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Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt

Brustkrebszellen über den Blutkreislauf verteilt

Mittels bildgebender Verfahren in Echtzeit identifizierten Wissenschaftler einen neuen Eintrittsweg in der Wand von Blutgefäßen, die es Krebszellen erlauben, sich zu verbreiten. So können beispielsweise Zellen von Brustkrebs-Tumoren in anderen Körperregionen „streuen“.
Diese Entdeckung unterstützt auch aktuelle Tests, mit deren Hilfe sich die Ausbreitung von Brustkrebs besser vorhersagen lässt. Das könnte vielen Frauen unnötige operative und belastende Therapien ersparen und zu neuen Wegen im Kampf gegen den Krebs führen.

Die Untersuchung wurde am Albert Einstein Krebszentrum und am Montefiore Einstein Zentrum für Krebsversorgung in New York durchgeführt. Im Tierversuch wurden Mäuse eingesetzt, denen menschliches Brustgewebe implantiert worden war.

Das Forscherteam entdeckte dabei, dass sich Brustkrebs ausbreitet, wenn drei verschiedene Zellarten in direktem Kontakt miteinander gelangen: Dazu gehören endotheliale Zellen, ein Zelltypus, der die Innenwände von Blutgefäßen gewissermaßen auskleidet und eine Art Gewebebarriere darstellt, Perivaskuläre Makrophagen – eine Zellgattung, die zum körpereigenen Immunsystem zählt, und Tumorzellen, die besonders viel Mena produzieren, ein Protein, das die Fähigkeit der Krebszellen verstärkt, in anderes Gewebe einzudringen.

Die Stelle, an der alle drei Zellarten miteinander in direkten und dauerhaften Kontakt kommen, bildet eine ideale Umgebung für die Bildung von Metastasen und in genau diesem „Mikroklima“ treten Tumorzellen in die Blutbahn ein.

Es ist bereits seit längerer Zeit bekannt, dass Blutgefäße innerhalb von Tumoren unnormal durchlässig für andere Zellen sind. Doch was erzeugt oder reguliert diese Durchlässigkeit? Die TMEM Makrophagen scheinen dafür verantwortlich zu sein, vermutet Allison Harney, Post-Doktorand am Albert Einstein Kolleg für Medizin.

Die neue Studie legt nahe, dass die TMEM Makrophagen ein Protein freisetzen, das ein vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor ist, also lokale Veränderungen an den Gefäßwänden und deren Durchlässigkeit in Gang setzt. Der Effekt tritt nur zeitweise en, kann aber lange genug dauern, um Krebszellen in den Blutstrom gelangen zu lassen – damit gelangen sie vom primären Tumor in weit entfernte Körperregionen, um dort Metastasen entstehen zu lassen.

Die Wissenschaftler beobachteten auch erstmals, dass die übergangsweise Durchlässigkeit der Blutgefäße und der Eintritt der Tumorzellen in den Blutstrom gleichzeitig und ausschließlich dort auftreten, wo auch TMEM-Makrophagen vorliegen.

Für diese Entdeckung wurden hochauflösende Photonenmikroskope verwendet, um damit primäre Brustkrebstumore bei Mäusen und in Mäuse implantiertem menschlichem Brustgewebe aufzufinden.

Die Entdeckung eines einzigartigen Durchganges, der Tumorzellen erlaubt, in den Blutstrom zu gelangen, eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten, sagt Studienleiter John Condeelis.

Die meisten Todesfälle durch Brustkrebs gehen auf das „Streuen“ von Tumoren über die Blutbahn zurück, das in der Entstehung neuer Metastasen in anderen Regionen des Körpers führt.

Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern

Eine Vorrichtung unter dem Schreibtisch soll das Sitzverhalten in Büro verbessern

Die meisten Büroangestellten verbringen ihren Arbeitsalltag im Sitzen. Dieses dauerhafte sitzen kann zu einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen führen. Jetzt haben Forscher der University of Iowa einen einfachen, aber potenziell effektiven Weg erarbeitet, um die körperliche Aktivität unter diesen Angestellten zu erhöhen.

Sie stellen eine tragbare Pedalvorrichtung unter jeden Schreibtisch. Die Studie sagte aus, dass Büro-Mitarbeiter, welche diese Vorrichtung unter ihrem Schreibtisch hatten, ihre körperliche Aktivität erhöhten. Somit könnte dieses Gerät dazu beitragen, dass die Gesundheit gesteigert werden könne.

Studien-Co-Autor Lucas Carr, Assistant Professor für Gesundheit und menschliche Physiologie und Mitglied der Obesity Research and Education Initiative an der Universität von Iowa, und seine Kollegen präsentierten ihre Ergebnisse auf der Jahrestagung 2015 Sdr ociety of Behavioral Medicine in San Antonio, TX, in diesem Jahr.

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass vieles und langes Sitzen, das das Risiko von zahlreichen gesundheitlichen Problemen fördern kann. Dazu zählen auch Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Im Juni berichtete Medical News Today, dass der Mangel an körperlicher Aktivität sogar Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann und die Erhöhung der Gefahr von Angstzuständen fördert.

Büroangestellte sind eine Gruppe für ein besonders hohes Risiko für sitzbedingte Gesundheitsprobleme. Eine Umfrage unter Büroangestellten hat ergeben, dass fast die Hälfte der Frauen und fast 40% der Männer weniger als 30 Minuten zu Fuß gehen während der Arbeit.

 

Hohe Nutzung der Pedalvorrichtung führte zu Gewichtsverlust, bessere Konzentration und weniger Krankheitstage

Den Ansatz der Vorrichtung hat das Forscherteam 16 Wochen lang untersucht. Dabei statteten sie 27 übergewichtige Büroangstellte mit der Vorrichtung aus. Die Forscher analysierten die Zeit, welche jeder einzelne Mitarbeiter das Pedal nutzte. Die Auswertung und Kontrolle fand über einen Monitor statt, welcher an das Gerät angeschlossen war. Im Durchschnitt nutzten die Mitarbeiter die Pedale 50 Minuten am Tag, während der 16-wöchigen Studiendauer. Darüber hinaus erhielt jeder Mitarbeiter drei Mal pro Woche eine Email mit der Erinnerung, die Haltung regelmäßig zu ändern, und Tipps wie sie den Arbeitsalltag körperlich aktiver gestalten könnten.

Die Vorrichtung ist wie eine Art Fahrrad aufgebaut. Dabei können die Mitarbeiter immer wieder in die Pedale treten. Die Studie zeigte, dass die Mitarbeiter sich besser fühlten und sogar an Gewicht verloren. Darüber hinaus kam es zu weniger Krankheitstagen unter den Teilnehmern und eine bessere Konzentration konnte ebenfalls festgestellt werden. Die Teilnehmer wurden dabei auch untereinander verglichen. Wer weniger radelte, verlor weniger Gewicht und war auch weniger konzentriert.

Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern

Testosteron-Therapie kann das kardiovaskuläre Risiko bei älteren Männern verringern

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die einen niedrigen Testosteronspiegel aufwiesen und mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie behandelt wurden, ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schlechten Allgemeinzustand haben.

Die Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nutzt Daten aus der Datenbank der Veterans Affairs mit mehr als 83.000 Patienten. „Es ist die erste Studie um zu zeigen, dass ein signifikanter Nutzen beobachtet wird, wenn die Dosis ausreichend hoch ist, um den Gesamttestosteronspiegel zu normalisieren“, schreiben die Autoren. Aufgrund der großen Zahl der betroffenen Patienten und der Dauer der Studie, könnten die Ergebnisse der neuen Studie einflussreich sein.

In der Studie, untersuchte ein Team von Forschern, gesundheitliche Folgen für Männer mit niedrigem Testosteronspiegel im Alter von 50 und ölter, die eine Behandlung  zwischen 1999 und 2014 erhalten hatten.

Die Männer wurden in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: Männer, die behandelt wurden, bis ihre Testosteronspiegel wieder normalisiert war

Gruppe 2: Männer, die behandelt wurden, deren Testosteronspiegel nicht zum Normalwert zurückkehrte

Gruppe 3: Männer, die keineTestosteron-Ersatz-Therapie erhielten und deren Pegel niedrig blieb.

Die Nachbeobachtungszeit belief sich auf 4 – 6 Jahre.

 

Die Forscher stellten sicher, dass Menschen mit ähnlichen Gesundheitsprofilen in die Studie einbezogen wurden, so dass faire Vergleiche zwischen den Gruppen hergestellt werden konnten. Darüber hinaus wurden aus der Studie Patienten mit einer gesundheitlichen Geschichte wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, oder Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen ausgeschlossen wurden.

Zwischen den Männern in der Gruppe 1,und den Männern in der Gruppe 3,konnte ein deutlicher Kontrast der gesundheitlichen Folgen beobachtet werden. Die Männer, die eine Behandlung erhielten, hatten ein 56%iges verringertes Risiko zu sterben, 24% weniger wahrscheinlich wurde ein Herzinfarkt und 36% weniger wahrscheinlich wurde das Schlaganfallrisiko, im Vergleich zur unbehandelten Gruppe.

Zwischen Gruppe zwei und drei gab es nur wenige Abweichungen. Das Gesamtrisiko lag ähnlich eng beieinander. Die Forscher sagen, dass die Mechanismen hinter diesem Effekt spekulativ bleiben. Es ist deutlich mehr und intensivere Forschung nötig, um die potenziellen Risikofaktoren wie Körperfett, Insulinempfindlichkeit, Blutbeschaffenheit oder auch Entzündungen und Lipide mit einzubeziehen.

Viele Ärzte glauben, dass eine Testosteron-Therapie den Patienten Nutzen kann, selbst dann wenn der medizinische Zustand aktuell nicht daraufhin deutet, dass die Therapie notwendig ist.

Sicherlich werden nun noch einige Studien hierzu folgen, um genau zu klären, welche Faktoren welchen Einfluss haben können und wie die Therapie optimiert werden kann.

Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus

Teenager mit Depressionen setzen sich höheren Herzerkrankungs-Risiko aus

Eine bipolare Störung und Herzerkrankungen bedeuten ein höheres Risiko für Jugendliche, die an einer Depression leiden und sollten als unabhängige Risikofaktoren betrachtet werden. Zu dieser Schlussfolgerung kam eine wissenschaftliche Erklärung der American Heart Association, die in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde.

Frühere Forschungen haben Stimmungsschwankungen bei Erwachsenen mit einem größeren Risiko für Herzprobleme in Verbindung gebracht. Im Februar wurde eine Studie bekannt nach der eine Depression ein kausales Risiko für koronare Herzerkrankungen bei Erwachsenen bedeutet.

Studien haben demnach gezeigt, dass Erwachsene mit schweren Depressionen und einer bipolaren Störung in einem früheren Alter eher eine Herzkrankheit erleiden können.

Der leitende Autor der wissenschaftlichen Erklärung, Dr. Benjamin I. Goldstein, ein Kinder-Jugend-Psychiater am Sunnybrook Health Sciences Center und der University of Toronto in Kanada veröffentlichten systematisch Forschungsergebnisse bezüglich der Untersuchung des Risikos von Herzerkrankungen bei Jugendlichen mit Stimmmungsstörungen verbunden mit einer Bewertung.

Das Team fand heraus, dass Jugendliche mit schweren Depressionen oder einer bipolaren Störung, sich eher einer Reihe von Risikofaktoren für Herzerkrankungen – einschließlich Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, Typ 2 Diabetes und Atherosklerose aussetzen gegenüber Jugendlichen die diese affektive Störungen nicht haben.

Die bei Jugendlichen mit bipolarer oder schwerer Depression identifizierten erhöhten kardiovaskulären Risikofaktoren lassen sich nicht vollständig durch andere Faktoren, wie Bewegungsmangel, Rauchen oder Drogenmissbrauch nach Aussage der Autoren erklären.

Medikamente gegen Stimmungsstörungen verursachen einen Bluthochdruck, Gewichtszunahme, einen höheren Cholesterinspiegel und erhöhen den Blutzuckespiegel. Die Jugendlichen, die in der Studie der Autoren eingeschlossen waren, hatten derartige Medikamente nicht eingenommen. Dr. Goldstein und seine Kollegen seien eigenen Worten zufolge allerdings nicht in der Lage die biologischen Ursachen für ihre Erkenntnisse zu erklären. Sie verweisen allerdings auf frühere Studien, die heranwachsende Stimmungsstörungen mit einer erhöhten Entzündungsgefahr und andere Formen der Zellschädigung in Verbindung brachte.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health hatten im Jahr 2012 rund 2,2 Millionen Jugendliche in den USA im Alter von 12 bis 17 Jahren eine depressive Phase im letzten Jahr. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2012 schätzte, dass rund 2,5 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren die Kriterien für eine bipolare Störung in ihrem Leben erfüllen würden.

Auf Basis ihrer Erkenntnisse ergab sich für Dr. Goldstein und sein Team eine Schlussfolgerung nach der eine schwere Depression und eine bipolare Störung als moderate Risikofaktoren für Herzerkrankungen bei Jugendlichen eingestuft werden sollten. Diese Störungen und das erhöhte Risiko von Herzerkrankungen erfordern Dr. Goldstein zufolge eine gesteigerte Wachsamkeit und Handeln in einem möglichst frühen Stadium der Erkrankung.

Dr. Goldstein hofft, dass sein wissenschaftliches Statement alle Jugendlichen mit bipolarer Störung oder Depression, ihre Familien und Gesundheitsdienstleister dazu veranlassen wird, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen wird, um das Herz-Risiko zu vermindern.

Bekanntes Medikament könnte den Ebola-Erreger und das Marburg-Virus aufhalten.

Bekanntes Medikament könnte den Ebola-Erreger und das Marburg-Virus aufhalten

Kein Zweifel: Es besteht ein dringender Bedarf an einer wirksamen Impfungen und Medikamentengegen das Ebola-Virus und seinen Verwandten, das Marburg-Virus, zwei der gefährlichsten und ansteckendsten Viren weltweit bekannten Viren. Forscher von der Universität von Illinois in Chicago haben jetzt entdeckt, wie das Ebola- und das Marburg-Virus in Gast-Zellen eindringen um sich zu vermehren, und wie dieser Prozess durch bereits gut bekannte Medikamente aufgehalten werden kann.

Bis zu diesem Punkt wurden über 1000 existierende Medikamente genauestens untersucht. Etwa 20 von ihnen könnten helfen.

Ebola und Marburg-Virus sind die beiden einzigen bekannten Vertreter der Familie der Filoviridae oder Filoviren, die ein Blutungen auslösendes Fieber bei Menschen und Primaten auslösen.

Nach Urteil der World Health Organisation (WHO) ist der aktuelle Ausbruch von Ebola in West-Afrika der längste und schwerste seit Entdeckung des Virus im Jahr 1976. Die aktuelle Infektionswelle wurde erstmals im März 2014 beobachtet, mittlerweile sind fast 28.000 Fälle aktenkundig, und über 11.000 Tote zu beklagen.

Das Marburg-Virus wurde erstmals in Marburg, Frankfurt und Belgrad im heutigen Serbien registriert. Die Opfer waren Labor-Arbeiter, die mit Grünen Meerkatzen aus Uganda arbeiteten. Auch hier war der häufig tödliche Ausgang erschreckend, er schwankte zwischen 25% und 80% der Infizierten.

Zuletzt brach Marburg im Jahr 2014 in Uganda aus, wo ein Fall bestätigt wurde – der Patient starb. Die Regierung von Uganda erklärte das Land im November 2014 wieder für virusfrei.

Die neue Studie identifizierte 20 Medikamente, die helfen könnten, Ebola und Marburg aufzuhalten.

Auch die Suche nach einem Impfstoff brachte bereits Resultate, doch auch Virostatika werden noch dringend gesucht, um bereits infizierte Menschen retten zu können. Die Filoviren geben Medizinern, Biologen und Pharmazeuten noch immer viele Rätsel auf.

Leiter der aktuellen Studie, Lijun Rong, ist Professor in Mikrobiologie und Immunologie. Er muss zugeben, dass noch sehr wenig über die beiden Erkrankungen bekannt ist.

Im Rahmen der Untersuchung konnte nun endlich entschlüsselt werden, wie das Ebola- und das Marburg-Virus es schaffen, in die Wirtszellen einer infizierten Person einzudringen, sich dort des Zellapparates zu bemächtigen und sich selbst zu vervielfältigen: Ein Zell-Rezeptor sitzt direkt an der Oberfläche und wirkt wie ein Tor. Dieser Rezeptor besteht aus einem Protein mit Namen GPCR (G-Protein-gekoppelter Rezeptor) Dieser ist an einer Vielzahl biologischer Prozesse beteiligt. Auch als „Eintrittspforte“ für viele bekannte Medikamente werden diese Schlüssel-Proteine verwendet.

Professor Rong erklärt, dass es möglicherweise über 1000 unterschiedliche GPCRs beim Menschen gibt, und dass sie bei vielen Erkrankungen eine Rolle spielen, also wurden auch entsprechend viele Medikamente eigens entwickelt, um genau diese Rezeptoren anzusprechen und sie zu nutzen. Dazu gehört eine Reihe von Antihistaminen, die gegen Allergien wirken und die dem GPCR-Rezeptor entgegenarbeiten beziehungsweise diesen blockieren.

Die neuesten Entdeckungen legen nahe, dass GPCRs auch beim Eintritt von Filoviren eine wichtige Rolle spielen und dass etwa 20 GPCR-Gegenspieler als effektive Therapie gegen Ebola und Marburg eingesetzt werden könnten – ein großes Repertoire an Waffen gegen Ebola und Marburg.

 

Parkinson mit existierenden Medikamenten verlangsambar

Parkinson mit existierenden Medikamenten verlangsambar

Forscher haben ein neues Mittel entdeckt, welches lange Zeit für die Behandlung von Leberkrankheiten genutzt wurde und helfen kann die Wirkungen von Parkinson zu verlangsamen. Die Ursodeoxycholsäure (UDCA) zeigte positive Auswirkungen auf die Nervenzellen von Fruchtfliegen mit Mutationen im LRRK2-Gen – die häufigste vererbte Ursache der Parkinson-Krankheit. Die Studie ist eine gemeinsame Arbeit von Forschern des Sheffield Institute for Translational Neuroscience (SITRAN) und der Universität York. Die Ergebnisse wurden im Magazin Neurology veröffentlicht.

Wie Studienautorin Dr. Heather Motiboys vom SITRAN berichtet, habe die UDCA positive Auswirkungen auf das Gewebe des LRRK2-Trägers mit Parkinson-Krankheit gezeigt und ebenso bei asymptomatischen LRRK2-Trägern. In beiden Fällen hätte sich die mitochondriale Funktion verbessert, indem der Sauerstoffverbrauch und der zellulare Energielevel erhöht wurde.

Die Mitochondrien versorgen Zellen mit Energie, die sie zur Durchführung ihrer Arbeit benötigen. Die LRRK2-Genmutation reduziert den Energielevel und zeichnet zu verschiedenen Erkrankungen des Nervensystemen mitverantwortlich. Dazu zählen Parkinson und die Motoneuronenerkrankung. In den USA sind dem  National Institute of Neurological Disorders and Stroke (NINDS) mindestens 500.000 Menschen an der Parkinson-Krankheit erkrankt. Die Störung zeigt sich durch Gliederschütteln, vor allem wenn der Körper ruhig ist und zwar zusammen mit langsamen Bewegungen. Die Symptome werden im Verlauf der Zeit schlimmer.

Dr. Oliver Bandman, Professor für Bewegungsstörungen der Neurologie an der Universität von Sheffield berichtet, dass die UDCA dabei hilft nicht nur die LRRK2-Parkinsonkrankheit zu lindern sondern auch andere Parkinson-Formen und andere neurologische Erkrankungen.

Bei Fruchtfliegen mit LRRK2-Gendefekt stellten die Wissenschaftler als Folge den Verlust der Sehfunktion fest. Die Forscher fütterten die Fliegen mit UDCA, wodurch sie ihre Sehkraft wiedererlangen konnten. Das  Füttern der Fruchtfliegen mit UDCA verlangsame laut Dr. Chris Elliott, von der University of York, die Geschwindigkeit mit welcher sich das Fliegenhirn verkleinert.

Wie er weiter ausführt, könnte das mitochondriale Rettungsmittel eine vielversprechende neue Strategie für die krankheitsmodifizierende Therapie bei LRRK2 bezogenen Parkinson sein. Seit Jahrzehnten bereits befinde sich Dr. Bandman zufolge UDCA schon im medizinischen Einsatz. Da das Medikament schon genehmigt wurde, könnte dies erhebliche Mengen Geld und viel Zeit sparen. Mit UDCA könnte die Parkinson-Krankheit schnell behandelt werden.

Die Studie wurde teilweise von der Wohltätigkeitsorganisation Parkinson-UK finanziert, die Menschen mit neurologischen Erkrankungen unterstützt. Der Direktor von Parkinson-UK, Dr. Arthur Roach zeigte sich erfreut über die Ergebnisse verwies auf den dringenden Bedarf von Behandlungsmöglichkeiten der Parkinson-Krankheit.

Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten

Southern-Diät erhöht Risiko von Herzkrankheiten

Die Southern Style Diät besteht aus fettigem Essen mit Eiern, Innereien wie Leber und zuckerhaltigen Getränken. Diese Diät kann das Risiko an einer koronalen Herzerkrankung zu erkranken erhöhen, wie die Ergebnisse einer neuen Studie berichtet.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht und untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Herz-Risiko und Ernährungsgewohnheiten. Untersucht wurde die Gesamtbeziehung zwischen der Gesamternährung und koronaren Herzkrankheiten.

In den USA ist die Herzkrankheit derzeit die häufigste Todesursache. Es gab jedoch einen Rückgang dieser Todesursache in den Jahren 1999 – 2001 von 36 Prozent und von 2008 bis 2010. Jedoch sei bei einem von sechs Todesfällen in den USA die koronare Herzkrankheit dafür verantwortlich.

Im Rahmen der Studie wurden die Ernährungsgewohnheiten von über 17.000 weißen und afroamerikanischen Erwachsenen im Alter von 45 Jahren und älter untersucht, basierend auf Daten der REGARDS-Studie, die mit den Studienergebnissen verglichen wurden. Die Teilnehmer wurden zwischen 2003 und 2007 befragt, bevor sie sich einer körperlichen Untersuchung unterziehen und einen Fragebogen zu ihrer Nahrungsaufnahme ausfüllen musste. Jeder Teilnehmer wurde vorher telefonisch interviewt und Menschen mit vorbestehenden Herzkrankheiten wurden von der Studie ausgeschlossen. Alle Teilnehmer wurden im Verlauf der Studie alle sechs Monate telefonisch zu ihrem Gesundheitszustand befragt wurden. Die FollowUp-Frist belief sich auf knapp sechs Jahre.

 

Die Forscher gruppierten verschiedene Arten von Lebensmitteln in fünf verschiedenen Ernährungsgewohnheiten:

 

»Komfort« – Nudelgerichte, Pizza, mexikanische und chinesische Küche

»Pflanzen-Basis« – Gemüse, Obst, Getreide, Bohnen, Fisch, Geflügel und Joghurt

»Süßigkeiten« – Zucker, Desserts, Schokolade, Süßigkeiten und gesüßten Lebensmitteln Frühstück

»Alkohol / Salate« – Bier, Wein, Schnaps, grünes Blattgemüse, Tomaten und Salat-Dressing

»Southern« – gebratene Lebensmittel, Eier, Innereien, Fleischwaren, ohne Zusatz von Fetten und Zucker gesüßte Getränke.

 

Die südliche Ernährung trägt ihren Namen, weil dieses kulinarisches Muster vor allem im Südosten der USA beobachtet wurde. Besonders verbreitet ist diese Ernährung im so genannten Stroke-Gürtel Alabama, Arkansas, Georgia, Kentucky, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee und Virginia. Im Stroke-Gürtel sind die Sterberaten durch Schlaganfall zehn Prozent höher als der nationale Durchschnitt. Die südliche Ernährung wurde bisher auch mit einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall in Verbindung gebracht, wie bisherige Forschungen zeigen.

Nach dem Ergebnis der Studie sei das Risiko eine Herzkrankheit zu erleiden bei den Menschen, die sich für die südliche Ernährung entscheiden um 56 Prozent höher gegenüber jenen die diese Lebensmittel weniger essen. Die Teilnehmer welche die Southern Diät verwendeten waren männlich, Afro-Amerikaner, Menschen die keine Highschool besuchten und lebten im Stroke-Gürtel der USA.

Der Nahrungs Epidemiologe James  M. Shikany von der Universität von Alambama in Birmingham, fordert Menschen auf, die sich für die Southern Diät entschieden haben ihre Ernährungsgewohnheiten schrittweise zu ändern verbunden mit dem Ziel das Risiko an Herzerkrankungen zu vermindern. Er empfiehlt eine Senkung der Anzahl der frittierten Lebensmittel oder vom verarbeiteten Fleisch und zwar von drei Tagen auf nur noch ein Tag in der Woche. Die frittierten Speisen sollten durch gegrilltes oder gebackenes Huhn und Gemüse ersetzt werden.

Musik könnte bei Behandlung von Epilepsie helfen

Musik könnte bei Behandlung von Epilepsie helfen

Die Forschung berichtet verstärkt vom therapeutischen Nutzen der Musik. Nun wurde eine neue Studie veröffentlicht, nach deren Ergebnis die Musik bei der Behandlung von Epilepsie hilfreich könnte

Auf der 123.Jahrestagung der American Psychological Association wurden die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Die Gehirne von Personen, die Epilepsie leiden, reagieren demnach unterschiedlich auf Musik. Die Co-Autorin Christine Charyton vom Ohio State University Wexner Medical Center und ihre Kollegen glauben, dass Musik in Kombination mit bestehenden Behandlungen für Epilepsie eingesetzt werden könnte

In den USA gibt es rund 2,9 Millionen Kinder und Erwachsene, die an Epilepsie erkrankt sind und ist eine neurologische Erkrankung, die Anfälle auslösen kann. Laut Charyton handelt es sich bei 80 Prozent der Epilepsie-Fälle um eine Temporallappen-Epilepsie, wo die Anfälle im Schläfenlappen des Gehirns beginnen. Der Schläfenlappen zählt zum auditorischen Kortex und ist Teil des Gehirns, der sich für Verarbeitung von Musik verantwortlich zeichnet

Die Forscher untersuchten Daten von 21 Personen, die an der Epilepsie Überwachungseinheit im Wexner Medical Center zwischen September 2012 und Mai 2014 aufgenommen worden waren. Zusätzlich wurden Daten von Personen ohne Epilepsie analysiert. Bei den teilnehmenden Personen der Studie wurden Gehirnwellenmuster mit einem EEG während einer Hör-Übung untersucht

Alle Patienten wurden aufgefordert, für zehn Minuten Stille zu genießen, bevor sie einen von drei Songs hörten. Sie hatten die Auswahl zwischen Mozarts Sonate in D-Dur, Andante Teil II (K448) oder John Coltranes Wiedergabe My Favorite Things. Danach folgten zehn weitere Minuten Stille, anschließend hörten sie die zwei verbleibenden Lieder, bevor wieder zehn Minuten Ruhe eintraten

Bei allen Teilnehmern wurde eine erhöhte Gehirnwellenaktivität während dem Musikhören festgestellt. Jedoch stellten die Forscher bei Patienten mit Epilepsie fest, dass sie eine höhere Synchronisation mit der Musik am Stirn- und Schläfenlappen zeigten als die Teilnehmer, die keine Störung hatten

Basierend auf den Ergebnissen erklärte Charyton, dass die Musik in Kombination mit bestehenden Therapien verwendet werden könnte, um Anfälle bei Patienten zu verhindern. Personen mit Epilepsie könnten Musik verwenden, um sich zu entspannen, weil Anfälle durch Stress verursacht werden. Das Team um Charyton möchte die Forschung in diesem Bereich verstärken, um die genaue Stelle im Gehirn herauszufinden, die für die Synchronisation der Musik verantwortlich ist und stimulierend wirkt.

 

Studie – Mehr als 8 von 10 Erwachsenen nutzen Sexting

Studie – Mehr als 8 von 10 Erwachsenen nutzen Sexting

 

Nach einer Umfrage in deren Mittelpunkt die Nutzung von Sexting stand, hatten mehr als 8 von 10 Erwachsenen einen Zugang dazu. Basierend auf diesem Ergebnis sei die Praxis des Sexting mehr verbreitet als bislang angenommen. Die Forschungsergebnisse wurden auf der 123.Jahrestagung der American Psychological Association im kanadischen Toronto vorgestellt

Als Sexting definierten die Autoren das Senden oder Empfangen von sexuellen Textnachrichten, die mit einem mobilen Gerät wie einem Smartphone versendet wurden. Wie Co-Studienautorin Emily Stasko von der Drexel University in Philadelphia berichtet, wurde von einigen Sexting als riskante Tätigkeit mit anderen sexuellen Risikoverhalten und negativen gesundheitlichen Folgen in Verbindung gebracht. Dazu zählen ungeschützter Sex und sexuell übertragbare Infektionen

Laut Stasko spiele Sexting in aktuellen romantischen und sexuellen Beziehungen eine Rolle. Dies sei wichtig für die sexuelle Gesundheit bezogen auf die negativen wie positiven Auswirkungen. In früheren Studien von Jugendlichen mit Sexting wurde ein direkter Zusammenhang zwischen der Praxis und dem sexuellen Risikoverhalten festgestellt.

Einer im Jahr 2012 durchgeführten Studie zufolge, wurde festgestellt, dass anstatt real zu handeln Sexting als Alternative zur virtuellen Durchführung sexuellen Risikoverhaltens gesehen wird und beinhaltet auch ungeschützten Geschlechtsverkehr

Im Jahr 2014 wurde im Journal of Adolescent Health eine Studie veröffentlicht, nach der die gemeinsame Nutzung von erotischen Fotos riskanten sexuellen Verhaltensweisen zugeordnet wurde – mit mehreren Sexualpartnern gleichzeitig oder Sexualpartnern, die illegale Substanzen nutzen und einem geringerem Selbstwertgefühl als Altersgenossen, die Sexting nicht verwenden

Zur Untersuchung der Prävelenz bei Erwachsenen, analysierten die Forscher insgesamt 870 Menschen aus den USA zwischen 18 und 82 Jahren. Von den Teilnehmern waren mehr als 50 Prozent Frauen und 26 Prozent gaben an, Single zu sein

Nach dem Ergebnis hatten 88 Prozent der Teilnehmer an einem gewissen Punkt Sexting genutzt und 82 Prozent im letzten Jahr. Die Mehrheit die Sexting nutzte und zwar 75 Prozent, befanden sich in einer festen Beziehung und 43 Prozent nannten sie als Teil einer lockeren sexuellen Beziehung. In Beziehungen wurde eine stärkere Sexting-Nutzung mit einer größeren sexuellen Befriedigung verbunden. Teilnehmer, die Sexting als Spaß einstuften sehen diese Praxis als einen zu erwartenden Aspekt in einer Beziehung

Wie Stasko berichtet, sei Sexting ein weit verbreitetes Verhalten, welches Erwachsene mit einer Vielzahl von Gründen ausführen. Die Ergebnisse würden eine robuste Beziehung zwischen Sexting, sexueller Zufriedenheit und Beziehungszufriedenheit zeigen.

 

Unglaublich: Ärzte sagen gegen krebskranke Patienten aus – zugunsten der Tabak-Industrie

Unglaublich: Ärzte sagen gegen krebskranke Patienten aus – zugunsten der Tabak-Industrie

Eine neue Studie fördert erschreckende Details zu Tage: Eine Gruppe von Ärzten hat offensichtlich vor Gericht zugunsten der Tabakindustrie ausgesagt – gegen krebskranke, todgeweihte Patienten. Dabei wurde wiederholt behauptet, dass deren Raucher-Gewohnheiten nichts zur Erkrankung beitrugen.

Als Auslöser für die Krebserkrankungen wurden Mundspülungen oder der Verzehr von gesalzenem Fisch angeführt, nicht aber der Tabakkonsum.

Die Stanford-Universität untersuchte den Fall: Eine Gruppe von sechs Gesundheitsexperten fungierte als Gutachter vor Gericht. Dabei führten sie eine Kombination von Umweltfaktoren als wahrscheinliche Auslöser von Krebs im Kopf- und Halsbereich an – schweren Nikotin-Konsum dagegen erachteten sie als zweitrangig an.

Dr. Robert Jackler, Autor und Leiter der Studie, berichtet, wie schockiert er über die Bereitwilligkeit dieser Mediziner war, die hier auf unwissenschaftliche Weise die Klagen todkranker Patienten abweisen halfen. Dr. Jackler ist Professor für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und –Chirurgie. Für seine Untersuchung analysierte er Fälle, in denen zwischen 2009 und 2014 Patienten die Tabakindustrie für entstandene Gesundheitsschäden verklagt hatten. Alle Patienten waren schwere Langzeit-Raucher mit Krebs im Mundbereich, im Kehlkopf und Speiseröhre.

In den jeweiligen Gerichtsverhandlungen wurde darüber debattiert, ob jeweils der Tabakkonsum der Kläger den Krebs ausgelöst hatte oder nicht. Dr. Jackler konsultierte Experten und holte Gutachten für jeden Fall ein, bevor er noch wissenschaftliche Literatur wälzte, um zu sehen, ob die jeweiligen Zeugenaussagen und Gutachten auch von Fakten untermauert waren.

Dabei kam er zu dem Schluss, dass für die Erstellung der Gutachten keine wissenschaftlichen Methoden eingesetzt worden waren.

Die Tabak-Konzerne R. J. Reynolds, Philipp Morris und Lorillard bezahlte den sechs als Gutachter zertifizierten Hals-Nasen-Ohrenspezialisten erkleckliche Summen, um in über 50 Fällen zu Gunsten der Tabakindustrie auszusagen.

Die Aussagen dieser Gutachter waren auch in unterschiedlichen Fällen inhaltlich erstaunlich ähnlich aufgebaut, Teil einer Strategie, die Rechtsprechung von Urteilen gegen das Rauchen abzubringen.

Eine ausführliche Liste von potentiellen Risikofaktoren wie Alkohol, Diesel-Abgasen, Maschinenöl, gesalzenem Fisch, dem Rückfluss von Magensäure, Mundspülungen und sogar dem Leben in der Großstadt wurde angeführt, um ein Urteil gegen das Rauchen als Krebsauslöser bei den Klägern zu erschüttern und zu verhindern.

Dr. Jackler betont, dass diese Taktik einen großen Makel aufweist: Millionen von Nichtrauchern sind regelmäßig den gleichen Umweltfaktoren ausgesetzt – und werden nicht krank.

Wäre die Umwelt Schuld an Krebs im Mund- und Halsbereich, wären auch Nichtraucher sehr viel häufiger von diesen Krebsarten betroffen.

Die Studie von Dr. Jackler legt nahe, dass die Tabak-Konzerne bereit sind, einiges für entsprechend gefärbte Urteile zu tun. Eine Ärztin gibt an, dass die Anwälte eines der Unternehmen ein vorgefertigtes Gutachten für sie erstellt hätten, das sie nur noch hätte unterschreiben müssen – andere, frei erstellte Gutachten wären dagegen rundweg abgelehnt worden.

Ein Gutachten im Sinne der Tabakkonzerne zu erstellen, ist eine lukrative Sache. Einer der Ärzte berichtete von allein 100.000 USD in einem einzigen Fall.

Der aktuelle Stand der Wissenschaft wiederum bestätigt: Rauchen ist in über 50% der betreffenden Krankheitsfälle – Mundhöhlen-, Speiseröhren- oder Kehlkopfkrebs – der Auslöser. Die Erkrankung auf andere äußere Einflüsse zu schieben ist einfach nicht plausibel.

Bereits 2012 waren mehrere der großen Tabakkonzerne per Gerichtsbeschluss dazu aufgefordert worden, die Konsumenten darüber aufzuklären, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet und dass in Zigaretten Substanzen enthalten sind, die die Suchtgefahr steigern.