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Farbwechsel-Material könnte verwendet werden, um traumatischen Gehirnverletzungen zu signalisieren

Farbwechsel-Material könnte verwendet werden, um traumatischen Gehirnverletzungen zu signalisieren

Ein Schädeltrauma kann Hirnschäden, die schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben, verursachen. Doch es kann schwierig sein, solche Verletzungen zu bemerken, wenn sie auftreten. Um dieses Problem zu lösen, hat ein Team von Forschern ein Material entwickelt, das unterschiedliche Farben annimmt, je nachdem, wie schwer es getroffen wird ändert sich die Farbnuance

Sie hoffen, dieses Material in schützende Kopfbedeckungen einbringen zu können, um den Schutz von Menschen, wie Soldaten und Sportlern erhöhen zu können. Durch dieses Material könnten angezeigt werden, wenn ein Aufprall zu schweren Schäden führen könnte

Kopftraumata, wie sie von Bombenexplosionen auf dem Schlachtfeld und schwerer Ausrüstung auf dem Spielfeld verursacht werden können, kann zu verschiedenen langfristigen gesundheitlichen Problemen, einschließlich Demenz und Gedächtnisverlust führen

Leider kann es schwierig sein, sofort zu erkennen, welches Ausmaß die Kopfverletzung hat. Dabei laufen viele Soldaten und Athleten Gefahr, weiter ihre Aktivität auszuüben und damit das Risiko gesundheitlicher Schäden zu erhöhen.

Die Forscher fanden dafür eine Lösung für dieses Problem. Ein Material das auf bestimmte Grade der Krafteinwirkung durch Farbwechsel reagiert damit einen visuellen Indikator für das Ausmaß der Schäden ausgibt. „Wenn die Kraft groß genug ist, und man dies leicht erkennen könnte, dann könnten Sie sofort einen Arzt aufsuchen“, sagt Co-Autor der Studie Shu Yang

Das Team begann mit einem Prozess namens holographischer Lithographie, um Kristalle einzuarbeiten, deren Strukturen bestimmte Farben entwickeln. Wenn die Kraft auf die Kristalle auftrat, wurde deren innere Struktur verändert und anschließend ihre Farbe

Solche Kristalle sind sehr leicht und benötigen keinen extra Antrieb um zu funktionieren, sodass sie sich gut dafür eignen, um in Schutzausrüstung verwendet zu werden. Allerdings waren die Kosten bei der Herstellung der Kristalle sehr hoch, wodurch sie für die Massenproduktion weniger geeignet sind.

 

Wesentliche Änderungen in verschiedenen Farben, je nachdem wie viel Kraft auftriff

Als Alternative entschied sich das Team, polymere Molekülketten zu verwenden, die sich unter bestimmten Bedingungen verbinden, um Kristalle mit bestimmten Farben zu bilden. Wiederum verändert sich die interne Struktur dieser Kristalle, sobald Kraft auf sie auftrifft. Das Ergebnis ist eine Änderung der Farbe.

Je nachdem wie stark die Krafteinwirkung ist, verändern die Kristalle ihre Farbe von rot auf grün oder von rot bis violett in verschiedenen Nuancen. Dies könnte sofort anzeigen, ob eine Gefahr für den Soldaten oder Sportler gegeben ist. Die ersten Testergebnisse machen Mut, doch laut Yang bleibt noch viel zu tun bis komplette Mannschaften ausgestattet werden könnten. Nun soll das Material so weiter entwickelt werden, dass anhand der Farbe die Aufprallgeschwindigkeit erkannt werden kann: „Die Aufprallgeschwindigkeit ist sehr wichtig, um das Ausmaß der Schädigung des Gehirnes beim Aufprall einzuschätzen und richtig behandeln zu können“, schließt Yang.

 

 

Lange Arbeitszeiten können das Schwanger werden erschweren

Lange Arbeitszeiten können das Schwanger werden erschweren

 

Lange Arbeitszeiten und schweres Heben kann bei Frauen dazu führen, dass sie schwer schwanger werden können. Führender Studien Autor Dr. Audrey J. Gaskins, der Harvard TH Chan School of Public Health in Boston, MA, und Kollegen erreichten ihre Ergebnisse durch die Analyse der Daten von 1.739 Frauen mit einem durchschnittlichen Alter von 33 Jahren, die Teil der Nurses ‚Health Study. von 2010 bis 2014 waren

Alle Frauen, welche in die Analyse einbezogen wurden, versuchten schwanger zu werden. Zu Beginn füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus. Hier sollten die Arbeitszeiten sowie die körperliche Arbeit beschrieben werden. Das Team bewertet die Teilnehmer alle 6 Monate

Rund 44% der in die Studie einbezogenen Frauen waren übergewichtig oder fettleibig, so die Forscher, während 22% aktuelle oder ehemalige Raucher waren

Die meisten Frauen arbeiteten Tagesschichten oder Nachtschichten. 16% der Teilnehmer arbeiteten in Wechselschichten. Mehr als 30% der Frauen berichteten, dass sie über 8 Stunden pro Tag arbeiten würden, während 40% sagten, dass sie bis zu fünf Mal am Tag schwere Lasten heben würden.

Mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten, kann die Zeit bis zu einer Schwangerschaft um 20% erhöhe

Nach 12 Monaten waren 16% der Studienteilnehmer nicht schwanger geworden, während 5% nach 2 Jahren noch nicht schwanger wurden. Im Vergleich zu Frauen, die pro Woche 21 bis 40 Arbeitsstunden absolvieren, dauerte es bei der Gruppe mit über 40 Arbeitsstunden pro Woche um 20% länger, bis die Schwangerschaft eintrat.

Darüber hinaus fand das Team heraus, dass Frauen, die mehr als 25 Pfund an Gewicht öfter als 15 Mal am Tag hoben, um 50% länger brauchten schwanger zu werden, als Frauen, welche kein Gewicht heben mussten. Schweres Heben und eine längere Dauer bis zur Schwangerschaft war deutlich ausgeprägter bei Frauen die mit Übergewicht zu kämpfen hatten, berichteten die Forscher.

 

Dr. Gaskins Reuters kommentierte die Ergebnisse der Studie
„Unsere Ergebnisse zeigen, dass schwere Arbeit, sowohl in Bezug auf körperliche Belastung und lange Arbeitszeiten, sich nachteilig auf die das Schwanger werden auszuwirken schienen.“

Im Gespräch mit Medical News Today, sagte Dr. Gaskins die Forscher konnten die Erkenntnisse konkretisieren

„Während wir versuchten, so viele Variablen zu finden, welche diese Problematik beeinflussten, schien keine der Dinge wie Menstruationszyklus Regelmäßigkeit, die Schlafdauer und anderem potenziell schädlichem Lebensstil und Arbeitspositionen den Zusammenhang völlig zu erklären“, sagte sie. „Es gab einige Variablen aber, die uns in unserer Studie fehlten, wie Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs und arbeitsbedingte Belastung und Ermüdung“, fuhr sie fort. „Aus diesem Grund ist es schwierig, festzustellen, ob der Zusammenhang von mehreren Problemen beeinflusst wird.

Im Gespräch mit Reuters, Courtney Lynch, Gesundheits-Spezialist an der Ohio State University, sagt, die Ergebnisse können einfach durch eine Reduktion des Geschlechtsverkehrs aufgrund körperlicher Erschöpfung durch schweres Heben verursacht werden

Darüber hinaus ist schwer zu sagen, ob die Studie für alle Frauen angewandt werden kann, da die Teilnehmer ausschließlich Krankenschwestern waren.

 

Internet hilft und schadet Sozialleben von Senioren

Internet hilft und schadet Sozialleben von Senioren

Eine neue Studie, welche von der britischen Regierung in Auftrag gegeben wurde, zeigt, wie ältere Menschen in der zunehmend digitalen Welt verbunden bleiben können und welch Herausforderungen sich hieraus ergeben.

Das Internet bietet Vorteile und stellt auch Gefahren für ältere Bürgerinnen und Bürger dar, so das Dokument der London School of Economics and Political Science (LSE) in Großbritannien

In der Studie wurde die Wirkung, die das Internet auf ältere Menschen in den kommenden Jahrzehnten haben wird untersucht. Es wurde festgestellt, dass fast 5 Millionen Menschen im Alter von 64 in Großbritannien keine Internetkenntnisse besitzen. Es wird erklärt, dass viele ältere Briten finden, dass die digitale Technologie „zu schwierig zu bedienen ist“ oder sie es als Luxus und nicht als wesentliches Instrument zur Verbesserung ihres täglichen Lebens ansehen

Ein Bereich des Berichts konzentriert sich auf die Art und Weise wie die zunehmend digitale Welt von älteren Menschen als Unterstützungsnetzwerke angesehen werden, und wie die damit verbundene Möglichkeit verbunden zu bleiben, diese Menschen beeinflusst

Dabei wurde herausgefunden, dass das Internet sowohl Schaden als auch Nutzen bringt: Die traditionellen Formen der Interaktion werden nachlassen, und durch in Kontakt bleiben mit weit entfernten Freunden und Familienmitgliederen über Skype, E-Mail und Social Networking-Tools ersetzt werden.

 

Barrieren des Internets für Senioren

Aber es gibt körperliche und geistige Barrieren, die den Erwerb von Internetkenntnissen bei Senioren erschweren können, sagen die Berichtsautoren Dr. Jacqueline Damant und Prof. Martin Knapp, aus der LSE Personal Social Services Research Unit

Sie erklären, dass Dinge wie die Verschlechterung der Sehkraft, Zittern, Arthritis und Gedächtnisverlust es viel schwieriger für ältere Personen machen, zu erlernen wie die digitale Technik verwendet werden kann. Andere Hindernisse sind:

 

◾ Mangel von Fähigkeiten und die Vertrautheit mit der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), insbesondere bei denen, die den Arbeitsplatz kurz vor oder um die Zeit des allgemeinen Vernetzens verlassen haben.

◾ Die Wahrnehmung, dass die Informationstechnologie teuer sei

◾ Breitband, drahtlose und andere Internet-Einrichtungen sind in der Regel schlecht oder fehlen für ältere Menschen, wie zum Beispiel in Pflegeheimen.

 

Dr. Damant sagt dies summiert sich zu einem Szenario: „Insgesamt deutet alles darauf hin, dass ältere Erwachsene zutiefst ambivalent gegen IKT sind und nur ungern ein Eingreifen in ihr tägliches Leben zu lassen werden.“ Er sagt allerdings auch, dass es Studien gibt, welche zeigen, dass sich bei älteren Nutzern das Selbstwertgefühl erhöht habe und sie über eine Verbesserung ihres Wohlbefindens berichtet haben, wenn sie die Internetnutzung in ihr Leben ließen. Eine umfassende Beratung speziell für Senioren könnte helfen, dass die inneren Barrieren fallen könnten. Des Weiteren wäre es wichtig, dass Internet auch in Pflegeheimen angeboten würde und Senioren bei der Nutzung unterstützt und aufgeklärt werden.

 

Heißhunger kann mit Tetris reduziert werden

Heißhunger kann mit Tetris reduziert werden

Dem Heißhunger zu widerstehen kann ein harter Kampf für viele sein. Eine neue Studie zeigt jedoch, wie Tetris spielen helfen kann, den Wunsch nach Nahrung zu reduzieren

In der ersten Studie dieser Art haben Psychologen von der University of Plymouth in Großbritannien und der Queensland University of Technology in Australien versucht, herauszufinden wie einfache Legespiele. die Teilnehmer in einer realen Umgebung ausübten, die Teilnehmer stimulierten. Die neue Studie schließt an diese Ergebnisse an, und untersuchte nun die Probanden auf ihr Verhalten auf das Spiel bei Heißhunger. Sie entdeckten, dass die Teilnehmer, die Tetris spielten, ein schwächeres Gefühl von Heißhunger angaben. Es wurde auch festgestellt, dass das Spiel die Lust auf Essen deutlich reduzierte

In der neuen Studie, analysierten Psychologen 31 Studenten, darunter 24 Frauen und sieben Männer im Alter von 18-27. Die Teilnehmer wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt; eine Gruppe wurde beauftragt, Tetris zu spielen, während die andere Gruppe lediglich zur Überwachung diente. Während des Experiments wurden den Teilnehmern täglich Fragen per sms gestellt.

 

Sieben Mal am Tag erhielten alle Teilnehmer für eine Woche lang folgende Fragen:

◾Haben Sie sich Ihrem Heißhunger hingegeben?

◾Wie sehr stehen Sie unter dem Einfluss von Alkohol?

◾Haben Sie gerade Lust auf etwas?

 

Wenn die Teilnehmer auf die letzte Frage mit Ja antworteten, wurden sie gefragt, das Gefühl und seine Stärke zu bewerten. Sie hatten dabei eine Skala von 0-100 zur Verfügung.

„Es ist schwer sich etwas lebhaft vorzustellen, und dabei gleichzeitig Tetris zu spielen.

Bei der Tetris-Gruppe unterschied sich das Protokoll etwas. Anstatt einfach nur die Fragen zu beantworten, wurden sie darum gebeten, 3 Minuten Tetris zu spielen und dann das Gefühl und das Verlangen nach Essen erneut zu bewerten. Nach nur 3 Minuten spielen zeigten die Teilnehmer der Tetris-Gruppe eine deutliche Reaktion: Sie gaben an, dass sich das Heißhunger-Gefühl reduziert habe. Dabei gab es eine durchschnittliche Reduktion des Gefühles von 70% auf 56%.

Prof. Jackie Andrade, von der School of Psychology und der Kognition-Institut an der Universität Plymouth, erklärt

„Wir denken, der Tetris-Effekt geschieht, weil das Verlangen auch die Vorstellung beinhaltet, wie die vorgestellten Lebensmittel verzehrt werden. Durch das Ausführen einer bestimmten Tätigkeit oder das spielen eines visuell interessanten Spiels wie Tetris mindert die Möglichkeit der mentalen Prozesse, die die Suggestion unterstützen. Dadurch ist es schwer, sich etwas anschaulich vorzustellen und gleichzeitig zu spielen.

 

Musik hilft Patienten sich nach Operationen zu erholen

Musik hilft Patienten sich nach Operationen zu erholen

Einer Studie zufolge hilft Musik Patienten dabei sich nach einer Operation zu erholen und würde gleichzeitig die Heilung beschleunigen. Die Ergebnisse der Studie wurde in der Zeitschrift The Lancet veröffentlicht. Demnach empfanden Patienten die vor, während oder nach einem operativen Eingriff Musik hörten weniger Angst und Schmerzen, als Patienten die keine Musik gehört hatten.

Die verantwortliche Studienautorin Dr. Katharina Meads von der Brunel University in Großbritannien verwies darauf, dass Musik schon seit Jahrzehnten in Krankenhäusern bei Patienten verwendet wurde. Die Forscher fanden bei der Analyse früherer Studien heraus, wie Musik auf positive Weise die Schmerzlinderung und Angst während postoperativen Versorgung beeinflusst.

Im Rahmen ihrer Studie untersuchten Dr. Meads und ihre Kollegen insgesamt 72 Studien mit rund 7000 Patienten, die operiert wurden. Es wurde analysiert welche Rolle die Musik vor, während oder nach einer Operation spielt und wie sich auf die postoperative Genesung auswirkte.

Sie sahen wie Musik sich auf den Schmerz und die Angst der Patienten nach der Operation auswirkte. Der Bedarf an Schmerzmitteln und die Länge des Krankenhausaufenthalts wurde ebenfalls untersucht.

Bei Patienten die Musik hörten, wurden viel weniger Schmerzen festgestellt und sie benötigten eine geringere Menge Schmerzmittel. Die allgemeine Zufriedenheit der Patienten erlebte nach einer Operation durch das Hören von Musik eine deutliche Verbesserung. Auf den Krankenhausaufenthalt hatte das Musikhören allerdings keine spürbaren Auswirkungen.

Wie die Forscher feststellten, waren die Auswirkungen bei den Patienten am stärksten, die vor einer Operation Musik hörten. Bei Patienten, die während einer OP Musik hörten und unter Vollnarkose waren, führte das Musikhören zu reduzierten Schmerzen aber die Ergebnisse waren dennoch signifikanter wenn die Patienten bei Bewusstsein waren.

Eine größere aber keine signifikante Schmerzreduktion und reduzierten Einsatz von Schmerzlinderung wurde festgestellt, wenn die Patienten nach der Operation ihrer eigene Musik hören durften.

Laut Dr. Katharina Meads handele es sich bei Musik um eine nicht-invasive, günstige und sichere Intervention, die für Jedermann zugänglich sei der operiert werden soll. Die Patienten sollten die Möglichkeit erhalten die Art der Musik die sie hören möchten, selbst zu bestimmen, um den Nutzen für ihr Wohlbefinden zu maximieren. Die Kommunikation des Ärzteteams sollte Meads zufolge allerdings nicht durch Musik gestört werden.

Die Musik könnte Dr. Meads zufolge eine wirksame therapeutische Strategie für den Patienten sein sich nach einer Operation zu erholen. Ihrer Einschätzung nach habe Musik eine beruhigende Wirkung und würde ein Gefühl von Vertrautheit auslösen. In nächster Zeit plant ihr Team das Für und Wider der Einführung von Musik begleitend zu einem operativen Eingriff durch die Prüfung der Vorgehensweise an einer kleinen Anzahl von Müttern, die sich einem Kaiserschnitt unterziehen, zu untersuchen.

Rezeptoren im Gehirn für Autismus und Schizophrenie

Rezeptoren im Gehirn für Autismus und Schizophrenie

Der Verlust eines wichtigen Rezeptors aus einer speziellen Gruppe hemmender Neuronen im Gehirn könnte Auslöser für einige neuronale Störungen wie Autismus oder Schizophrenie sein. Dies ergab eine neue Untersuchung.

Der betreffende Rezeptor wird mGluR5 genannt und wurde bereits in verschiedenen Arealen des Gehirns entdeckt. Doch bislang hatte sich niemand mit seiner speziellen Rolle bei der Interaktion mit einem Zelltyp befasst, mit dem als Parvalbumin-positiven Interneuron. Dieses ist äußerst wichtig für generelle kognitive Abläufe und erzeugt bestimmte periodische Schwingungen im Gehirn.

Am Salk Computer-Labor für Neurobiologie in La Jolla, Kalifornien, fand man heraus, dass Mäuse, denen dieser Rezeptor in den Parvalbumin-Zellen fehlte, schwere Verhaltensstörungen zeigten, berichtet der Direktor des Instituts, Terrence Sejnowski. Einige der beobachteten Störungen gemahnten offenbar stark an die Symptome von Schizophrenie bei Menschen.

Unterbrach man die molekularen Signalwege in diesen Zellen während ihrer Entwicklung, bildeten sich die Netzwerke im Gehirn nicht richtig aus. Unterschiedliche Studien bewiesen, dass die GluR5-Rezeptoren, die mittels Glutamat Signale im Gehirn übertragen, mit Suchtverhalten,  Angstzuständen bis zum Fragilen X-Syndrom reichen, einer kognitiven Behinderung mit jeweils unterschiedlicher Ausprägung. In diesen Fällen ist mGluR5 allerdings in reizauslösenden, nicht in hemmenden Zellrezeptoren in Aktion, wie dies in den Parvalbumin-positiven Interneuronen der Fall wäre.

Das Salk-Team untersuchte nun die spezielle Rolle von mGluR5 in diesen Parvalbumin-Zellen, nachdem diese offenbar eine solch große Rolle in der Gehirnentwicklung spielten. In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Psychiatrie an der Universität von San Diego testete man, was passiert, wenn der Rezeptor nach der ersten Gehirnausformung aus den Zellen entfernt wird. Ohne ihn hatten die Versuchsmäuse unterschiedlichste Verhaltensprobleme, wie zwanghaftes Putzverhalten und asoziale Tendenzen. Die Aktivitätsmuster in ihren Gehirnen entsprachen etwa denen von menschlichen Patienten mit der Diagnose Schizophrenie.

“Die Entdeckung impliziert, dass Veränderungen nach, nicht vor der Geburt, die Entwicklung bestimmter Netzwerke im Gehirn beeinträchtigen, so en Mitglied des Salk-Teams.

Das Resultat legt nahe, dass Veränderungen an der Zahl der  mGluR5-Rezeptoren in diesen Gehirnzellen möglicherweise ein Schlüssel zur Ausbildung neuronaler Entwicklungsstörungen sind. Das ist keine schlechte Nachricht, denn dieser molekulare Wechsel ist durchaus reversibel. Die Zellen sind ja vorhanden und lebensfähig – findet man heraus, wie man hineingelangt und die Molekularstruktur verändern kann, könnte man sie in ihren normalen, voll funktionsfähigen und gesunden Zustand versetzen.
Auch für die Pharma-Industrie setzt die Studie Signale: Bei Medikamenten, die auf die mGluR5-Rezeptoren einwirken, ist Vorsicht geboten, weil überall im Gehirn bestimmte Funktionen betroffen sein können. Aktuell laufen viele klinische Versuche, bei denen versucht wird, über die Beeinflussung von mGluR5 etwa Angstzustände und das Fragile X-Syndrom zu behandeln. Die neuesten Studienergebnisse jedoch besagen, dass bei einer Einflussnahme auf die Parvalbumin-Neuronen auch unerwartete Ergebnisse auftreten können.

Daher ist noch viel Forschungsarbeit nötig, um aufzudecken, ob die mGluR5-Rezeptoren in den Parvalbumin-Zellen Auslöser bei bestimmten menschlichen Erkrankungen sind und wenn ja, warum gehen sie verloren oder verlieren sie ihre gesunde Funktion.

Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt

Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt

Mittels bildgebender Verfahren in Echtzeit identifizierten Wissenschaftler einen neuen Eintrittsweg in der Wand von Blutgefäßen, die es Krebszellen erlauben, sich zu verbreiten. So können beispielsweise Zellen von Brustkrebs-Tumoren in anderen Körperregionen „streuen“.
Diese Entdeckung unterstützt auch aktuelle Tests, mit deren Hilfe sich die Ausbreitung von Brustkrebs besser vorhersagen lässt. Das könnte vielen Frauen unnötige operative und belastende Therapien ersparen und zu neuen Wegen im Kampf gegen den Krebs führen.

Die Untersuchung wurde am Albert Einstein Krebszentrum und am Montefiore Einstein Zentrum für Krebsversorgung in New York durchgeführt. Im Tierversuch wurden Mäuse eingesetzt, denen menschliches Brustgewebe implantiert worden war.

Das Forscherteam entdeckte dabei, dass sich Brustkrebs ausbreitet, wenn drei verschiedene Zellarten in direktem Kontakt miteinander gelangen: Dazu gehören endotheliale Zellen, ein Zelltypus, der die Innenwände von Blutgefäßen gewissermaßen auskleidet und eine Art Gewebebarriere darstellt, Perivaskuläre Makrophagen – eine Zellgattung, die zum körpereigenen Immunsystem zählt, und Tumorzellen, die besonders viel Mena produzieren, ein Protein, das die Fähigkeit der Krebszellen verstärkt, in anderes Gewebe einzudringen.

Die Stelle, an der alle drei Zellarten miteinander in direkten und dauerhaften Kontakt kommen, bildet eine ideale Umgebung für die Bildung von Metastasen und in genau diesem „Mikroklima“ treten Tumorzellen in die Blutbahn ein.

Es ist bereits seit längerer Zeit bekannt, dass Blutgefäße innerhalb von Tumoren unnormal durchlässig für andere Zellen sind. Doch was erzeugt oder reguliert diese Durchlässigkeit? Die TMEM Makrophagen scheinen dafür verantwortlich zu sein, vermutet Allison Harney, Post-Doktorand am Albert Einstein Kolleg für Medizin.

Die neue Studie legt nahe, dass die TMEM Makrophagen ein Protein freisetzen, das ein vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor ist, also lokale Veränderungen an den Gefäßwänden und deren Durchlässigkeit in Gang setzt. Der Effekt tritt nur zeitweise en, kann aber lange genug dauern, um Krebszellen in den Blutstrom gelangen zu lassen – damit gelangen sie vom primären Tumor in weit entfernte Körperregionen, um dort Metastasen entstehen zu lassen.

Die Wissenschaftler beobachteten auch erstmals, dass die übergangsweise Durchlässigkeit der Blutgefäße und der Eintritt der Tumorzellen in den Blutstrom gleichzeitig und ausschließlich dort auftreten, wo auch TMEM-Makrophagen vorliegen.

Für diese Entdeckung wurden hochauflösende Photonenmikroskope verwendet, um damit primäre Brustkrebstumore bei Mäusen und in Mäuse implantiertem menschlichem Brustgewebe aufzufinden.

Die Entdeckung eines einzigartigen Durchganges, der Tumorzellen erlaubt, in den Blutstrom zu gelangen, eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten, sagt Studienleiter John Condeelis.

Die meisten Todesfälle durch Brustkrebs gehen auf das „Streuen“ von Tumoren über die Blutbahn zurück, das in der Entstehung neuer Metastasen in anderen Regionen des Körpers führt.

Bewährte Reinigungsverfahren in Krankenhäusern zu wenig untersucht

Bewährte Reinigungsverfahren in Krankenhäusern zu wenig untersucht

In der Zeit der Superbugs wird die Sauberkeit in Krankenhäusern immer wichtiger, jedoch zeige ein systematischer Überblick über Studien, die Reinigungsverfahren untersuchten, einen besorgniserregenden Mangel an Beweisen bezüglich der besten Möglichkeiten um die Gesundheit der Patienten zu schützen.

Eine aktuelle Studie, die im Annals of Internal Medicine publiziert wurde, konnten die Forscher von der Penn University untersuchen, welches Wissen bezüglich Reinigungsverfahren in Krankenhäusern vorhanden ist.

Wie Senior-Studienautorin Dr. Jennifer Han, Assistant Professor der Medizin und Epidemiologie erklärt, biete die Forschung bislang keinen guten Überblick über die Auswirkungen besonderer Reinigungsmittel und Ansätze zur Überwachung der Sauberkeit. In einem nächsten Schritt sollten die Forscher die verschiedenen Möglichkeiten der Reinigung dieser Flächen und die Überwachung ihrer Sauberkeit untersuchen, verbunden mit dem Ziel die effektivste Reinigungsmethode zu finden, um die Zahl der Krankenhausinfektionen zu reduzieren.

Nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention (CDC), erleide einer von 25 Krankenhauspatienten an Gesundheitsversorgung assoziierten Infektionen (HAI) während ihres Krankenhausaufenthaltes. Diese Zahl wurde erst im letzten Jahr aktualisiert und unterstreiche die Notwendigkeit, die Sicherheit der Patienten zu verbessern und das Risiko von Krankenhausinfektionen zu reduzieren.

Einer der auffälligsten HAIs in den letzten Jahren ist MRSA, ein Krankenhauskeim, der eine lebensbedrohliche Infektion auslösen kann und resistent gegen zahlreiche Antibiotika ist. Das CDC sieht MRSA als eine große Bedrohung für Patienten. Die Zahl lebensbedrohlicher Fälle durch MRSA seien einer Studie zufolge in den Jahren 2005 bis 2011 um 54 Prozent niedriger ausgefallen.

 

In der Studie setzte das Forscherteam seinen Fokus auf die folgenden drei Kategorien:

Welche Mittel und Verfahren wurden verwendet, um harte Oberflächen zu reinigen

Welche Ansätze zur Verfügung standen, um die Wirksamkeit der Reinigung zu überwachen

Welche Systemebene Faktoren werden für die Reinigung und Überwachung erfolgreich zu sein benötigt.

 

Die Forscher führten zusätzlich Interviews mit einer Reihe nationaler Experten durch.

Insgesamt sind 80 Studien, die zwischen 1980 und 2014 veröffentlicht wurden, identifiziert und analysiert worden. Es handelte sich um 76 Primärstudien und vier systematische Übersichtsarbeiten.  Mehr als 65% der Studien konzentrierte sich auf Oberflächenkontamination als primäres Studienziel, einschließlich Bakterienbelastung und Koloniezahlen.

Es gab nur sehr wenige vergleichende Effektivitätsstudien. Weniger als 35% der Studien über Patienten konzentrierte Ergebnisse hatten HAI Raten ausgewiesen. Darüber hinaus handelte es sich nur bei fünf der Studien um kontrollierte Studien. Viele Experten glaubten auch, dass nur die Hälfte der Flächen in einem Patientenzimmer während der Reinigung desinfiziert werden.

Wie die Forscher feststellten, zeigten mehrere Studien wie effektiv Bleich-Desinfektionsmittel gegen HAI Clostridium difficile ist. Das Bakterium C.difficile zeichnet sich als eine häufige Ursache für Magen-Darm-Infektionen in Krankenhäusern verantwortlich und kann lebensbedrohlich werden, wenn nicht die Infektion nicht schnell behandelt werden sollte. Im Jahr 2011 gab es dem CDC zufolge knapp 500.000 Fälle von Infektionen, die durch C. difficile ausgelöst wurden. Von diesen Fällen verliefen 29.0000 tödlich, wo Patienten innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Diagnose starben.

Das Forscherteam entdeckte sechs Studien, wo die Wirkung von Wasserstoffperoxid und anderen Chemikalien auf Oberflächen untersucht wurde mit dem Ergebnis, dass HAIs nachhaltig gesenkt wurde. Positive Ergebnisse erzielten auch Reinigungsverfahren wie UV-Licht und Wasserstoffperoxid-Dampf, wie 17 Studien zeigten.

Die Verwendung von verbesserten Kupferbeschichtungen in Patientenzimmern führte zur Tötung von Bakterien und einer Reduzierung des Risikos sich infizieren. Wie kürzlich bekannt wurde, könnte eine gleiche Seife die in mehreren Krankenhäusern eingesetzt wird, die Ausbreitung von MRSA begrenzen.

Zusammenhang zwischen Aggression und gewalttätigen Videospielen, aber nicht zu krimineller Gewalt

Zusammenhang zwischen Aggression und gewalttätigen Videospielen, aber nicht zu krimineller Gewalt

Ein neuer Bericht sagt aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Spielen gewalttätiger Videospiele und Aggression gibt. Allerdings gibt es nicht genügend Hinweise darauf, dass diese Verbindung sich auch auf kriminelle Gewalt umlegen lässt. Die Forschung zeigt, einen konsistenten Zusammenhang zwischen gewalttätigen Videospielen und aggressivem Verhalten und aggressiver Kognition

Darüber hinaus wird das spielen der gewalttätigen Videospiele mit negativem sozialen Verhalten, Einfühlungsvermögen sowie einer Neigung zu Aggression verbunden.

Vorsitzender der Task Force Mark Appelbaum, emeritierter Professor in der Abteilung für Psychologie an der University of California-San Diego, sagt aus, dass die Verbindung zwischen Gewalt in Videospielen und erhöhte Aggression der Spieler ein sehr weit erforschtes Gebiet ist

„Die Wissenschaftler haben den Einsatz von Gewalt-Videospielen für mehr als 2 Jahrzehnten untersucht“, erklärt er, „aber bis jetzt gibt es nur sehr begrenzte Forschungen darüber, ob gewalttätige Videospiele dazuführen, dass Menschen dadurch auch zu Handlungen krimineller Gewalt animiert werden.

Die Task Force überprüfte vier Metaanalysen zu gewalttätigen Videospielen im Jahr 2005. Diese Meta-Analysen enthielten 170 Forschungsartikel

Prof. Appelbaum glaubt, dass die Überprüfungen sehr tiefgründig sind. „Zwar gibt es einige Unterschiede zwischen den einzelnen Studien, doch es gibt ein starkes und konsistent allgemeines Muster aus vielen Jahren der Forschung, das das Vertrauen in unsere allgemeine Schlussfolgerung rechtfertigen kann“, sagt er

Allerdings stellt er fest, dass, wie bei den meisten Bereichen der Wissenschaft, das Bild von dieser Forschung komplexer ist, als die sonstigen Informationen, die für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

 

Gewalt-Videospiele „ein einziger Risikofaktor

Gewalttätige Videospiele sind seit langem ein Thema in den Medien, vor allem mit der Bedeutung, dass gewalttätige Spiele wie Grand Theft Auto und Call of Duty in den letzten Jahren zunehmen und beliebter werden. Da diese relativ neue Form der Medien sich rasch weiter verbreitet, so wachsen damit auch die Sorgen um deren Einfluss, insbesondere auf kleine Kinder. Mehr als 90% der Kinder in den USA spielen Videospiele. Diese Zahl stieg auf rund 97% bei den Jugendlichen im Alter von 12-17.

Die Forscher vermuten auch, dass Informationen über die Auswirkungen von Videospielen auf verschiedene Geschlechter und die Auswirkungen der Spieldauer auf die Entwicklung eines Kindes derzeit fehlen. Dafür werden weitere Studien benötigt. Sie erklären, dass nicht ein einzelner Risikofaktor eine Person konsequent aggressiv oder gewalttätig macht, sondern dass es eine Ansammlung von mehreren Risikofaktoren ist. „Die Forschungen zeigen, dass der übermäßige Konsum von Videospielen einen großen Risikofaktor darstellt“, schließen sie. Der Ruf nach altersgerechten Spielen wird daher immer lauter. Wie jedoch kontrolliert werden soll, dass Jugendliche oder Kinder die gewalttätigen Videospiele nicht spielen, bleibt offen.

 

Machen uns Kinder unglücklich?

Machen uns Kinder unglücklich?

Ein Kind zu haben wird oft das glücklichste Zeit des Lebens gesehen. Nach neuesten Forschungsergebnissen sind viele Eltern nach der Geburt ihres ersten Kindes unglücklich.

Rachel Margolis, von der University of Western Ontario in Kanada  und Mikko Myrskylä, von dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Deutschland, haben die Ergebnisse ihrer Studie in der Zeitschrift Demography veröffentlicht. Der Zweck der Studie war ein besseres Verständnis darüber zu erfahren, warum einige Eltern kein Kind haben möchten.

Nach den aktuellen Daten des US Census Bureau stieg die Zahl der Ein-Kind-Familien in den USA in den letzten Jahren enorm an. Heute gibt es mehr als 15 Millionen amerikanische Familien die nur ein Kind haben.

Die Forscher stellten fest, dass eine Reihe wichtiger sozialer und demographischer Faktoren eine Rolle bei der Entscheidung der Eltern spielen, ob sie mehr als ein Kind haben wollen. Frühere Studien zeigten, dass Frauen verstärkt auf Karriere setzen statt eine Familie zu gründen.

Wie Margolis und Myrskylä berichten, sei die Erfahrung des Übergangs zur Elternschaft für die neuen Eltern relevant bezüglich der Entscheidung ob sie ein weiteres Kind haben möchten. Zur Untersuchung ihrer Theorie analysierte das Team die Daten aus dem Zeitraum 1984-2010 von 2301 deutschen Eltern, die Teil des sozio-ökonomischen Studien-Panels waren.

In jedem Jahr der Studie mussten Vater wie Mutter einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie ihr Glück auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten sollten, wobei 10 das höchste Wohlbefinden darstellte. Die Eltern wurden zusätzlich zu anderen Lebensfaktoren inklusive der Geburt, Beziehungen und Beschäftigung befragt.

Das Forscherteam verwendete die Informationen bezüglich des Glücks der Teilnehmer zwei Jahre vor der Geburt des ersten Kindes und das Glück beim Übergang zur Elternschaft bis zu ein Jahr nach der Geburt.

Den Übergang zur Elternschaft bewerteten Eltern auf der Glücklichkeits-Skala mit 1,4 Punkten im Vergleich zwei Jahre vor der Geburt ihres ersten Kindes. Insgesamt verzeichneten über 70 Prozent der Eltern einen Rückgang ihres Wohlbefindens nach der Geburt ihres ersten Kindes und mehr als zwei Drittel hatten mit 2 Punkten ein Minimal-Glück auf der Skala angegeben.

Laut den Forschern war der Wunsch von Eltern die ein Rückgang ihres Wohlbefindens nach der Geburt ihres ersten Kindes verzeichneten, mehr Kinder zu bekommen weniger wahrscheinlich. Ein weiteres Kind innerhalb der nächsten 10 Jahre zu bekommen, lag bei 58 Prozent der Eltern vor, die unglücklicher geworden waren. Im Vergleich zu 66 Prozent der Eltern, deren Glück nicht gesunken war.

Eltern im Alter von 30 Jahren und diejenigen, die in den letzten 12 Jahren in Ausbildung waren, verbuchten am ehesten eine Auswirkung auf ihr Glück, wenn es um die Entscheidung ging, ob sie mehr Kinder haben wollen bezogen auf die Ergebnisse des Forscherteams.

Wie Myrskylä berichtet, liege dies eventuell daran, dass ältere Eltern und solche mit besserer Bildung auf Basis ihrer bisherigen Erfahrungen besser eine Entscheidung über ein Kind treffen können. Es sei jedoch auch möglich, dass es schwieriger für diese Eltern sei Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Die Erkenntnisse der Forscher berücksichtigten auch potentielle Störfaktoren wie zum Beispiel das Einkommen der Eltern, Familienstand und der Ort der Geburt. Auf Grundlage ihrer Ergebnisse empfehlen sie politischen Entscheidungsträgern, die sich Sorgen über niedrige Geburtenraten machen, prüfen sollten wie sich das Wohlbefinden der erstmaligen Eltern sich auf die künftige Fruchtbarkeit auswirkt.