Schlaganfall – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Thu, 17 May 2018 17:10:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Schlaganfall – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/181-southern-diaet-erhoeht-risiko-von-herzkrankheiten.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/181-southern-diaet-erhoeht-risiko-von-herzkrankheiten.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/181-southern-diaet-erhoeht-risiko-von-herzkrankheiten-html.html Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten Die Southern Style Diät besteht aus fettigem Essen mit Eiern, Innereien wie Leber und zuckerhaltigen Getränken. Diese Diät kann das Risiko an einer koronalen Herzerkrankung zu erkranken erhöhen, wie die Ergebnisse einer neuen Studie berichtet. Die Studie wurde in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht und untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Herz-Risiko

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Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten

Die Southern Style Diät besteht aus fettigem Essen mit Eiern, Innereien wie Leber und zuckerhaltigen Getränken. Diese Diät kann das Risiko an einer koronalen Herzerkrankung zu erkranken erhöhen, wie die Ergebnisse einer neuen Studie berichtet.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht und untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Herz-Risiko und Ernährungsgewohnheiten. Untersucht wurde die Gesamtbeziehung zwischen der Gesamternährung und koronaren Herzkrankheiten.

In den USA ist die Herzkrankheit derzeit die häufigste Todesursache. Es gab jedoch einen Rückgang dieser Todesursache in den Jahren 1999 – 2001 von 36 Prozent und von 2008 bis 2010. Jedoch sei bei einem von sechs Todesfällen in den USA die koronare Herzkrankheit dafür verantwortlich.

Im Rahmen der Studie wurden die Ernährungsgewohnheiten von über 17.000 weißen und afroamerikanischen Erwachsenen im Alter von 45 Jahren und älter untersucht, basierend auf Daten der REGARDS-Studie, die mit den Studienergebnissen verglichen wurden. Die Teilnehmer wurden zwischen 2003 und 2007 befragt, bevor sie sich einer körperlichen Untersuchung unterziehen und einen Fragebogen zu ihrer Nahrungsaufnahme ausfüllen musste. Jeder Teilnehmer wurde vorher telefonisch interviewt und Menschen mit vorbestehenden Herzkrankheiten wurden von der Studie ausgeschlossen. Alle Teilnehmer wurden im Verlauf der Studie alle sechs Monate telefonisch zu ihrem Gesundheitszustand befragt wurden. Die FollowUp-Frist belief sich auf knapp sechs Jahre.

 

Die Forscher gruppierten verschiedene Arten von Lebensmitteln in fünf verschiedenen Ernährungsgewohnheiten:

 

»Komfort« – Nudelgerichte, Pizza, mexikanische und chinesische Küche

»Pflanzen-Basis« – Gemüse, Obst, Getreide, Bohnen, Fisch, Geflügel und Joghurt

»Süßigkeiten« – Zucker, Desserts, Schokolade, Süßigkeiten und gesüßten Lebensmitteln Frühstück

»Alkohol / Salate« – Bier, Wein, Schnaps, grünes Blattgemüse, Tomaten und Salat-Dressing

»Southern« – gebratene Lebensmittel, Eier, Innereien, Fleischwaren, ohne Zusatz von Fetten und Zucker gesüßte Getränke.

 

Die südliche Ernährung trägt ihren Namen, weil dieses kulinarisches Muster vor allem im Südosten der USA beobachtet wurde. Besonders verbreitet ist diese Ernährung im so genannten Stroke-Gürtel Alabama, Arkansas, Georgia, Kentucky, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee und Virginia. Im Stroke-Gürtel sind die Sterberaten durch Schlaganfall zehn Prozent höher als der nationale Durchschnitt. Die südliche Ernährung wurde bisher auch mit einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall in Verbindung gebracht, wie bisherige Forschungen zeigen.

Nach dem Ergebnis der Studie sei das Risiko eine Herzkrankheit zu erleiden bei den Menschen, die sich für die südliche Ernährung entscheiden um 56 Prozent höher gegenüber jenen die diese Lebensmittel weniger essen. Die Teilnehmer welche die Southern Diät verwendeten waren männlich, Afro-Amerikaner, Menschen die keine Highschool besuchten und lebten im Stroke-Gürtel der USA.

Der Nahrungs Epidemiologe James  M. Shikany von der Universität von Alambama in Birmingham, fordert Menschen auf, die sich für die Southern Diät entschieden haben ihre Ernährungsgewohnheiten schrittweise zu ändern verbunden mit dem Ziel das Risiko an Herzerkrankungen zu vermindern. Er empfiehlt eine Senkung der Anzahl der frittierten Lebensmittel oder vom verarbeiteten Fleisch und zwar von drei Tagen auf nur noch ein Tag in der Woche. Die frittierten Speisen sollten durch gegrilltes oder gebackenes Huhn und Gemüse ersetzt werden.

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Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern.html#respond Tue, 18 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/177-testosteron-therapie-kann-das-kardiovaskulaere-risiko-bei-aelteren-maennern-verringern-html.html Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben. Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit

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Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben.

Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit mehr als 83.000 Patienten. „Es ist die erste Studie um zu zeigen, dass ein signifikanter Nutzen beobachtet wird, wenn die Dosis ausreichend hoch ist, um den Gesamttestosteronspiegel zu normalisieren“, schreiben die Autoren. Aufgrund der großen Zahl der betroffenen Patienten und der Dauer der Studie, könnten die Ergebnisse der neuen Studie einflussreich sein.

In der Studie, untersuchte ein Team von Forschern, gesundheitliche Folgen für Männer mit niedrigem Testosteronspiegel im Alter von 50 und ölter, die eine Behandlung  zwischen 1999 und 2014 erhalten hatten.

Die Männer wurden in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: Männer, die behandelt wurden, bis ihre Testosteronspiegel wieder normalisiert war

Gruppe 2: Männer, die behandelt wurden, deren Testosteronspiegel nicht zum Normalwert zurückkehrte

Gruppe 3: Männer, die keineTestosteron-Ersatz-Therapie erhielten und deren Pegel niedrig blieb.

Die Nachbeobachtungszeit belief sich auf 4 – 6 Jahre.

 

Die Forscher stellten sicher, dass Menschen mit ähnlichen Gesundheitsprofilen in die Studie einbezogen wurden, so dass faire Vergleiche zwischen den Gruppen hergestellt werden konnten. Darüber hinaus wurden aus der Studie Patienten mit einer gesundheitlichen Geschichte wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, oder Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen ausgeschlossen wurden.

Zwischen den Männern in der Gruppe 1,und den Männern in der Gruppe 3,konnte ein deutlicher Kontrast der gesundheitlichen Folgen beobachtet werden. Die Männer, die eine Behandlung erhielten, hatten ein 56%iges verringertes Risiko zu sterben, 24% weniger wahrscheinlich wurde ein Herzinfarkt und 36% weniger wahrscheinlich wurde das Schlaganfallrisiko, im Vergleich zur unbehandelten Gruppe.

Zwischen Gruppe zwei und drei gab es nur wenige Abweichungen. Das Gesamtrisiko lag ähnlich eng beieinander. Die Forscher sagen, dass die Mechanismen hinter diesem Effekt spekulativ bleiben. Es ist deutlich mehr und intensivere Forschung nötig, um die potenziellen Risikofaktoren wie Körperfett, Insulinempfindlichkeit, Blutbeschaffenheit oder auch Entzündungen und Lipide mit einzubeziehen.

Viele Ärzte glauben, dass eine Testosteron-Therapie den Patienten Nutzen kann, selbst dann wenn der medizinische Zustand aktuell nicht daraufhin deutet, dass die Therapie notwendig ist.

Sicherlich werden nun noch einige Studien hierzu folgen, um genau zu klären, welche Faktoren welchen Einfluss haben können und wie die Therapie optimiert werden kann.

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Medikament gegen Lebererkrankungen könnte die Parkinson-Krankheit verlangsamen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/174-medikament-gegen-lebererkrankungen-koennte-die-parkinson-krankheit-verlangsamen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/174-medikament-gegen-lebererkrankungen-koennte-die-parkinson-krankheit-verlangsamen.html#respond Mon, 17 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/174-medikament-gegen-lebererkrankungen-koennte-die-parkinson-krankheit-verlangsamen-html.html Medikament gegen Lebererkrankungen könnte die Parkinson-Krankheit verlangsamen Forscher haben entdeckt, dass ein Medikament, das lange für die Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt wurde, die Parkinson-Krankheit verlangsamen könnte Ursodeoxycholsäure (UDCA) hatte positive Auswirkungen auf die Nervenzellen von Fruchtfliegen mit Mutationen im LRRK2-Gen. Dies ist auch die am häufigsten vererbte Ursache der Parkinson-Krankheit. Das Medikament kann positive Auswirkungen

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Medikament gegen Lebererkrankungen könnte die Parkinson-Krankheit verlangsamen

Forscher haben entdeckt, dass ein Medikament, das lange für die Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt wurde, die Parkinson-Krankheit verlangsamen könnte

Ursodeoxycholsäure (UDCA) hatte positive Auswirkungen auf die Nervenzellen von Fruchtfliegen mit Mutationen im LRRK2-Gen. Dies ist auch die am häufigsten vererbte Ursache der Parkinson-Krankheit. Das Medikament kann positive Auswirkungen auf die Auslöser der Krankheit haben und damit die Nervensysteme, welche davon betroffen sind so steuern, dass die Krankheit langsamer voran schreiten kann

Nach Angaben des Nationalen Instituts für Neurologische Erkrankungen und Schlaganfall (NINDS), Sterben geschätzt mindestens 500.000 Menschen an der Parkinson-Krankheit in den USA. Die Störung der Nerven zeigt sich durch Schüttelfrost und zitternde Glieder, besonders dann, wenn der Körper im Ruhezustand ist. Die Symptome verstärken sich im Verlauf der Krankheit.

 

Zugelassenes Medikament könnte Jahre der Forschung spare

Dr. Oliver Bandmann, Professor für Bewegungsstörungen der Neurologie an der Universität von Sheffield, erklärt die weiteren Auswirkungen für seine Forschung

„Während wir bei Parkinson-Patienten, die LRRK2 Mutation gesucht haben, sind mitochondriale Defekte auch in anderen vererbten und sporadischen Formen der Parkinson-Krankheit zu finden. Bei diesen wissen wir nicht, woher die Ursache kommt. Unsere Hoffnung ist es daher, dass UDCA von Vorteil sein könnte, um andere Arten der Parkinson-Krankheit behandeln zu können und, dass es auch weitere Vorteile für andere neurodegenerativen Erkrankungen zeigt.

In Fruchtfliegen zeigt sich die Wirkungen der LRRK2 Genmutation auf Mitochondrien durch den Verlust der Sehfunktion. Die Forscher fütterten die Fliegen, welche die LRRK2 Mutation in sich trugen mit UDCA. Es wurde festgestellt, dass das Medikament es schaffte, dass die Forscher von den Fliegen eine visuelle Antwort erhielten.

Dr. Chris Elliott, von der University of York, erklärt, dass die UDCA-Behandlung eine deutliche Wirkung auf die neuronale Signalisierung zeigte: „Die Fliegen mit UDCA zu füttern verlangsamte die Geschwindigkeit der Erkrankung. So kann ein mitochondriales Mittel eine vielversprechende neue Strategie für die krankheitsmodifizierende Therapie bei LRRK2 bezogenem Parkinson sein.

Dies könnte die Forschung deutlich erleichtern und auch weitere Forschungen im Bereich der Parkinson-Krankheit Gelder und viel Zeit sparen. Jetzt sollen auch Studien mit menschlichen Patienten durchgeführt werden, welche die Wirksamkeit belegen sollen.

 

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall.html#respond Thu, 13 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/157-schlechtes-denkvermoegen-erhoeht-risiko-fuer-herzinfarkt-und-schlaganfall-html.html Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht. Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000

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Schlechtes Denkvermögen erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Ergebnisse einer neuen Studie verweisen darauf, dass eine Reihe von Denkfähigkeiten bezüglich Planung, Argumentation und Problemlösung  eventuell in Zusammenhang mit einem höheren Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung stehen. Die Studie wurde im Magazin Neurology veröffentlicht.

Jedes Jahr erleiden in den USA rund 735.000 Menschen einen Herzinfarkt und rund 795.000 einen Schlaganfall. Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn die Herzkranzgefäße, welche das Herz mit Blut versorgen blockiert sind und,dem Herzen Sauerstoff kosten. Bei einem Schlaganfall ist der Blutfluss zum Gehirn blockiert.

Die Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt sind  hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Adipositas und Rauchen. Der neuesten Studie von Dr. Benham Sabayan und Kollegen des Leiden University Medical Center in den Niederlanden offenbart, dass kognitive Funktionen das Risiko einer Person beeinflussen kann.

Wie Dr. Sabayan ausführt, stehen das Herz und die Gehirnfunktion wohl enger in Zusammenhang als es bisher den Anschein hatte. Die Ergebnisse lassen sich seinen Worten zufolge allerdings nicht unmittelbar in der klinischen Praxis umsetzen, jedoch sollte die Beurteilung der kognitiven Funktion ein Teil der Bewertung des zukünftigen kardiovaskulären Risikos sein.

Die Forscher analysierten die Daten von 3926 Personen mit einem durchschnittlichen Alter von 75 Jahren, die noch keinen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz hatten. Die Teilnehmer wiesen aber in ihrer Geschichte Herzerkrankungen auf oder zeigten drei Risikofaktoren für Diabetes, Tabakkonsum oder Bluthochdruck.

Im Rahmen der Studie nahmen die Teilnehmer an vier Tests teil, die ihre Exekutivfunktionen bewerteten. Die Probanden wurden dann in eine von drei Gruppen eingeordnet, in Abhängigkeit davon ob ihre Scores über einen Zeitraum von drei Jahren niedrig, mittel oder hoch waren. Sie wurden bezüglich Herzinfarkt und Schlaganfall überwacht.

Es kam während der Follow-Up-Studie zu 375 Herzinfarkten und 155 Schlaganfällen, was 31 Herzinfarkten und 12 Schlaganfällen pro 1000 Personenjahren entspricht. Die Forscher ermittelten, dass Personen mit niedrigen Exekutivfunktionen einem 85 Prozent höheren Risiko ausgesetzt sind, einen Herzinfarkt zu erleiden und beim Schlaganfall soll sich die Risikoquote auf 51 Prozent belaufen.

Von den 1309 Personen mit geringen Exekutivfunktionen hatten 176 in den drei Jahren der Follow-Up-Phase der Studie einen Herzinfarkt erlitten, während von den 1308 Personen mit hoher Punktzahl nur 93 einen Herzinfarkt aufwiesen. Dies entspricht einer Rate von 44 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Menschen mit niedrigem Exekutivfunktion und 22 Herzinfarkte pro 1.000 Personenjahre für Personen mit hohen Führungsaufgabe. Einen Schlaganfall erlitten 69 Personen mit niedriger Exekutivfunktion, während es bei Menschen mit hoher Führungsaufgabe nur 48 waren.

Laut Dr. Sabayan basierend auf den Ergebnissen seien Performance-Tests auf Denken und dem Gedächtnis ein Maß für die Gesundheit des Gehirns. Niedrigere Werte der Denktests zeigen hingegen eine schlechte Funktionsweise des Gehirns. Bei Menschen mit höheren Führungsaufgaben bestehe hingegen eine höhere Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden. Niedrige Testergebnisse deuten auf ein höheres Risiko für Herzinfarkte hin.

Die Forscher verweisen trotz ihrer statistisch signifikanten Ergebnisse darauf, dass die relativen Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit niedrigen Führungsaufgaben klein seien.

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Neue Schlaganfall-Behandlung kann die Kosten für das Gesundheitssystem signifikant senken https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/121-neue-schlaganfall-behandlung-kann-die-kosten-fuer-das-gesundheitssystem-signifikant-senken.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/121-neue-schlaganfall-behandlung-kann-die-kosten-fuer-das-gesundheitssystem-signifikant-senken.html#respond Tue, 04 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/121-neue-schlaganfall-behandlung-kann-die-kosten-fuer-das-gesundheitssystem-signifikant-senken-html.html Neue Schlaganfall-Behandlung kann die Kosten für das Gesundheitssystem signifikant senken Die Anwendung mechanischer Thromben-, also Bluterguss-Entfernung bei potentiellen Schlaganfall-Patienten könnte zu signifikanten Ersparnissen im Gesundheitswesen führen. Das ergab eine neue Studie, die beim 12. Jahrestreffen der NeuroInterventions-Gesellschaft in San Francisco vorgestellt wurde. Dabei ging es um die Entwicklung eines Schlaganfalls-Behandlungsservice. Die klinischen Ergebnisse ebenso wie

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Neue Schlaganfall-Behandlung kann die Kosten für das Gesundheitssystem signifikant senken

Die Anwendung mechanischer Thromben-, also Bluterguss-Entfernung bei potentiellen Schlaganfall-Patienten könnte zu signifikanten Ersparnissen im Gesundheitswesen führen. Das ergab eine neue Studie, die beim 12. Jahrestreffen der NeuroInterventions-Gesellschaft in San Francisco vorgestellt wurde.

Dabei ging es um die Entwicklung eines Schlaganfalls-Behandlungsservice. Die klinischen Ergebnisse ebenso wie die Kosten wären positiv, so erwies ein Feldversuch am Universitätskrankenhaus der North Midlands in Großbritannien. Hier fand man heraus, dass mechanische Thrombosen-Entfernung aus einem Blutgefäß bei der Schlaganfallbehandlung nicht nur den durchschnittlichen Aufenthalt der Patienten um bis zu 14 Tage verkürzte, während der früher übliche stationäre Aufenthalt bis zu 90 Tage dauern konnte. Dazu wurden neun von zehn Patienten auch nach Hause entlassen, anstatt in ein Pflegeheim, weil keine bleibenden Schäden zurückblieben.

Auf der Grundlage dieser Daten errechnete man eine Nettoersparnis von umgerechnet fünf Millionen USD Ersparnis für das Gesundheitssystem. Etwa geschätzte 25.000 potentielle Schlaganfall-Patienten kämen für diese neue Art der Behandlung allein in Großbritannien pro Jahr in Frage, um größere Gefäß-Verstopfungen mechanisch zu beseitigen.

Die Vorgehensweise macht einen gewaltigen Unterschied, sowohl medizinisch als auch ökonomisch, so der Leiter der Studie, Dr. Sanjeev Nayak, Spezialist für Neurologie am Universitätshospital der Nördlichen Midlands. Die Sterblichkeitsrate sinkt deutlich, ebenso die im Krankenhaus insgesamt verbrachte Zeit.

Bislang wurden Thrombosen, Gefäßverstopfungen, allein durch Medikamente behandelt.

In den USA beispielsweise sind Schlaganfälle und ihre Folgen mit die Hautursache für die Entstehung von Behinderungen und steht bei den Todesursachen an vierter Stelle in der Statistik. Die Behandlungskosten bei und in der Folge von Schlaganfällen waren für das Gesundheitssystem immens.

 

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Zusammenhang zwischen Migräne und Schlaganfall-Risiko? https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/052-zusammenhang-zwischen-migraene-und-schlaganfall-risiko.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/052-zusammenhang-zwischen-migraene-und-schlaganfall-risiko.html#respond Wed, 29 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/052-zusammenhang-zwischen-migraene-und-schlaganfall-risiko-html.html Zusammenhang zwischen Migräne und Schlaganfall-Risiko?   An der University of Miami, in der medizinischen Fakultät untersuchte man eine große Anzahl von Migränepatienten. Die Ergebnisse legen einige bedenkliche Schlüsse nahe: Insbesondere ältere Migränepatienten leiden womöglich auch unter einem erhöhten Schlaganfall-Risiko, falls sie zusätzlich noch rauchen. „Möglicherweise haben wir soeben einen weiteren Grund dafür entdeckt, endlich mit

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Zusammenhang zwischen Migräne und Schlaganfall-Risiko?

 

An der University of Miami, in der medizinischen Fakultät untersuchte man eine große Anzahl von Migränepatienten. Die Ergebnisse legen einige bedenkliche Schlüsse nahe: Insbesondere ältere Migränepatienten leiden womöglich auch unter einem erhöhten Schlaganfall-Risiko, falls sie zusätzlich noch rauchen.

„Möglicherweise haben wir soeben einen weiteren Grund dafür entdeckt, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, ganz besonders für Migränepatienten”, berichtet die Autorin des Fachartikels zur Studie, Teshamae Monteith von der Miller School of Medicine, der medizinischen Fakultät Miami und ebenso Mitglied der Amerikanischen Akademie für Neurologie. „Die Untersuchung von Migräne-Vorfällen und Gefäßverschlüssen bei älteren Patienten ergab, dass nur die Raucher unter ihnen von einem erhöhten Schlaganfall-Risiko bedroht waren. Vorausgegangene Studien zeigten, dass Frauen unter 45, die Migräne mit einer Aura aufwiesen, stets verstärkt mit einem Schlaganfall rechnen mussten, unabhängig von Rauch-Gewohnheiten.

Für die Studie wurden knapp 1300 Probanden mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren untersucht, die angaben, seit etwa 11 Jahren an Migräne zu leiden: Sie wurden daraufhin überprüft, ob sie auch an Herz- oder Gefäßerkrankungen litten oder gelitten hatten. Während der Studie wurden bei den Probanden insgesamt fast 300 Schlaganfälle und Herzattacken, einige davon mit tödlichem Ausgang verzeichnet.

In der vorliegenden Studie fand sich kein Zusammenhang zwischen Migräne – unabhängig vom Auftreten einer Aura – und dem Schlaganfall- oder Herzanfall-Risiko. Unter Rauchern allerdings war das Schlaganfall dreimal höher als bei Nichtrauchern.

Statistisch gesehen können wir nicht ausschließen, dass eine Beziehung zwischen Migräne und Schlaganfall bei Rauchern nur vom Zufall abhing. Weil aber der Zusammenhang immer wieder auch in anderen Studien in Erscheinung trat, scheint sich die Vermutung zu bestätigen, so Dr. Monteith.

Migräne ist heftiger, meist pochender und oft einseitiger Kopfschmerz, der für Stunden oder Tage anhalten kann. Gehen sensorische Wahrnehmungen wie Blitze vor den Augen, „blinde Flecken, taube und prickelnde Glieder, Schwindel und Übelkeit, Sprachstörungen, Erbrechen und erhöhte Lärm- und Lichtempfindlichkeit voraus, spricht man von einer Migräne mit Aura.

Die Ursachen sind vielfältig und reichen von hormonellen Schwankungen über Stress bis hin zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Meist liegt eine genetische Disposition bei den Betroffenen vor.

Was genau während eines Migräneanfalls im Gehirn geschieht, ist immer noch nur bruchstückhaft erforscht: Möglicherweise verengen und verkrampfen sich im akuten Zustand Blutgefäße.

 

 

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Sport und Ernährung können Diabetes Typ 2 vorbeugen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/022-sport-und-ernaehrung-koennen-diabetes-typ-2-vorbeugen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/022-sport-und-ernaehrung-koennen-diabetes-typ-2-vorbeugen.html#respond Wed, 22 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/022-sport-und-ernaehrung-koennen-diabetes-typ-2-vorbeugen-html.html Sport und Ernährung können Diabetes Typ 2 vorbeugen Menschen mit einem hochwertigen Ernährungs- und Bewegungsprogramm können ihr Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken reduzieren. Ernährung und Bewegung sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel ein normales Niveau erreicht. Dabei können gesundheitliche Risiken gesenkt werden. Unter anderem zählen hierzu auch die Reduzierung von Übergewicht, hoher Blutdruck, Ausgleich

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Sport und Ernährung können Diabetes Typ 2 vorbeugen

Menschen mit einem hochwertigen Ernährungs- und Bewegungsprogramm können ihr Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken reduzieren.

Ernährung und Bewegung sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel ein normales Niveau erreicht. Dabei können gesundheitliche Risiken gesenkt werden. Unter anderem zählen hierzu auch die Reduzierung von Übergewicht, hoher Blutdruck, Ausgleich des Cholesterinspiegels sowie Diabetes.

 

Die Preventive Services Task Force (CPSTF) kam zu dieser Schlussfolgerung, da durch eine Studie nachgewiesen werden konnte, dass Ernährung und Bewegung einen wichtigen Faktor darstellen, um Diabetes Typ 2 zu verhindern. Dabei arbeiteten Regierung, Wissenschaft und Politik zusammen, um die klinische und auch wirtschaftliche Auswirkung zu überprüfen.

Das Ergebnis der Studie gibt „konkrete Hinweise auf eine Wirksamkeit“ sowohl im Bezug auf die klinischen als auch auf die wirtschaftlichen Resultate. Die CPSTF empfiehlt daher eine Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung für Menschen mit einem erhöhten Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Arbeitsgruppe definiert hierfür Personen, welche einen sehr hohen Blutzuckerspiegel aufweisen, welcher jedoch nicht hoch genug ist als Diabetes eingestuft zu werden.

 

Effektive Programme zur Reduzierung des Diabetes-Typ-2-Risikos

Dabei fordert die CPSTF ein effektives Programm zur Ernährungsumstellung und körperlichen Aktivität. Um das Diabetes-Risiko zu reduzieren sollen die folgenden Faktoren mit in das Programm einfließen:

 

  • eine dreimonatige Betreuung durch einen Trainer und Experten
  • Coachings und weitere Unterstützung
  • Termine für die Ernährungsberatung und regelmäßige Sitzungen
  • Persönliche Betreuung und Unterstützung per Email.

 

Das Team analysierte insgesamt 53 Studien  und 66 Programme. Dabei wurde festgestellt, dass in fast allen Studien eine Kombination aus Ernährung und Bewegung einen wichtigen Hinweis darauf gaben, dass das Diabetes-Risiko reduziert werden könne.

 

Millionen Amerikaner wissen nicht, dass sie an Diabetes leiden

 

Diabetes ist eine Erkrankung, bei der ein Glukoseüberschuss im Blut vorherrscht.Es werden zwei Typen Diabetes unterschieden. Typ 2 ist dabei die häufigste Form der Erkrankung.

Sollte Diabetes unentdeckt und damit unbehandelt bleiben, kann dies ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, welche bis hin zu Organproblemen reichen. Augen, Nieren, Nerven und Herz können davon betroffen werden. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Erblindung oder Nierenversagen sowie Amputationen von Gliedern können dabei das Resultat sein.

Laut des US Centers for Disease Control and Prevention leiden rund 8,1 Millionen Amerikaner an Diabetes und wissen nichts davon. Weiterhin geht das CDC davon aus, dass 86 Millionen an einer Vorstufe der Diabetes leiden und das ebenfalls unwissentlich. Diabetes gilt als die siebthäufigste Todesursache. Daher gilt es hier anzusetzen und Möglichkeiten zur Vorsorge zu entwickeln.

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Neue Technik entdeckt frühe Stadien von gefährlichen Arterienablagerungen https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/018-neue-technik-entdeckt-fruehe-stadien-von-gefaehrlichen-arterienablagerungen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/018-neue-technik-entdeckt-fruehe-stadien-von-gefaehrlichen-arterienablagerungen.html#respond Tue, 21 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/018-neue-technik-entdeckt-fruehe-stadien-von-gefaehrlichen-arterienablagerungen-html.html Neue Technik entdeckt frühe Stadien von gefährlichen Arterienablagerungen Mit Arteriosklerose wird eine Verstopfung der Arterien bezeichnet. Durch Fett und Kalk können diese Arterien so verengt werden, dass die Durchblutung gestört wird und der Körper schlecht mit Sauerstoff versorgt werden kann. Dies erhöht das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden um ein Vielfaches. Wissenschaftler haben jetzt

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Neue Technik entdeckt frühe Stadien von gefährlichen Arterienablagerungen

Mit Arteriosklerose wird eine Verstopfung der Arterien bezeichnet. Durch Fett und Kalk können diese Arterien so verengt werden, dass die Durchblutung gestört wird und der Körper schlecht mit Sauerstoff versorgt werden kann. Dies erhöht das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden um ein Vielfaches. Wissenschaftler haben jetzt eine nicht-invasive Technologie entwickelt, welche frühe Stadien der Arteriosklerose erkennen kann. Dieses basiert auf einem preiswerten Verfahren, welches mit einem radioaktiven Mittel betrieben wird.

 

Forscher der Universitäten von Cambridge und Edinburgh in Großbritannien nutzten dafür ein System, welches bereits in den 1960er Jahren zur Erkennung von Knochenkrebs verwendet wurde. Nun wurde durch ein radioaktives Mittel versucht, die Bildung von Kalkablagerungen in Arterien zu erkennen.

Studienleiter Dr. Anthony Davenport, der Abteilung für Medizin an der Cambridge, sagt hierzu:

Diese neue Technik, ist die einzige denkbare Möglichkeit, welche durch nicht-invasive Weise frühe Stadien der Verkalkung der Arteriosklerose erkennen kann.

Er und seine Kollegen erwarten, dass die Technik – die Natriumfluorid in Kombination mit einer sehr geringen Menge des radioaktiven Indikators verwendet –  bei der Diagnose der Arteriosklerose und die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung helfen kann.

 

Arteriosklerose kann gefährlich sein

Es besteht die Möglichkeit, dass die Ansammlungen von Fettablagerungen (auch „Plaques“ bezeichnet) allmählich verhärten und die Arterienwand verengen, und dann schließlich die Durchblutung und Sauerstoffversorgung einschränken. Eine weitere Möglichkeit ist, dass in einigen Fällen Stücke der Kalkablagerungen abbrechen können. Werden diese Stücke im Blutkreislauf weitertransportiert und erreichen das Gehirn oder Herz, so kann dies zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Je früher also erkannt werden kann, in welchem Stadium sich die Arteriosklerose befindet, desto schneller kann reagiert werden. Gleichzeitig werden auch die Chancen auf einen erfolgreiche Behandlung erhöht.

 

Für ihre Studie injizierte das Team Patienten das Mittel und beobachtete dann durch eine Computertomographie, wie der Indikator sich im Körper bewegte. Durch Messungen der Werte konnte dann festgestellt werden, wo sich in den Arterien jeweils Ablagerungen aufbauten. Diese detaillierte Untersuchung bestätigte, dass der 18F-NaF Indikator, wie er auch genannt wird, in der Lage ist Ablagerungen zu finden, welche sich in den Arterien und nicht im umliegenden Gewebe befinden. Diese effiziente Methode könnte laut Co-Autor, Dr. James Rudd, ein Kardiologe und Forscher an Cambridge, eine Revolution darstellen. Das System arbeitet kostengünstig und bietet eine hohe Effizienz. Abschließend erklärte er:

Dies wird es uns ermöglichen, aktuelle Behandlungen effektiver zu nutzen, um auch Patenten mit einem erhöhten Risiko schneller und effektiver behandeln zu können. Darüber hinaus kann diese Methode auch dazu genutzt werden, um zu testen, wie gut neue Medikamente wirken, welche zur Prävention gegen die Entwicklung von Arteriosklerose eingesetzt werden.

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Erkältungen und Fieber erhöhen Schlaganfall-Risiko bei Kindern https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/370-erkaeltungen-und-fieber-erhoehen-schlaganfall-risiko-bei-kindern.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/370-erkaeltungen-und-fieber-erhoehen-schlaganfall-risiko-bei-kindern.html#respond Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/370-erkaeltungen-und-fieber-erhoehen-schlaganfall-risiko-bei-kindern-html.html Nach einer im Magazin Neurology veröffentlichten Studie steigt mit Fieber und Erkältungen bei Kindern zeitweise das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Studie wurde von Dr. Heather J. Fullerton von der University of California San Francisco (UCSF) durchgeführt und nach Erkenntnissen ihres Teams können Routine-Impfungen einen gewissen Schutz vor Schlaganfall bieten. Der Schlaganfall steht oft

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Nach einer im Magazin Neurology veröffentlichten Studie steigt mit Fieber und Erkältungen bei Kindern zeitweise das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Studie wurde von Dr. Heather J. Fullerton von der University of California San Francisco (UCSF) durchgeführt und nach Erkenntnissen ihres Teams können Routine-Impfungen einen gewissen Schutz vor Schlaganfall bieten.

Der Schlaganfall steht oft mit Erwachsenen in Verbindung aber in den USA erleiden 11 von 110.000 Kindern diese Krankheit. Die Krankheit zählt zur Top 10 der Todesursache von US-Kindern. Gemeinsame Risikofaktoren für Schlaganfall sind eine Herzerkrankung, angeborene Herzfehler, Immunstörungen, Kopftrauma oder Nackentrauma. Im August 2014 erklärte Dr. Fullerton und ihr Team dass Erkältungen sowie kleinere Infektionen kurzfristige Schlaganfall-Risikofaktoren für ein Kind sein können.

Die aktuelle Untersuchung basiert auf diesen Studienergebnissen und beinhaltet einen größeren Teil der Bevölkerung. An der Studie waren auch Kinder beteiligt deren Schlaganfall durch einen Gehirnscan nachgewiesen wurde. Insgesamt zählte sie 709 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Von diesen hatten 355 einen arteriellen ischämischen Schlaganfall (AIS) und 354 waren frei von Schlaganfall.

Das Team fand heraus, dass 18% der Kinder mit AIS hatten eine Infektion eine Woche vor ihrem Schlaganfall. Drei Prozent der Schlaganfall-freien Kinder hatten eine Infektion eine Woche bevor Interviews durchgeführt wurden. Oberen Atemwege – wie Erkältungen und Grippe sind am häufigsten festgestellt worden.

Kleinere Infektionen würden das Schlaganfall-Risiko nur kurzfristig erhöhen. Bei Kindern, die nur wenige oder einige Routineimpfungen erhalten haben, erlitten 7 mal häufiger einen Schlaganfall als diejenigen welche die meisten oder alle Impfungen bekommen haben. Eine gute Einhaltung der Impfpflicht kann den Ergebnissen zufolge das kurzfristige Schlaganfallrisiko reduzieren. Die Ergebnisse rechtfertigen nach Angaben der Studienautoren weitere Untersuchungen. Das Gesamtrisiko für einen Schlaganfall bei Kindern ist trotz der Ergebnisse noch immer extrem gering.

 

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Zuckerhaltige Getränke erhöhen Risiko für Herzanfall https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/369-zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-risiko-fuer-herzanfall.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/369-zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-risiko-fuer-herzanfall.html#respond Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/369-zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-risiko-fuer-herzanfall-html.html In den USA konsumiert die Hälfte der US-Bevölkerung mit Zucker gesüßte Getränke und zwar jeden Tag. Die Risiken in Form von Gewichtszunahme und einem erhöhten Risiko für Krankheiten sind bekannt, wie die Ergebnisse einer Forschung herausfand und in der Zeitschrift American College of Cardiology veröffentlichte. Die Getränke mit einem Zuckerzusatz in Form von hochkonzentrierten Sirup

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In den USA konsumiert die Hälfte der US-Bevölkerung mit Zucker gesüßte Getränke und zwar jeden Tag. Die Risiken in Form von Gewichtszunahme und einem erhöhten Risiko für Krankheiten sind bekannt, wie die Ergebnisse einer Forschung herausfand und in der Zeitschrift American College of Cardiology veröffentlichte.

Die Getränke mit einem Zuckerzusatz in Form von hochkonzentrierten Sirup oder Haushaltszucker (Saccharose) stehen im Mittelpunkt der aktuellen Studie. Als Schlussfolgerung empfiehlt die Studie dringend Strategien zu entwickeln den Konsum dieser Getränke zu reduzieren. Das Trinken eines oder mehrerer zuckerhaltiger Getränke täglich kann zu einem Übergewicht und Fettleibigkeit führen. Es handelt sich um flüssige Kalorien die neben der normalen Nahrung aufgenommen werden und daher nicht als Nahrung gesehen.

Der High-Fructose-Sirup wird aus Maisstärke gewonnen und dient als billige Alternative zum Haushaltszucker. Der Sirup hat einen hohen Zuckeranteil und wird sowohl in Lebensmitteln als auch Getränken verwendet. In den letzten 10 Jahren ging der Verbrauch von gezuckerten Getränken in den USA zurück aber dennoch bleiben sie die größte Aufnahmequelle für Zucker in der Ernährung der Amerikaner. Einer von vier Amerikanern trinkt mindestens 200 Kalorien pro Tag und 5 Prozent aller US-Bürger konsumieren täglich über 500 Kalorien.

Wie die Forscher unter der Leitung von Dr. Frank Hu, PhD und Professor für Ernährung und Epidemiologie an der Harvard TH Chan School of Public Health in Boston, berichtet wirkt sich der Konsum flüssigen Zuckers folgendermaßen aus:

 

Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken steigt um 26 Prozent

Risiko eines Herzinfarkts oder tödlichen Herzerkrankung steigt um 35 Prozent

Risiko einen Schlaganfall zu erleiden steigt um 16 Prozent

 

Das Ergebnis basiert auf Analyse von Daten aktueller epidemiologischer Studien und Meta-Analysen derselben. Das Forscherteam untersuchte auch wie sich Fructose im Körper verhält und in Verbindung zu einer Gewichtszunahme sowie der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem Stoffwechsel steht. Die Fructose wird in der Leber verarbeitet während die Glukose durch den Gastrointestinaltrakt direkt in Blutbahn gelangt. Es handelt sich um wesentliche Risikofaktoren die zu Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen führen können. Eine Fettleber und Insulinresistenz können die Folge sein. Die Harnsäure kann im Blut durch Fructose ansteigen, wodurch mit der Gicht eine schmerzhafte entzündliche Athritis entstehen kann.

Die Gesamtmenge des Zuckerersatz müsse nach Angaben der Forscher gesenkt werden. Als Ersatz für die zuckerhaltigen Getränke schlagen sie Kaffee, Tee oder Wasser vor. Sie fordern einen Verzicht auf künstlich gesüßte Getränke, weil die langfristigen Auswirkungen auf den Körper noch nicht bekannt sind.

 

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