinierte Kohlenhydrate funktioniert. Diese kann zu einem erhöhten Risiko von Depressionen bei Frauen nach der Menopause führen Kohlenhydrate werden in einer Vielzahl von Lebensmitteln verwendet und stehen daher oft im Mittelpunkt

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High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen

Eine neue Studie im American Journal of Clinical Nutrition hat eine Diät analysiert, welche mit hohem raffinierte Kohlenhydrate funktioniert. Diese kann zu einem erhöhten Risiko von Depressionen bei Frauen nach der Menopause führen

Kohlenhydrate werden in einer Vielzahl von Lebensmitteln verwendet und stehen daher oft im Mittelpunkt der neuen Diäten. Jedoch sollte der Schwerpunkt nicht darauf liegen, wie viele Kohlenhydrate wir essen sondern welcher Typ es ist

Raffinierte Kohlenhydrate sind in raffinierten Körnern wie weißem Mehl, Weißbrot und weißem Reis enthalten. Sie unterscheiden sich von Vollkornnahrungsmitteln, weil sie gefräst werden. Dies ist ein Prozess, der die Textur und Haltbarkeit erhöht, aber auch viele der Nährwerte entfernt, wie wichtige Ballaststoffe und Vitamine. Viele Diäten arbeiten mit dem glykämischen Index (GI), der messen soll, inwieweit der körpereigene Zuckerspiegel nach dem Essen erhöht wird

Lebensmittel mit einem niedrigen GI brauchen länger, um verdaut und abgebaut zu werden. Daher gehen sie auch langsam in die Blutbahn über. Dies bewirkt, dass der Glukosespiegel des Blutes langsamer über einen längeren Zeitraum erhöht bleibt

Im Gegensatz dazu verursachenLebensmittel mit einem hohen GI einen schnelleren Anstieg des Blutzuckerspiegels. Raffinierte Körner fallen in diese Kategorie, und es ist der Grund, warum eine GI-Diät zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen, wie Diabetes und Übergewicht führen können.

Lebensmittel, die einige der erhöhten GI Wert haben sind:

 

◾Weißbrot

◾Cornflakes, Puffreis, Kleie Flocken, Instant-Haferflocken

◾ Weißer Reis, Reis Nudeln, Makkaroni und Käse

◾Bretzeln, Reiskuchen, Popcorn, Salz-Cracker.

 

James Gangwisch, PhD, und Kollegen, von der Abteilung für Psychiatrie an der Columbia University Medical Center (CUMC), NY, haben dargelegt, welche Beziehung zwischen einer Ernährung, die reich an raffinierten Kohlenhydraten und Depression besteht

High-GI-Diät erhöhte Depressionsrisiko um 22

Die Forscher analysierten Daten von mehr als 90.000 postmenopausalen Frauen, die in der National Institutes of Health Womens Health Initiative Beobachtungsstudie, die zwischen 1994 bis 1998 durchgeführt wurde, teilgenommen haben. Die Beobachtungsstudie untersuchte Frauen, in der postmenopausalen Phase im Alter von 50 bis 79. Dabei wurde ihre Gesundheit über durchschnittlich 8 Jahre beobachtet und analysiert

Sie untersuchten auch das Niveau von Depressionen und befragten die Frauen zu der Art der Kohlenhydrate, welche sie zu sich nahmen. Woraus sie den GI Rang und die glykämische Last ermittelten. Dabei wurde klar, dass ein hoher GI ein erhöhtes Risiko für Depressionen bei Frauen nach der Menopause um 22% in sich birgt.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass weitere Forschung unternommen werden sollten, um zu sehen, wie sich eine Low-GI-Diät als Behandlung oder primäre Präventionsmaßnahme für Frauen nach der Menopause, die an Depressionen leiden, eignen würde.

 

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Widerstand gegen die Behandlung bei Hörverlust kann zu Depressionen führen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/164-widerstand-gegen-die-behandlung-bei-hoerverlust-kann-zu-depressionen-fuehren.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/164-widerstand-gegen-die-behandlung-bei-hoerverlust-kann-zu-depressionen-fuehren.html#respond Wed, 12 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/164-widerstand-gegen-die-behandlung-bei-hoerverlust-kann-zu-depressionen-fuehren-html.html Widerstand gegen die Behandlung bei Hörverlust kann zu Depressionen führen Hörverlust kann sich negativ auf das tägliche Leben auswirken. Millionen Menschen erleben dies. Doch nach einer neuen Studie zu Folge, sind viele Erwachsene negativ gegenüber der Behandlung der Erkrankung eingestellt, was ihre Lebensqualität ebenfalls beeinflusst „Viele schwerhörige Menschen kämpfen lautlos mit ihren unsichtbaren Hörproblemen und

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Widerstand gegen die Behandlung bei Hörverlust kann zu Depressionen führen

Hörverlust kann sich negativ auf das tägliche Leben auswirken. Millionen Menschen erleben dies. Doch nach einer neuen Studie zu Folge, sind viele Erwachsene negativ gegenüber der Behandlung der Erkrankung eingestellt, was ihre Lebensqualität ebenfalls beeinflusst

„Viele schwerhörige Menschen kämpfen lautlos mit ihren unsichtbaren Hörproblemen und der Welt um sie herum. Für sie ist es eine Anstrengung Hilfe zu suchen“, berichtet David Myers, Psychologieprofessor an Hope College in Michigan. Nach Angaben des National Institute für Taubheit, haben rund 15% der amerikanischen Erwachsenen – das sind rund 37,5 Millionen Menschen – Probleme mit ihren Ohren

Obwohl Hörgeräte heute eine gute Möglichkeit sind, muss die Kommunikationsfähigkeit zwischen Menschen mit Hörproblemen und deren Angehörigen verbessert werden. Es gibt eine große Anzahl von Menschen, welche von Hörgeräten profitieren würden, diese aber nicht verwenden.

Wie viele Menschen mit Hörverlust, war Myers immer in Behandlung, um seinen Zustand zu verbessern. Sein Hörverlust begann, als er ein Teenager war. Doch erst mit 40 Jahren nutzte er das erste Mal ein Hörgerät. Das National Center for Health Statistics in den USA hat ermittelt, dass Menschen mit Hörproblemen durchschnittlich 6 Jahre warten, bis sie ein Hörgerät nutzen. Myers ist der Auffassung, dass dies aus persönlicher Eitelkeit, mangelndem Bewusstsein über den Hörverlust sowie das Leugnen dessen dafür verantwortlich sind

Können Hörgeräte Depression und Demenz reduzieren

In einer neuen Studie wurde herausgefunden, dass Personen mit Hörproblemen, welche kein Hörgerät nutzen eher zu Depressionen und Demenz neigen. Die Gruppe der Hörgeräteträger war auch eher zur Teilnahme an regelmäßigen sozialen Aktivitäten bereit. Diese soziale Isolation von Menschen mit Hörverlust könnte tatsächlich das Risiko von Demenz erhöhen, sagt Myers

„Wut, Frustration, Depression und Angst gehören zu schwerhörigen Menschen, die sich einsam und isoliert fühlen“, erklärt Myers und fügt hinzu: „Wenn diese Menschen die neuesten Hörgeräte-Technologie verwenden, kann ihnen diese helfen, wieder die Kontrolle über ihr Leben zu bekommen und emotionale Stabilität zu erreichen und darüber hinaus noch bessere kognitive Funktionen zu erzielen.

Ein Weg, um die psychologischen Auswirkungen von Hörverlust zu bekämpfen ist es eine Wiederherstellung des Zustandes zu erreichen, wo sich Betroffene auch in der Öffentlichkeit wieder wohlfühlen. Es gibt ein modernes System, das es den Hörgeräten ermöglicht sich drahtlos mit Lautsprechern zu verbinden. Dies ist besonders effektiv in Bereichen, wo es zahlreiche Hintergrundgeräusche oder Hall gibt. Diese Systeme können für eine bessere Lebensqualität bei Betroffenen sorgen.

 

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Moderne Nuklearunfälle – das Risiko ist eher mentaler Natur https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/145-moderne-nuklearunfaelle-das-risiko-ist-eher-mentaler-natur.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/145-moderne-nuklearunfaelle-das-risiko-ist-eher-mentaler-natur.html#respond Mon, 10 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/145-moderne-nuklearunfaelle-das-risiko-ist-eher-mentaler-natur-html.html Moderne Nuklearunfälle – das Risiko ist eher mentaler Natur Moderne Nuklearunfälle sind seltener physischer Natur. Vor allem die Psyche leidet, so ein aktueller Artikel in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“. Und während weltweit die physischen Gefahren der Radioaktivität anerkannt sind, sind die mentalen Folgen doch noch weitaus größer als angenommen. Mit Bezug auf das neueste

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Moderne Nuklearunfälle – das Risiko ist eher mentaler Natur

Moderne Nuklearunfälle sind seltener physischer Natur. Vor allem die Psyche leidet, so ein aktueller Artikel in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“.

Und während weltweit die physischen Gefahren der Radioaktivität anerkannt sind, sind die mentalen Folgen doch noch weitaus größer als angenommen.

Mit Bezug auf das neueste Reaktorunglück in Fukushima, schreibt Dr. Koichi Tanigawa von der Medizinischen Fakultät der Universität Fukushima:

 Die Strahlendosis, der die Bevölkerung beim Reaktorunglück in Fukushima ausgesetzt war, war relative niedrig. Wir konnten bislang nur wenige Auswirkungen auf die physische Gesundheit feststellen noch erwarten wir weitere. Was sich allerdings sehr negative auf das Leben der Betroffenen auswirkte, waren die psychischen und sozialen Probleme, die sich beispielsweise aus der unterschiedlichen Risikowahrnehmung ergaben.

Aktuell sind 437 nuklear betriebene Elektrizitätswerke weltweit in Betrieb, doch Unfälle, wie etwa 2011 in Fukushima, sind selten.

Vier weitere schwere Unfälle, die auf einer Skala mit einer Fünf oder höher bewertet wurden, wurden seither verzeichnet: Kyshtym in Russland im Jahr 1957, Windskale Piles in Großbritannien im gleichen Jahr, 1979 ein Unfall in Three Mile Island in den USA und Chernobyl in Russland im Jahr 1986.  

Im Jahr 2006 berichtete das Chernobyl Forum der Vereinten Nationen (UN), dass die mentalen Schäden in der Gesellschaft mit am schwerwiegendsten waren. Schlechte Kommunikation zu den Gesundheitsrisiken verschlimmerte die Probleme noch. Die Zahlen derjenigen, die in der Folge Depressionen entwickelten oder am Posttraumatischen Stress-Syndrom leiten, schlagen noch heute in der Statistik zu Buche.

Ganz ähnlich verhält es sich mit Fukushima. Die Gesundheitsüberwachung der Stadt berichtet dass die Zahl der Erwachsenen mit Stress-Symptomen bei umgesiedelten Personen um etwa fünf Mal höher liegt als bei der übrigen Bevölkerung, nämlich bei etwa 14,6% im Vergleich zu 3%.

Wiederholte Umsiedelung und Entwurzelung bedeuten ernsthafte Gesundheitsprobleme für die verwundbarsten Mitglieder der Gesellschaft. Besonders bei älteren Menschen verdreifachte sich die Sterberate in den drei Monaten nach der Umsiedelung.

In einem weiteren Artikel zum Thema diskutieren Wissenschaftler der medizinischen Fakultät der Universität Fukushima Möglichkeiten, die Millionen Bewohner der betroffenen Region besser vor den Folgen eines erneuten Unfalls zu schützen.

Bessere Information für Eltern, die ein erhöhtes Krebsrisiko für ihre Kinder befürchten, könnte ein Schritt zu einem verbesserten Schutz der Bevölkerung sein. Ebenso sollten Evakuierte mehr Hilfe erhalten, um sich an neuen Wohnorten einzuleben.

Fukushima lehrte die Betroffenen einige wichtige Lektionen, so die Autoren der Studie. Verlässliche Kommunikation der Lage und der Risiken sind ein wichtiger Teil der Arbeit für die Opfer eines nuklearen Unfalles. Tatsächlich sind nur sehr wenige Menschen in einer solchen Situation in Lebensgefahr. Information über die Gesundheitsrisiken ist dann eine der Hautaufgaben der Ärzte. Auch die Umsiedlung vieler gefährdeter Menschen in Heimen und Krankenhäusern muss gründlich geplant und auch medizinisch vorbereitet werden.

Die langfristigen Auswirkungen nach einem radioaktiven Angriff wie in Hiroshima und Nagasaki oder nach einem Unfall wie in Chernobyl sind Gegenstand eines Berichtes, der an der Universität von Hiroshima erstellt wurde. Die Sterberate war stark erhöht, wie eine Langzeitstudie an 94.000 Überlebenden der Atombombenabwürfe fünf Jahre nach dem Ereignis, also ab 1950, bis heute bewiesen.

Krebserkrankungen waren mit einer hohen Strahlendosis verbunden – und umso signifikanter, je jünger die Betroffenen waren, die dieser Dosis ausgesetzt waren.

Nach Chernobyl waren vor allem Kinder einem erhöhten Risiko von Schilddrüsenkrebs ausgesetzt – vor allem Kinder, die Nahrung und Wasser aus den verstrahlten Gebieten zu sich genommen hatten. Erbliche Schäden konnten bislang nicht festgestellt werden.

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Wählerisches Essen bei Kindern verantwortlich für AHDS und Depressionen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/142-waehlerisches-essen-bei-kindern-verantwortlich-fuer-ahds-und-depressionen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/142-waehlerisches-essen-bei-kindern-verantwortlich-fuer-ahds-und-depressionen.html#comments Mon, 10 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/142-waehlerisches-essen-bei-kindern-verantwortlich-fuer-ahds-und-depressionen-html.html Wählerisches Essen bei Kindern verantwortlich für AHDS und Depressionen Nach einer neuen Studie kann wählerisches Essen bei Kindern zu einer Fehlernährung führen und Konflikte mit der Familie auslösen. Vor allem die Forscher der Duke Medicine in Durrham (N.C) hatten festgestellt, dass mittelschwere bis schwere selektive Ernährung oft mit psychologischen Problemen wie Depressionen und dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

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Wählerisches Essen bei Kindern verantwortlich für AHDS und Depressionen

Nach einer neuen Studie kann wählerisches Essen bei Kindern zu einer Fehlernährung führen und Konflikte mit der Familie auslösen. Vor allem die Forscher der Duke Medicine in Durrham (N.C) hatten festgestellt, dass mittelschwere bis schwere selektive Ernährung oft mit psychologischen Problemen wie Depressionen und dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom AHDS in Verbindung stehen.  Die Ergebnisse der Studie wurden im Magazin Pediatrics veröffentlicht.

Zahlreiche Forscher und betrachten Essensprobleme bei Kindern als einen normalen Teil der Entwicklung im Vorschulalter. Wie die Studienautoren berichten, seien 14 bis 20 Prozent von Kleinkindern im Alter von 2 bis 5 Jahren den Eltern zufolge selektive Esser.

Die Hauptautorin Nancy Zucker, die Direktorin des Duke Center für Essstörungen ist, stellte in der Studie die Hauptfrage, wann wählerisches Essen wirklich ein Problem darstellt. Die selektive Ernährung ist recht weit verbreitet, weil frühere Forschungen zeigten, dass so ein Verhalten mit emotionalen, sozialen und physischen Domänen in Verbindung steht. Für Forscher und Ärzte sei es daher wichtig, festzustellen, dass wählerische Ernährung eine solche Wertminderung verursacht und deshalb einen Eingriff erforderlich mache.

Im Rahmen der Studie wurden 917 Kinder zwischen 24 und 71 Monaten untersucht. Die Betreuer der Kinder wurden zum Esserverhalten und möglichen psychiatrischen Symptomen sowie Home-Umgebungsvariablen befragt. Die Wissenschaftler wollten ermitteln, ob eine selektive Ernährung die Entwicklung seelischer Probleme vorhersagen könnte.

Wie Zucker ausführt, kann Wertminderung viele verschiedene Formen annehmen. Es kann die Gesundheit, Wachstum, die sozialen Fähigkeiten des Kindes und die Eltern-Kind-Beziehung beeinflussen. Das Kind könnte das Gefühl entwickeln, dass niemand ihm glaubt und Eltern könnten sich verantwortlich für das Problem fühlen.

 

Kinder mit mäßiger oder schwerer selektive Essgewohnheiten wiesen fast doppelt so häufig der genannten Symptome der Angst auf, als Kinder, die nicht wählerisch mit dem Essen waren. Sowohl mittelschwerer und schwerer selektive Essgewohnheiten wurden auch mit erhöhten Symptome der Depression, soziale Angst und generalisierte Angst verbunden.

Nach dem Studienergebnis waren Kinder mit mäßig wählerischer Essgewohnheit nicht eher von einer psychiatrischen Störung betroffen. Bei streng selektiven Essern wurden mehr als doppelt soviele  Depressionen festgestellt. Konflikte zwischen Eltern und Kindern wegen wählerischen Essen muss nicht unbedingt dazu führen, dass Kinder ihre Essgewohnheiten ändern. Laut Zucker müssen Ärzte und Familien neue Wege finden, um das Problem zu lösen. Die Eltern sollten der Forscherin zufolge von Ärzten unterstützt werden, damit sie wissen wann und wie sie eingreifen müssen.

Selektive Ernährung bei Kindern kann zur schlechter Erfahrung mit bestimmten Lebensmitteln führen, was Angst verursachen kann, wenn sie gezwungen werden das Nahrungsmittel zu essen oder ein neues Lebensmittel auszuprobieren. Bei einigen Kindern könnten sich auch die Sinne verstärken, bezüglich des Geschmacks und Texturen bestimmter Lebensmittel zu erkennen.

Es seien Zucker zufolge neue Maßnahmen erforderlich, damit Kindern ihre Essgewohnheiten verbessern. Die Forscher vermuten, dass die selektive Ernährung, die zu einer Beeinträchtigung der Funktion führt, sollten nun als avoidant / restriktive Nahrungsaufnahme Störung (ARFID) diagnostiziert werden. Es handelt sich dabei um eine neue Diagnose, die in dem Diagnostischen und Statistischen Handbuch für mentale Störungen aufgenommen wurde.

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USA – Experten-Rat empfiehlt Erwachsenen-Screening auf Depression https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/136-usa-experten-rat-empfiehlt-erwachsenen-screening-auf-depression.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/136-usa-experten-rat-empfiehlt-erwachsenen-screening-auf-depression.html#respond Fri, 07 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/136-usa-experten-rat-empfiehlt-erwachsenen-screening-auf-depression-html.html USA – Experten-Rat empfiehlt Erwachsenen-Screening auf Depression   In den USA sollten alle Erwachsenen einem Expertenrat zufolge von Ärzten auf Depressionen untersucht werden. Ausgestellt hat diese Empfehlung die US Preventive Services Task Force. Nach Schätzungen leidet einer von zehn US-Amerikanern irgendwann im Leben an Depressionen. Auf fast 7 Prozent der Bevölkerung wirkt sich die Depression

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USA – Experten-Rat empfiehlt Erwachsenen-Screening auf Depression

 

In den USA sollten alle Erwachsenen einem Expertenrat zufolge von Ärzten auf Depressionen untersucht werden. Ausgestellt hat diese Empfehlung die US Preventive Services Task Force. Nach Schätzungen leidet einer von zehn US-Amerikanern irgendwann im Leben an Depressionen. Auf fast 7 Prozent der Bevölkerung wirkt sich die Depression aus, wobei eher Frauen als Männer eine solche entwickeln können

Bei einer Depressionen tauchen bestimmte Symptome auf, die sich in Gefühle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Verlust des Interesses an Hobbys und Aktivitäten, reduzierten Energie, Schlaflosigkeit, Todesgedanken und Selbstmord und Selbstmordversuche auszeichnen

Eine Depression kann sich erheblich auf die Lebensqualität eines Menschen auswirken und ist in den USA die führende Ursache von Behinderungen bei Personen ab 15 Jahren und älter. Zur Zeit wird zum Screening von Depressionen am meisten die Patient Health Questionnaire (PHQ) verwendet. Die Patienten müssen bei der PHQ neun Fragen beantworten, wie zum Beispiel »Im Laufe der letzten 2 Wochen, fühlten Sie sich müde oder hatten wenig Energie?« verbunden mit dem Ziel festzustellen ob Indikatoren einer Depression vorliegen

Bereits im Jahr 2009 hatte die US Preventive Services Task Force (USPSTF) eine vergleichbare Empfehlung für das Screening von Personen gegeben. Die aktuelle Empfehlung betrifft alle Erwachsenen ab 18 Jahren, die mit Hilfe von PHQ auf Depressionen gescreent werden sollen. Die Empfehlungserklärung bezieht sich vor allem ein Depressionen-Screening von Schwangeren und Frauen nach der Geburt. Im Rahmen ihrer Empfehlung untersuchte die USPSTF zahlreiche Studien zur Bewertung der Sinnhaftigkeit eines solchen Screenings.

Sie stellten fest, dass bei Personen, wo Depressionen als Folge der Screening diagnostiziert wurden und mit Antidepressiva, Psychotherapie oder einer Kombination von beiden behandelt worden waren, Verbesserungen der Symptome auftraten und sich insgesamt bessere Ergebnisse zeigten

Das Screening würde für alle Erwachsenen von Vorteil sein. Wie Dr. Kirsten Bibbins-Domingo, stellvertretende Vorsitzende des USPSTF berichtet, seien Depressionen nicht nur üblich, sondern einer der führenden Ursachen von Behinderungen in den Vereinigten Staaten. Die Empfehlung der Task Force für alle Erwachsenen, die von ihrem Hausarzt untersucht werden, wird dazu beitragen, dass Depressionen erkannt und behandelt werden. Bis zum 24.August 2015 nimmt das USPSTF öffentlich Stellung zur Empfehlung. Das Expertengremium wird alle Kommentare prüfen und anschließend eine endgültige Empfehlung ausgeben.

 

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Angstzustände und Depressionen: Mögliche Auslöser stress-bedingte Bakterien-Attacke im Darm https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/132-angstzustaende-und-depressionen-moegliche-ausloeser-stress-bedingte-bakterien-attacke-im-darm.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/132-angstzustaende-und-depressionen-moegliche-ausloeser-stress-bedingte-bakterien-attacke-im-darm.html#respond Thu, 06 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/132-angstzustaende-und-depressionen-moegliche-ausloeser-stress-bedingte-bakterien-attacke-im-darm-html.html Angstzustände und Depressionen: Mögliche Auslöser stress-bedingte Bakterien-Attacke im Darm Wissenschaftler vermuten, dass Stress in einem frühen Lebensstadium der Entstehung bestimmter Darmbakterien Vorschub leistet, die zur Entstehung von Angst und Depressionen im Erwachsenenalter führen können. Immer öfter sind Darmbakterien und ihre Auswirkung auf die Gesundheit Gegenstand von Studien. An der medizinischen Fakultät der McMaster Universität in Hamilton,

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Angstzustände und Depressionen: Mögliche Auslöser stress-bedingte Bakterien-Attacke im Darm

Wissenschaftler vermuten, dass Stress in einem frühen Lebensstadium der Entstehung bestimmter Darmbakterien Vorschub leistet, die zur Entstehung von Angst und Depressionen im Erwachsenenalter führen können. Immer öfter sind Darmbakterien und ihre Auswirkung auf die Gesundheit Gegenstand von Studien.

An der medizinischen Fakultät der McMaster Universität in Hamilton, Kanada, sucht man aktuell Zusammenhänge zwischen Darmflora und ihrem Einfluss auf Verhaltensweisen.

In der Mehrzahl dieser Studien, so der Leiter Professor Bercik, wurden gesunde, normale Mäuse beobachtet. Die aktuelle Untersuchung verwendete zwei Gruppen von Mäusen – die eine hatte eine völlig normale Darmflora, die anderen gar keine Ein Teil der Mäuse jeder Gruppe wurde in sehr jungem Alter starkem Stress ausgesetzt, ausgelöst etwa durch frühe Trennung von der Mutter für täglich drei Stunden ab einem Alter von wenigen Tagen.

Die Mäuse mit der normalen Darmflora entwickelten ein außergewöhnlich hohes Level des Stresshormons Kortikosteron, entsprechend ängstliches und depressives Verhalten, gepaart mit unzulänglichen Verdauungsfunktionen. Und während das Gleiche auch bei den Mäuse ohne Darmbakterien geschah, verhielten sie sich dennoch weder ängstlich noch bedrückt.

Das Wissenschaftlerteam “besiedelten” nun die darmflora-freien Mäuse mit Stresserfahrung mit Darmbakterien aus der zweiten Gruppe. Diese Veränderung löste sofort Ängstlichkeit und Depression aus. Übertrug man allerdings Darmbakterien in die Gruppe der nicht-gestressten bislang bakterienfreien Mäuse, trat diese Verhaltensänderung nicht ein.

Offenbar besteht eine Wechselwirkung zwischen den mikrobiologischen Faktoren im Darm und den Bedingungen des Individuums, damit die beobachtete Ängstlichkeit und Depressivität eintreten, so Studienleiter Bercik. Stress in der ersten Zeit nach der Geburt führt zu vermehrter Stress-Reaktion und Verdauungsproblemen, was die Darmflora verändert. Umgekehrt greift dies wieder in die Gehirnfunktion ein.

Wie wichtig könnten diese Erkenntnisse sein? Die Wissenschaftler sind gerade erst dabei, die Interaktion und Wechselwirkungen zwischen der Darmflora und dem Individuum zu entdecken. Bereits geringfügige Veränderungen im mikrobiologischen Profil oder in der Stoffwechselaktivität, ausgelöst durch neonatalen Stress, kann sich im Erwachsenenalter auf Reaktionen und Verhaltensweisen auswirken.

Daher ist es wichtig, zu bestimmen, ob sich die in der Studie ermittelten Beobachtungen auch auf Menschen übertragen lassen. Beispielsweise gilt es, Daten zu sammeln, um festzustellen, ob „anormale“ mikrobiotische Profile bei Patienten auftreten, die an primären psychischen Störungen wie Angstzuständen oder Depression leiden.

Erst im April dieses Jahres wurde über eine Studie berichtet, in der Darmbakterien eine wichtige Rolle bei der Serotoninproduktion spielten, einem bedeutenden Neurotransmitter, der auch als “Glückhormon” bezeichnet wird und für Schlafverhalten und eine ausgeglichene Psyche verantwortlich ist.

 

 

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Menschen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen stellen sich eher Selbstmord-Frage https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/119-menschen-mit-depressionen-und-persoenlichkeitsstoerungen-stellen-sich-eher-selbstmord-frage.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/119-menschen-mit-depressionen-und-persoenlichkeitsstoerungen-stellen-sich-eher-selbstmord-frage.html#respond Tue, 04 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/119-menschen-mit-depressionen-und-persoenlichkeitsstoerungen-stellen-sich-eher-selbstmord-frage-html.html Menschen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen stellen sich eher Selbstmord-Frage Menschen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen stellen sich eher Selbstmord-Frage Nach einer Studie von 100 psychiatrischen Patienten in Belgien, suchen Personen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen am ehesten Hilfe auf. Der Studien Co-Autor Dr. Lieve Thienpont veröffentlichte die Studienergebnisse mit seinen Kollegen in der Zeitschrift BMJ Open. In

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Menschen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen stellen sich eher Selbstmord-Frage

Menschen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen stellen sich eher Selbstmord-Frage

Nach einer Studie von 100 psychiatrischen Patienten in Belgien, suchen Personen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen am ehesten Hilfe auf. Der Studien Co-Autor Dr. Lieve Thienpont veröffentlichte die Studienergebnisse mit seinen Kollegen in der Zeitschrift BMJ Open. In Belgien wurde die Euthanasie im Jahr 2002 legalisiert, wo Menschen ihr Leben durch die Einnahme spezieller Drogen selbst beenden können. 

Laut Dr. Thienpont und Kollegen, seien Belgien, die Niederlande und Luxemburg die einzigen Länder in Europa, wo psychische Leiden oder Ängste eine Rechtsgrundlage für

Im Rahmen der Studie wurde die Frage gestellt, ob Patienten mit bestimmten psychischen Störungen wahrscheinlicher eine Euthanasie-Anfrage stellen oder nicht. Es wurden 100 Euthanasie-Anfragen analysiert, bestehend aus 77 Frauen und 23 Männern. Die Betroffenen hätten ein unerträgliches Leiden. Alle Patienten befanden sich in ambulanter Behandlung für psychische Störungen in belgischen Kliniken von 2007 bis 2011. Bis zum Jahresende 2012 wurden sie dort behandelt.

Von den Patienten hatten 19 für die Beratung eine Überweisung erhalten, 73 wurden als untauglich eingestuft, um zu arbeiten und 59 lebten allein, wie die Studie berichtet. Bei 90 Prozent der  Patienten wurde mehr als eine psychiatrische Störung festgestellt, wobei Depression die häufigste Diagnose war und 58 Patienten betraf. Persönlichkeitsstörungen trafen am zweithäufigsten zu und hatten 50 Patienten. Von den Patienten, bei denen eine Prüfung erforderlich war, wurden 13 speziell auf Autismus getestet und darunter wurde bei 12 Patienten das Asperger-Syndrom erkannt.

Die Euthanasie-Anfragen von 48 Patienten wurden akzeptiert, wie die Ergebnisse der Studie berichten und 35 dieser Anträge wurden durchgeführt. Die übrigen 13 Anträge wurden verschoben oder abgesagt, weil Patienten berichteten dass ihnen die Sterbehilfe genug Seelenfrieden gebe um weiterzuleben. Bis zum Ende der Studie waren 43 Patienten gestorben. Davon hatten sechs ihr eigenes Leben beendet und einer beging Selbstmord, weil die Genehmigung der Sterbehilfe zu lange dauerte. Dreißig Patienten  starben in einem positiven Umfeld, umgeben von Familie und Freunden.

Wie Dr. Thienpont und seine Kollegen ausführen, könnten ihre Erkenntnisse dabei helfen bessere Richtlinien für die Sterbehilfe zu erstellen bezogen auf Anfragen von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen. Auf Grund der anhaltend hohen Debatten über dieses Thema sei es wichtig, Leitlinien für die Sterbehilfe zu entwickeln und diese in klare und detaillierte Protokolle zu entwickeln, die in der Praxis umgesetzt werden können. Sie fordern daher weitere Studien, um ein besseres Verständnis für Euthanasie-Anfragen für unerträgliches Leiden unter psychisch Kranken zu gewinnen.

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Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie.html#respond Mon, 03 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/114-den-oestrogenspiegel-gezielt-senken-effektivere-brustkrebstherapie-html.html Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie Eine neuentdeckte Kategorie von Medikamenten auf Hormonbasis, die sich Aromatase-Hemmer nennen, können den tödlichen Ausgang von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause verhindern helfen. Sie greifen in Fällen, in denen Östrogen-Rezeptoren für den Brustkrebs verantwortlich sind, die weitaus häufigste Form der Erkrankung.Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau – sie wurden

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Den Östrogenspiegel gezielt senken – effektivere Brustkrebstherapie

Eine neuentdeckte Kategorie von Medikamenten auf Hormonbasis, die sich Aromatase-Hemmer nennen, können den tödlichen Ausgang von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause verhindern helfen. Sie greifen in Fällen, in denen Östrogen-Rezeptoren für den Brustkrebs verantwortlich sind, die weitaus häufigste Form der Erkrankung.
Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau – sie wurden in einer aktuellen Studie als weitaus effektiver identifiziert als das bisher meist verwendete Tamoxifen.

 

Der führende Autor der Studie, Professor Mitch Dowsett, vom Institut für Krebsforschung (ICR) in Großbritannien, publizierten ihre Ergebnisse erst kürzlich.

Pro Jahr erkrankten fast 250.000 Frauen an invasivem Brustkrebs – mehr als 40.000 werden daran sterben.

Östrogenrezeptor-positiver Brustkrebs ist für 70% aller Brustkrebs-Todesfälle verantwortlich. In diesen Fällen reagieren die Brustkrebs-Zellen dank spezieller Rezeptoren auf das Hormon Östrogen. Bindet sich das Hormon an diese Rezeptoren, kann dies das Tumorwachstum provozieren.

Bislang wurden Frauen mit dieser Art Brustkrebs mit dem Medikament Tamoxifen behandelt – es hindert Östrogen daran, sich an die Rezeptoren in den Brustkrebszellen zu binden. Am wirksamsten ist es bei Frauen in einem noch frühen Stadium, die bereits eine Tumor-Operation hinter sich haben, bestrahlt wurden oder bei denen eine Chemotherapie durchgeführt wurde. Tamoxifen soll in all diesen Fällen ein Wiederaufflackern der Krankheit verhindern.

Nach Bericht von Professor Dowsett und seinem Team, bewirkt die Einnahme von Tamoxifen über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Minimierung des Sterberisikos an Brustkrebs um 30%. In ihrer Studie enthüllten sie die Aromatase-Hemmer als noch bedeutend wirksamer.

Die Aromatase-Hemmer senken das Östrogen-Niveau, indem sie die Entstehung des Enzyms Aromatase verhindern. Dieses Enzym findet sich überwiegend in Fettgewebe. Es ist in der Lage, andere Hormone in Östrogen umzuwandeln. Je weniger Östrogen sich im Organismus befindet, desto weniger Rezeptoren in den Krebszellen werden angesprochen.

In den USA werden die Aromatase-Hemmer derzeit verwendet, um Brustkrebs im Frühstadium bei Frauen nach der Menopause aufzuhalten, die bereits mehrere Jahre lang mit Tamoxifen behandelt wurden.

Die aktuellen Studien legen nahe, dass die Aromatase-Hemmer wesentlich wirksamer arbeiten als Tamoxifen. Das Sterberisiko in den beschriebenen Fällen sank um 40% innerhalb der zehn Jahre nach der ersten Behandlung.
In der Studie wurden die Tagen von neun klinischen Tests ausgewertet, an denen über 30.000 Frauen nach den Wechseljahren in einem frühen, östrogen-positiven Brustkrebsstadium teilnahmen. Die Frauen in den klinischen Tests erhielten entweder eine nicht-hormonelle Therapie  oder sie hatten die Aromatase-Hemmer oder Tamoxifen in den vergangenen fünf Jahren erhalten.

Dabei eliminieren die Aromatase-Hemmer lediglich eine geringe Menge Östrogen, die bei Frauen nach den Wechseljahren noch im Organismus verbleibt – anscheinend ist dieses Quantum aber ausreichend, um eine ganze Reihe von Tumoren auszulösen, die auf Östrogen ansprechen.
Allerdings bringen Aromatase-Hemmer eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich: Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Hitzewallungen, Muskel- oder Gelenkschmerzen oder Depressionen.

Auch Frauen mit starken Nebenwirkungen sollten ermutigt werden, die Behandlung dennoch fortsetzen.

Ebenfalls in diesem Monat berichtete eine Fachzeitschrift von einer Studie, die dokumentiert, dass die Beigabe des Hormons Progesteron bei etwa 50% aller Brustkrebsfälle verlangsamend einwirken könnte.

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Studie zeigt, dass ältere Menschen zu Alkohol neigen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/111-studie-zeigt-dass-aeltere-menschen-zu-alkohol-neigen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/111-studie-zeigt-dass-aeltere-menschen-zu-alkohol-neigen.html#respond Fri, 31 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/111-studie-zeigt-dass-aeltere-menschen-zu-alkohol-neigen-html.html Studie zeigt, dass ältere Menschen zu Alkohol neigen Ab dem Alter von 50 Jahren neigen gesunde und aktive Menschen, mit gutem Auskommen und Sozialkontakten zu einem vermehrten Konsum von Alkohol. Studienautor Prof. José IPARRAGUIRRE, der Forschungsabteilung für Alter in Großbritannien, sagt, dass die Ergebnisse zeigen, dass schädlicher Alkoholkonsum ein Zeichen für „versteckte gesundheitliche und soziale

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Studie zeigt, dass ältere Menschen zu Alkohol neigen

Ab dem Alter von 50 Jahren neigen gesunde und aktive Menschen, mit gutem Auskommen und Sozialkontakten zu einem vermehrten Konsum von Alkohol.

Studienautor Prof. José IPARRAGUIRRE, der Forschungsabteilung für Alter in Großbritannien, sagt, dass die Ergebnisse zeigen, dass schädlicher Alkoholkonsum ein Zeichen für „versteckte gesundheitliche und soziale Probleme“ sein kann

Nach Angaben der National Institute von Alkoholmissbrauch und Alkoholismus,gibt es rund 16,6 Millionen Erwachsene in den USA, welche ein ernstzunehmendes Alkoholproblem haben. Jedes Jahr sterben mehr als 88.000 Amerikaner durch Alkohol, so dass der Alkoholkonsum den Dritte Platz in der Rangliste vermeidbarer Tode in den USA belegt

Für seine Studie, setzte Prof. IPARRAGUIRRE Teilnehmer ab 50 Jahren ein. Er wollte den Antrieb für Alkoholkonsum herausfinden und nahm dabei Männer und Frauen in seine Teilnehmergruppe auf.

Prof. IPARRAGUIRRE analysierte die Antworten auf die Umfrage von 9251 Männern und Frauen im Alter von 50 und älter, die Teil der 2008-09 und 2010-11 vom Englisch Longitudinal Survey of Ageing (ELSA) durchgeführten Studie waren.

Im Rahmen der Umfrage wurden die Teilnehmer über ihre wöchentliche Alkoholkonsum, in Verbindung mit einer Reihe von Faktoren, die ihre Trinkgewohnheiten beeinflussen, befragt. Ebenfalls wichtig waren Familienstand, Betreuungsaufgaben, Bildungsniveau, Rauchen, Ernährung, körperliche Aktivität, Einsamkeit und Depression, Gesundheit, Beschäftigungsstatus und soziales Engagement.

 

Gut situierte ältere Menschen neigen später zu gefährlichem Alkoholkonsum

Die Ergebnisse der Analyse ergaben, dass für Männer das Risiko für schädlichen Alkoholkonsum ab erreichen der frühen 60er Jahre eintritt. Bei Frauen, verringerte sich das Risiko von gefährlichem Alkoholkonsum im Alter. Gefühle der Einsamkeit sowie Depressionen wurde nicht zu den größeren Gefährdungen zu schädlichem Alkoholkonsum zu neigen, gezählt. Jedoch neigen Männer, welche alleine leben deutlich stärker zu Alkoholismus als jene in einer Partnerschaft.

Prof. IPARRAGUIRRE glaubt anhand dieser Ergebnisse, dass das Problem des riskanten Alkoholkonsums bei Personen im Alter von 50 und älter ist ein „Mittelklasse-Phänomen.“ Menschen mit guter gesundheitlicher Verfassung, höherem Einkommen, höherem Bildungsabschluss und sozialer Aktivität neigen eher dazu, in schädlichen Mengen Alkohol zu konsumieren“ schließt er seine Ausführungen.

 

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