Diabetes – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Thu, 17 May 2018 17:10:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Diabetes – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Knochenbrüche heilen anders als bisher angenommen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/195-knochenbrueche-heilen-anders-als-bisher-angenommen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/195-knochenbrueche-heilen-anders-als-bisher-angenommen.html#respond Fri, 21 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/195-knochenbrueche-heilen-anders-als-bisher-angenommen-html.html Knochenbrüche heilen anders als bisher angenommen   Bislang hatte man angenommen, dass Fibrin – ein Protein, das auch an der Blutgerinnung beteiligt ist – für die Heilung von Knochen notwendig ist – Tatsächlich sind es nur einzelne Bestandteile des Fibrins, die für die Reparatur von Knochenbrüchen benötigt werden, das Fibrin also eher entzogen werden muss,

The post Knochenbrüche heilen anders als bisher angenommen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Knochenbrüche heilen anders als bisher angenommen

 

Bislang hatte man angenommen, dass Fibrin – ein Protein, das auch an der Blutgerinnung beteiligt ist – für die Heilung von Knochen notwendig ist – Tatsächlich sind es nur einzelne Bestandteile des Fibrins, die für die Reparatur von Knochenbrüchen benötigt werden, das Fibrin also eher entzogen werden muss, damit sich neue Blutgefäße bilden und wieder miteinander verbinden. Das Vanderbilt Zentrum für Medizin an der Universität von Nashville, Tennessee, veröffentlichte aktuell eine Studie, die es womöglich notwendig macht, viele Standardwerke über Knochenheilung neu zu schreiben. Das Forscherteam geht davon aus, dass die Ergebnisse der Untersuchung künftig auch zu anderen Behandlungsmethoden bei Knochenfrakturen führen werden.

Jonathan Schoenecker, Assistenz-Professor für Orthopädische Chirurgie und Rehabilitierung an der Vanderbilt Universität, sagt, dass viele Medikamente zur Förderung der Knochenheilung auf Fibrin basieren – das mag in einigen Fällen helfen, meistens ist es aber überflüssig.

Die Natur benötigt das Fibrin nicht, um eine Fraktur zu heilen, stellt Schoenecker fest. Fibrin, ein Protein, das die Blutgerinnung etwa bei Verletzungen in Gang setzt, hat durchaus auch bei Frakturen eine Funktion: Brechen Knochen, zerreißen auch Blutgefäße. Fibrin stoppt auch diese Blutungen. Normalerweise liegt es in inaktiver Form vor, bekannt als Fibrinogen. Mit Hilfe eines Enzyms, Thrombin, verwandelt sich Fibrinogen in Fibrin, immer dann, wenn eine Blutung eintritt. So entsteht ein zähes Fasergewebe, das die roten Blutkörperchen am Platz hält und offene Verletzungen mit einer Blutkruste verschließt.

Die meisten Menschen wissen nicht, wie viele Blutgefäße in Knochensubstanz sitzen – und wie viele Blutgefäße bei einer Fraktur mit verletzt werden.

Bislang gingen Mediziner und Biologen davon aus, dass Fibrin auch bei der Bildung neuen Knochengewebes hilft, indem es eine Art Gerüst bildet. Doch im Tierversuch fand man heraus, dass Frakturen bei Mäusen auch ohne Vorhandensein von Fibrinogen glatt heilten.

In vorangegangenen Arbeiten benutzt man eine Art Computersimulation, um zu zeigen, dass die Heilung von Knochenfrakturen auch von der Neuverbindung von unterbrochenen Blutgefäßen abhängig ist. In der Tat sind es die Blutgefäße, die zuerst heilen, sich verbinden und dann erst neue Knochensubstanz sich bildet.
Professor Schoenecker nahm daraufhin an, dass allzu viel Fibrin bei dieser Neuverbindung von Blutgefäßen nur hinderlich sein könnte.

Tatsächlich bewies sich das im Tierversuch mit Mäusen: Fehlte ein bestimmter Faktor, der Fibrin ausschaltete, verbanden sich die Blutgefäße nicht sehr gut über die Frakturkanten hinweg und die Knochenheilung selbst verlangsamte sich.

Manipulierte man die Mäuse so, dass sie kein Fibrinogen bilden konnte, heilte die Fraktur in kürzester Zeit.

Das könnte, so Professor Schoenecker, erklären, warum starke Raucher, fettleibige oder Patienten mit Diabetes Schwierigkeiten bei der Heilung von Frakturen haben: All diese Faktoren verhindern, dass Fibrin im Bedarfsfall beiseitegeschoben wird.

Je weniger Fibrinogen vorliegt, desto besser heilen Knochen – Kindern, die nur 50% des Fibrinogen-Niveaus im Blut haben, im Vergleich zu Erwachsenen, haben mit einem Knochenbruch nur kurze Zeit zu kämpfen.

Könnte man also das Fibrinogen-Niveau senken – oder aber die Enzyme aktivieren, die Fibrin gezielt ausschalten können – würden auch bei Erwachsenen Frakturen in Rekordzeit heilen.

Ebenfalls im Tierversuch bestätigt. Mäuse, denen das entsprechende Enzym fehlte, bildeten Knochen innerhalb der Muskelstruktur, ein Phänomen, das als Hereotopische Ossifikation” bekannt ist, und das häufig nach orthopädischen Eingriffen auftritt.

Den Studienergebnissen zufolge müssten einige Medikamente, die derzeit verwendet werden, die Blutgerinnung zu verlangsamen oder zu verhindern, auch bei der Reparatur und Regeneration von Knochengewebe hilfreich sein.

 

The post Knochenbrüche heilen anders als bisher angenommen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/195-knochenbrueche-heilen-anders-als-bisher-angenommen.html/feed 0
Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus-html.html Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus Eine bipolare Störung und Herzerkrankungen bedeuten ein höheres Risiko für Jugendliche, die an einer Depression leiden und sollten als unabhängige Risikofaktoren betrachtet werden. Zu dieser Schlussfolgerung kam eine wissenschaftliche Erklärung der American Heart Association, die in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde. Frühere Forschungen haben Stimmungsschwankungen bei Erwachsenen

The post Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus

Eine bipolare Störung und Herzerkrankungen bedeuten ein höheres Risiko für Jugendliche, die an einer Depression leiden und sollten als unabhängige Risikofaktoren betrachtet werden. Zu dieser Schlussfolgerung kam eine wissenschaftliche Erklärung der American Heart Association, die in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde.

Frühere Forschungen haben Stimmungsschwankungen bei Erwachsenen mit einem größeren Risiko für Herzprobleme in Verbindung gebracht. Im Februar wurde eine Studie bekannt nach der eine Depression ein kausales Risiko für koronare Herzerkrankungen bei Erwachsenen bedeutet.

Studien haben demnach gezeigt, dass Erwachsene mit schweren Depressionen und einer bipolaren Störung in einem früheren Alter eher eine Herzkrankheit erleiden können.

Der leitende Autor der wissenschaftlichen Erklärung, Dr. Benjamin I. Goldstein, ein Kinder-Jugend-Psychiater am Sunnybrook Health Sciences Center und der University of Toronto in Kanada veröffentlichten systematisch Forschungsergebnisse bezüglich der Untersuchung des Risikos von Herzerkrankungen bei Jugendlichen mit Stimmmungsstörungen verbunden mit einer Bewertung.

Das Team fand heraus, dass Jugendliche mit schweren Depressionen oder einer bipolaren Störung, sich eher einer Reihe von Risikofaktoren für Herzerkrankungen – einschließlich Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, Typ 2 Diabetes und Atherosklerose aussetzen gegenüber Jugendlichen die diese affektive Störungen nicht haben.

Die bei Jugendlichen mit bipolarer oder schwerer Depression identifizierten erhöhten kardiovaskulären Risikofaktoren lassen sich nicht vollständig durch andere Faktoren, wie Bewegungsmangel, Rauchen oder Drogenmissbrauch nach Aussage der Autoren erklären.

Medikamente gegen Stimmungsstörungen verursachen einen Bluthochdruck, Gewichtszunahme, einen höheren Cholesterinspiegel und erhöhen den Blutzuckespiegel. Die Jugendlichen, die in der Studie der Autoren eingeschlossen waren, hatten derartige Medikamente nicht eingenommen. Dr. Goldstein und seine Kollegen seien eigenen Worten zufolge allerdings nicht in der Lage die biologischen Ursachen für ihre Erkenntnisse zu erklären. Sie verweisen allerdings auf frühere Studien, die heranwachsende Stimmungsstörungen mit einer erhöhten Entzündungsgefahr und andere Formen der Zellschädigung in Verbindung brachte.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health hatten im Jahr 2012 rund 2,2 Millionen Jugendliche in den USA im Alter von 12 bis 17 Jahren eine depressive Phase im letzten Jahr. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2012 schätzte, dass rund 2,5 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren die Kriterien für eine bipolare Störung in ihrem Leben erfüllen würden.

Auf Basis ihrer Erkenntnisse ergab sich für Dr. Goldstein und sein Team eine Schlussfolgerung nach der eine schwere Depression und eine bipolare Störung als moderate Risikofaktoren für Herzerkrankungen bei Jugendlichen eingestuft werden sollten. Diese Störungen und das erhöhte Risiko von Herzerkrankungen erfordern Dr. Goldstein zufolge eine gesteigerte Wachsamkeit und Handeln in einem möglichst frühen Stadium der Erkrankung.

Dr. Goldstein hofft, dass sein wissenschaftliches Statement alle Jugendlichen mit bipolarer Störung oder Depression, ihre Familien und Gesundheitsdienstleister dazu veranlassen wird, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen wird, um das Herz-Risiko zu vermindern.

The post Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/178-teenager-mit-depressionen-setzen-sich-hoeheren-herzerkrankungs-risiko-aus.html/feed 0
Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/176-eine-vorrichtung-unter-dem-schreibtisch-soll-das-sitzverhalten-in-buero-verbessern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/176-eine-vorrichtung-unter-dem-schreibtisch-soll-das-sitzverhalten-in-buero-verbessern.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/176-eine-vorrichtung-unter-dem-schreibtisch-soll-das-sitzverhalten-in-buero-verbessern-html.html Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern Die meisten Büroangestellten verbringen ihren Arbeitsalltag im Sitzen. Dieses dauerhafte sitzen kann zu einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen führen. Jetzt haben Forscher der University of Iowa einen einfachen, aber potenziell effektiven Weg erarbeitet, um die körperliche Aktivität unter diesen Angestellten zu erhöhen. Sie

The post Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern

Die meisten Büroangestellten verbringen ihren Arbeitsalltag im Sitzen. Dieses dauerhafte sitzen kann zu einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen führen. Jetzt haben Forscher der University of Iowa einen einfachen, aber potenziell effektiven Weg erarbeitet, um die körperliche Aktivität unter diesen Angestellten zu erhöhen.

Sie stellen eine tragbare Pedalvorrichtung unter jeden Schreibtisch. Die Studie sagte aus, dass Büro-Mitarbeiter, welche diese Vorrichtung unter ihrem Schreibtisch hatten, ihre körperliche Aktivität erhöhten. Somit könnte dieses Gerät dazu beitragen, dass die Gesundheit gesteigert werden könne.

Studien-Co-Autor Lucas Carr, Assistant Professor für Gesundheit und menschliche Physiologie und Mitglied der Obesity Research and Education Initiative an der Universität von Iowa, und seine Kollegen präsentierten ihre Ergebnisse auf der Jahrestagung 2015 Sdr ociety of Behavioral Medicine in San Antonio, TX, in diesem Jahr.

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass vieles und langes Sitzen, das das Risiko von zahlreichen gesundheitlichen Problemen fördern kann. Dazu zählen auch Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Im Juni berichtete Medical News Today, dass der Mangel an körperlicher Aktivität sogar Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann und die Erhöhung der Gefahr von Angstzuständen fördert.

Büroangestellte sind eine Gruppe für ein besonders hohes Risiko für sitzbedingte Gesundheitsprobleme. Eine Umfrage unter Büroangestellten hat ergeben, dass fast die Hälfte der Frauen und fast 40% der Männer weniger als 30 Minuten zu Fuß gehen während der Arbeit.

 

Hohe Nutzung der Pedalvorrichtung führte zu Gewichtsverlust, bessere Konzentration und weniger Krankheitstage

Den Ansatz der Vorrichtung hat das Forscherteam 16 Wochen lang untersucht. Dabei statteten sie 27 übergewichtige Büroangstellte mit der Vorrichtung aus. Die Forscher analysierten die Zeit, welche jeder einzelne Mitarbeiter das Pedal nutzte. Die Auswertung und Kontrolle fand über einen Monitor statt, welcher an das Gerät angeschlossen war. Im Durchschnitt nutzten die Mitarbeiter die Pedale 50 Minuten am Tag, während der 16-wöchigen Studiendauer. Darüber hinaus erhielt jeder Mitarbeiter drei Mal pro Woche eine Email mit der Erinnerung, die Haltung regelmäßig zu ändern, und Tipps wie sie den Arbeitsalltag körperlich aktiver gestalten könnten.

Die Vorrichtung ist wie eine Art Fahrrad aufgebaut. Dabei können die Mitarbeiter immer wieder in die Pedale treten. Die Studie zeigte, dass die Mitarbeiter sich besser fühlten und sogar an Gewicht verloren. Darüber hinaus kam es zu weniger Krankheitstagen unter den Teilnehmern und eine bessere Konzentration konnte ebenfalls festgestellt werden. Die Teilnehmer wurden dabei auch untereinander verglichen. Wer weniger radelte, verlor weniger Gewicht und war auch weniger konzentriert.

The post Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/176-eine-vorrichtung-unter-dem-schreibtisch-soll-das-sitzverhalten-in-buero-verbessern.html/feed 0
High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen.html#respond Fri, 14 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen-html.html High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen Eine neue Studie im American Journal of Clinical Nutrition hat eine Diät analysiert, welche mit hohem raffinierte Kohlenhydrate funktioniert. Diese kann zu einem erhöhten Risiko von Depressionen bei Frauen nach der Menopause führen Kohlenhydrate werden in einer Vielzahl von Lebensmitteln verwendet und stehen daher oft im Mittelpunkt

The post High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen

Eine neue Studie im American Journal of Clinical Nutrition hat eine Diät analysiert, welche mit hohem raffinierte Kohlenhydrate funktioniert. Diese kann zu einem erhöhten Risiko von Depressionen bei Frauen nach der Menopause führen

Kohlenhydrate werden in einer Vielzahl von Lebensmitteln verwendet und stehen daher oft im Mittelpunkt der neuen Diäten. Jedoch sollte der Schwerpunkt nicht darauf liegen, wie viele Kohlenhydrate wir essen sondern welcher Typ es ist

Raffinierte Kohlenhydrate sind in raffinierten Körnern wie weißem Mehl, Weißbrot und weißem Reis enthalten. Sie unterscheiden sich von Vollkornnahrungsmitteln, weil sie gefräst werden. Dies ist ein Prozess, der die Textur und Haltbarkeit erhöht, aber auch viele der Nährwerte entfernt, wie wichtige Ballaststoffe und Vitamine. Viele Diäten arbeiten mit dem glykämischen Index (GI), der messen soll, inwieweit der körpereigene Zuckerspiegel nach dem Essen erhöht wird

Lebensmittel mit einem niedrigen GI brauchen länger, um verdaut und abgebaut zu werden. Daher gehen sie auch langsam in die Blutbahn über. Dies bewirkt, dass der Glukosespiegel des Blutes langsamer über einen längeren Zeitraum erhöht bleibt

Im Gegensatz dazu verursachenLebensmittel mit einem hohen GI einen schnelleren Anstieg des Blutzuckerspiegels. Raffinierte Körner fallen in diese Kategorie, und es ist der Grund, warum eine GI-Diät zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen, wie Diabetes und Übergewicht führen können.

Lebensmittel, die einige der erhöhten GI Wert haben sind:

 

◾Weißbrot

◾Cornflakes, Puffreis, Kleie Flocken, Instant-Haferflocken

◾ Weißer Reis, Reis Nudeln, Makkaroni und Käse

◾Bretzeln, Reiskuchen, Popcorn, Salz-Cracker.

 

James Gangwisch, PhD, und Kollegen, von der Abteilung für Psychiatrie an der Columbia University Medical Center (CUMC), NY, haben dargelegt, welche Beziehung zwischen einer Ernährung, die reich an raffinierten Kohlenhydraten und Depression besteht

High-GI-Diät erhöhte Depressionsrisiko um 22

Die Forscher analysierten Daten von mehr als 90.000 postmenopausalen Frauen, die in der National Institutes of Health Womens Health Initiative Beobachtungsstudie, die zwischen 1994 bis 1998 durchgeführt wurde, teilgenommen haben. Die Beobachtungsstudie untersuchte Frauen, in der postmenopausalen Phase im Alter von 50 bis 79. Dabei wurde ihre Gesundheit über durchschnittlich 8 Jahre beobachtet und analysiert

Sie untersuchten auch das Niveau von Depressionen und befragten die Frauen zu der Art der Kohlenhydrate, welche sie zu sich nahmen. Woraus sie den GI Rang und die glykämische Last ermittelten. Dabei wurde klar, dass ein hoher GI ein erhöhtes Risiko für Depressionen bei Frauen nach der Menopause um 22% in sich birgt.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass weitere Forschung unternommen werden sollten, um zu sehen, wie sich eine Low-GI-Diät als Behandlung oder primäre Präventionsmaßnahme für Frauen nach der Menopause, die an Depressionen leiden, eignen würde.

 

The post High-GI-Diät kann Depressionsrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/168-high-gi-diaet-kann-depressionsrisiko-bei-postmenopausalen-frauen-zu-erhoehen.html/feed 0
Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html#respond Thu, 13 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall-html.html Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht. Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000

The post Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht.

Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000 Menschen einen Herzinfarkt und rund 795.000 einen Schlaganfall. Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn die Herzkranzgefäße, welche das Herz mit Blut versorgen blockiert sind und,dem Herzen Sauerstoff kosten. Bei einem Schlaganfall ist der Blutfluss zum Gehirn blockiert.

Die Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt sind  hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Adipositas und Rauchen. Der neuesten Studie von Dr. Benham Sabayan und Kollegen des Leiden University Medical Center in den Niederlanden offenbart, dass kognitive Funktionen das Risiko einer Person beeinflussen kann.

Wie Dr. Sabayan ausführt, stehen das Herz und die Gehirnfunktion wohl enger in Zusammenhang als es bisher den Anschein hatte. Die Ergebnisse lassen sich seinen Worten zufolge allerdings nicht unmittelbar in der klinischen Praxis umsetzen, jedoch sollte die Beurteilung der kognitiven Funktion ein Teil der Bewertung des zukünftigen kardiovaskulären Risikos sein.

Die Forscher analysierten die Daten von 3926 Personen mit einem durchschnittlichen Alter von 75 Jahren, die noch keinen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz hatten. Die Teilnehmer wiesen aber in ihrer Geschichte Herzerkrankungen auf oder zeigten drei Risikofaktoren für Diabetes, Tabakkonsum oder Bluthochdruck.

Im Rahmen der Studie nahmen die Teilnehmer an vier Tests teil, die ihre Exekutivfunktionen bewerteten. Die Probanden wurden dann in eine von drei Gruppen eingeordnet, in Abhängigkeit davon ob ihre Scores über einen Zeitraum von drei Jahren niedrig, mittel oder hoch waren. Sie wurden bezüglich Herzinfarkt und Schlaganfall überwacht.

Es kam während der Follow-Up-Studie zu 375 Herzinfarkten und 155 Schlaganfällen, was 31 Herzinfarkten und 12 Schlaganfällen pro 1000 Personenjahren entspricht. Die Forscher ermittelten, dass Personen mit niedrigen Exekutivfunktionen einem 85 Prozent höheren Risiko ausgesetzt sind, einen Herzinfarkt zu erleiden und beim Schlaganfall soll sich die Risikoquote auf 51 Prozent belaufen.

Von den 1309 Personen mit geringen Exekutivfunktionen hatten 176 in den drei Jahren der Follow-Up-Phase der Studie einen Herzinfarkt erlitten, während von den 1308 Personen mit hoher Punktzahl nur 93 einen Herzinfarkt aufwiesen. Dies entspricht einer Rate von 44 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Menschen mit niedrigem Exekutivfunktion und 22 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Personen mit hohen Führungsaufgabe. Einen Schlaganfall erlitten 69 Personen mit niedriger Exekutivfunktion, während es bei Menschen mit hoher Führungsaufgabe nur 48 waren.

Laut Dr. Sabayan basierend auf den Ergebnissen seien Performance-Tests auf Denken und dem Gedächtnis ein Maß für die Gesundheit des Gehirns. Niedrigere Werte der Denktests zeigen hingegen eine schlechte Funktionsweise des Gehirns. Bei Menschen mit höheren Führungsaufgaben bestehe hingegen eine höhere Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden. Niedrige Testergebnisse deuten auf ein höheres Risiko für Herzinfarkte hin.

Die Forscher verweisen trotz ihrer statistisch signifikanten Ergebnisse darauf, dass die relativen Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit niedrigen Führungsaufgaben klein seien.

The post Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html/feed 0
Wie Coca-Cola sich auf den Körper auswirkt https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/155-wie-coca-cola-sich-auf-den-koerper-auswirkt.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/155-wie-coca-cola-sich-auf-den-koerper-auswirkt.html#respond Wed, 12 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/155-wie-coca-cola-sich-auf-den-koerper-auswirkt-html.html Wie Coca-Cola sich auf den Körper auswirkt Zuckerhaltige Getränke gelten als wesentlicher Faktor für Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes Typ 2 und Karies. Ein Forscher stellte sich die Frage was ein Glas Coca-Cola innerhalb einer Stunde im Körper verursacht und erstellte darauf basierend eine Infografik. Nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) trinkt

The post Wie Coca-Cola sich auf den Körper auswirkt appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Wie Coca-Cola sich auf den Körper auswirkt

Zuckerhaltige Getränke gelten als wesentlicher Faktor für Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes Typ 2 und Karies. Ein Forscher stellte sich die Frage was ein Glas Coca-Cola innerhalb einer Stunde im Körper verursacht und erstellte darauf basierend eine Infografik.

Nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) trinkt rund die Hälfte der US-Bevölkerung regelmäßig zuckerhaltige Getränke und dabei sei der Konsum sowohl bei Jugendlichen als auch jungen Erwachsenen am höchsten.

In einer einzigen Dose Cola sind 10 Teelöffel Zucker enthalten, während die WHO einen täglichen Konsum von maximal 6 Teelöffeln Zucker empfiehlt. Der Genuss eines Glas Cola am Tag würde also die empfohlene Tagesmenge deutlich übersteigen.

Wie die Harvard School of Public Health berichtet, hätten Menschen die täglich 1 bis 2 Dosen Cola trinken ein 26 Prozent höheres Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Nun erstellte der britischer Apotheker Niraj Naik eine Infografik auf Basis von Untersuchungen des Gesundheitsbuchautors Wade Meredith. Die Infografik zeigt welchen Schaden eine 330 ml Dose Coca-Cola im Körper innerhalb einer Stunde verursacht.

Eigentlich sollte der hohe Zuckergehalt des Getränks dazu führen, dass man sich übergibt aber die Phosphorsäure in der Cola mindert die Süße. Der Blutzuckerspiegel klettert innerhalb von 20 Minuten drastisch und führte zu einem Ausbruch von Insulin. Die Leber stellt sich der großen Menge Zucker und verwandelt es in Fett. Nach 40 Minuten absorbierte der Körper das gesamte Koffein der Cola, verursachte eine Pupillenvergrößerung und erhöhte den Blutdruck. Die Adenosin-Rezeptoren im Gehirn werden dadurch blockiert und verhindern eine Ermüdung.

Fünf Minuten später wurde die Produktion von Dopamin erhöht. Wie die Infografik zeigt, stimuliert Coca-Cola die Belohnungszentren des Gehirns und habe eine ähnliche Wirkung wie Heroin. Eine Stunde nach dem Trinken setzte ein »Zuckercrash« ein, der zur Gereiztheit und Schläfrigkeit führte. Zusätzlich sorgte das Wasser der Cola dafür, dass beim Urinieren wichtige Nährstoffe aus dem Körper gespült wurden. Die Infografik gilt Apotheker Naik zufolge nicht nur für Cola sondern für alle zuckerhaltigen Getränke. In einem Blog The Renegade Apotheker schreibt er, dass es sich bei Coca-Cola um ein High Fruktose Sirup handelt, der raffinierte Salze und Koffein beinhaltet.

Der regelmäßige Genuss dieser Inhaltsstoffe kann seinen Worten zufolge zu einem höheren Blutdruck, Diabetes und Herzerkrankungen führen. Jedoch seien kleine Mengen hin und wieder gesundheitlich vertretbar, weil dies zu keinem größeren Schaden führen würde. Der Coca-Cola Konzern teilte in einer Presseerklärung mit, dass ihr Getränk als Teil einer ausgewogenen Ernährung genutzt werden kann.

The post Wie Coca-Cola sich auf den Körper auswirkt appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/155-wie-coca-cola-sich-auf-den-koerper-auswirkt.html/feed 0
Menschen, die würzig essen, leben länger https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/154-menschen-die-wuerzig-essen-leben-laenger.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/154-menschen-die-wuerzig-essen-leben-laenger.html#respond Wed, 12 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/154-menschen-die-wuerzig-essen-leben-laenger-html.html Menschen, die würzig essen, leben länger Nach einer neuen Studien leben Menschen länger, die regelmäßig gewürzte Nahrung essen und senken das Risiko an spezifischen Todesursachen zu sterben. Die Beobachtungsstudie wurde im BMJ veröffentlicht und berichtet, dass Menschen deren tägliche Ernährung regelmäßig aus gewürzten Speisen besteht, ein geringeres Risiko haben einen Tod durch Krebs, koronarer Herzkrankheit

The post Menschen, die würzig essen, leben länger appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Menschen, die würzig essen, leben länger

Nach einer neuen Studien leben Menschen länger, die regelmäßig gewürzte Nahrung essen und senken das Risiko an spezifischen Todesursachen zu sterben. Die Beobachtungsstudie wurde im BMJ veröffentlicht und berichtet, dass Menschen deren tägliche Ernährung regelmäßig aus gewürzten Speisen besteht, ein geringeres Risiko haben einen Tod durch Krebs, koronarer Herzkrankheit oder Atemwegserkrankungen zu erleiden.

Zahlreiche frühere Studien berichten von den gesundheitlichen Vorteilen von Gewürzen wie Paprika und anderen. Bestimmte bioaktive Mittel in Gewürzen wie Capasaicin seien vorteilhaft wirksam bei Krankheiten wie Fettleibigkeit und Herzkreislauferkrankungen.

Diese Studien deuten offenbar daraufhin, dass Gewürze wichtig für die menschliche Gesundheit sind aber derzeit gibt es einen Mangel an Beweisen bezüglich der Auswirkungen auf die krankheitsspezifische und Gesamtmortalität von Bevölkerungsstudien.

Zur Lösung dieses Problems wurde von einem Forscherteam der chinesischen Akademie der Wissenschaften nun basierend auf einem Datensatz von der China Kadoorie Biobank eine prospektive so genannte Kohortenstudie durchgeführt. Erfasst wurden über eine halbe Million Erwachsene aus unterschiedlichen Regionen Chinas.

Die Forscher folgten insgesamt 487.375 Teilnehmern zwischen 30 und 79 Jahren, die in regelmäßigen Abständen auf Krankheiten untersucht wurden. Jeder der Teilnehmer, der an der Studie zwischen 2004 und 2008 teilnahm, musste einen Fragebogen über ihre Gesundheit und Konsum von stark gewürzten Speisen, roten Fleisch, Gemüse und Alkohol ausfüllen. Im Rahmen der Follow-Up-Studie wurden 5 Prozent der überlebenden Teilnehmer zufällig im Jahr 2008 erneut befragt, um zu beurteilen ob die Fragebogenergebnisse den exakten Verbrauch vom scharfen Essen im Laufe der Zeit wiedergeben. Laut den Studienautoren mit Verweis auf die Fragebögen sei der Verbrauch scharfen Essens konsequent gewesen. Innerhalb der Follow-Up-Studie wurden 20.224 Todesfälle gezählt, wobei die Teilnehmer durchschnittlich 7,2 Jahre beobachtet worden waren.

Nach Beobachtungen der Forscher kamen 14 Prozent der Teilnehmer weniger wahrscheinlich Tode, weil sie 3 bis 7 mal wöchentlich stark gewürzte Speisen gegessen hatten, als Teilnehmer die würzige Nahrungsmittel weniger als einmal pro Woche zu sich nahmen. Teilnehmer, die stark gewürzte Speisen  einmal oder zweimal pro Woche gegessen hatten setzten sich einem Sterberisiko von 10 Prozent aus im Vergleich zu Teilnehmern, die weniger als einmal wöchentlich würzige Speisen gegessen hatten.

Häufiger Verzehr von stark gewürzte Speisen war auch mit einem niedrigeren Risiko für Tod durch Krebs, koronare Herzkrankheit und Krankheiten des Atmungssystems verbunden. Diese reduzierten Risiko war noch ausgeprägter bei den weiblichen Teilnehmerinnen als bei den männlichen Teilnehmer.

In Bezug auf würzige Speisen fiel den Forschern auf, dass die am häufigsten verwendeten Gewürze der Teilnehmer frische und getrocknete Chilischoten waren. Die Teilnehmer welche regelmäßig frischen Chili gegessen hatten, setzten sich einem geringeren Risiko aus an Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder einer koronaren Herzkrankheit zu sterben.

Die Autoren warnen davor basierend auf den Ergebnissen der Studie kausale Schlüsse zu ziehen, weil es sich um eine Beobachtungsstudie handelte und weitere Studien erforderlich seien.

The post Menschen, die würzig essen, leben länger appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/154-menschen-die-wuerzig-essen-leben-laenger.html/feed 0
Seide und Stammzellen können bei Mundtrockenheit helfen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/128-seide-und-stammzellen-koennen-bei-mundtrockenheit-helfefn.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/128-seide-und-stammzellen-koennen-bei-mundtrockenheit-helfefn.html#respond Wed, 05 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/128-seide-und-stammzellen-koennen-bei-mundtrockenheit-helfefn-html.html Seide und Stammzellen können bei Mundtrockenheit helfen   Millionen von Menschen in den USA leiden an Mundtrockenheit. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl unzureichender Speichel im Mund zu haben, was zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Jetzt können Betroffene aufatmen: Wie eine neue Studie zeigt, können mit Hilfe von Seidenfasern und Stammzellen neue Speicheldrüsen erschaffen

The post Seide und Stammzellen können bei Mundtrockenheit helfen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Seide und Stammzellen können bei Mundtrockenheit helfen

 

Millionen von Menschen in den USA leiden an Mundtrockenheit. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl unzureichender Speichel im Mund zu haben, was zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Jetzt können Betroffene aufatmen: Wie eine neue Studie zeigt, können mit Hilfe von Seidenfasern und Stammzellen neue Speicheldrüsen erschaffen werden.

Ein trockener Mund ist das Ergebnis einer Unterfunktion der Speicheldrüsen. Die oft verheerenden Folgen können eine Reihe von Ursachen haben. Darunter befinden sich auch Medikamente, Strahlenbehandlungen bei Kopf-Hals-Tumoren, Autoimmun-Erkrankungen, Diabetes und dem natürlichen Alterungsprozess.

Derzeit gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten der Speicheldrüsen. Außerdem haben diese nichit die Fähigkeit sich selbst zu regenerieren. In der Fachzeitschrift Tissue Engineering, wird beschrieben wie ein Team der University of Texas in San Antonio Seidenfasern und Stammzellen mit einem 3D-Gerät nutzen, um Speicheldrüsen-Stammzellen wachsen zulassen

Senior-Autor Chih-Ko Yeh, ein Professor in umfassender Zahnheilkunde, der ein Labor mit Schwerpunkt auf Speicheldrüsenforschung betreibt, sagt: „Die Zellen wiesen eine Vielzahl der gleichen Eigenschaften auf, wie die Speicheldrüsen im Mundraum.

Speicheldrüsen-Stammzellen zählen zu den am schwierigsten herzustellenden Zellen, sodass diese auch nach dem Heranwachsen ihre Funktion behalten.

Die Speichelproduktion ist entscheidend für eine gute Gesundheit. Sie ist ein Teil der Verdauung und befreit die Zähnen von Essensresten. Außerdem ist Speichel wichtig um den Mund vor Infektionen zu schützen. Speichel hilft uns beim Schlucken und sprechen. Zu wenig Speichel kann zu Mundgeruch, Karies, Zahnfleischerkrankungen und Infektionen im gesamten Körper führen.

 

„Großes Potenzial“ für Forschung und Zelltherapie

Aufgrund der geringen Anzahl der Speicheldrüsen im menschlichen Mund, arbeitet das Team unter Verwendung von Rattenspeicheldrüsen zur Feinabstimmung des entwickelten Verfahrens. Letztendlich hoffen die Wissenschaftler, Stammzellen aus menschlichem Knochenmark oder Nabelschnurblut zu gewinnen und zur Herstellung der menschlichen Speicheldrüsen zu nutzen

Prof. Yeh glaubt, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre beschädigte Speicheldrüsen bei Patienten durch gezüchtete Stammzellen künstliches Speicheldrüsengewebe ersetzt werden kann.

„Dieses einzigartige Kultursystem hat ein großes Potenzial für die zukünftige Speicheldrüsenforschung und für die Entwicklung neuer zellbasierter Therapeutika.“

 

The post Seide und Stammzellen können bei Mundtrockenheit helfen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/128-seide-und-stammzellen-koennen-bei-mundtrockenheit-helfefn.html/feed 0
Neue Behandlung für genetisch bedingte Erkrankungen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/108-neue-behandlung-fuer-genetisch-bedingte-erkrankungen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/108-neue-behandlung-fuer-genetisch-bedingte-erkrankungen.html#respond Fri, 31 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/108-neue-behandlung-fuer-genetisch-bedingte-erkrankungen-html.html Neue Behandlung für genetisch bedingte Erkrankungen Ein interdisziplinäres Forschungsteam entdeckte kürzlich eine neue Behandlungsmethode für eine genetisch bedingte Störung des Immunsystems. Diese ist in der Lage, eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen auszulösen. Dazu gehören Infektionen, Diabetes, Lungenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, bei denen der Organismus gesundes Körpergewebe angreift. Die genetische Störung ist als LRBA-Defekt bekannt. Das

The post Neue Behandlung für genetisch bedingte Erkrankungen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Neue Behandlung für genetisch bedingte Erkrankungen

Ein interdisziplinäres Forschungsteam entdeckte kürzlich eine neue Behandlungsmethode für eine genetisch bedingte Störung des Immunsystems. Diese ist in der Lage, eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen auszulösen. Dazu gehören Infektionen, Diabetes, Lungenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, bei denen der Organismus gesundes Körpergewebe angreift. Die genetische Störung ist als LRBA-Defekt bekannt.

Das Cincinnati Kinderkrankenhaus und das Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) arbeiteten bei der Studie eng zusammen und berichtete im Juli 2015 über den Einsatz eines Medikamentes Abatacept, das in den USA bereits zur Behandlung rheumatoider Arthritis zugelassen ist. Bei der relativ kleinen Patienten-Testgruppe verbesserten sich die Symptome in beachtlicher Weise.

Bislang gab es keinerlei Behandlungsmöglichkeiten für den LRBA-Defekt, doch in der vorliegenden Studie erprobte man einen sehr effektiven Weg, diese lebensbedrohliche Autoimmunerkrankung zu bekämpfen, berichtete Michael Jordan, einer der Studienleiter, Mediziner und Forscher im Bereich Immunbiologie und Knochenmarkstransplantation am Cincinnati Kinderkrankenhaus. Weitere klinische Tests stehen noch aus, um die Behandlungsformen und -möglichkeiten noch besser zu dokumentieren.

Bereits im Jahr 2012 hatte das Team bei der LRBA-Störung einen Durchbruch, als die genetischen Mutationen, die der Erkrankung zugrunde liegen, erstmals entdeckt wurden. Die Entdeckung der Mutation gab Medizinern eine Chance, betroffene Patienten besser zu identifizieren. Vor diesem Durchbruch konnte man bei den Patienten lediglich unterschiedliche Immun-Defekte feststellen, aber die folgenden Komplikationen und Konsequenzen der jeweiligen Erkrankung nicht unter Kontrolle bringen.

Die Entdeckung gestattete dem Forscherteam auch, die biologische Rolle des LRBA bei der Erhaltung einer gesunden Immunfunktion genauer zu untersuchen. „Schlüsselfunde“ in vorangegangenen Studien ermöglichten es, die molekularen Prozesse zu analysieren, die das Arthritis-Medikament Abatacept auslöste. Ein Protein in den Immunzellen interessiert die Forscher ganz besonders, sie nannten es CTLA4.

Dieses Protein funktioniert wie ein Regulator in Immunzellen. LRBA wiederum sorgt dafür, dass ausreichend CTLA4 in den T-Zellen vorliegt, indem es seinen Abbau verhindert.

Regulative T-Zellen haben die Aufgabe, einen Selbstkontrollmechanismus für das Immunsystem bereitzustellen, um Überreaktionen und Autoimmun-Reaktionen zu verhindern. Als die Expertengruppe die T-Zellen bei Patienten mit dem LRBA-Defekt untersuchten, stellten sie extrem niedrige CTLA4-Level fest, im Vergleich zu den T-Zellen bei gesunden Kontrollpersonen.

Die Behandlung mit Abatacept gaukelt dem System quasi die Funktion des CTLA4 vor und gleicht damit einen eventuellen Mangel wirksam aus, der bei Personen mit dem Gendefekt vorliegt.

Neben Abatacept sind auch Versuche mit einem weiteren Medikament, Hydroxycholoquin, geplant. Dieses Medikament ist möglicherweise billiger und könnte bei Patienten greifen, bei denen Abatacept nicht greift.

Die Studie wurde mit Hilfe von neun Patienten durchgeführt, alle weniger als 20 Jahre alt, die eine ganze Reihe von Immunerkrankungen aufwiesen. Sechs von ihnen wurden zwischen sechs Monaten bis zu acht Jahren mit Abatacept behandelt, ein Patienten mit Hydroxychloroquin.

Sieben behandelte Patienten profitierten von der Therapie, ihre Autoimmun-Reaktionen ließen nach, ihre Lungenfunktion dagegen verbesserte sich signifikant. Die Forscher notierten allerdings auch, dass nicht alle Symptome sich besserten. In weiteren Untersuchungen und klinischen Tests sollen nun die besten Wege einer neuen Therapie ermittelt werden.

 

 

The post Neue Behandlung für genetisch bedingte Erkrankungen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/108-neue-behandlung-fuer-genetisch-bedingte-erkrankungen.html/feed 0
Das Alter kann die Blutgefäße vor oxidativem Stress schützen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/104-das-alter-kann-die-blutgefaesse-vor-oxidativem-stress-schuetzen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/104-das-alter-kann-die-blutgefaesse-vor-oxidativem-stress-schuetzen.html#respond Thu, 30 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/104-das-alter-kann-die-blutgefaesse-vor-oxidativem-stress-schuetzen-html.html Das Alter kann die Blutgefäße vor oxidativem Stress schützen Forscher haben festgestellt, dass sich Blutgefäße mit zunehmendem Alter anpassen, um Schäden durch oxidativen Stress zu vermeiden. Oxidativer Stress kann zu vielen Krankheiten führen. Darunter auch Bluthochdruck, Diabetes, bestimmte Krebsarten, Herzkrankheiten, Alzheimer und anderen altersbedingten Erscheinungen. Dieser Stress schädigt Zellen. Diese Schädigung ergibt sich aus einem

The post Das Alter kann die Blutgefäße vor oxidativem Stress schützen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
Das Alter kann die Blutgefäße vor oxidativem Stress schützen

Forscher haben festgestellt, dass sich Blutgefäße mit zunehmendem Alter anpassen, um Schäden durch oxidativen Stress zu vermeiden.

Oxidativer Stress kann zu vielen Krankheiten führen. Darunter auch Bluthochdruck, Diabetes, bestimmte Krebsarten, Herzkrankheiten, Alzheimer und anderen altersbedingten Erscheinungen. Dieser Stress schädigt Zellen. Diese Schädigung ergibt sich aus einem Ungleichgewicht zwischen der Produktion von reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und der Bindung von Antioxidantien

In einer Studie wurde veröffentlicht, dass Forscher an der University of Missouri School of Medicine in Columbia, erklären, wie Tests an Mäusen offenbaren, dass es tatsächlich einen signifikanten Schutz gegen oxidativen Stress gibt. Es gibt Hinweise darauf, dass ein gesundes Altern eine adaptive Reaktion im Körper auslösen kann, welche sich positiv auf den oxidativen Stress und die Blutgefäße auswirkt.

 

Oxidativer Stress führte zu extrem hohem Calcium in den Blutgefäßen der jüngeren Mäuse

Um zu überprüfen, wie sich der Alterungsprozess auf die Blutgefäße bei oxidativem Stress auswirkt, untersuchten die Forscher die inneren Bereiche der kleinen Widerstandsarterien bei Mäusen. Diese Blutgefäße regulieren die Menge an Blut, sowie das Gewebe und kontrollieren dem systemischen Blutdruck. Das Team verwendete männliche Mäuse im Alter von 4 und 24 Monaten, was vergleichsweise dem menschlichen Alter von Anfang 20 bis Mitte der 60 entspricht. Zu erst wurden die Mäuse im ruhigen Zustand, ohne Stress untersucht. Später wurde dann künstlich Stress erzeugt und die Mäuse wurden erneut untersucht

Die Ergebnisse zeigten, dass 20 Minuten nach dem oxidativen Stress eine extrem hohe Konzentrationen von Calcium in den Endothelzellen der jüngeren Mäuse, im Vergleich zu den älteren Mäusen, festgestellt wurde

„Diese Feststellung ist wichtig“, Prof. Segal sagt: „denn wenn die Calziumkonzentration zu hoch wird, können Zellen schwer beschädigt werden.

Er schließt daraus: „Diese Ergebnisse stehen im Gegensatz zu der allgemeinen Überzeugung, dass das Alter die Funktion des Endothels beeinflusst.

Obwohl weitere Studien nötig sind, um diesen Mechanismus eindeutig nachzuweisen, liefert diese Studie Belege dafür, dass der Körper durch einen gesunden Alterungsprozess in der Lage ist sich selbst umzustellen und bei oxidativem Stress anzupassen.

 

 

The post Das Alter kann die Blutgefäße vor oxidativem Stress schützen appeared first on Medizinaktuell.info.

]]>
https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/104-das-alter-kann-die-blutgefaesse-vor-oxidativem-stress-schuetzen.html/feed 0