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Stress in der Kindheit erhöht Risiko für Diabetes und Herzleiden als Erwachsener

Einer im Journal of the American College of Cardiology veröffentlichten Studie zufolge kann Stress in der Kindheit das Risiko für Diabetes und Herzleiden im Erwachsenenalter erhöhen.

Nach den Angaben des American Institute of Stress ist Stress für 60 Prozent aller Erkrankungen und Krankheiten verantwortlich. Unklar war jedoch bisher ob eine Verbindung zwischen Stress im frühen Alter und Gesundheitsrisiken im Erwachsenenalter besteht. Auf Grund dieser fehlenden Kenntnisse untersuchte die Studienautorin Ashley Winning vom Department of Social and Behavioral Sciences an der Harvard T.H. Chan School of Public Health mit Kollegen die Daten von fast 7000 Menschen, die Teil der im Jahr 1958 durchgeführten Geburtskohortenstudie waren.

Alle Teilnehmer wurden in der gleichen Woche geboren und waren durchschnittlich 45 Jahre alt. Im Alter von 7, 11, 16, 23, 33 und 42 Jahren mussten sie Fragen zu den Themen Stress und psychische Gesundheit beantworten. Der Blutdruck wurde bei ihnen im Alter von 45 Jahren überprüft und Blutproben entnommen, die dann neun biologischen Markern zugeordnet wurden. Zusammen ergab dies einen Herz-Kreislauf-Risiko-Score, der das individuelle Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen zeigte.

Ein höheres kardiometabolisches Risiko wurde bei den Teilnehmern festgestellt, die während ihrer Kindheit einem hohen Maß an Stress ausgesetzt waren. Als die Forscher die Ergebnisse für Faktoren, die kardiometabolischen Risiko beeinflussen können, justierten, wie sozioökonomischer Status, den Gebrauch von Medikamenten und Gesundheitsverhalten, fanden sie heraus dass das kardiometabolischen Risiko von Personen, die hohen Belastungen im Erwachsenenalter erlebten nicht höher waren als bei denjenigen, die eine geringe Beanspruchung auf allen Ebenen ihres gesamten Lebens erfahren hatten.

Wie Ashley Winning berichtet, zeigen die Ergebnisse dass Stress in der Kindheit das Risiko von Diabetes und Herzerkrankungen beeinflusst. Nach ihrer Einschätzung könnten frühe Präventions- und Interventionsstrategien effektive Wege sein, um die langfristigen schädlichen Auswirkungen von Stress entgegenzuwirken. Die Konzentration auf die gesellschaftlichen Verhältnisse könnten ebenso dazu beitragen die Folgen von kindlichen Stress abzumildern.

 

So gehen Menschen mit früheren Alkoholproblemen mit dem Thema „Trinken in Gesellschaft“ um

 

Eine kleine, aber aussagekräftige, aktuelle Studie beleuchtet, wie Menschen mit zurückliegenden Alkoholproblemen damit umgehen, ob und wieviel sie ihrem Umfeld bei geselligen Gelegenheiten mitteilen, dass sie selbst nicht trinken.

„Die Ergebnisse sage uns, dass frühere Problem-Trinker sich in Gesellschaft schwer tun, wenn Alkohol ins Spiel kommt. Es wird auch klar, dass die, die bewusst nicht trinken, der Unterstützung bedürfen und nicht unter Druck gesetzt werden dürfen, ihre Gründe für die Ablehnung eines Drinks zu enthüllen.“ Erklärt Lynsey Romo, führende Autorin der Studie und Dozentin für Kommunikation an der North Carolina State University.

Für die Untersuchung interviewten die Forscher 11 frühere Alkoholiker, die zwischen einem und 19 Jahren lang abstinent geblieben waren. Die Studie war Teil eines größeren Projektes zum Thema des Umgangs mit sozialen Ereignissen, bei denen Alkohol gereicht und konsumiert wird.

„Wir stellten fest, dass Menschen mit zurückliegenden Alkoholproblemen natürlich noch immer gerne gesellig sein möchten, aber es schwierig fänden, zu entscheiden, ob sie ihren Nichttrinker-Status anderen offenbaren sollten.” berichtet Romo. „Die Studienteilnehmer sagten, sie müssten abwägen, wie viel sie anderen Menschen mitteilen könnten. Sie überlegten stets, wie groß das Risiko wäre, sozial stigmatisiert zu werden, wenn sie erklärten, warum sie nicht trinken.“

Viele Studienteilnehmer berichteten, dass sie das Thema zu vermeiden versuchten, entweder indem sie als Alkoholkonsument durchgingen, indem sie ein Glas hielten, ohne daraus zu trinken, oder indem sie Drinks einfach ohne Begründung ablehnten.

Auf direkte Fragen, so gaben viele an, würden sie Ausreden vorbringen, etwa Gesundheitsprobleme oder Medikamenteneinnahme, die sich nicht mit Alkohol vertrüge. Einige würden der Situation versuchen, mit Humor zu entrinnen und das Thema zu wechseln.

Dennoch gaben viele Probanden an, dass sie in Gesellschaft stets betonten, es sei in Ordnung, wenn andere um sie herum Alkohol trinken.

Wenige Umfrageteilnehmer – insbesondere solche, die über eine längere Zeit hinweg “trocken” gewesen waren – berichteten, dass sie bezüglich ihrer Trinkprobleme offen wären. Dies wäre etwa dann der Fall, wenn sie eine Situation entspannen wollten, in der ihre Standhaftigkeit gefährdet sei, oder wenn sie glaubten, sie könnten mit ihrem Bericht anderen mit ähnlichen Problemen Mut machen.

Neuer Zelltyp könnte gefährliche Lebensmittelallergien erklären

 

Wissenschaftler entdeckten einen neuen Zelltyp, der offenbar lebensbedrohliche Nahrungsmittelallergien in Gang setzt. Möglicherweise lässt sich so erklären, warum einige Menschen sehr stark allergisch reagieren und andere nicht.

Forscher vom zentralen Cincinnati Kinderkrankenhaus berichten, dass ihr Fund bei Labormäusen auch Einblicke in neue therapeutische Strategien und Diagnosemöglchkeiten für Lebensmittelallergien eröffnet, die bis um anaphylaktischen Shock reichen, ausgelöst vom Immun-Antikörper IgE (Immunglobulin E).

Die Autoren berichten über ihre die Entdeckung, die sie “IL-9-produzierende Mukosale Mast-Zellen” nennen (MMC9-Zellen). Die Zellen produzieren große Mengen eines entzündungsauslösenden Immunproteins mit Namen Interlukin 9 (IL-9), das das Risiko eines anaphylaktischen Schocks als Reaktion auf allergieauslösende Nahrungsmittel stark erhöht. Vor dieser Studie war die primäre Zell-Quelle von IL-9 noch völlig unbekannt.

„Unsere Studie legt nahe, dass es zwar eines bestimmten Levels von IgE bedarf, um eine Lebensmittelallergie auszulösen, dass man aber ebenfalls MMC)-Zellen produzieren muss, um eine schwere Reaktion und einen anaphylaktischen Schock auszulösen.“ berichtet Yui-His Wang, Dozent, Leiter der Untersuchung und und Forscher in der Abteilung für Allergie und Immunologie am Kinderhospital in Cincinnati. „Ohne diese Zellen keine heftigen Lebensmittelallergien“.

Ausgelöst durch Nahrungsmittel wie Erdnüsse oder Schellfisch, lässt die IgE-abhängige Lebensmittelsensitivität das Immunsystem einiger Kinder völlig außer Kontrolle geraten. Wird nicht unmittelbar eingegriffen, kommt eine molekulare Kettenreaktion in Gang, die die Verdauungs- und andere Organe in Mitleidenschaft zieht: Durchfall, Unterkühlung, Atmungsprobleme und Schock.

Etwa 40% aller Kinder leiden unter einer Form von IgE-abhängiger Lebensmittelsensitivität, doch nur 8% von ihnen entwickeln die schweren Reaktionen, die zu einem anaphylaktischen Schock führen können.

„Unglücklicherweise besteht nach wie vor die einzige Behandlungsform dieser Allergien darin, dass man die auslösenden Nahrungsmittel vermeidet,” stellt Wang fest. „Wir wissen nicht, warum manche Patienten so heftig reagieren und manche nicht. Hier mussten wir mit Mäusen arbeiten, um dem Problem auf die Spur zu kommen.”

Wang und seine Kollegen vermuteten, dass einige Menschen genetisch bedingt empfänglicher sind für schwere IgE-abhängige allergische Reaktionen. Es ist jedoch noch immer unbekannt, welche Rolle die Genetik bei diesen molekularen Kettenreaktionen spielt.

Ebenso wie Menschen mit Lebensmittelallergien sind auch Mäuse von ihnen betroffen – in jeweils unterschiedlich starker Ausprägung. Darum führte das Forscherteam seine Untersuchungen auch an genetisch unterschiedlich veranlagten Mäusen durch. Sie verabreichten den Mäusen ein Protein mit Namen Ovalbumin (aus dem Ei), das allergische Reaktionen auslöste und studierten die resultierenden allergischen Reaktionen.

Sie beobachteten, dass nach der allergischen Sensibilisierung einige Mäuse-Stämme große “Populationen” von MMC9-Zellen entwickelten, andere nicht. Mäuse, die dies nicht taten, reagierten auch kaum allergisch. Mäuse, die in ihren Eingeweiden MMC9-Zellen herstellten, erlitten alle schwere allergische Reaktionen, unabhängig davon, ob ihr Level von IgE hoch oder niedrig war.

Wang und seine Kollegen berichten, dass die Produktion von MMC9-Zellen nur möglich ist, wenn Typ-2-CD4-+T Immunhelferzellen und die Proteine Interlukin-4 und STAT6 zusammentreffen. Werden große Mengen von IL-9 hergestellt, erzeugen die MMC9-Zellen ihrerseits Mastozytose und die Produktion von Mastzellen, die wiederum aus dem Darmsystem in andere Organe Wandern, dort Histamine und andere Moleküle ausscheiden, die schließlich zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Um zu bestätigen, dass die MMC9-Zellen die starken allergischen Reaktionen in Mäusen auslösten, behandelte das Team die Mäuse mit einem Antikörper ( (anti-FcRI mAb), der die Zellen ausschaltete – prompt ließen die Symptome der Nahrungsmittelallergie nach. Wurden den Mäusen wieder MMC9 Zellen übertragen, zeigten die Tiere erneut Allergiesymptome.

Als nächstes führten die Wissenschaftler Tests durch, um zu sehen, ob die Identifikation der MMC9-Zellen auch für die Entstehung menschlicher Lebensmittelallergien relevant wäre. Sie analysierten das Material aus Biopsien des Darmes von Lebensmittelallergie-Patienten (mit deren Erlaubnis) und suchten nach molekularen Signaturen für MMC9-Zellen. Sie fanden auffallend angestiegene Ausdrucksformen des genetischen I19-Transkriptes und andere, verwandte Transkripte in diesen Proben. Das lässt ähnliche Zusammenhänge beim Menschen erahnen.

Wang sagt, dass die Forscher nur versuchen, das menschliche Gegenstück der MMC9-Zellen zu finden. Ein Ziel der Wissenschaftler ist es, diese Zelle zu identifizieren, ebenso ihre biologischen Auslöser oder “Vermittler”, um zu sehen, ob es möglich ist, einen Biomarker zu entwickeln. Dieser könnte es gestatten, Bluttests auf Allergien durchzuführen. Mit solchen Tests ließe sich feststellen, welche Patienten einem größeren Risiko ausgesetzt sind, an schweren Lebensmittelallergien zu erkranken. Die Entwicklung wirksamer Medikamente für solche Fälle ist ebenfalls geplant.

Tiefes schlafen steigert immunologisches Gedächtnis

Ein Forscherteam der Universität Tübingen hat herausgefunden dass Tiefschlaf das immunologische Gedächtnis stärken kann. Der Bericht der Wissenschaftler wurde im Magazin »Trends in Neurosciences« veröffentlicht. Nach Erkenntnissen der Forscher stärkt die Tiefschlafphase die Fähigkeit des Gehirns sich an zuvor aufgetretene Krankheitserreger zu erinnern.

Sie erklären, ein Gedächtnis ohne angeborene Reaktionsmuster nicht ausreichen würden, um einen Organismus zu ermöglichen, in einer sich verändernden Umwelt zu überleben und sie argumentieren. Dies gelte für Körper und Geist in gleicher Weise. Bei der Bildung des psychologischen Gedächtnisses vermittelt das zentrale Nervensystem (ZNS) Reaktionen auf psychische Ereignisse und formt daraus neuronale Darstellungen im Speicher des Gehirns mit relevanten Merkmalen der sozialen und psychischen Umwelt.

Auf gleiche Weise erinnert sich das Immunsystem an vergangene Krankheiten. Die Funktionen von Antigenen in den T-Zellen und B-Zellen werden gespeichert. Bei einem erneuten Auftauchen der Krankheit kann der Körper entsprechend schneller reagieren und entsprechende Zellen bilden. Die B-Zellen und T-Zellen sind hoch spezialisiert und dienen dem Körper als Verteidigungsmittel gegen Krankheiten. Auf der Oberfläche von Krankheitserregern wurden Antigene und Proteine entdeckt. Der Schlaf und das Gedächtnis könnte den Forschern zufolge alle Organe des Körpers beeinflussen.

Wenn das Immunsystem einer Bakterie oder Virus begegnet werden diese kodiert und ausreichend Informationen zur Erstellung von Gedächtnis T-Zellen gesammelt. Der Körper ist durch diese Maßnahme besser auf künftige Angriffe der betreffenden Viren oder Bakterien vorbereitet und kann diese effektiver bekämpfen. Die Konsolidierung der Informationen erfolgt nach Angaben der Forscher während der Tiefschlafphase.

Das gewonnene Wissen könnte Prof. Jan Born nach dabei helfen Impfstoffe gegen Malaria, HIV und Tuberkolose zu entwickeln. Im Vorfeld sei jedoch eine weitere Forschung erforderlich.

 

Im Ernstfall wohl behalten transportiert werden

Ein Krankentransport kann viele Gesichter haben. Zum Einen kann er notwendig sein, um Patienten von zu Hause zur Klinik zu bringen, oder dieses von der Klinik an einen anderen Ort zu transportieren. Es gibt aber auch den Fall, dass etwas schwerwiegendes passiert ist, und der Betroffene zügig abtransportiert werden muss. Besonders prikär kann dies im Ausland sein. Damit jeder wohlbehalten und möglichst schnell zum Ort der Behandlung kommen kann, gibt es den Krankentransport und Rückholdienst. Dieser greift dann, wenn beispielsweise ein Unfall im Ausland geschieht und der Patient nicht selber die Rückreise antreten kann. Ein weltweiter Rückholdienst ist hier die professionelle und kompetente Lösung, um den Patienten möglichst schonend und dennoch zügig nach Deutschland zurück zu holen. Dies ist besonders für den Patienten wichtig, bietet aber auch eine Hilfestellung für die Angehörigen. Ob diese mit dabei sind oder nicht, sie sind in jedem Fall oftmals stark verunsichert, aufgrund des Vorfalles selbst nervlich angeschlagen und in ihrer Reaktionsphase eingeschränkt. Da es oft aber sehr wichtig ist, genau jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen bietet es sich an, den Krankentransport auf professioneller Basis durch deinen Dienst durchführen zu lassen. Auf diese Weise ist auch die medizinische Versorgung des Patienten während des Transportes gewährleistet.

 

Aus dem Ausland zurück nach Hause

Durch den Transport eines Patienten aus dem Ausland in seine Heimat zurück können Kosten entstehen. Ob diese von der Versicherung übernommen werden, sollte im Vorfeld abgeklärt werden. Doch selbst wenn nicht, gibt es oftmals keine andere Alternative, die Sicherheit und Versorgung sowie zuverlässige Abwicklung ermöglicht. Durch ein professionelles Unternehmen können Risiken während des Transportes deutlich reduziert werden. Auch stehen hier Transportmöglichkeiten zur Verfügung, welche auf herkömmliche Weise nicht gewährleistet werden können. Besonders eine Rückholung aus dem Ausland kann gewisse Risiken und auch generelle Gefahren sowie viel Stress mit sich bringen. Deswegen ist ein professioneller Rücktransport die richtige Wahl, für den Patienten sowie für Angehörige, denn beide sind durch die Situation starken Belastungen ausgesetzt. Welche Optionen es hierzu gibt und wie ein Rücktransport ablaufen kann, darüber informieren Krankenkassen sowie Dienste zum Krankentransport.

 

Zuckerhaltige Getränke erhöhen Risiko für Herzanfall

In den USA konsumiert die Hälfte der US-Bevölkerung mit Zucker gesüßte Getränke und zwar jeden Tag. Die Risiken in Form von Gewichtszunahme und einem erhöhten Risiko für Krankheiten sind bekannt, wie die Ergebnisse einer Forschung herausfand und in der Zeitschrift American College of Cardiology veröffentlichte.

Die Getränke mit einem Zuckerzusatz in Form von hochkonzentrierten Sirup oder Haushaltszucker (Saccharose) stehen im Mittelpunkt der aktuellen Studie. Als Schlussfolgerung empfiehlt die Studie dringend Strategien zu entwickeln den Konsum dieser Getränke zu reduzieren. Das Trinken eines oder mehrerer zuckerhaltiger Getränke täglich kann zu einem Übergewicht und Fettleibigkeit führen. Es handelt sich um flüssige Kalorien die neben der normalen Nahrung aufgenommen werden und daher nicht als Nahrung gesehen.

Der High-Fructose-Sirup wird aus Maisstärke gewonnen und dient als billige Alternative zum Haushaltszucker. Der Sirup hat einen hohen Zuckeranteil und wird sowohl in Lebensmitteln als auch Getränken verwendet. In den letzten 10 Jahren ging der Verbrauch von gezuckerten Getränken in den USA zurück aber dennoch bleiben sie die größte Aufnahmequelle für Zucker in der Ernährung der Amerikaner. Einer von vier Amerikanern trinkt mindestens 200 Kalorien pro Tag und 5 Prozent aller US-Bürger konsumieren täglich über 500 Kalorien.

Wie die Forscher unter der Leitung von Dr. Frank Hu, PhD und Professor für Ernährung und Epidemiologie an der Harvard TH Chan School of Public Health in Boston, berichtet wirkt sich der Konsum flüssigen Zuckers folgendermaßen aus:

 

Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken steigt um 26 Prozent

Risiko eines Herzinfarkts oder tödlichen Herzerkrankung steigt um 35 Prozent

Risiko einen Schlaganfall zu erleiden steigt um 16 Prozent

 

Das Ergebnis basiert auf Analyse von Daten aktueller epidemiologischer Studien und Meta-Analysen derselben. Das Forscherteam untersuchte auch wie sich Fructose im Körper verhält und in Verbindung zu einer Gewichtszunahme sowie der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem Stoffwechsel steht. Die Fructose wird in der Leber verarbeitet während die Glukose durch den Gastrointestinaltrakt direkt in Blutbahn gelangt. Es handelt sich um wesentliche Risikofaktoren die zu Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen führen können. Eine Fettleber und Insulinresistenz können die Folge sein. Die Harnsäure kann im Blut durch Fructose ansteigen, wodurch mit der Gicht eine schmerzhafte entzündliche Athritis entstehen kann.

Die Gesamtmenge des Zuckerersatz müsse nach Angaben der Forscher gesenkt werden. Als Ersatz für die zuckerhaltigen Getränke schlagen sie Kaffee, Tee oder Wasser vor. Sie fordern einen Verzicht auf künstlich gesüßte Getränke, weil die langfristigen Auswirkungen auf den Körper noch nicht bekannt sind.

 

Erkältungen und Fieber erhöhen Schlaganfall-Risiko bei Kindern

Nach einer im Magazin Neurology veröffentlichten Studie steigt mit Fieber und Erkältungen bei Kindern zeitweise das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Studie wurde von Dr. Heather J. Fullerton von der University of California San Francisco (UCSF) durchgeführt und nach Erkenntnissen ihres Teams können Routine-Impfungen einen gewissen Schutz vor Schlaganfall bieten.

Der Schlaganfall steht oft mit Erwachsenen in Verbindung aber in den USA erleiden 11 von 110.000 Kindern diese Krankheit. Die Krankheit zählt zur Top 10 der Todesursache von US-Kindern. Gemeinsame Risikofaktoren für Schlaganfall sind eine Herzerkrankung, angeborene Herzfehler, Immunstörungen, Kopftrauma oder Nackentrauma. Im August 2014 erklärte Dr. Fullerton und ihr Team dass Erkältungen sowie kleinere Infektionen kurzfristige Schlaganfall-Risikofaktoren für ein Kind sein können.

Die aktuelle Untersuchung basiert auf diesen Studienergebnissen und beinhaltet einen größeren Teil der Bevölkerung. An der Studie waren auch Kinder beteiligt deren Schlaganfall durch einen Gehirnscan nachgewiesen wurde. Insgesamt zählte sie 709 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Von diesen hatten 355 einen arteriellen ischämischen Schlaganfall (AIS) und 354 waren frei von Schlaganfall.

Das Team fand heraus, dass 18% der Kinder mit AIS hatten eine Infektion eine Woche vor ihrem Schlaganfall. Drei Prozent der Schlaganfall-freien Kinder hatten eine Infektion eine Woche bevor Interviews durchgeführt wurden. Oberen Atemwege – wie Erkältungen und Grippe sind am häufigsten festgestellt worden.

Kleinere Infektionen würden das Schlaganfall-Risiko nur kurzfristig erhöhen. Bei Kindern, die nur wenige oder einige Routineimpfungen erhalten haben, erlitten 7 mal häufiger einen Schlaganfall als diejenigen welche die meisten oder alle Impfungen bekommen haben. Eine gute Einhaltung der Impfpflicht kann den Ergebnissen zufolge das kurzfristige Schlaganfallrisiko reduzieren. Die Ergebnisse rechtfertigen nach Angaben der Studienautoren weitere Untersuchungen. Das Gesamtrisiko für einen Schlaganfall bei Kindern ist trotz der Ergebnisse noch immer extrem gering.

 

Steigende Kalziumzufuhr verbessert nicht die Knochengesundheit von Senioren

Nach zwei neuen Studien führt eine Erhöhung der Kalziumzufuhr bei Senioren nicht zu einer Verbesserung der Knochendichte. Die Ergebnisse wurden im Magazin BJM veröffentlicht.

Rund 99 Prozent des körpereigenen Kalziums befinden sich in den Zähnen und Knochen des Menschen. Das Kalzium sorgt für eine Aufrechterhaltung ihrer Funktion. Die übrigen ein Prozent unterstützen die Muskelfunktion, Nerven-Kommunikation, Hormonsekretion und Blutfluss. In den USA beläuft sich die Empfehlung für Männer von 51 bis 70 Jahren auf rund 1000 Milligramm Kalzium pro Tag. Die tägliche Kalziummenge für Frauen des gleichen Alters sollte sich auf 1200 Milligramm belaufen. Bei Männern und Frauen, die älter als 71 Jahre sind, sollte täglich 1200 Milligramm Kalzium über die Nahrung eingenommen werden.

Die häufigsten Quellen für Kalzium sind Milchprodukte wie Käse, Milch, Quark und Joghurt. In Sardinen, Grünkohl und Brokkoli kommt das Mineral ebenfalls vor. Nach den Studienergebnissen liegt die durchschnittliche Kalziumzufuhr bei älteren Erwachsenen in den westlichen Ländern jedoch nur bei 700 bis 900 Milligramm pro Tag und damit unter dem empfohlenen Wert. Viele ältere Menschen folgen den Empfehlungen und nehmen Kalzium zu sich, um ihre Knochendichte zu erhöhen und das Risiko von Knochenbrüchen zu verringern. Jedoch konnten die beiden Studien eine Verbesserung der Knochendichte nicht feststellen.

Die Forscher haben bei Männern und Frauen herausgefunden, welche die Kalziumzufuhr entweder mittels Diät oder durch Nahrungsergänzung erhöhten, deren Knochenmineraldichte um 2,1 Prozent höher ausfiel aber sich nicht spürbar auf die Bruchgefahr eines Knochens auswirkte. Die aktuellen Empfehlungen bezüglich einer zunehmenden Kalziumaufnahme für ältere Erwachsene findet Prof. Karl Michaelsson, von der Abteilung für Chirurgische Wissenschaften an der Universität Uppsala (Schweden), auf Grund mangelnder Beweise rätselhaft.

Begleitend zu den beiden Studie verfasste er einen Leitartike und verweist darauf, dass, wenn ältere Erwachsene den aktuellen Leitlinien zur Kalziumaufnahme folgen, würden sie sich einem höheren Risiko von Nebenwirkungen wie Verstopfung, kardiovaskuläre Ereignisse, Nierensteine oder Gastritis aussetzen. Die Empfehlungen sollten nach Einschätzung von Prof. Michaelsson überdacht werden, weil die gefundenen Beweise gegen die »Massenmedikation« älterer Menschen mit Kalzium spricht.

 

Pflege in Deutschland mit Pflegekraft aus Polen

 

Die Pflege in Deutschland ist ein Fachgebiet, welches auf Hilfe von außerhalb angewiesen ist. Diese Hilfe sieht meist so aus, dass Pflegekräfte aus Polen oder anderen Deutschland anliegenden Gebieten angeworben werden.

Bezahlbar und ausgebildet – Pflegekraft aus Polen

Es ist ein Vorurteil, wenn behauptet wird Pflegekräfte aus Polen seien schlechter ausgebildet als Pflegekräfte aus Deutschland. Pflegekräfte in Polen genießen mindestens eine genauso gute Ausbildung in Polen, wie wir in Deutschland auch. Ein weiterer Vorteil ist die Bezahlung. Polnische Arbeitskräfte sind meist weniger anspruchsvoll, und somit bezahlbar für deutsche Auftraggeber oder Pflegebedürftige und ihre Familien.

 

Zuverlässigkeit, Fleiß und Belastbarkeit sind Eigenschaften, die polnische Pflegekräfte auszeichnen. Des Weiteren sind ihre Sprachkenntnisse vielseitig einsetzbar.

 

Schnelle Lösungsfindung

Oft passiert, dass man sehr plötzlich auf Hilfe angewiesen ist und möchte den zu pflegenden Angehörigen nicht in ein Senioren- oder Pflegeheim einweisen. In solchen Situationen ist eine Pflegekraft aus Polen die ideale Besetzung für diesen Job. Kurzfristig und professionell können die Pflegekräfte für kurze oder längere Pflegezeiten eingesetzt werden. Kompetent und günstig ist hierbei das Stichwort!

 

Steigende Pflege- und Betreuungskosten sind starke Gewichte auf der Waage, wenn man sich für eine Pflegekraft aus Polen entscheidet. Es sind vor allem die Kosten, die nach der Qualität der Pflege bei der Entscheidung für Pflegeunterstützung eine große Rolle spielen. Diese zwei Faktoren unter ein Dach bringen kann man, indem man sich für eine Pflegekraft aus Polen entscheidet.

Alt werden in Deutschland ist eine teure Angelegenheit, wenn man pflegebedürftig ist. Für die zu pflegende Person, ihre Angehörigen und für den Staat.

 

Pflegekräfte aus Polen und deutsche Gesetze

Polnisches Pflegepersonal ist begehrt unter den Deutschen. Daher werden hier vor Ort Gesetze geändert und den Ansprüchen und der Nachfrage gerecht festgelegt. Jedoch ist es noch so, dass Pflegekräfte aus Polen “nur” pflegehelfend und/ oder hauswirtschaftlich in Deutschland tätig sein dürfen. Und trotzdem ist es lohnenswert zu einem der diversen deutschen Pflegedienste eine polnische Pflegekraft hinzuzuziehen, die für unsere Verhältnisse preislich und fachlich die Waage hält. Das Preisleistungsverhältnis stimmt und die Qualität ist garantiert.

 

Fakten über Pflegekräfte aus Polen

Die EU-Richtlinien haben klare Regelungen, die für alle gleich gelten. 24-Stunden-Dienste sind verboten. Sowohl für deutsches Personal, als auch für Pflegekräfte aus Polen. Halten Sie sich an feste Arbeitszeitenregelung.

Seien Sei sich darüber im Klaren, dass eine polnische Pflegekraft nicht jedes Tätigkeitsfeld der Pflege übernehmen kann. Die medizinische Versorgung ist laut Sozialgesetzbuch untersagt. Alle anderen Leistungen können von den Pflegekräften aus Polen übernommen werden. Dazu zählen u. A. hauswirtschaftliche und pflegerische (wie z. B. das Waschen, Anziehen, Umbetten) Tätigkeiten.

Pflegekräfte aus Polen erfüllen hier eine wichtige Aufgabe. Scheuen Sie nicht davor Dienstleister aus Polen einzustellen.