Tinnitus – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info Thu, 17 May 2018 17:10:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 https://www.medizinaktuell.info/wp-content/uploads/2015/12/logo_header.png Tinnitus – Medizinaktuell.info https://www.medizinaktuell.info 32 32 Über eine Milliarde junger Erwachsener riskieren Hörverlust https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/172-ueber-eine-milliarde-junger-erwachsener-riskieren-hoerverlust.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/172-ueber-eine-milliarde-junger-erwachsener-riskieren-hoerverlust.html#respond Tue, 11 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/172-ueber-eine-milliarde-junger-erwachsener-riskieren-hoerverlust-html.html Über eine Milliarde junger Erwachsener riskieren Hörverlust Mehr als 1,1 Milliarden Heranwachsender weltweit sind derzeit in akuter Gefahr, ihr Gehör zu verlieren. Dies ergaben bereits im Frühjahr 2015 veröffentlichte Schätzungen der World Health Organisation (WHO). Die Ursachen sind Lärm und übermäßig laute Musik über längere Zeit hinweg. Die WHO empfahl daher eine Nutzungs-Einschränkung von Abspielgeräten

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Über eine Milliarde junger Erwachsener riskieren Hörverlust

Mehr als 1,1 Milliarden Heranwachsender weltweit sind derzeit in akuter Gefahr, ihr Gehör zu verlieren. Dies ergaben bereits im Frühjahr 2015 veröffentlichte Schätzungen der World Health Organisation (WHO). Die Ursachen sind Lärm und übermäßig laute Musik über längere Zeit hinweg.

Die WHO empfahl daher eine Nutzungs-Einschränkung von Abspielgeräten auf etwa eine Stunde pro Tag.

Dr. Etienne Krug, WHO-Direktorin der Abteilung für nicht-ansteckende Erkrankungen, Behinderungen, Gewalt- und Verletzungsprävention, sagt dazu: Junge Menschen sollten sich darüber im Klaren sein, das sein Gehörverlust meist endgültig ist. Schon einfache Präventionsmaßnahmen dagegen stellen sicher, dass sie auch weiterhin Spaß haben und ihre Lieblingsmusik hören können, ohne ein Risiko einzugehen.

Weltweit leiden etwa 360 Millionen Menschen – etwa 5% der Weltbevölkerung – an einer leichten oder schweren Einschränkung ihres Gehörs. Viele Faktoren können dazu beitragen: Genetische Disposition, bestimmte Infektionskrankheiten, Drogenkonsum, Alter und Lärmbelastungen im Umfeld. Die WHO schätzt, dass etwa die Hälfte aller Fälle von Gehörverlust womöglich vermeidbar wären.

Als Einschränkung des Hörvermögens gilt per Definition etwa bereits eine geringere Aufnahmefähigkeit im Vergleich zu anderen Personen – eine Grenze sind etwa 25 Dezibel oder mehr auf beiden Ohren. Sinkt das Hörvermögen auf einem Ohr um mehr als 40 dB ab, bei Kindern bereits um 30 dB, kann man bereits von einer Hörbehinderung sprechen.

Dazu analysierte die WHO eine Anzahl von Studien aus Ländern mit mittleren bis hohen Durchschnittseinkommen: Etwa die Hälfte aller 12- bis 35-jährigen waren ständig ungesundem Lärmpegel ausgesetzt, überwiegend durch private Abspielgeräte oder Smartphones. Etwa 40% aus dieser Altersgruppe erleben zudem auch in Nachtclubs, in Diskotheken, Bars oder auf Sportveranstaltungen regelmäßig starken Lärm.

Ungesunde Lärmpegel lassen sich mit 85 dB oder mehr über mehr als 8 Stunden messen, oder mit 100 dB und darüber für mehr als 15 Minuten.

Relativ einfache Präventionsmaßnahmen könnten die Risiken bereits senken

Die Größe des jeweiligen Schadens hängt davon ab, wie oft und wie lange eine Person dieser Lärmbelastung ausgesetzt und wie laut und intensiv die Beschallung ist. Sehr laute Geräusche können temporären Gehörverlust oder Tinnitus hervorrufen – zu lange und zu häufige Lärmbelastung dagegen können ernsthafte Dauerschäden hervorrufen.

Eine Anzahl von Präventivmaßnahmen könnten nach Angaben der WHO diese Schäden verhindern helfen. Arbeitgeber und Regierungen haben hier ebenfalls die Aufgabe, vor allem junge Menschen vor anhaltender Schädigung zu schützen.

Orte, bei denen die Lautstärke typischerweise die 100 dB übersteigt, wie etwa auf Konzerten, sollten zumindest die Dauer der Veranstaltungen einschränken oder aber den Pegel auf unter 100 dB senken. Die höchste zu verantwortende Lautstärke an einem Arbeitsplatz bewegt sich bei 85 dB für maximal acht Stunden pro Tag.

Ohrenschutz und Ruheräume am Arbeitsplatz mit starker Lärmbelastung können ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Hörvermögens spielen.
Die WHO fordert auch die Gesetzgeber auf, hier entsprechende Regelungen zu treffen, sowohl was die Lärmbelastung im Freizeitbereich als auch in Betrieben betrifft. Dazu sollten die Menschen grundsätzlich besser über die Risiken einer zu starken oder zu langen Lärmbelastung aufgeklärt werden.

Teenager und junge Erwachsene können auch selbst einiges tun, um sich zu schützen: Die Lautstärke von persönlichen Abspielgeräten lässt sich auf einem sicheren Niveau halten. Ohrenschutz tut bei besonders lauten Veranstaltungen gute Dienste, und wo es extrem laut zugeht, sollte zumindest die Verweildauer eingegrenzt werden.

Eine Einschränkung oder ein Verlust des Hörvermögens hat gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität und den Alltag. Die WHO listet auf: Einsamkeit, Isolation und entsprechende Frustration stellen sich ein, wenn nicht nur das Hören von Musik erschwert wird, sondern auch die Fähigkeit schwindet, sich an Unterhaltungen zu beteiligen oder Informationen aufzunehmen. Schon einige wenige unkomplizierte Schutzmaßnahmen können Tausende von jungen Menschen vor diesem Risiko bewahren.

 

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Können elektromagnetische Impulse gegen Tinnitus helfen? https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/040-koennen-elektromagnetische-impulse-gegen-tinnitus-helfen.html https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/040-koennen-elektromagnetische-impulse-gegen-tinnitus-helfen.html#respond Mon, 27 Jul 2015 11:15:00 +0000 http://medi.fwpshop.org/news/beitrag/040-koennen-elektromagnetische-impulse-gegen-tinnitus-helfen-html.html Können elektromagnetische Impulse gegen Tinnitus helfen? Forscher glauben, dass sie eine neue Methode zur Behandlung von Tinnitus gefunden haben. Dabei sollen elektromagnetische Impulse verwendet werden. Studien zeigen, dass der Schweregrad der Erkrankung durch diese Maßnahme gesenkt werden konnte. Bei dieser Behandlungsmethode wird eine repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) eingesetzt. Diese gibt die Impulse über die Kopfhaut

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Können elektromagnetische Impulse gegen Tinnitus helfen?

Forscher glauben, dass sie eine neue Methode zur Behandlung von Tinnitus gefunden haben. Dabei sollen elektromagnetische Impulse verwendet werden. Studien zeigen, dass der Schweregrad der Erkrankung durch diese Maßnahme gesenkt werden konnte.

Bei dieser Behandlungsmethode wird eine repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) eingesetzt. Diese gibt die Impulse über die Kopfhaut des Patienten ab. rTMS soll jedoch nicht bisherige Methoden ablösen, sondern als Ergänzung dienen.

Tinnitus ist ein Rauschen oder Klingeln in den Ohren, ohne dass eine definierte Quelle von Außen besteht. Das Problem betrifft einen von fünf Personen. Häufig geht Tinnitus mit altersbedingtem Hörverlust oder Ohrverletzungen einher.

Aktuell wird die Erkrankung durch Rauschunterdrückung und Medikamenten behandelt, um die Symptome zu lindern. Je nach Schweregrad und gesundheitlicher Verfassung zeigen diese Methoden jedoch nur bedingte Wirkung. Oftmals leidet auch die Lebensqualität bei den Betroffenen sehr stark unter dem Dauerton oder -Rauschen im Ohr.

Seit Jahrzehnten forschen Wissenschaftler an Möglichkeiten Tinnitus zu bekämpfen. Jetzt haben Forscher 70 Patienten zu einer Studie eingesetzt. Dabei wurden die Tinnitus-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe erhielt einen Placebo die andere wurde über rTMS behandelt.

 

Die Behandlung zeigt Potential für künftige Therapien

Bei der Behandlung werden 2.000 Impulse pro Sitzung abgegeben. Dabei erfolgt diese Maßnahme 10 Tage lang. Die Forscher untersuchten die Entwicklungen des Tinnitus im Abstand von 1, 2, 4, 13 und 26 Wochen nach der letzten rTMS Behandlungssitzung und führten dabei Messungen des Schweregrades des Tinnitus durch. Das Ergebnis war, dass ein Rückgang von 31% nach 26 Wochen festgestellt werden konnte. Im Vergleich zur Placebo Gruppe, wovon nur 7% eine Verbesserung zeigten, ist dies ein hoher Wert.

Die Forscher sind der Auffassung, dass diese Ergebnisse vielversprechend für künftige Behandlungen von Tinnitus sind. Nun sollen die Testergebnisse weiter ausgebaut werden. Es werden weitere Studien hierzu folgen, welche den Zeitraum der Behandlung erweitern werden.

Durch diese klinischen Studien sollen die Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert werden.

Übrigens: Studien haben gezeigt, dass Frauen, die viel Koffein konsumieren häufiger an Tinnitus erkranken, als andere.

Die Infektion mit mehr als einem Stamm Malaria könnte Mücken gefährlicher machen, wie eine Studie zeigt. Mücken können durch das Blutsaugen nicht nur einen Malariastamm aufnehmen, sondern mehrere. Dies fanden jetzt Wissenschaftler heraus. Die Infektionen erreichen dann auch eine höhere Dosis, wenn ein weiterer Stamm bereits vorhanden ist.

 

Laura Pollitt, PhD, von der University in Großbritannien von Edinburgh, und ihre Kollegen in den USA, interessierten sich für eine Wechselwirkung zwischen Malaria-Parasiten und ihren Wirkten, wie die Mücke. Dabei galt es eine Reihe von Fragen zu beantworten:

 

Wie kann die Mücke mit mehreren Malaria-Stämmen infiziert werden?

Wie interagieren solch heterogenen Parasiten in den Insekten?

Wie wirkt sich diese Wechselwirkung bei der Übertragung von Malaria auf Wirbeltiere aus?

 

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